Antioxidative Superkraft dank Astaxanthin

Astaxanthin zählt zu den stärksten Antioxidantien, die es gibt. Das Antioxidans schützt unsere Zellen vor der schädlichen Wirkung von freien Radikalen und oxidativem Stress. So ist Astaxanthin als Radikalfänger effektiver als Beta Carotin, Lycopin, Coenzym Q10 und noch viel effektiver als Vitamin C. Die meisten seiner positiven Eigenschaften hängen mit dem hohen antioxidativen Potential von Astaxanthin zusammen. Heute sehen wir immer häufiger Menschen die eine Degeneration der Makula haben. Die Makula ist im Auge der Fleck des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Langfristig führt eine Makuladegeneration zum Erblinden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Pflanzenvitalstoffe – wie Carotinoide und Anthocyane – wohl in der Lage sind, einen Einfluss auf die normale Funktion und Gesundheit der Makula auszuüben. Verbunden mit anderen Ernährungsmaßnahmen und dem Tragen einer Sonnenbrille bei grellem Sonnenlicht, kann eine Schädigung verzögert oder verhindert werden.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und gehört zur Gruppe der Carotinoide. Bei Carotinoiden handelt es sich um natürliche Farbpigmente, die von Bakterien, Pilzen und Pflanzen gebildet werden. Lebensmittel wie Karotten, Paprika und Kaki verdanken ihnen ihre kräftige gelbe, orangene oder rote Farbe. In der Natur ist Astaxanthin am häufigsten in Algen zu finden. Durch den Verzehr verleihen die enthaltenen Farbpigmente Lachsen, Krabben und Flamingos die typische rosa Färbung. Astaxantin zeichnet sich insbesondere durch sein starkes antioxidatives Potential aus. Da es – wie alle Carotionide – fettlöslich ist, empfiehlt sich die Aufnahme mit einer geringen Menge Fett.

Wissenswertes über natürliche Carotinoide wie das Astaxanthin

Carotinoide werden in zwei Gruppen eingeteilt: Carotine und Xanthophylle. Im Gegensatz zu den Carotinen enthalten Xanthophylle Sauerstoff. Astaxanthin wird den Xanthophyllen zugeordnet. Die verschiedenen Carotinoide unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Bioverfügbarkeit und ihrer Beständigkeit. Manche sind hitzebeständig, andere zerfallen beim Erhitzen. Natürliche Nahrungsergänzungsmittel können bei einer carotinoidarmen Ernährung eine gute Versorgungsquelle sein. Mittlerweile sind mehrere hundert verschiedene Carotinoide bekannt.


Mengenmäßig bedeutsam sind vor allem:

  • Alpha- und Beta-Carotin
  • Lycopin
  • Alpha- und Beta-Cryptoxanthin
  • Lutein
  • Zeaxanthin

Warum ist die Einnahme von Astaxanthin sinnvoll?

Astaxanthin erhöht die Leistungsfähigkeit beim Sport. Mit Astaxanthin können Sportler sowohl ihre Kraft als auch ihre Ausdauer verbessern. Dieser Effekt hängt ebenfalls mit der bereits erwähnten, antioxidativen Wirkung zusammen. Astaxanthin kann die Muskelzellen vor Schäden durch oxidativen Stress bewahren. Somit können diese wieder besser auf Bewegungsreize reagieren und erholen sich schneller von Belastungen.

Astaxanthin ist gut für die Augen. Eine der herausragenden Eigenschaften von Carotinoiden und seit langem bekannt ist ihre Wirkung auf die Netzhaut. Unsere Netzhaut unterliegt ständig dem Einfluss von UV-Strahlung und Stress verursachenden technischen Licht (LED/Bildschirmlicht). Dadurch lässt die Leistung ihrer Fotorezeptoren mit der Zeit nach. Astaxanthin kann hier eine Schutzfunktion bieten. Zusätzlich verbessert Astaxanthin die Blutversorgung im Auge und unterstützt somit die Weiterleitung der Netzhautreize ins Gehirn.

Astaxanthin verschönert das Hautbild. Auch unsere Hautzellen leiden unter dem Einfluss von freien Radikalen. Mit fortschreitendem Alter führt dies zu nachlassender Elastizität der Haut und Faltenbildung. Die Einnahme von Astaxanthin kann vorzeitige Hautalterung verhindern, indem es die dafür zuständigen Oxidationsprozesse stoppt. So bleibt die Haut länger glatt und elastisch.


Astaxanthin verbessert die Herz- und Gefäßgesundheit. Astaxanthin hilft bei der Regulierung des Blutdrucks und wirkt entzündungshemmend. Außerdem verbessert Astaxanthin die Blutfettwerte, indem es den Cholesterinspiegel günstig beeinflusst. So ist Astaxanthin indirekt an der Aufrechterhaltung gesunder Gefäße beteiligt. Bereits 2007 konnte eine Studie von Wissenschaftlern der finnischen Universität Kuopio beweisen, dass die Astaxantin zur Herz-Kreislauf-Gesundheit beiträgt.

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