Autor: Redaktion

Das Kochbuch des Ayurveda – Selbstheilung durch die Ayurvedische Küche

Psychische und physische Belastungen reduzieren mit Ayurveda – für mehr Vitalität, Wohlbefinden und Lebensfreude. Die vorherrschende, westliche Ernährungsweise mit industriell stark verarbeiteten Produkten, einem Übermaß an tierischen Proteinen und Fetten, zu viel raffiniertem Zucker und Transfettsäuren führt zu Mangelernährung, Übersäuerung und chronische Entzündungen und fördert die Entstehung von Zivilisationskrankheiten. Die westliche Medizin liefert Erleichterung für bereits vorhandene Beschwerden in Form von Medikamenten, Therapien oder Operationen. Im Englischen wird dieses Vorgehen auch als „band aid-approach“ bezeichnet. Das Ayurveda setzt hingegen an, bevor die Beschwerden sich manifestieren – es beseitigt nicht einfach nur die Symptome, sondern packt die Ursachen bei der Wurzel. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zur Schulmedizin sind die Praktiken des Ayurvedas zu 100 % natürlich und haben viel weniger bis gar keine Nebenwirkungen.

Polyphenole gegen Krebs – Effekte wissenschaftlich bewiesen

 

Granatapfelpolyphenole hemmen Wachstum von Prostatakarzinomen. Die Universität Heidelberg kommt in einer Veröffentlichung in der Deutschen Zeitschrift für Onkologie aus 2008 zu dem Ergebnis, dass Granatapfelpolyphenole bei Prostatatumoren eine starke antikanzerogene Wirkung aufweisen. Dabei wurde die Wirksamkeit nicht nur in-vitro getestet, sondern auch im Rahmen von klinischen Studien auf die Probe gestellt. Als ursächlich für die positiven Effekte vermuten die Wissenschaftler das Zusammenspiel der verschiedenen im Granatapfel vorliegenden Polyphenole. Diese modulieren das Immunsystem, das Epigenom und die Zellsignalwege und hemmen das Wachstum der bösartigen Zellen. Auch mögliche Synergieeffekte von Granatapfelinhaltsstoffen und einer gängigen Chemotherapie schließen die Forscher nicht aus. Die beste Bioaktivität und -verfügbarkeit haben laut den Experten fermentierte Granatapfelprodukte.

Blutdruck senken mit natürlichen Lebensmitteln

Leinsamen sind effektive Bluthochdrucksenker. Zu diesem Ergebnis kam eine kanadische Doppelblind-Studie an Bluthochdruck-Patienten aus dem Jahr 2013. Eine Hälfte der Teilnehmer bekam Lebensmittel, die als Zutat Leinsamen enthielten, die andere Gruppe verzehrte ausschließlich Lebensmittel ohne Leinsamen. 6 Monate später wurden die Ergebnisse ausgewertet. Während die Placebo-Probanden am Ende des Untersuchungszeitraums immer noch an Bluthochdruck litten, hatten sich die Werte der Leinsamen-Probanden deutlich gebessert. Der durchschnittliche Blutdruck der Leinsamen-Probanden sank von 143/77 auf 136/72. Diese Werte verringerten ihr Schlaganfallrisiko um 46 % und ihr Risiko für einen Herzinfarkt um 29 %. Mit diesen Ergebnissen gehören Leinsamen zu den besten Lebensmitteln, um Bluthochdruck natürlich zu senken – völlig ohne Nebenwirkungen!

Kurkuma lindert Schmerzen in Gelenken und nach OPs

Kurkuma wirksam bei entzündlichen Gelenkschmerzen bzw. Arthritis. Kurkuma besteht zu 1 – 5 % aus dem sekundären Pflanzenstoff Curcumin. Beim Curcumin handelt es sich um den Farbstoff, welche dem Gewürz seine kräftige, ockergelbe Farbe verleiht. Studien legen nahe, dass Kurkuma aufgrund dieses natürlichen Substanz wirksam bei der Behandlung von Arthroseschmerzen sein kann. Das liegt daran, dass sie stark antioxidativ wirkt und deshalb eine antientzündliche Wirkung entfaltet. Eine internationale Studie aus den USA und Südkorea von 2016 konnte zeigen, dass 1000 mg Curcumin pro Tag für einen Zeitraum von 2 – 3 Monaten schmerzhafte Entzündungen (= Arthritis) reduzieren kann und die Lebensqualität der Teilnehmer verbessern kann. Die Ergebnisse erwiesen sich als genauso effektiv wie bei synthetischen Schmerz-Medikamenten. Im Rahmen ihrer Analyse verglichen die Forscher bereits vorhandene Studien über Kurkuma und konnten dann dieses Ergebnis präsentieren. Das Problem beim Verzehr von Kurkuma ist oft die geringere Bioverfügbarkeit. Nimmt man das Gewürz allerdings zusammen mit schwarzem Pfeffer ein (Kurkumapfeffer), kann man die Bioverfügbarkeit um 2000 % steigern.

Alzheimer vorbeugen durch die Ernährung? Kein Wunschtraum, sondern Realität.

Wie wichtig sind Ihnen Ihre Erinnerungen – und was würden Sie tun, wenn sie plötzlich alle vergessen sind? In Deutschland werden jedes Jahr rund 200 000 Menschen mit Alzheimer Demenz diagnostiziert. Im ganzen Land leben aktuell etwa 1 – 1,2 Millionen Menschen mit der Krankheit. Die Anzahl an Alzheimer-Patienten verdoppelt sich ab dem 65. Lebensjahr rein rechnerisch alle 5 Jahre. So hat jede Person, die das 85. Lebensjahr überschreitet, ein Erkrankungsrisiko von rund 50 %. Nach der Diagnose „Alzheimer“ bleiben den Betroffenen in der Regel noch 7 bis 10 Lebensjahre. Mit dem Fortschreiten der Krankheit büßen die Betroffenen jedoch kontinuierlich an Lebensqualität ein. Dabei zeigen wissenschaftliche Ergebnisse längst: Wer auf seine Ernährung achtet, kann sowohl sein Alzheimer Risiko als auch die Symptome einer bereits bestehenden Erkrankung deutlich verringern! Wie? Das verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Nüsse – Dickmacher oder Gesundmacher?

Eine Portion Paranüsse senkt den Cholesterinspiegel – und zwar einen Monat lang! Zu diesem Ergebnis kommt eine 2013 im „Journal of Nutrition and Metabolism“ veröffentlichte Studie brasilianischer Wissenschaftler. Im Rahmen der Studie wurden 10 gesunde Teilnehmer untersucht, die einmalig entweder 0 g, 5 g, 20 g oder 50 g Paranüsse aßen. Dabei kam heraus, dass jede der verzehrten Mengen den Cholesterinspiegel der Probanden fast unmittelbar senken konnte – und zwar schneller, als das bei cholesterinsenkenden Medikamenten der Fall ist. Bei denjenigen, die entweder 20 oder 50 g Nüsse aßen, sank das schlechte LDL-Cholesterin um etwa 20 mg/dL innerhalb eines Tages. Das beeindruckende: Selbst 30 Tage später war der Cholesterinspiegel noch genauso niedrig wie am Tag des Verzehrs – und das, obwohl sie die Nüsse nicht kontinuierlich aßen, sondern nur einmalig! Übrigens brauchen Sie sich keine Sorgen um den hohen Selengehalt der Nüsse machen, selbst wenn Sie nicht jeden Monat sondern jeden Tag 4 Nüsse essen würden. Selen ist ein essentielles Spurenelement, welches für die Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse eine wichtige Rolle spielt. Es können täglich bedenkenlos 300 – 400 µg Selen verzehrt werden.

Optimismus verbessert die Gesundheit und verlängert das Leben!

Optimismus schützt vor Herz-Kreislauf-Krankheiten. Experten zufolge führt eine positive Lebenseinstellung in der Regel zu einer gesünderen Lebensweise und senkt dadurch das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkte. Auf den Zusammenhang zwischen mentalem Wohlbefinden und kardiovaskulärer Gesundheit stießen Wissenschaftler der University of Illinois in Urbana (USA). Im Rahmen ihrer multiethnischen Langzeitstudie untersuchten sie den körperlichen und psychischen Zustand von mehr als 5 000 Teilnehmern. Je schlechter deren Werte, desto höher das Risiko, eine Herzkrankheit zu entwickeln. Und je geringer das kardiovaskuläre Risiko, desto größer war der Optimismus. In Folgeuntersuchungen soll nun gezeigt werden, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Psychogesundheit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert.

Schutz vor Krebs dank Hülsenfrüchten und Vitamin A?

Vitamin A schützt vor Hautkrebs. Eine amerikanische Langzeitstudie der Brown University in Providence/USA fand heraus, dass Vitamin A ein normales Wachstum von Hautzellen fördert / Menschen mit hohem Vitamin A Verzehr seltener an Hautkrebs erkrankten. In einer Langzeitstudie erkrankten diejenigen, die besonders viel Vitamin A mit der Nahrung aufnahmen, seltener an einem Plattenepithelkarzinom. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen mit hoher Vitamin A-Aufnahme seltener an Hautkrebs erkrankten als Menschen mit geringer Zufuhr. Die Forscher sind sich jedoch noch nicht sicher, ob dieser Tatsache eine kausale Beziehung zugrunde liegt, oder ob Menschen mit hoher Zufuhr des Vitamins sich einfach generell gesünder ernähren. Im Zuge ihrer Analyse werteten die Forscher zwei Studien mit insgesamt fast 125 000 Teilnehmern aus. Über mehrere Jahre hinweg notierten diese ihre tägliche Vitamin A Aufnahme. Diejenigen Probanden mit der höchsten Aufnahme an Vitamin A hatten ein um 12 – 17 % geringeres Hautkrebsrisiko.

Hülsenfrüchte helfen bei Diabetes & Fettleber

Proteinreiche Ernährung verbessert die Leberfettwerte von Diabetikern. Die sogenannte LeguAN-Studie der Universität Potsdam fand heraus, dass eine eiweißreiche Ernährung (insbesondere pflanzliches Eiweiß) bei Diabetikern sich positiv auf ihre Leberfette auswirken kann. Eine Fettleber ist eines der charakteristischen Symptome einer Diabetes-Erkrankung. Den Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) gelang es, mit eiweißreicher Kost die Leberfettwerte von Patienten mit Typ 2-Diabetes um 48 % zu senken. Insgesamt wurden für die Ernährungsstudie 37 Probanden über 49 Jahre untersucht und in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen bekamen eiweißreiche Kost mit einem Eiweißanteil von ca. 30 %. Die eine Gruppe bekam jedoch pflanzliches Eiweiß (z.B. Hülsenfrüchte, Erbsenprotein) und die andere Gruppe bekam tierisches Protein (z.B. Milchprodukte, Fleisch, Fisch). Bei beiden Gruppen zeigten sich positive Effekte auf die Leberfettwerte, bei etwa jedem zweiten Teilnehmer reduzierten sie sich sogar um mehr als 50 %. Zusammengefasst waren die positiven Effekte: Eine positive Beeinflussung von Leber- und Fettstoffwechsel, eine verbesserte Insulinempfindlichkeit und eine Reduktion des Botenstoffes „fibroblast growth factor 21“ im Blut. Dennoch empfehlen die Forscher, bevorzugt auf pflanzliche Proteinquellen zurückzugreifen, da diese reich an essentiellen Aminosäuren sind und im Körper weniger Stickstoffabfall produzieren. Als Stickstoffabfall bezeichnet man die Abbauprodukte des Proteinstoffwechsels: Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure.

Krebs vorbeugen und Krebs natürlich heilen

In der westlichen Welt gibt es heutzutage mehr Krebserkrankungen denn je. Jedes Jahr wird bei rund 18 Millionen Menschen die Krankheit diagnostiziert. Mittlerweile weiß die Wissenschaft, dass etwa jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Form von Krebs erkranken wird. In Deutschland sind die häufigsten Krebsarten Prostata- und Brustkrebs, Darmkrebs sowie Lungenkrebs. Trotz dieser erschreckenden Zahlen gibt es Hoffnung – und zwar für jeden. Mit der richtigen Ernährung lassen sich etwa 40 % aller Krebserkrankungen verhindern! Krebs ist kein Todesurteil, sondern eine Zivilisationskrankheit. Fakt ist: Viele Krebserkrankungen wären vermeidbar, wenn die Bevölkerung besser informiert wäre, wie Krebs entsteht und durch welche Faktoren er beeinflusst werden kann. Jeder kann mit dem richtigen Wissen, der richtigen Einstellung und dem konsequenten Umsetzen dieser Voraussetzungen in die Praxis seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen!