Gesundbuch Blog

Krankheiten vorbeugen durch Ernährung? Möglich, sagt die Wissenschaft

Die Rolle von Vitalstoffen bei Parkinson, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Ernährung mit flavonoidreichen Lebensmitteln verringert das Risiko, an Parkinson zu erkranken. In einer Studie fanden Forscher der Harvard Medical School heraus, dass die Flavonoide aus Pflanzen unsere Gehirnzellen widerstandsfähig gegen die gefürchtete Nervenkrankheit machen. Insgesamt wurden fast 50 000 Männer und mehr als 80 000 Frauen bezüglich ihres Verzehrs von flavonoidreichen Lebensmitteln (z.B. Grüntee, Beeren, Äpfel, Weintrauben und Orangen) befragt. Bei den Männern kam heraus, dass die Teilnehmer mit dem höchsten Gehalt an Flavonoiden in ihrer Ernährung ein 40 % geringeres Risiko hatten, Parkinson zu entwickeln.

Beeren – Lecker, vitalstoffreich und gesund

Cranberries, Gojis, Physalis – Beeren haben es sich in sich. Die kleinen Früchte enthalten ein breites Spektrum an Mikronährstoffen bei hohem Wasser- und niedrigem Kaloriengehalt. Das Geheimnis ihrer ernährungsphysiologischen Wertigkeit sind die farbigen Schalen und vielen kleinen Kerne. Denn der Aufbau von Beeren ist vergleichbar mit Getreidekörnern – am wertvollsten sind für uns der Keimling und die Samenhaut, der Mehlkörper ist hingegen stärkereich und bietet keinen besonderen Nährwert. Ähnlich sieht es bei den Beeren aus: Ihr Fruchtfleisch besteht hauptsächlich aus Wasser und einfachem Fruchtzucker. Kerne und Schale stecken hingegen voller wertvoller sekundärer Pflanzenstoffe. Beeren sind vor allem reich an antioxidativ wirkenden Polyphenolen. Welche Beeren es gibt, was sie so besonders macht und wie man sie für den größtmöglichen gesundheitlichen Nutzen verzehren sollte – das verraten wir in diesem Artikel.

Schluss mit Chemiekeule – So geht natürliche Hautpflege mit Naturprodukten!

Gesunde, glänzende Haut ohne Alterserscheinungen – wer wünscht sich das nicht? Leider verliert die Haut mit zunehmendem Alter an Spannkraft und neigt zu Faltenbildung. Achtung: Industrielle Hautpflegeprodukte sind regelrechte Chemiekeulen, welche das natürliche Schutzschild der Haut angreifen und sogar unserer Gesundheit schaden können. Setzen Sie stattdessen auf reine Natur! Hautpflege von innen und außen mit natürlichen, pflanzlichen Produkten zeigt die die beste Wirkung.

Buchvorstellung: „Eine erfolgreiche Arznei- und Ernährungsbehandlung gut- und bösartiger Geschwülste“ von Dr. Johannes Kuhl

Krebs natürlich heilen mit der Ernährungsweise nach Dr. Johannes Kuhl

Seit Jahrzehnten kursiert in medizinischen Fachkreisen folgende Meinung: Eine spezielle Kostform die Krebs heilen, vorbeugen oder günstig beeinflussen kann, sei noch nicht bekannt! Diese falsche und irreführende Aussage wird auch heute, zum Schaden der an Krebs erkrankten oder um Prävention bemühten, immer noch vertreten. Dabei haben die vermeintlichen Ernährungs-Experten, die diese Einschätzung vertreten, in der Regel weder eigenen Erfahrungen mit Patienten, noch einen realistischen Überblick über den Stand der ernährungswissenschaftlichen Forschungen. Naturheilkundlich interessierte Menschen wissen: Es existiert durchaus eine Kost, die Krebs vorbeugen und Tumore natürlich heilen kann – Die kuhlsche Ernährungsweise von Dr. Johannes Kuhl, welche in diesem 50 Jahre alten Buch beschrieben wird.

Eine vitalstoffreiche Ernährung schützt Gefäße und Gehirn

Wer ausreichend Kalium zu sich nimmt, kann krankhafte Veränderungen der Gefäßwände vorbeugen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der University of Alabama aus Birmingham (USA) im Fachblatt „JCI Insight“. Ihre Untersuchungen an Mäusen bestätigten, dass ein geringer Kaliumspiegel den Kalziumgehalt der Muskelzellen in den Arterien erhöht und mit einer geringeren Elastizität der Blutgefäße einhergeht. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gefäßverkalkung nicht – wie lange angenommen – ein unaufhaltsamer Prozess ist, sondern durch Kaliumkonsum verlangsamt und verhindert werden kann. Menschen mit erhöhtem Arteriosklerose-Risiko sollten deshalb darauf achten, genügend kaliumreiche Lebensmittel zu verzehren. Dazu gehören Bananen, Linsen, Avocados, Mandeln und Bohnen oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 4 g Kalium pro Tag.

 

Eine pflanzenbasierte, vitalstoffreiche Ernährung verlangsamt das altersbedingte Schrumpfen des Gehirns. Wissenschaftler der Universität Rotterdam in den Niederlanden bestätigten diese These an insgesamt 4213 Probanden und veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Neurology“. Wer viel Gemüse, Obst, Nüsse und Fisch verzehrte, hatte in der Regel ein größeres Gehirnvolumen. Andere Studien zeigen in diesem Zusammenhang, dass Menschen mit größerem Hirnvolumen eine bessere geistige Leistungsfähigkeit haben. Dieses Ergebnis war unabhängig von Alter, Bildungsniveau, sportlicher Betätigung oder Nikotinkonsum.

Lebenselixier Chlorophyll

Chlorophyll bringt Lebenskraft. Die Bedeutung des sekundären Pflanzenstoffes für das Wachstum von Pflanzen ist vielen Menschen bekannt. Aber was ist mit der Bedeutung für die eigene Gesundheit? Affen machen es uns vor: Sie ernähren sich zu einem Großteil von chlorophyllreichen Pflanzen wie Blättern, Gemüse und Obst und bleiben von Zivilisationskrankheiten verschont. Die westliche Ernährung besteht hingegen zu großen Teilen aus Fleisch- und Milchprodukten und stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Auszugsmehlen und raffiniertem Zucker. Diese Ernährungsweise macht krank. Obwohl die DNA von Affen zu 99,4 % mit unserer übereinstimmt, könnte unsere Ernährung nicht unterschiedlicher sein. Chlorophyll hilft unserer Vitalität und Gesundheit auf die Sprünge – essen Sie mehr lebendige Pflanzenkost!

Antioxidative Superkraft dank Astaxanthin

Astaxanthin zählt zu den stärksten Antioxidantien, die es gibt. Das Antioxidans schützt unsere Zellen vor der schädlichen Wirkung von freien Radikalen und oxidativem Stress. So ist Astaxanthin als Radikalfänger effektiver als Beta Carotin, Lycopin, Coenzym Q10 und noch viel effektiver als Vitamin C. Die meisten seiner positiven Eigenschaften hängen mit dem hohen antioxidativen Potential von Astaxanthin zusammen. Heute sehen wir immer häufiger Menschen die eine Degeneration der Makula haben. Die Makula ist im Auge der Fleck des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Langfristig führt eine Makuladegeneration zum Erblinden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Pflanzenvitalstoffe – wie Carotinoide und Anthocyane – wohl in der Lage sind, einen Einfluss auf die normale Funktion und Gesundheit der Makula auszuüben. Verbunden mit anderen Ernährungsmaßnahmen und dem Tragen einer Sonnenbrille bei grellem Sonnenlicht, kann eine Schädigung verzögert oder verhindert werden.

Bio ist besser!

Wer Bio Lebensmitteln den Vortritt gibt, leidet seltener unter Krebserkrankungen. Zu diesem Schluss kam eine seit 2009 durchgeführte französische Langzeitstudie mit insgesamt 68.946 Teilnehmern. Die Probanden mit dem höchsten Bio-Konsum wiesen ein um 25 % geringeres Krebsrisiko auf als die mit dem geringsten Verzehr an Bio-Lebensmitteln. Die deutlichste Korrelation stellten die Forscher bei Tumoren im Lymphsystem fest, die bei den Bio-Konsumenten um 75 % weniger häufig waren. Die Wissenschaftler begründen ihre Ergebnisse mit den Pestizidrückständen in konventionellen Lebensmitteln. Nach Kontrollen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen 44 % der herkömmlich angebauten Lebensmittel zu hohe Pestizidrückstände vor. Bei den Bio-Lebensmittel überschritten nur 6,5 % den Grenzwert.

Unserer Meinung nach sind die geringeren Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln jedoch nicht die einzige Ursache für die positiven Ergebnisse. Größere Relevanz hat unserer Meinung nach die Tatsache, dass sich Bio-Konsumenten generell bewusster, vollwertiger und vitalstoffreicher ernähren als nicht Bio-Konsumenten. So verfügen sie über ein besseres Schutzpotential, das sie ganzjährig vor schädlichen externen Einflüssen und dem Entstehen von Krankheiten schützt. Zudem werden bei Bio-Lebensmitteln häufig hochwertigere, ursprünglichere Sorten mit schonenderen Methoden angebaut. Dadurch haben Pflanzen mit Biosiegel tendenziell einen höheren Vitalstoffgehalt als konventionell angebaute Lebensmittel. Generell gilt jedoch: Wer jeden Tag ausreichend Mikro- und Phytonährstoffe aus Pflanzenkost zu sich nimmt, stattet seinen Organismus mit bemerkenswerten Selbstheilungskräften aus und braucht sich über minimale Rückstände keine Sorgen zu machen.

Stress reduzieren durch Ernährung

Chronischer Stress macht krank. Steuern Sie mit der richtigen Ernährung und Lebensweise dagegen! Stress entsteht durch belastende Situationen und stellt eine Anpassungsreaktion des Körpers dar. Indem unser Körper die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ausschüttet, mobilisiert er alle ihm zur Verfügung stehenden Kräfte. Warnsignale für Stress sind Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Leistungsabfall. Für unseren Körper ist das sehr anstrengend – Dauerstress erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes und Depressionen. Um den erhöhten Energiebedarf auszugleichen, greifen wir in Stresssituationen intuitiv zu zucker- und fettreicher Nahrung. Stopp! Gerade in stressigen Zeiten benötigt unser Organismus Mikro- und Phytonährstoffe aus vollwertiger Pflanzenkost, um stressbedingte Vitalstoffdefizite auszugleichen.

Eine brandneue Studie der Universitá di Firenze in Italien konnte belegen, dass die richtige Ernährung stressbedingte körperliche Schäden von Jugendlichen ausgleichen kann. Die Forscher fanden heraus, dass Stress die kognitive Leistungsfähigkeit von Jugendlichen langfristig einschränkt. Ihre Untersuchungen an jungen Ratten zeigten jedoch, dass der Verzehr von Omega 3-Fettsäuren und Vitamin A Langzeitschäden abmildern oder sogar verhindern kann. Aber auch andere Vitalstoffe sind in stressigen Zeiten sinnvoll. Vitamin C, A und E stärken das Immunsystem und helfen, die Auswirkungen von Stress zu „puffern“. In Expertenkreisen wird Magnesium auch als „Stresskiller“ bezeichnet, da es stressbedingte Nervosität, Krämpfe und Schlafstörungen lindert. B-Vitamine – insbesondere B1, B6 und B12 – spielen eine tragende Rolle bei Nervenregeneration und -wachstum. Auch ein ausreichend hoher Vitamin D-Spiegel ist unabdingbar, da ansonsten Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit und Depressionen die Stresssituationen noch erschweren. Essen Sie mehr Ballaststoffe und Probiotika – eine gesunde Darmflora hat auch ein starkes Immunsystem und eine stabile Psyche zur Folge. Vermeiden Sie isolierte Kohlenhydrate wie Industriezucker, Auszugsmehl oder polierte Weizenprodukte und setzen Sie stattdessen auf Ur- und Pseudogetreide wie Waldstaudenroggen, Emmer, Amaranth und Quinoa. Diese sind nicht nur reich an wertvollen Mikronährstoffen, sondern enthalten auch die Aminosäure Tryptophan. Aus Tryptophan wird das Glückshormon Serotonin hergestellt, das wir bei Stress besonders gut gebrauchen können.

Auch Bewegung in der freien
Natur reduziert Stress.
Eine neue Studie
der US-amerikanischen University of Michigan zeigt, dass bereits ein
20-minütiger Waldspaziergang unser Stresslevel deutlich senken kann. Die
Forscher fanden heraus, dass das sogenannte „Waldbaden“ den Cortisolspiegel
positiv beeinflusst. Die wohltuende Wirkung von
Waldspaziergängen hängt unter anderem mit den ätherischen Ölen und Phytonziden
zusammen, die wir dort einatmen. Phytonzide sind pflanzeneigene Stoffe mit
antibakterieller Wirkung. Die Bäume kommunizieren miteinander, indem sie diese
Stoffe aussenden. Wenn wir sie einatmen, profitieren wir: Phytonzide beruhigen
die Nerven und stärken das Immunsystem.

Gesunde Knochen und Gelenke – auch im Alter

Sie leiden unter brüchigen Knochen und schmerzenden Gelenke? Betroffenen drohen oft lebenslange Beschwerden und Operationen. Mit diesem Schicksal müssen Sie sich nicht abfinden. Zwar baut sich ab 50 Jahren die Knochenmasse kontinuierlich ab. Mit der richtigen Ernährung können sie ihre Knochengesundheit jedoch gezielt verbessern. Dabei kommt es nicht auf ein einziges Wundermittel, sondern auf das Zusammenspiel bestimmter Vitalstoffe an – Remineralisierung ist das Schlüsselwort. Stabile Knochen sind auch im Alter möglich!