Autor: Redaktion

(Un-)Bedenklichkeit von Tee – keine Gesundheitsbedenken dank hochwertiger Produkte

Japanischer Grüntee – der Gesundheitstipp unter allen Teesorten. 

Ein großer Teil der bei uns erhältlichen Teesorten kommt aus China. Durch fortschreitende Industrialisierung und Luftverschmutzung sind diese jedoch häufig mit Blei kontaminiert. In größeren Mengen beeinflusst Blei fast jedes unserer Organe negativ. Je länger eine Pflanze wächst und damit mögliche Schadstoffe aus der Luft aufnimmt, desto höher ihr Bleigehalt. Für grünen und weißen Tee werden hauptsächlich junge Teeblätter verwendet, für schwarzen oder Oolong Tee jedoch deutlich ältere Blätter. Die Bleibelastung in Grüntee ist somit etwa 100 x geringer als die von schwarzem Tee. Wer nicht gerade schwanger ist, kann deshalb so viel Grüntee Tee trinken, wie er möchte (bis zu 15 Tassen am Tag). Echter Japanischer Grüntee hat einen so geringen Bleigehalt, dass man ihn sogar in größeren Mengen bedenkenlos pur essen kann – zum Beispiel in Form von Matcha. Lediglich Kinder und Schwangere sollten Tee nur in geringen Mengen zu sich nehmen.

Simple aber effektive Maßnahmen für mehr Gesundheit

Wasser oder Tee hilft besser beim Abnehmen als kalorienfreie Diätgetränke. Zu diesem Ergebnis kam eine internationale Studie der University of Nottingham in Großbritannien und der NovinDiet Clinic Teheran im Iran. Für die Studie wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten verschiedene Trinkmuster übergewichtiger Frauen mit Diabetes Typ 2 untersucht. Wer seinen Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich mit Wasser und Tee deckte, konnte die besten Erfolge verzeichnen: Zum einen hatten die Wassertrinker einen höheren Gewichtsverlust, zum anderen konnten sie dadurch ihren Blutzuckerspiegel besser unter Kontrolle halten. Wer hingegen täglich Softdrinks konsumierte, dessen Maßnahmen waren weniger erfolgreich – auch wenn es sich dabei um kalorienfreie Getränke handelte. So hatten die Frauen aus der Wasser-Gruppe am Ende durchschnittlich 6,4 kg an Gewicht verloren, die Frauen der Diätgetränk-Gruppe jedoch nur 5,2 kg. Das bestätigt mal wieder: Natur pur ist immer am besten!

Frühstücken erleichtert Gewichtsabnahme – sagt die Wissenschaft

Frühstücken hilft beim Abnehmen. Ein Beitrag zur Jahrestagung „Experimental Biology 2018“ in San Diego, Kalifornien/USA zeigte, dass eine Mahlzeit am Morgen einer Gewichtszunahme entgegenwirkt und sogar dem Abnehmen zuträglich kann. Wer das Frühstück hingegen auslässt, nahm zu – und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht oder Ursprungsgewicht. Die zugehörige Studie wurden von Wissenschaftler der Mayo Clinic in Rochester, New York an fast 350 Probanden durchgeführt. Probanden, die regelmäßig das Frühstück ausfallen ließen, hatten durchschnittlich 10 Zentimeter mehr Taillenumfang und ein 16 % höheres Risiko für Fettleibigkeit als Probanden, die jeden Tag ein Frühstück zu sich nahmen. Außerdem nahmen die Nicht-Frühstücker im Untersuchungszeitraum von zwei Jahren ca. 3,6 kg zu, die Frühstücksesser jedoch nur 1,3 kg. Die Forscher schließen daraus, dass ein vollwertiges und möglichst naturbelassenes Frühstück ein wichtiger Faktor für den Erhalt eines normalen Körpergewichts ist.

Chlorella & Spirulina Algen unter der Lupe

Algen sind das Gemüse der Meere und gleichzeitig wertvolle Vital- und Heilpflanzen. Insgesamt gibt es auf unserer Welt mehr als hunderttausend Arten, die in den Meeren, Flüssen, Sümpfen oder Seen leben. Algen betreiben ebenso Phytosynthese, wie auf dem Land wachsende Pflanzen auch. Vor vielen Millionen Jahren im Laufe der Entstehung unserer Erde waren es Algen, die aus den Tiefen des Meeres Sauerstoff in die Atmosphäre brachten. Auch heute noch sind sie zusammen mit unseren Wäldern maßgeblich an der globalen Sauerstoffproduktion beteiligt. Gleichzeitig binden und speichern sie Kohlenstoffdioxid. Nicht nur für Fische und andere Meeresbewohner, sondern auch für viele Küstenbewohner besonders asiatischer Länder sind Algen ein fester Teil des Speiseplans. Je nach ihrer natürlichen Färbung bezeichnet man sie als Grün-, Rot-, Braun- und Blaualgen. Außerdem lässt sich zwischen Makro- und Mikroalgen unterscheiden. Makroalgen bestehen aus Blättern bzw. Tang, Stängeln und Wurzeln und werden mehrere Meter lang – es gibt sogar Exemplare von bis zu 50 Metern. Unter Mikroalgen versteht man hingegen mikroskopisch kleine Pflanzen oder Einzeller. Viele dieser Algenarten sind bekannt für ihre positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften, aber nur wenige sind bisher bezüglich ihrer Wirkung auf unseren Organismus erforscht. Die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es bisher über die potenten Mikroalgen Chlorella und Spirulina. Beide bergen ein Feuerwerk an Mikro- und Phytonährstoffen und helfen dem Körper beim Entgiften, indem sie Giftstoffe, Toxine und Schwermetalle ausleiten.

Länger leben & besser denken mit der richtigen Lebensweise

Vegetarier leben 9,5 Jahre länger als Fleisch-Esser. Zu diesem beeindruckenden Ergebnis kam die Adventisten-Gesundheitsstudie 2 (engl. Adventist Health Study 2) der Linda Loma Universität, welche seit dem Jahr 2002 läuft. Im Rahmen ihrer umfassenden Studie konnten Wissenschaftler beweisen, dass sich vegetarisch lebende Männer über 9,5 und vegetarisch lebende Frauen über 6,1 zusätzliche Lebensjahre freuen können. Die Experten argumentieren, dass diese positiven Ergebnisse nicht nur mit dem Verzicht auf Fleisch, sondern auch mit dem höheren Verzehr von Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Nüssen von Vegetariern zusammenhängen. Damit bestätigen die Forscher die Ergebnisse der ersten Adventist Health Study, welche bereits in den 1980er Jahren zeigte, dass Vegetarier länger leben als Nicht-Vegetarier. Verzichten Sie auf Fleisch und ernähren Sie sich aus dem pflanzlichen Repertoire der Natur!

Obst gegen Kater & Algen bei Bluthochdruck

Wakame Algen dienen als natürliche Blutdrucksenker. Algen versorgen unseren Körper nicht nur zuverlässig mit dem lebenswichtigen Spurenelement Jod, sondern auch mit vielen weiteren Ballast- und Mikronährstoffen und unterstützen somit auch unser Herz-Kreislauf-System. Japaner haben regelmäßig Algen auf ihrem Speiseplan stehen und gehören zur Bevölkerungsgruppe mit der längsten Lebenserwartung der Welt. Eine US-amerikanische Studie der University of South Carolina fand heraus, dass bereits 6 g Wakame-Algen täglich den Blutdruck signifikant reduzierten, insbesondere bei Patienten mit besonders hohen Werten. Im Gegensatz zu vielen Blutdruck-Medikamenten brachte dieser natürliche Ansatz so gut wie keine Nebenwirkungen mit sich. Stattdessen wurden positive Nebeneffekte beobachtet, z.B. eine gesündere Magenschleimhaut und weniger Kopfschmerzen.

Was hat Knoblauch mit Herzgesundheit zu tun?

Knoblauch hält das Herz & Gefäße gesund. Iranische Wissenschaftler fanden 2017 heraus, dass die regelmäßige Anwendung einer Knoblauch-Nahrungsergänzung die endolithische Funktion signifikant verbessert. Für die Studie wurden Herzpatienten in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen für die Dauer von drei Monaten 2 x täglich entweder ¼ Teelöffel Knoblauchpulver oder eine Placebo. Bei den Knoblauch-Probanden konnte man am Ende eine Verbesserung ihrer Arterienfunktion um 50 % verzeichnen. Studien zeigen, dass Knoblauch nicht nur die Funktion, sondern auch die Struktur unserer Arterien verbessern kann, indem er den Cholesterinspiegel im Blut reduziert. In einer Studie aus 2013 verglichen Forscher drei Monate lang die Wirkung von Knoblauchpulver-Tabletten (2 x täglich 1200 mcg) mit Placebos. Die Verdickung der Arterienwände der Placebo-Gruppe verschlechterte sich, während die Arterienstruktur der Knoblauch-Probanden in etwa gleich blieb. Aus diesen Ergebnissen lässt sich schließen, dass Knoblauchpulver und – in eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung eingebaut – das Fortschreiten von Arteriosklerose unterstützend verhindern kann. Eine Studie aus 2014 der China Academy of Chinese Medical Sciences in Beijing zeigt, dass Knoblauch sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck um jeweils 7 bzw. 5 Punkte senken kann. Das entspricht in der Reduktion eines Schlaganfalls um etwa 30 % und der Reduktion eines Herzinfarkts um rund 25 %. Der Vorteil von pflanzlichen „Herz-Medikamenten“ wie Knoblauch sind sehr wenige bis keine Nebenwirkungen – und das bei deutlichen geringen Kosten als herkömmliche Arznei.

Vitamin D – Wirkung auf Herz und Insulin

Vitamin D steigert die Wirkung des körpereigenen Insulins. Die Wissenschaft konnte bereits belegen, dass ein Vitamin D-Mangel mit einem fast doppelt so hohen Risiko für Diabetes Typ 2 einhergeht. Kanadische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass das Sonnenvitamin auch noch helfen kann, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Im Rahmen ihrer Studie untersuchten sie fast 100 Probanden mit Diabetes. Jedem Teilnehmer wurden täglich 5 000 I.E. Vitamin D verabreicht. Ein halbes Jahr später zeigten ihre Muskelzellen eine deutlich verbesserte Insulin-Reaktion und konnten Glukosemoleküle zuverlässiger verarbeiten. Außerdem stellten die Experten fest, dass ein hoher Vitamin D-Spiegel auch die Insulinproduktion anregt. Übrigens sollten Sie Vitamin D3 immer in der Kombination mit Vitamin K2 einnehmen.

Vitamin C – hochdosiert und kombiniert besonders effektiv

Vitamin C besonders wirksam in der Kombination mit Phospholipiden aus Lecithin. Eine Studie der School of Public Health in Los Angeles publizierte bereits im Jahr 1992, dass Menschen, die täglich hohe Vitamin C-Dosen im Rahmen einer Nahrungsergänzung zu sich nahmen, im Durchschnitt 6 Jahre länger lebten als solche, die es nicht taten. Zwar ist heutzutage kein in den Industrienationen lebender Mensch mehr Skorbut gefährdet; dennoch ließen sich viele Krankheiten verhindern, wenn wir mehr Vitamin C aufnehmen würden – Erfahrungen gibt es mittlerweile zu Gürtelrose, Nervenschmerzen, Wundheilungsstörungen, dem Epstein-Barr-Virus und weiteren chronischen Krankheiten. Diese Erkenntnisse lassen vermuten, dass die von offizieller Seite empfohlene Tagesdosis von 200 mg Vitamin C pro Tag längst nicht ausreicht, um unseren Organismus bei bester Gesundheit zu halten. Aktuell wird deshalb intensiv über die Vitamin C Hochdosis-Therapie geforscht. Es handelt sich dabei um hochdosierte Infusionen mit mindestens 7,5 g Vitamin C. Die Substanz wird also nicht oral eingenommen, sondern direkt in den Blutkreislauf injiziert. So kann Vitamin C möglicherweise wie ein Medikament wirken – und das ohne Nebenwirkungen!

Pflanzen statt Fleisch schenkt Ihnen mehr Lebensjahre

Verzicht auf rotes Fleisch verlängert das Leben. Dass dunkle Fleischsorten verschiedene Gesundheitsprobleme verursachen können, ist bereits bekannt. Harvard-Forscher konnten 2019 beweisen, dass übermäßiger Fleischverzehr auch das Sterberisiko erhöht. Die Wissenschaftler analysierten mehr als 80 000 Probanden über einen Zeitraum von fast 25 Jahren. Im Rahmen der Studie sollten einige Probanden jahrelang ihren Verzehr von rotem Fleisch erhöhen. Dabei kam heraus, dass nur  eine halbe extra Portion Fleisch pro Tag das Sterberisiko um 13 % steigerte. Wer insgesamt eine ganze Portion mehr Fleisch zu sich nahm, hatte sogar ein um 22 % erhöhtes Risiko, früher zu sterben. Wer seinen Fleischverzehr hingegen senkte und gleichzeitig den pflanzlichen Anteil in seiner Nahrung erhöhte, konnte seine Lebensdauer erhöhen. Weniger Fleisch, mehr Pflanzen!