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Für den Begriff "Mineralstoffe".

Gesunde Knochen und Gelenke – auch im Alter

Sie leiden unter brüchigen Knochen und schmerzenden Gelenke? Betroffenen drohen oft lebenslange Beschwerden und Operationen. Mit diesem Schicksal müssen Sie sich nicht abfinden. Zwar baut sich ab 50 Jahren die Knochenmasse kontinuierlich ab. Mit der richtigen Ernährung können sie ihre Knochengesundheit jedoch gezielt verbessern. Dabei kommt es nicht auf ein einziges Wundermittel, sondern auf das Zusammenspiel bestimmter Vitalstoffe an – Remineralisierung ist das Schlüsselwort. Stabile Knochen sind auch im Alter möglich!

Calcium sorgt für Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz. Ihre Stabilität und Härte verdanken Knochen Mineralstoffen, allen voran Calcium. Eine ausreichende Calciumzufuhr verhindert eine frühzeitige Knochenalterung und verringert das Risiko für Brüche. Nehmen Sie dafür täglich 700 – 1300 mg Calcium zu sich. Pflanzliche Calciumquellen sind Leinsamen, Sesam, Chiasamen, Mandeln, Haselnüsse, Amaranth und Grünkohl. Calcium alleine reicht für gesunden Knochen jedoch nicht aus. Ohne Magnesium und Vitamin D wäre Calcium wirkungslos.

Vitamin D-Mangel macht Knochen spröde. Ohne Vitamin D kein Calcium: Vitamin D reguliert die Calciumaufnahme und -verwertung des Körpers und spielt daher eine wichtige Rolle für die Knochengesundheit. Durch die Einnahme von Vitamin D kann Knochenalterung sogar rückgängig gemacht werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bilden 91 % der Frauen und 82 % der Männer zu wenig des Sonnenvitamins. Eine Nahrungsergänzung ist daher sinnvoll. Empfohlen wird ein Vitamin D-Spiegel von 75 – 100 nmol. Für die Aktivierung von Vitamin D ist eine ausreichende Magnesiumversorgung unverzichtbar.

Magnesium hilft nicht nur den Muskeln, sondern auch den Knochen. Magnesium wird zu 60 % im Skelett gespeichert. Dort ist es für die Stabilisierung der Knochen zuständig und hilft diesen bei Wachstum und Mineralisation. Eine britisch-finnische Studie der Universitäten Bristol und Kuopio aus dem Jahr 2018 konnte nachweisen, dass ein niedriger Magnesiumspiegel das Risiko für Knochenbrüche erhöht. Täglich benötigen wir ca. 300 – 400 mg Magnesium. Größere Mengen Magnesium liegen in Pseudogetreiden (z.B. Haferkleie, Quinoa), Nüssen (z.B. Cashews, Mandeln) und Saaten (z.B. Kürbiskerne, Leinsamen, Mohn) sowie Bitterschokolade vor. Calcium und Magnesium sollten im Körper in einem Verhältnis von 2:1 vorliegen.

MSM für bewegliche Gelenke und stabile Knochen. MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine natürliche, schwefelhaltige Verbindung. Da Schwefel Eiweißstrukturen (Disulfid-Brücken) fixieren kann, festigt es Bindegewebe, Haut und Gelenke. Außerdem wirkt MSM schmerzlindern und entzündungshemmend. Reich an Schwefel sind Lauch, Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln, Meerrettich und Kohl. Um ausreichend versorgt zu sein, sollten wir jeden Tag 1 g Schwefel aufnehmen. Diese Menge wird heutzutage jedoch durch den hohen Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln und entsprechende Fehlernährung nur selten erreicht.

Gesunde Knochen durch Milchprodukte? Unsinn! Dieses Gerücht wurde durch die Milchlobby verbreitet. Mittlerweile weiß man es besser: Milch unterliegt heutzutage einer starken industriellen Verarbeitung und kann Ihre Knochen sogar brüchig machen. Eine 2014 im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Universität Uppsala zeigt, dass ein hoher Milchkonsum sowohl das Knochenbruchrisiko als auch die Sterberate bei Frauen erhöht. Durch unzählige pflanzliche Alternativen muss trotzdem niemand auf das Getränk verzichten. Aus Mandeln, Cashewkernen, Walnüssen oder Haselnüssen können Sie leckere Nussmilch ganz einfach selbst herstellen.

Rohkost: Die Vorzüge einer lebendigen Ernährung

In den USA ist die Rohkost-Ernährung längst keine gesellschaftliche Randbewegung mehr: In jeder größeren Stadt gibt es „Rawfood-Restaurants“, in denen ausschließlich roh zubereitete Speisen serviert werden. Von Pizza und Pasta über Kuchen und Desserts bis hin zu leckeren Snacks – von vielen gekochten Klassikern, existiert bereits ein rohes Gegenstück. Vom Geschmack her weniger original, dafür originell und gesund. Was einst Hippies und Gesundheitsfanatikern vorenthalten war, findet heute seinen Weg in den gesundheitsbewusstsen Mainstream.

Gute Gründe für einen hohen Rohkost-Anteil in der täglichen Ernährung
Vitamine, Mineralien und Enyzyme sind sehr instabile Komponenten, die bei Hitzezufuhr – ab ca. 45 Grad – größtenteils zerstört werden. In rohem Obst und Gemüse, sind alle Nährstoffe in ihrer ursprünglichen Form vorhanden. So stehen sie dem Körper für sämtliche Stoffwechselprozesse zu Verfügung. Enzyme unterstützen die Verdauung und helfen dabei, die Nährstoffe zu verarbeiten.
Fehlen sie in der Nahrung, werden körpereigene Enzyme zur Verdauungsarbeit eingesetzt, die dann bei anderen innerkörperlichen Vorgängen – z.B. bei der Entgiftung oder der Zellerneuerung – fehlen.

Rohkost bringt Schwung und Energie
Rohkost besteht aus einfachen Zuckern und Nährstoffen, die für den Körper leicht verdaulich sind. Da der Körper weniger Kraft für die eigene Verdauung aufbringen muss, steht ihm so mehr Energie für andere Aktivitäten zur Verfügung. Hinreichend bekannt ist, dass Rohköstler oft weniger Schlaf benötigen, als ihre „Normalkost“ verzehrenden Mitbürger. Auch von deutlich wacherem Geist und verbesserter Stimmungslage wird berichtet.

Lebendige Nahrung entgiftet
Rohkost entgiftet den Körper auf natürliche Weise. Die enthaltenen Ballaststoffe helfen Schlacken und Toxine im Darm abzutragen und auszuscheiden. Wird ein hoher Anteil an rohem Obst und Gemüse gegessen, kann sich der Körper besser aufs entgiften konzentrieren, anstatt sich der Verdauung von schweren und ungesunden Lebensmitteln zu zuzuwenden.

Rohkost lässt die Pfunde purzeln
Eine gern gesehener Vorteil der Rohkost-Ernährung ist der Gewichtsverlust. Rohkost ist leicht und bekömmlich. Pur verzehrt, enthält sie keine leeren Kalorien. Obst und Gemüse versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen bei niedrigem Kalorienanteil. Zudem können rohe Fette, z.B. von Avocados und frischen Kokosnüssen, vom Körper gut verwertet werden. Sie schlagen sich weniger auf die Hüften, als ihre raffinierten Verwandten aus dem Supermarkt.

Rohkost fördert die Gesundheit
Neben den schon genannten Vorteilen, wiegt der heilende Effekt von roher Nahrung am meisten.
Viele bekannte Krankheiten basieren auf Nährstoffdefiziten. Ohne die ständige Zufuhr wichtiger Vitamine, Enzymen und Mineralien, fällt es dem Körper schwer, die auf diesen Nährstoffen basierenden Funktionen vollständig aufrecht zu erhalten.Rohkost kann eine Versorgung mit intakten Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen gewährleisten. Auch Antioxidantien, die der schädlichen Wirkung von freien Radikalen entgegenwirken, sind in rohem Obst und Gemüse reichlich vorhanden.

Ist Rohkost auch für mich geeignet?
Die vielen auf Erfahrung basierenden Erfolgsberichten lassen keinen Zweifel an den Vorzügen der Rohkost-Ernährung. Dennoch: Mensch ist nicht gleich Mensch. Das indische Heilsystem des Ayurveda teilt Menschen in unterschiedliche Konstitutionen ein. Luftigeren Typen ist die leichte Rohkost vielleicht weniger zuträglich als Menschen, die fest verankert im Leben stehen. Das Bestreben der traditionelle chinesischen Medizin ist es, eine Balance zwischen kühlenden und wärmenden Lebensmitteln herzustellen. Rohe Lebensmittel gelten dort im Allgmeinen als kühlend, in diesem Sinne sind auch gekochte Lebensmittel zur täglichen Verpflegung erwünscht.

Viele Experten pendeln sich in ihrer Empfehlung bei einem Rohkost-Anteil von 50% ein. Der amerikanische Gesundheitsexperte Dr. Mercola hält sogar 75% für ein erstrebenswertes Maß.

Wo immer man letztlich landet: Die maßgebende Instanz sollte das eigene Körpergefühl sein. Dieses wiegt mehr als so manche am Schreibtisch erstellte Ernährungsschablone, die hinten und vorne nicht passt, weil sie der Individualität des menschlischen Organismus entgegen steht.

Tipp: Deutschlandweit kommen regelmäßig Rohköstler zu „Potlucks“ zusammen, um sich über neue Rezepte und die eigenen Erfahrungen auszutauschen. So wird einem der Einstieg leicht gemacht und man erhält einen weitgefächterten Überblick, was es so gibt an rohen Speisen und wie sich die Rohkost geschmackvoll zubereiten lässt. Leckere Rezepte, Termine und Örtlichkeiten von Potlucks finden Sie u.a. auf www.germanygoesraw.de.

Grüner Tee – Ein Wirkstoff aus der Natur hemmt Tumorwachstum

It’s Teatime!

Nicht nur in England und Japan – den klassischen Teeländern, auch in unseren Gefilden greifen die Menschen zur Teetasse. 25 Liter des aromatischen Heißgetränks werden in Deutschland jährlich pro Kopf getrunken. Eine Zahl, die seit Jahren einigermaßen stabil zu sein scheint. Dabei ist die Auswahl an Teesorten schier unermesslich – von Schwarz bis weiß, rot bis grün, Tees sind so bunt wie das wahre Leben selbst. Und das ist es auch, was das Aufgussgetränk in die Becher bringt. Gesundes Leben! Denn es ist reich an Mineralstoffen, Vitalstoffen, Antioxidantien, Vitaminen und ätherischen Ölen.

So sind Kräutertees wie z. B. der allseits beliebte Pfefferminztee gut gegen akute Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, sie wirken oft beruhigend und sind häufig entzündungshemmend. Allerdings enthalten sie – trotz ihres Namens – keine echte Teepflanze. Schwarztee dagegen ist ein echter Tee, aus den getrockneten Blättern des Teestrauchs. Zur Herstellung werden die frisch gepflückten Teeblätter angewelkt und dann gerollt. Dabei werden ihre Zellwände aufgebrochen. Durch die anschließende Gärung und Trocknung wird der Tee so „oxidiert“ bzw. fermentiert und kommt dann als schwarzer Tee in unsere Kannen. Je nach Dauer des Ziehens bei der Zubereitung wirkt das Getränk beruhigend oder anregend. Mehrere Tassen täglich mit einer Ziehdauer von ca. zehn Minuten können akute Durchfallerkrankungen lindern.

Allen voran der Grüntee

Am spektakulärsten aber sind sicher die Eigenschaften des nicht fermentierten grünen Tees und dessen Wirkung auf unseren Körper und seine Gesundheit. Denn er hemmt z. B. nachweislich das Tumorwachstum bei Krebszellen. Vorbeugend regelmäßig getrunken reduziert das asiatische Staatsgetränk schon das Risiko an bestimmten Krebsformen zu erkranken. Das zeigen die verschiedensten Studien in den letzten Jahren. Angefangen bei dem japanischen Mediziner Prof. Dr. Hirota Fujiki (ehemals Max Planck Institut, München; Saimata-Krebsforschungsinstitut, Kumoro, Japan), der als einer der Ersten die krebshemmende Substanz EGCG – Epigallocatechin-Gallat, im Grüntee nachweisen konnte. Bis hin zu den britischen Forschern um Roger Thorneley und spanischen Wissenschaftlern um Dr. José Neptuno Rodriguez-López, die jetzt in Zusammenarbeit zwischen dem John Innes Centre, Norwich und der Universität Murcia (Umu), Spanien aufdecken konnten, wie das EGCG im grünen Tee tatsächlich wirkt.

Wirkweise des Grüntees bei Krebszellen geklärt

EGCG im grünen Tee hindert laut den britischen Forschern die Krebszellen am Wachstum, indem sie das für diese lebenswichtige Enzym DHFR (Dihydrofolat-Reduktase) angreifen. Damit ist der Wirkvorgang zwar ähnlich dem des schulmedizinischen Wirkstoffes Methotrexat, wohl  aber mit deutlich weniger Nebenwirkungen auf die gesunden Zellen, die unter dem Klassiker der Allopathie Methotrexat massiv geschädigt werden. Die Konzentration des Polyphenols EGCG, dem sekundären Pflanzenstoff, die für diesen gesundheitlichen Effekt im Blut nachweisbar sein muss, entspricht der, die Teegenießer schon mit zwei bis drei täglichen Tassen grünem Tee erreichen.

Aber: Grüner Tee kann noch mehr

Krebs ist bei weitem nicht die einzige zivilisatorische Krankheit bei der das asiatische Heißgetränk lindernd wirken kann. So haben Wissenschaftler der Universität Süd-Floridas im Rahmen einer Alzheimer-Studie an Mäusen nachweisen können, dass EGCG in konzentrierter Form die Entwicklung von den für die Krankheit-des-Vergessens typischen Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn stark reduzieren kann. Allerdings muss der sekundäre Pflanzenstoff dafür ungemischt mit weiteren Teesubstanzen eingenommen werden. Eine Möglichkeit für die Zukunft wäre hier die Gabe des Polyphenols in Form eines Nahrungsergänzungsmittels.

Grüntee ist gut für die Zähne

Auch für Schulkinder ist der Grüntee gesundheitlich – vor allem zahngesundheitlich – empfehlenswert. Eine Tasse grüner selbstverständlich ungesüßter Tee reduziert das Risiko einer Karieserkrankung deutlich. Das einzige Problem hierbei ist, dass der leicht bittere Geschmack des Aufgussgetränks, den grünen Tee nicht gerade zum Frühstücks-Liebling der Kinder  macht.

Dennoch, als Resümee kann man sagen: Regelmäßig genossen, ist der grüne Tee ein echter Gesundheitsknaller für unseren Organismus. Also, nicht vergessen: Herbstzeit ist Teezeit. Und es muss nicht immer Pfefferminz aus dem Beutel sein.

Zubereitung von grünem Tee:

Um den vollen Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe des grünen Tees auch wirklich ausschöpfen zu können, sind drei Punkte zu beachten:

Die richtige Wassertemperatur: Grüner Tee wird nicht mit kochendem Wasser aufgegossen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 60 und 90 °C. Wer nicht mit dem Thermometer nachmessen will, kann das kochende Wasser auskühlen lassen. Nach ca. vier Minuten ist es dann ungefähr 90 °C heiß, nach ca. 12 Minuten hat es noch 75 °C.

Die richtige Wasserqualität: Hier ist Frische wichtig, die zarte Weichheit und möglichst wenig Zusatzsstoffe. Die Wasserqualität steigern kann man z. B. mit einer Umkehrosmoseanlage, die das Leitungswasser zu einem reinen, unbelasteten Wasser macht.

Die richtige Dosierung: Je nach Geschmack, kann man die Menge an grünem Tee natürlich variieren. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass ca. 12 Gramm auf einen Liter Wasser ausreichen, um das volle Grüntee-Aroma zu erreichen. Das sind ca. vier Teelöffel. Nach einer Ziehzeit von einer bis drei Minuten muss man sich dann nur noch zurücklehnen und genießen.

MSM eine super Substanz der Natur – Frank Liebke – Kompaktratgeber

Chronische Schmerzen und Entzündungen gehören zu den
weit verbreiteten Übeln der Menschheit. Zu ihnen gehören etwa Rheuma,
Rücken- und Kopfschmerzen. Die klassische Medizin hat mit großem Eifer
verschiedenste Medikamente zur Bekämpfung dieser Leiden entwickelt,
leider mit einer Vielzahl von Nebenwirkungen. Jetzt gibt es eine
natürliche Lösung: MSM hilft – nebenwirkungsfrei.

MA CA Biogenes Magnesium und Kalzium - Kompaktratgeber - Neuauflage

MA CA Biogenes Magnesium und Kalzium – Kompaktratgeber – Neuauflage

Hoffnung bei Arthrose, Osteoporose, Stress und Altersbeschwerden – kompakter Ratgeber
Bei normaler Mischkost ist heute die Magnesium- und Kalziumversorgung
nicht voll gewährleistet. Insbesondere bei Stress, Leistungssport oder
krankheitsbedingt steigt der Magnesiumbedarf in der Regel stark an.

Stevia, sündhaft süß und urgesund

Stevia, sündhaft süß und urgesund

Hatten Sie bisher bei der Verwendung von Zucker ein schlechtes Gewissen?
Dann können sie aufatmen, denn Stevia, das Honigblatt aus den
Hochebenen Paraguays, ermöglicht es, Süßes unbeschwert zu genießen. Mit
Stevia können Diabetiker, Menschen mit Unterzucker-Problemen,
Übergewichtige und alle, die aus anderen Gründen Industriezucker meiden
müssen oder wollen, auf natürliche Weise süßen.