Autor: topfruits

Stress abbauen und Kraft tanken mit pflanzlichen Adaptogenen

Heutzutage leidet in Deutschland jeder vierte an chronischem Stress. Weil sich unser Körper bei Dauerstress in ständiger Alarmbereitschaft befindet, verbrauchen wir sehr viel Energie, fühlen uns matt und werden anfällig für Krankheiten. Viele Menschen finden sich mit ihrer Situation ab oder nehmen entsprechende Medikamente ein – Stop! Pflanzliche Adaptogene wirken als natürliche Anti-Stress-Helfer und wappnen Ihren Körper gegen anstrengende Zeiten. Der Begriff „Adaptogen“ kommt aus der Alternativmedizin, die sich mit naturheilkundlich wirksamen Lebensmitteln beschäftigt. Es handelt sich dabei um bioaktive sekundäre Pflanzenstoffe, welche unseren Organismus dabei unterstützen, sich an extreme seelische und körperliche Belastungen anzupassen. Dank dieser natürlichen Substanzen können wir Stress besser kompensieren, werden wieder leistungsfähiger, unsere Konzentration steigt und unser Immunsystem wird gestärkt – und zwar ganz ohne Nebenwirkungen.

Diabetes natürlich heilen

Diabetes ist unheilbar? Die Wissenschaft hält dagegen. Mehrere Studien beweisen, dass die Stoffwechselerkrankung durch kluge Ernährungsentscheidungen in Schach gehalten werden kann. Man unterscheidet zwischen Diabetes Typ 1 (= Jugendiabetes) und Diabetes Typ 2 (= Altersdiabetes). Während Typ 1 eine angeborene Autoimmunkrankheit ist, zählt Typ 2 zu den Zivilisationskrankheiten. Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und typische westliche Ernährungsmuster mit viel isoliertem Zucker, tierischen Fetten und verarbeiteten Lebensmitteln. Diese Lebensweise geht oft mit dem metabolischen Syndrom einher. Kennzeichnend für Diabetes Typ 2 ist eine Insulinresistenz, die mit einem stark erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Im Laufe der Erkrankung reagieren die Zellen immer schlechter auf das Hormon Insulin und transportieren in der Folge weniger Glukose in die Zellen – der Blutzuckerspiegel steigt. Wer kontinuierlich die richtigen Lebensmittel in seinen Speiseplan integriert, kann dieses Szenario rückgängig machen!

Pflanzliche Enzyme: Schulmedizin vs. Naturheilkunde

In der Schulmedizin werden das Potential der Naturheilkunde und die Wirkung von Vitalstoffen seit Jahrzehnten unter den Teppich gekehrt. Und das obwohl solche alternativ-therapeutischen Ansätze günstig und nebenwirkungsarm sind. Stark diskutiert wird in diesem Zusammenhang das Ananas-Enzym Bromelain. Bromelain ist für seine entzündungshemmende, schwellungslindernde und verdauungsfördernde Wirkung bekannt und wurde diesbezüglich bereits hinlänglich untersucht. Dennoch vergleichen vermeintliche Experten der Bundesapothekenkammer Enzympräparate lediglich mit der Wirkung einer Placebo.

Argumentationsbasis für solche stark bedenklichen Aussagen ist die Tatsache, dass Enzyme nur in geringen Mengen ins Blut gelangen. Reiner Maurer aus Berlin, unabhängiger Pharmazeut und Hochschullehrer, widerspricht den Behauptungen bezüglich der klinischen Wirksamkeit von Enzymen wie Bromelain, indem er Methodenkritik übt. Seiner Meinung nach vergessen die kritischen Stimmen, dass über die Effizienz eines Präparates nicht die Menge, sondern die im Blut nachweisbare enzymatische Aktivität entscheidet. Denn diese zeigt – auch ohne Molekülnachweis – dass biochemische Vorgänge beeinflusst werden.

Eine Studie des Instituts für klinische Pharmakologie der Charité Berlin zeigte, dass die Enzymaktivität – im Gegensatz zu den enzymatischen Molekülen – im Blut durchaus nachweisbar ist. 21 Probanden nahmen viermal täglich 400 – 800 mg eines Kombinationspräparates aus Trypsin, Bromelain und Rutosid ein. Nach vier Tagen wurden die entsprechenden Protease-Aktivitäten gemessen. Das Ergebnis: Die nachweisbare enzymatische Aktivität korrelierte proportional zur eingenommenen Dosis. Trotz recht hoher Dosierung traten nur sehr geringe Nebenwirkungen wie Völlegefühl, Flatulenzen und veränderte Stuhlkonsistenz auf.

Fazit: Naturheilkundliche Ansätze haben seit Jahrhunderten ihre Berechtigung und ihre Effizienz ist ebenso wie die der Schulmedizin ständiger behördlicher Prüfung unterstellt. Unterstellungen ihrer Wirkungslosigkeit sind nicht haltbar, zumal die Methodik zum Nachweis dieser Wirkung nicht sinngemäß ist. Unserer Meinung nach birgt die enzymatische Behandlung im Rahmen der Protease-Therapie noch großes Potential. Diverse seriöse Studien unterstreichen diese Aussage. Wenn Sie sich für die Thematik interessieren, können Sie den Artikel von Reiner Maurer sowie die durch ihn angeführten Studien hier nachlesen.

Krebs natürlich heilen mit Vitamin B17

Jahrzehntelange Erfahrungen zeigen, dass Chemotherapien nur in den seltensten Fälle funktionieren. Weil sie nicht nur die Krebszellen, sondern auch gesunde Zellen angreifen, vergiften sie den Körper unwissender Patienten. Den Krebs sind diese in den meisten Fällen trotzdem nicht los. Dennoch muss niemand die Diagnose „Krebs“ tatenlos als sein Schicksal akzeptieren. Krebs ist heilbar – eine wichtige Rolle bei der Genesung der kranken Zellen spielt Amygdalin. Bei Amygdalin handelt es sich um ein zyanogenes Glykosid, das auf natürliche Weise in einigen pflanzlichen Organismen vorliegt. Die Substanz wird auch als „Laetril“ oder „Vitamin B17“ bezeichnet. Allerdings ist Vitamin B17 eigentlich kein Vitamin, sondern ein Scheinvitamin. Im Gegensatz zu den anderen B-Vitaminen ist es für unseren Körper nicht essentiell, hat aber dennoch erstaunliche Wirkung auf unseren Organismus. Reich an Amygdalin sind vor allem die Kerne von Steinfrüchten. Aprikosenkerne und Bittermandeln enthalten bis zu 8 % Amygdalin. In der Krebstherapie ist Amygdalin ein sehr kontroverses Mittel. Befürworter heben dessen krebshemmende Wirkung hervor, Kritiker schreiben ihm giftige Eigenschaften zu. Was wahr ist und was nicht, klären wir in diesem Beitrag.

Johanniskraut als natürliches Mittel bei Depressionen

Johanniskraut kann leichte bis mittelstarke Depressionen lindern. Ein Wissenschaftsteam aus Santa Monica/USA setzte sich im Jahr 2016 zusammen, um die Ergebnisse aus 35 Studien mit insgesamt rund 7000 Teilnehmern auszuwerten. Dabei stellten sie fest, dass die Wirkung des Krautes die von Placebo-Präparaten deutlich in den Schatten stellt. Gleichzeitig konnten bei der Behandlung mit Johanniskraut ähnliche Erfolge verzeichnet werden wie mit dem Einsatz von Antidepressiva. Im Gegensatz zu den Medikamenten konnten bei der Anwendung von Johanniskraut keine nennenswerten Nebenwirkungen festgestellt werden. Wenn Sie selbst an einer Depression leiden, vertrauen Sie auf das Heilpotential der Natur, anstatt blind der Pharmaindustrie zu vertrauen.

Die Einnahme von Antidepressiva erhöht das Demenzrisiko. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kam eine israelische Studie mit mehr als 70 000 Teilnehmern über 63 Jahren. Diejenigen Probanden, die aufgrund ihrer Depressionen während des Untersuchungszeitraums medikamentös behandelt wurden, hatten ein dreimal so hohes Risiko, Demenz zu entwickeln. Dieser Wert toppt sogar das Demenzrisiko von Übergewicht und Rauchen! Wenn sich bei Ihnen Anzeichen einer depressiven Episode bemerkbar machen, versuchen Sie zunächst, die Symptome mit pflanzlichen Wirkstoffen in den Griff zu bekommen. Langfristig gesehen sollten Sie Ihre Ernährung unter die Lupe nehmen, um eventuelle Mikronährstoffmängel aufzudecken. Eine naturbelassene und vitalstoffreiche Ernährung kann Ihnen dabei helfen, die Depression langfristig loszuwerden.

Buchvorstellung: Ängste überwinden durch Anti-Stress-Nahrung

Mit der richtigen Ernährung gegen Angst und Stress! Allein in Deutschland leiden mehr als 8 Millionen Menschen unter Stress und Ängsten. Nicht selten folgen darauf Depressionen oder andere schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Angst ist ein Schutzmechanismus unseres Körpers, der uns instinktiv vor Gefahren bewahren will. Sie kann unterschiedliche Symptome haben und sich durch ein lähmendes Gefühl, Isolation, erhöhten Blutdruck, Schwindel, rasende Gedanken oder Panikattacken ausdrücken. Auch Stress entsteht durch belastende Situationen und stellt eine Anpassungsreaktion des Organismus dar. Indem unser Körper die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ausschüttet, mobilisiert er alle ihm zur Verfügung stehenden Kräfte. Warnsignale für Stress sind Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Wohl dosiert ist das nicht schlimm – aber Dauerstress und chronische Angst machen krank! Unter anderem erhöhen sie Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes. Die gute Nachricht: Wenn Sie Ihren Speiseplan umstellen, kann Ihnen Stress nichts mehr anhaben und Ängst lösen sich in Luft auf.

Blutdruck natürlich senken mit Lebensmitteln

Hibiskustee dient als effektiver und natürlicher Blutdrucksenker. Im Rahmen einer aktuellen Studie beobachteten amerikanische Wissenschaftler sechs Wochen lang die Wirkung von Hibiskusblüten auf Menschen mit hohem Blutdruck. Eine Hälfte der Teilnehmer trank täglich eine Teezubereitung aus je 1,25 g Hibiskusblüten, die sie 6 Minuten in heißem Wasser ziehen ließen. Der anderen Gruppe wurde ein Placebogetränk verabreicht. Bei denjenigen Probanden, die den Hibiskustee getrunken hatten, verzeichneten die Forscher am Ende einen deutlich niedrigeren Blutdruck als zu Beginn der Studie. Der systolische Wert sank um 7,2 mmHg und der diastolische Wert um 3,1 mmHg. Je höher der Blutdruck der Probanden, desto größer waren die verzeichneten Erfolge. Beispielsweise konnten Teilnehmer mit einem Ausgangsblutdruck von 130 mmHg ihren Blutdruck um 13,2 mmHg senken. Für Menschen mit Bluthochdruck stellt Hibiskusblütentee daher eine natürliche und effektive Lösung dar.

Urgetreide – zurück zu den Ursprüngen

Was ist Urgetreide?

Urgetreide diente unseren Vorfahren bereits vor 10 000 Jahren als Nahrungsgrundlage. Es handelt sich dabei um ursprüngliche und unverzüchtete Getreidesorten. Zu den Urgetreiden zählen Einkorn, Emmer, Hafer, Reis, Dinkel und Gerste, aber auch Pseudogetreide wie Amarant, Braunhirse, Quinoa oder Buchweizen. Unsere heutigen Kulturgetreide haben sich durch Züchtung aus diesen „alten“ Getreidesorten entwickelt. Alle Urgetreide Sorten sind extrem vitalstoffreich und nicht vergleichbar mit den industriellen Getreiden aus der Agroindustrie, die heutzutage den Markt dominieren.

Ballaststoffe verbessern nicht nur die Verdauung, sondern schützen auch vor Krankheiten

Der Verzehr von Ballaststoffen verringert das Risiko für chronische Krankheiten sowie das Sterberisiko. Zu diesem Ergebnis kam Anfang dieses Jahres eine Analyse der World Health Organization. Die Forscher analysierten 240 Studien und fanden heraus, dass die Menschen mit dem höchsten Verzehr an unverdaulichen Kohlenhydraten weniger häufig chronische Krankheiten entwickelten und deshalb auch ein geringeres Sterberisiko hatten. Pro 8g Ballaststoffe am Tag sank das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Darmkrebs zwischen 5 % und 27 %. Empfehlenswert sind mindestens 25 – 30 g Ballaststoffe täglich. Die Forscher gehen sogar davon aus, dass der Verzehr von mehr als 30 g noch mehr Schutz bietet. Die meisten Menschen essen jedoch nicht einmal die Hälfte der empfohlenen Menge. Ihren Ballaststoffbedarf decken Sie am besten mit Blattgrün, Gemüse, Früchten, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen.

Natürliche und effektive Maßnahmen für die Herzgesundheit

Industriezucker fördert die Entstehung von Herzerkrankungen. Dass isolierter Zucker zu extremen Blutzuckerspiegelschwankungen führt und das Risiko für Diabetes erhöht, ist bereits hinlänglich bekannt. Nun entdeckten Forscher des Center for Disease Control and Prevention (CDC) auch einen direkten Zusammenhang zwischen hohem Zuckerverzehr und krankhaften Herzproblemen. Laut der Wissenschaftler liegt dieser Effekt einerseits im Übergewicht begründet, den erhöhter Zuckerkonsum mit sich führt. Aber in ihrer Studie identifizierten sie auch den raffinierten Zucker selbst als Übeltäter. Probanden, deren Ernährung zu mindestens 25 % aus Zucker bestand, erlitten dreimal häufiger Herzinfarkte als diejenigen, die sich mit weniger als 10 % zuckerarm ernährten. Die WHO empfiehlt, täglich nicht mehr als 10 % der zu sich genommenen Kalorienmenge mit Zucker zu decken. Noch besser seien maximal 5 %, sagen die Experten. Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen isoliertem Industriezucker und natürlichem Fruchtzucker im Verbund der ganzen Frucht. Letzterer gelangt in Verbindung mit den enthaltenen Ballast- und Mikronährstoffen langsamer ins Blut und beeinflusst den Blutzuckerspiegel und somit auch das Risiko für Herzprobleme weniger stark. Greifen Sie deshalb lieber auf Zuckeralternativen wie naturbelassene Süßungsmittel oder natürliche Süßstoffe zurück.