Autor: Redaktion

Bitterstoffe für Leberentgiftung und Immunsystem

Bitterstoffe aus Artischocken helfen bei der natürlichen Entgiftung und heilen eine Fettleber. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Faculté de Medecine Sfax in Tunesien. Die beteiligten Wissenschaftler stellten fest, dass Artischockenextrakt die Leber vor schädlichen Einflüssen schützt und ihre Regeneration beschleunigt. Eine andere Studie von Experten aus Qatar und dem Iran stellte fest, dass die in Artischocken vorliegenden bitteren Substanzen eine nicht-alkoholische Fettleber reduzieren können, indem sie den Fettstoffwechsel normalisieren. Patienten mit fortgeschrittener Leberverfettung wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und acht Wochen lang untersucht. Eine Hälfte der Teilnehmer erhielt 3 x täglich 200mg Artischockenblattextrakt mit dem hochdosierten Bitterstoff Cynarin, der andere Teil eine Placebo. Die Artischocken-Probanden profitierten am Ende des Untersuchungszeitraums von einem niedrigeren BMI und besseren Leberwerten.

Topinambur sinnvoll bei Diabetes und Darmproblemen

Topinambur schützt den Darm und verbessert die Verdauung. Die Topinamburknolle ist reich an den wasserlöslichen Ballaststoffen Inulin und Oligofructose (FOS). Diese haben eine präbiotische Wirkung und dienen unseren nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Die beiden wertvollen Präbiotika unterstützen die Darmflora bei der Produktion entzündungshemmender kurzkettiger Fettsäuren und verbessern die Verdauung. Laut einer Studie der University of Toronto führt die Einnahme dieser Substanzen innerhalb weniger Tage zu einem signifikanten Anstieg der Bifidobakterien in unserem Darm. Ideal sind neben den ganzen Wurzel auch 100 % naturbelassenen Topinambur Chips, die getrocknet statt frittiert werden.

Pflanzen statt Fleisch – besser für Darm und Herz

Pflanzliche Ernährung reduziert schädliche TMAO-Level und schützt das Herz-Kreislauf-System. Cholin- und carnitinreiche Lebensmittel (das sind v.a. tierische wie Fleisch, Eier und Milchprodukte) werden im Darm zu Trimethylamin umgewandelt. Es handelt sich dabei um ein Verdauungsgas, das ähnlich wie Ammoniak unangenehm riecht. In unserer Leber wird Trimethylamin zu Trimethylaminoxid (TMAO) umgewandelt. Dabei handelt es sich um ein toxisches Aminoxid, das mit Herz- und Nierenversagen sowie Arteriosklerose (Schlaganfälle, Herzinfakt) assoziiert wird. Forscher bezeichnen die TMAO-Level als neuen Biomarker für Atherosklerose und gehen davon aus, dass man bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen mithilfe deren TMAO-Spiegel ihre Sterbewahrscheinlichkeit voraussagen kann. Für die Prävention dieser Krankheiten bedeutet dies allerdings: Besser auf tierische Produkte verzichten. Wer sich überwiegend pflanzlich ernährt und Steak, Milch und Co. mit proteinreichen Fleischalternativen wie Süßlupinensamen, Lupinenschrot oder Süßlupinenmehl austauscht, reduziert seine körpereigene TMAO-Produktion und damit sein Risiko für kardiovaskuläre Krankheiten.

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll oder überflüssig?

Nutzen von Vitamin C Supplementen überwiegt bei weitem. Hochdosiertes Vitamin C wird in den Mainstream-Medien regelmäßig zerrissen und in der Skepsis ist es natürlich angebracht, dass man ihren Nutzen genau unter die Lupe nimmt. Mittlerweile häufen sich die Indizien, dass Vitamin C Nahrungsergänzungsmittel durchaus sinnvoll sein können. Hochdosiertes Vitamin C kann die Krankheitsdauer reduzieren und dafür sorgen, dass sich Symptome weniger stark manifestieren. Auch in der Krebstherapie steht Vitamin C aktuell im Fokus von Experten. Der Mythos, hochdosiertes Vitamin C würde Nierensteine verursachen, ist mittlerweile mehrfach widerlegt. Aber woher kommt das Gerücht? Vitamin C wird im Körper in Oxalate umgewandelt – und wenn die Oxalatlevel zu hoch werden, können sich Nierensteine bilden. Aber selbst bei 4 Gramm Vitamin C pro Tag erreichen die Oxalatlevel keine kritischen Werte. Es handelt sich dabei also nur um ein theoretisches Risiko, dazu gibt es bereits mehrere Studien (Harvard Medical School aus 1999, Harvard School of Public Health aus 1996). Eine hochdosierte Vitamin C Einnahme hat für Ihre Gesundheit viele Vorteile und ist insbesondere für immunschwache Menschen sehr zu empfehlen.

Kakao für die Psyche und gegen Schmerzen

Naturbelassener Kakao beruhigt schmerzende Beine. Eine 2020 im “Circulation Research” veröffentlichte Studie untersuchte Probanden mit peripherer artieller Verschlusskrankheit (PAVK), welche typischerweise mit starken Schmerzen in den Beinen einhergeht. Diejenigen, die während des Untersuchungszeitraums von 6 Monaten 3 x täglich heißen Kakao tranken, hatten weniger starke Schmerzen als solche, die nicht in den Kakao-Genuss kamen. Außerdem verbesserten sich bei den Kakao-Trinkern Muskelfunktion und Blutufluss in den Waden. Die positiven Ergebnisse erklären die Wissenschaftler mit wertvollen Pflanzeninhaltsstoffen des Kakaos. Kakaopulver ist von Natur aus reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Magnesium, Eisen, Zink und Kalium. Am besten verwenden Sie unser naturbelassenes Bio Kakaopulver ohne Zucker, um unnötige Kalorien oder Zusatzstoffe zu vermeiden.

Antioxidantien bei Muskelkater und Laufen gegen Krebs

Antioxidantien aus Kirschen reduzieren sportbedingten Muskelkater. Die brennenden Muskelschmerzen entstehen aufgrund mikroskopisch kleiner Risse in Muskelzellen nach starker körperlicher Belastung, welche schmerzhafte Entzündungsprozesse auslösen. Eine US-Studie fand 2006 heraus, dass die Anthocyane aus farbigen Beeren (z.B. in Kirschen, Aronia Pulver, Heidelbeeren) die Entzündungen wirkungsvoll bekämpfen, indem sie die Entzündungsmarker (z.B. C-reaktives Protein) im Blut signifikant reduzieren. Eine ähnliche Studie zeigt: Probanden, die ihre Muskeln deutlich überbeanspruchen, haben am nächsten Tag ca. 30 % weniger Kraft und starken Muskelkater. Wenn sie vorher Kirschsaft trinken, profitieren sie am Tag danach von mehr Kraft und weniger Schmerzen.

Salz schädigt den Darm und fördert Diabetes

Zu viel Salz schädigt die Darmflora – Probiotika können diesen Effekt verhindern . Schon lange ist bekannt, dass salzreiche Speisen den Blutdruck erhöhen. Eine Studie des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin aus 2017 fand heraus, dass durch übermäßig viel Kochsalz mehr entzündungsfördernde Immunzellen produziert werden und der Blutdruck steigt. Weiterhin verringerte sich bei Versuchen an Mäusen die Anzahl an nützlichen Milchsäurebakterien im Darm (insbesondere das Bakterium Lactobacillus murinus). Bekamen die Mäuse diese Darmbakterien allerdings über die Nahrung zugeführt, dann waren sie vor den gesundheitlichen Schäden des übermäßigen Salzverzehrs besser geschützt. Die Experten schließen aus ihren Beobachtungen, dass Probiotika eine neue Behandlungsmethode bei Bluthochdruck sein könnten.

Neues zu Tomaten als Vitalstofflieferanten

Tomaten, die beim Wachsen erhöhtem Stress ausgesetzt waren, sind reicher an zellschützenden Antioxidantien. Das gilt insbesondere für biologisch angebautes Gemüse. Weil Bio-Gemüse nicht durch chemische Pflanzenschutzmittel geschützt wird, sind die Pflanzen für ihren eigenen Schutz verantwortlich. Eine brasilianische Studie der Universidade Federal do Ceará aus 2013 zeigt, dass Bio-Tomaten mehr Phenole, Carotinoide und Vitamin C enthalten als konventionelle. Die Bio-Tomaten wiesen mehr biologische Stressreaktionen auf, antworteten darauf mit erhöhtem oxidativen Stress und bildeten mehr  schützende sekundäre Pflanzenstoffe. Das macht die vitalstoffreicheren Bio-Tomaten auch für Menschen ernährungsphysiologisch nützlicher.

Zucker oder Süßstoff – was ist gesünder?

Erythrit und Xylitol helfen besser beim Abnehmen als herkömmliche Süßstoffe. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des University Hospital Basel im Jahr 2016. Die Probanden wurden in drei Gruppen eingeteilt und bekamen jeweils entweder 75 g Glukose, 50 Gramm Xylit oder 75 g Erythrit in Wasser verabreicht. Nur bei den Xylit und Erythrit-Probanden stieg der Wert zweier Peptidhormone an, Cholecystokinin und Glucagon-like Peptid 1. Ein Anstieg dieser Hormone geht in der Regel mit einem verbesserten Sättigungsgefühl, einer verzögerten Magenentleerung und weniger Heißhunger einher. Im Gegensatz zu klassischem Haushaltszucker wird durch diese beiden natürlichen Süßungsmittel deshalb der Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. So erleichtern naturreine Zuckeraustauschstoffe nicht nur den Gewichtsverlust, sondern schonen auch langfristig unsere Gesundheit.

Vitale Ernährung lohnt sich auch in jungen Lebensjahren

Endometriose mit der richtigen Ernährung lindern. Bis zu 15 % aller jungen Frauen leiden unter Endometriose. Es handelt sich dabei um eine chronische Erkrankung, bei der sich ein Teil der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Endometriose ist in der Regel mit starken Unterleibsschmerzen verbunden und kann im schlimmsten Fall sogar die Fruchtbarkeit der betroffenen Frauen einschränken. Da die Erkrankung hormonell bedingt ist, untersuchten Wissenschaftler aktuell die Wirkung von Phytoöstrogenen auf den Krankheits- und Schmerzverlauf bei Endometriose. Bei Brustkrebs ist die positive Wirkung von Pflanzenhormonen bereits mehrfach bewiesen. Phytoöstrogene haben die Fähigkeit, sich an bestimmte Rezeptoren zu binden und lösen dadurch ähnliche Effekte aus wie körpereigenes Östrogen – sie gleichen einen Mangel aus oder senken erhöhte Werte. Eine us-amerikanische Studie aus 2012 weist darauf hin, dass ein gezieltes Ansprechen von Östrogenrezeptoren durch pflanzliche Hormone auch bei Endometriose-Patientinnen Linderung schaffen können. Natürliche Quellen für pflanzliche Östrogene sind naturbelassene Lebensmittel wie Soja (z.B. in Tamari Soße), braune Leinsamen oder Algen (z.B. Noriflocken).