Antioxidantien bei Asthma & Depressionen

Eine antioxidantienreiche Ernährung hilft bei Asthma. Im Vergleich zu gesunden Vergleichspersonen haben Asthmatiker weniger Antioxidantien im Blut (z.B. Carotinoide wie Lycopin, Lutein). Eine Studie der University of Newscastle in Australien aus 2012 untersuchte was passiert, wenn Asthmatiker mehr Obst und Gemüse essen und was im Gegenzug dazu passiert, wenn sie davon zu wenig essen. 140 Asthmatiker wurden in zwei Gruppen eingeteilt, von denen sich eine zwei Wochen lang antioxidantienreich (7 Portionen Obst & Gemüse) und die andere antioxidantienarm (3 Portionen) ernährte. Das Ergebnis: Asthmatiker mit hohem Obst-Gemüse-Konsum hatten mit 20 % ein deutlich geringeres Risiko, innerhalb von drei Monaten Asthmaanfälle zu erleiden, als diejenigen mit niedrigem Frischkost-Konsum und 40 %igem Rückfallrisiko. Übrigens hatte die zusätzliche Supplementierung von Carotinoiden nicht denselben Effekt – essen Sie lieber vollwertige, vitalstoffreiche Pflanzen um Asthma effektiv zu bessern!

Carotionoide aus Obst und Gemüse verringern das Risiko für Depressionen. Dass Obst und Gemüse das mentale Befinden verbessern können, ist bereits bekannt. So bewies 2013 eine kanadische & australische Studie mit fast 300 000 Probanden, dass ein erhöhter Obst- und Gemüseverzehr mit einem geringeren Risiko für Depressionen, psychologische Probleme, Angststörungen und schlechter mentaler Gesundheit assoziiert wird. Weil eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse reich an Antioxidantien ist, dämpft diese die negativen Effekte von oxidativem Stress auf unsere psychische Gesundheit. Eine amerikanische Studie aus Baltimore/USA fand 2013 heraus, dass Carotinoide besonders effektiv sind. Die Forscher untersuchten die Carotinoid-Level von 2000 Menschen und assoziierten eine erhöhte Carotinoid-Konzentration im Blut mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für depressive Symptome– je höher die Werte, desto besser fühlten sich die Menschen. Das gilt allerdings nur für die Carotinoide im Verbund ganzer Lebensmittel – Pillen hatten diese Effekte nicht. Und eine chinesische & japanische Studie aus 2013 zeigt, dass insbesondere lycopinreiche Tomaten Depressionen reduzieren können. Lycopin ist eins der wirkungsvollsten Carotinoide, die es gibt. Diese sind allerdings nur in ganzen Lebensmitteln enthalten.

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