Vitamin D – Wirkung auf Herz und Insulin

Vitamin D steigert die Wirkung des körpereigenen Insulins. Die Wissenschaft konnte bereits belegen, dass ein Vitamin D-Mangel mit einem fast doppelt so hohen Risiko für Diabetes Typ 2 einhergeht. Kanadische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass das Sonnenvitamin auch noch helfen kann, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Im Rahmen ihrer Studie untersuchten sie fast 100 Probanden mit Diabetes. Jedem Teilnehmer wurden täglich 5 000 I.E. Vitamin D verabreicht. Ein halbes Jahr später zeigten ihre Muskelzellen eine deutlich verbesserte Insulin-Reaktion und konnten Glukosemoleküle zuverlässiger verarbeiten. Außerdem stellten die Experten fest, dass ein hoher Vitamin D-Spiegel auch die Insulinproduktion anregt. Übrigens sollten Sie Vitamin D3 immer in der Kombination mit Vitamin K2 einnehmen.

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D senkt das Risiko für Herzrhythmusstörungen. Weltweit leiden rund 33 Millionen Menschen unter Vorhofflimmern, der häufigsten Ursachen für Schlaganfälle. Eine chinesische Studie aus 2019 kam zu dem Ergebnis, dass Vitamin D Mangel das Risiko für Herzrhythmusstörungen signifikant erhöht. Insgesamt untersuchten die Forscher 13 verschiedene Studien mit 75 000 Probanden und kamen zu dem Ergebnis, dass eine Serumkonzentration von weniger als 20 ng/ml Vitamin D das Risiko für Vorhofflimmern um 23 % erhöht. Selbst wer einen Blutspiegel von 30 ng/ml erreicht, hat noch ein um 14 % gesteigertes Risiko für die gefährliche Herzrhythmusstörung. Heutzutage sind viele Menschen mit dem Sonnenvitamin unterversorgt, in den USA erreicht beispielsweise nicht einmal ein Viertel der Bevölkerung den minimalen Serum-Wert von 30 ng/ml Vitamin D3. Allerdings betonen die Wissenschaftler, dass Vitamin D nur ein Faktor unter vielen ist, um eine optimale Gesundheit aufrechtzuerhalten – alle Mikronährstoffe sollten beachtet werden! Andere wichtige Mikro- und Phytonährstoffe bei Vorhofflimmern sind Vitamin C, B-Vitamine, Coenzym Q10, Carnitin, Calcium und Magnesium.

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