Autor: topfruits

Gesunde Knochen und Gelenke – auch im Alter

Sie leiden unter brüchigen Knochen und schmerzenden Gelenke? Betroffenen drohen oft lebenslange Beschwerden und Operationen. Mit diesem Schicksal müssen Sie sich nicht abfinden. Zwar baut sich ab 50 Jahren die Knochenmasse kontinuierlich ab. Mit der richtigen Ernährung können sie ihre Knochengesundheit jedoch gezielt verbessern. Dabei kommt es nicht auf ein einziges Wundermittel, sondern auf das Zusammenspiel bestimmter Vitalstoffe an – Remineralisierung ist das Schlüsselwort. Stabile Knochen sind auch im Alter möglich!

Calcium sorgt für Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz. Ihre Stabilität und Härte verdanken Knochen Mineralstoffen, allen voran Calcium. Eine ausreichende Calciumzufuhr verhindert eine frühzeitige Knochenalterung und verringert das Risiko für Brüche. Nehmen Sie dafür täglich 700 – 1300 mg Calcium zu sich. Pflanzliche Calciumquellen sind Leinsamen, Sesam, Chiasamen, Mandeln, Haselnüsse, Amaranth und Grünkohl. Calcium alleine reicht für gesunden Knochen jedoch nicht aus. Ohne Magnesium und Vitamin D wäre Calcium wirkungslos.

Vitamin D-Mangel macht Knochen spröde. Ohne Vitamin D kein Calcium: Vitamin D reguliert die Calciumaufnahme und -verwertung des Körpers und spielt daher eine wichtige Rolle für die Knochengesundheit. Durch die Einnahme von Vitamin D kann Knochenalterung sogar rückgängig gemacht werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bilden 91 % der Frauen und 82 % der Männer zu wenig des Sonnenvitamins. Eine Nahrungsergänzung ist daher sinnvoll. Empfohlen wird ein Vitamin D-Spiegel von 75 – 100 nmol. Für die Aktivierung von Vitamin D ist eine ausreichende Magnesiumversorgung unverzichtbar.

Magnesium hilft nicht nur den Muskeln, sondern auch den Knochen. Magnesium wird zu 60 % im Skelett gespeichert. Dort ist es für die Stabilisierung der Knochen zuständig und hilft diesen bei Wachstum und Mineralisation. Eine britisch-finnische Studie der Universitäten Bristol und Kuopio aus dem Jahr 2018 konnte nachweisen, dass ein niedriger Magnesiumspiegel das Risiko für Knochenbrüche erhöht. Täglich benötigen wir ca. 300 – 400 mg Magnesium. Größere Mengen Magnesium liegen in Pseudogetreiden (z.B. Haferkleie, Quinoa), Nüssen (z.B. Cashews, Mandeln) und Saaten (z.B. Kürbiskerne, Leinsamen, Mohn) sowie Bitterschokolade vor. Calcium und Magnesium sollten im Körper in einem Verhältnis von 2:1 vorliegen.

MSM für bewegliche Gelenke und stabile Knochen. MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine natürliche, schwefelhaltige Verbindung. Da Schwefel Eiweißstrukturen (Disulfid-Brücken) fixieren kann, festigt es Bindegewebe, Haut und Gelenke. Außerdem wirkt MSM schmerzlindern und entzündungshemmend. Reich an Schwefel sind Lauch, Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln, Meerrettich und Kohl. Um ausreichend versorgt zu sein, sollten wir jeden Tag 1 g Schwefel aufnehmen. Diese Menge wird heutzutage jedoch durch den hohen Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln und entsprechende Fehlernährung nur selten erreicht.

Gesunde Knochen durch Milchprodukte? Unsinn! Dieses Gerücht wurde durch die Milchlobby verbreitet. Mittlerweile weiß man es besser: Milch unterliegt heutzutage einer starken industriellen Verarbeitung und kann Ihre Knochen sogar brüchig machen. Eine 2014 im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Universität Uppsala zeigt, dass ein hoher Milchkonsum sowohl das Knochenbruchrisiko als auch die Sterberate bei Frauen erhöht. Durch unzählige pflanzliche Alternativen muss trotzdem niemand auf das Getränk verzichten. Aus Mandeln, Cashewkernen, Walnüssen oder Haselnüssen können Sie leckere Nussmilch ganz einfach selbst herstellen.

Gesunder Schlaf durch die richtige Ernährung

Gesunder Schlaf ist essentiell für die Gesundheit. Viele Menschen  klagen jedoch über schlechten Schlaf. Die Ursachen für verzögertes Einschlafen und einen erholsamen Tiefschlaf sind oft falsche Ernährungsweise, Stress oder übermäßiger Medienkonsum. Die gute Nachricht: Schlafstörungen sind kein Schicksal. Jeder kann selbst einfache Maßnahmen ergreifen, um morgens fit und erholt aufzuwachen.

Unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird durch das Schlafhormon Melatonin geregelt. Wenn es abends dunkel wird, schüttet unser Körper die Substanz aus. In der Folge werden wir müde und schlafen ein – idealerweise. Bei eingeschränkter Melatoninbildung ist dieser Mechanismus jedoch gestört. Bestimmte Nahrungsmittel und Vitalstoffe kurbeln die Melatoninproduktion an und verbessern dadurch die Schlafqualität.

Besser schlafen? So geht’s!

Tryptophanhaltige Lebensmittel erhöhen die Melatoninproduktion. L-Tryptophan ist eine Aminosäure und quasi die Vorstufe des Schlafhormons. Wenn es dem Körper an Tryptophan mangelt, kann er nicht ausreichend Melatonin produzieren. Fleisch und Milchprodukte enthalten zwar viel Tryptophan, aber auch viele andere Eiweißbaustoffe, welche die Aufnahme von Tryptophan im Gehirn blockieren. Besser sind Hafer, Mandeln, Cashewkerne oder Kakao. Diese Lebensmittel enthalten bei hohem Tryptophangehalt nur wenige andere Aminosäuren. So kann das Tryptophan optimal aufgenommen und verwertet werden.

Magnesium entspannt und hilft beim Einschlafen. Der Mineralstoff verringert die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven. Ein Magnesiummangel kann sich deshalb durch Muskelzucken, Nervosität und Schlaflosigkeit äußern. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Bananen, Weizenkleie, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Kakaobohnen, Leinsamen, Sesam, Mandeln, Pinienkerne und Cashews. In der Verbindung mit Kalium zeigt Magnesium die beste Wirkung. Wer auf Nahrungsergänzung zurückgreifen möchte, sollte Magnesium oder magnesiumhaltige Basenpulver abends einnehmen.

B-Vitamine stärken die Nerven und sorgen für ein ruhiges Gemüt. Das gilt vor allem für Vitamin B3 und B6. Kommt es im Körper zu einem Mangel an B-Vitaminen, gerät unser Nervensystem durcheinander. Wir verspüren Unruhe, die uns auch am Einschlafen hindern kann. Eine Unterversorgung kann sich somit in Schlafstörungen äußern. Um Ihre Versorgung mit B-Vitaminen zu sichern, eignen sich zum Beispiel Walnüsse, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, getrocknete Pilze und Algen.

Ein ausgiebiger Spaziergang am Abend entspannt. Die Bewegung an der frischen Luft hilft beim Abschalten der Gedanken und lässt uns Sorgen und Alltagsstress vergessen. Wer abends noch eine Runde spazieren geht, findet deshalb schneller zur Ruhe. Ähnliches gilt für Meditationstraining. Durch gezieltes Meditieren schaffen Sie es, negative Gedanken beiseite zu schieben. So bekommen Sie den Kopf frei und gleiten viel leichter in den Schlaf.

Diese Dinge verhindern gesunden Schlaf

Opulente Mahlzeiten am späten Abend beeinträchtigen die Nachtruhe. Forscher der American Academy of Sleep Medicine veröffentlichten 2016 eine Studie, die ernährungsbedingte Schlafräuber identifizierte. Dazu gehören Industriezucker, ein Übermaß an gesättigten Fettsäuren sowie Ballaststoffmangel. Probanden, die abends ballaststoffreiche Kost mit wenig gesättigten Fetten und Zucker zu sich nahmen, fanden nach durchschnittlich 17 Minuten in den Schlaf. Diejenigen, die sich gegenteilig ernährten, brauchten annähernd doppelt so lang. Abends empfehlen sich daher leichte Mahlzeiten, möglichst einige Stunden vor dem Zubettgehen.

Beschränken Sie den Genuss von koffein- und teeinreichen Getränken auf den Vormittag. Kaffee enthält sehr viel Koffein, grüner Tee und Schwarztee hingegen Teein – also das Koffein, das in den Teeblättern steckt. Beide Stoffe sind Muntermacher und wirken stimulierend. Sie sollten abends daher nicht mehr getrunken werden. Teeliebhaber sollten in den Abendstunden auf Kräuter-, Blüten- oder Früchtetee zurückgreifen. Da es sich bei diesen Sorten nicht um echten Tee handelt, enthalten sie auch kein Teein. Manche Sorten wirken stattdessen sogar beruhigend und schlaffördernd. Dazu gehören beispielsweise Lavendel-, Kamille-, Melissen- oder Baldriantee.

Auch technische Geräte und Stress können die Schlafqualität mindern. Medienkonsum und das künstliche blaue Licht der Bildschirme lassen unser Gehirn nur schwer zur Ruhe kommen. Schalten Sie daher mobile Geräte spätestens eine Stunde vor dem Schlafen gehen aus und nehmen Sie diese nachts nicht mit ins Schlafzimmer. Ein weiterer Schlafräuber ist Stress. In Stresssituationen werden dem Körper Signale gesendet, die er mit Gefahr assoziiert. Diese Alarmbereitschaft verhindert erholsamen Schlaf. Vermeiden Sie Stress durch mentales Training, regelmäßige Bewegung und eine bewusste Ernährung.

Übermäßiger Alkoholkonsum sorgt für unruhigen Schlaf. Zwar schläft man unter Alkoholeinfluss schneller ein, aber dafür leidet der Tiefschlaf und man wacht nachts tendenziell häufiger auf. Besonders die zweite Nachthälfte ist dann von Unruhe geprägt. Das liegt daran, dass der Alkohol nach ein paar Stunden soweit abgebaut ist, dass er stimulierend wirkt. Zusätzlich wirkt Alkohol dehydrierend, sodass man nachts öfter die Toilette aufsuchen muss. Auf alkoholische Getränke wie Bier und Wein sollten Sie abends daher lieber verzichten

Kein Leistungssport am späten Abend. Sport regt den Kreislauf an und macht wach und aktiv. Daher sollte man anstrengende Sporteinheiten wie Joggen oder Krafttraining besser auf die Morgenstunden verschieben. Sportliche Aktivitäten am Abend sollten sich auf Yoga oder leichte Gymnastik beschränken. Diese Sportarten wirken entspannend und helfen, sich auf den Schlaf vorzubereiten.

Die zellschützende Wirkung von Antioxidantien

Antioxidantien schützen vor freien Radikalen – das hört man oft. Aber was genau steckt eigentlich dahinter? Und vor allem: Wie können wir uns ausreichend damit versorgen?

Viele gesundheitliche Beschwerden lassen sich auf einen Übeltäter zurückführen: Freie Radikale. Dabei sind freie Radikale grundsätzlich nichts schlechtes, sondern ein natürlicher Bestandteil unseres Organismus. Sie entstehen durch die Aktivität unseres Immunsystems oder im Zuge der Zellatmung. Bei freien Radikalen handelt es sich um Sauerstoffverbindungen mit hoher Reaktionsfreudigkeit. Weil ihnen ein Elektron fehlt, binden sie im Rahmen von Oxidationsprozessen Elektronen aus anderen Molekülen an sich.

Die Produktion freier Radikale durch unsere natürlichen Körperfunktionen ist also noch kein Grund zur Sorge. Wir sind jedoch täglich mit Umwelteinflüssen konfrontiert, die die Bildung von freien Radikalen stark erhöhen. Dazu gehören Transfette, chemische Pflanzenschutzmittel, Putzmittel oder Kosmetika, künstliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Rauchen, Luftverschmutzung und übermäßige UV-Strahlung. Die Kombination dieser Faktoren führt zu einer stark erhöhten Konzentration an freien Radikalen im Körper. Es kommt zu einer Kettenreaktion, denn durch die Suche nach dem passenden Puzzleteil entstehen ständig neue freie Radikale. Man bezeichnet diesen Zustand als oxidativen Stress. Im Übermaß belastet er den Körper, fördert Zellschäden und die Entstehung von Krankheiten.

Die gute Nachricht: Freie Radikale können ganz leicht unschädlich gemacht werden – und zwar mithilfe von Antioxidantien. Antioxidantien sind Moleküle, welche die freien Radikale neutralisieren, indem sie freiwillig ein Elektron an sie abgeben. Dadurch unterbrechen sie die Kettenreaktion und wenden die zerstörerische Wirkung der freien Radikale ab. Hinter der zellschützenden Wirkung von Antioxidantien steckt also bloße Biochemie.

Übrigens: Obwohl Antioxidantien kontinuierlich Elektronen abgeben, werden aus ihnen keine freien Radikale, da sie sich gegenseitig unterstützen und wieder regenerieren. Besonders effektiv sind die Radikalfänger also im Zusammenspiel. Es ist daher wichtig, immer viele verschiedene Antioxidantien in die Ernährung zu integrieren.

Antioxidanten kann man in fünf große Gruppen einteilen: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders starke Antioxidantien sind die Vitamine C, E und A sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Kupfer. Sekundäre Pflanzenstoffe mit starker antioxidativer Wirkung sind z.B. Polyphenole, Anthocyane und Flavonoide.

Durch die Enzymproduktion kann unser Organismus Antioxidantien teilweise auch selbst herstellen. Diese Menge reicht jedoch nicht aus. Antioxidantien müssen daher ausreichend vorhanden sein, um ihre schützende Wirkung zu entfalten.

So wie es beim Blutdruck- und Cholesterinwert bereits gang und gäbe ist, sollte jeder Mensch seinen Antioxidantien-Status kennen. Ein hoher Antioxidantien-Status weist auf ein stabiles Immunsystem hin. Man kann ihn ganz einfach durch eine sogenannte Spektroskopie durch die Haut ermitteln. Früher waren zu diesem Zweck sperrige Laborgeräte notwendig, aber mittlerweile gibt es dazu weitaus handlichere, tragbare Geräte.

Aber wie misst man eigentlich den antioxidativen Wirkungsgrad von Lebensmitteln? Dafür ist die Oxygen Radical Absorbance Capacity zuständig – kurz: ORAC. Der ORAC-Wert gibt an, wie viele freie Radikale ein Lebensmittel „abfangen“ bzw. unschädlich machen kann. Angegeben wird er in µmol TE/100g (ausgesprochen: Mikro Mol Trolox Equivalent). Je höher dieser Wert, desto höher die antioxidative Kraft des Lebensmittels. Empfohlen wird eine tägliche Einnahme von 3 000 – 7 000 ORAC-Einheiten.

Lebensmitteln mit hohem ORAC-Wert (in µmol TE pro 100g):
Traubenkernmehl – 100.000 µmol
Kakaopulver, roh – 95.500 µmol
Schokolade, dunkel – 49.926 µmol
Moringablätter – 46.000 µmol
Acai-Pulver – 39.127 µmol
Maqui-Beeren – 27.600 µmol
Goji-Beeren – 25.300 µmol
Aroniabeeren, getrocknet – 22.824 µmol
Mangostansaft – 17.000 µmol

Auch Kräuter sind ausgesprochen reich an Antioxidantien mit ORAC-Werten von bis zu 290 000 µmol. Davon nimmt man jedoch nur sehr geringe Mengen auf, sodass sie in dieser Liste nicht aufgeführt sind. Mit frischen Beeren, Trockenfrüchten und Fruchtpulvern, verschiedenen Gemüsesorten, Sprossen, Samen, Nüssen und kaltgepressten Ölen kann man seinen Bedarf an Antioxidantien aber problemlos decken.

Ganzheitliche Krebsberatung /Krebs 21 / Bettina Wiegrebe

Informationen zum Thema Krebs, Beratung und/ oder Begleitung bei Krebserkrankungen, Prävention und alle Fragen (ob direkt nach der Diagnose oder später) zum Thema Krebs – das ist es, womit ich mich vor allem beschäftige.

Als ganzheitliche Krebsberaterin, ausgebildet durch Lothar Hirneise, arbeite ich seit einigen Jahren zusammen mit dem Verein „Krebs 21“ vormals „Menschen gegen Krebs“(www.krebstherapien.de). Seit der Umbenennung des Vereins in diesem Frühjahr 2009 stehe ich dem Verein auch als Vorstand zur Verfügung. Ziel unserer Arbeit ist es, unseren gemeinsamen Traum von einer Welt, in der der Name Krebs keine Chance mehr hat, Angst und Schrecken zu verbreiten, Wirklichkeit werden zu lassen.

Zusammen mit Lothar Hirneise und meinen KollegInnen (allesamt ausgebildete ganzheitliche KrebsberaterInnen, siehe www.ganzheitliche-krebsberatung.de) setze ich mich dafür ein, dass vom Krebs betroffene Menschen sehr viel über die Herausforderung KREBS lernen können und anschließend selbst entscheiden, welche Therapie Sie wählen.

Unsere Vision: Viele (sehr viele!!) Menschen fordern das Recht auf Wahlfreiheit bei der Therapie Ihrer Krebserkrankung und folgerichtig die Bezahlung der gewählten Therapieform durch die Krankenkassen – unabhängig davon, ob diese schulmedizinisch anerkannt ist oder nicht.

Unsere Arbeit: Zusammen mit den von Krebs betroffenen Menschen erarbeiten wir einen individuellen Tagesablauf, der all das beinhaltet, was jeder selbst tun kann und sollte. Wir sprechen über die Wichtigkeit der Ernährung, nicht unbedingt in Form einer speziellen Krebsdiät, sondern darüber, wie wichtig es ist natürliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu uns zu nehmen. Lebensmittel, die diesen Namen noch verdienen und wie man sie zubereitet und kombiniert. Hier sind die Angaben von Frau Dr. Johanna Budwig Grundlage unserer Empfehlungen.

Entgiftungsmaßnahmen, die jeder selbst zu Hause durchführen kann und die, die üblichen Entgiftungsorgane nicht nur anregen, sondern konkret unterstützen. Dazu gehören bspw. basische Bäder und Einläufe.

„Entgiftung“ im seelisch-geistigen Bereich, also energetisches Arbeiten ist ein weiterer und sehr wichtiger Bereich über den wir sprechen und den wir ebenfalls fest einplanen in den Tagesablauf.

Alles zusammen ergibt das sogenannte “ 3 E – Programm (entwickelt von Lothar Hirneise).

Ergänzend werden verschiedene Therapien (wenn notwendig und sinnvoll) empfohlen. Außerdem begleiten wir auch Menschen zu Arztgesprächen oder bereiten dasselbe vor, unterstützen bei Auseinandersetzungen mit Kostenträgern und suchen Urlaubsmöglichkeiten raus, wo Menschen sich z.B. nach der Kost von Frau Dr. Budwig verwöhnen lassen können.

Fazit: Viele Jahre Erfahrung mit Krebs und anderen chronischen Kranken zeigen ganz klar:

Naturnahe und vielseitige Ernährung und Entgiftung sowie viel Bewegung sollten Sie sich zur festen Gewohnheit machen. Bleiben Sie jedoch nicht auf der körperlichen Ebene stehen, sondern ergänzen Sie sie unbedingt mit der energetischen Arbeit.

Entschlacken Sie Ihren Geist, nähren Sie Ihre Seele und freuen Sie sich Ihres Lebens. Jetzt!

Bettina Wiegrebe, Ganzheitliche Krebsberatung, Tellweg 15, 97292 Uettingen bei Würzburg, Tel 09369 / 98 07 40, www.wiegrebe.de/krebsberatung

Vitalrezept der Woche – Balsambirnen-Curry

Kennen Sie die Balsambirne? Nein, dann vielleicht die Bittergurke oder Momordica charantia? Hier handelt es sich um ein und die gleiche Gemüsefrucht. In ihren tropischen Ursprungsländern ist die Bittermelone – noch ein Name – ein gerngesehenes Nahrungsmittel. In der asiatischen Küche werden häufig die noch unreifen, grünen Früchte verwendet. In Indien kommt sie als Vorspeise auf den Tisch, weil die gurkenförmige Frucht als appetitanregend gilt. In Europa ist die Balsambirne noch weitgehend unbekannt. Hält aber langsam Einzug in unseren Töpfen. Die Zubereitung reicht von einfach und schmackhaft bis komplizierter und lecker. Das folgende Bitter-Melonen-Curry Rezept ist aus dem Buch „Momordica charantia“ von Dr. Otfried D. Weise entnommen.

Das brauchen Sie:

400 gr. Balsambirne (Bittermelone)

400 gr. Aubergine

1 Tl. Meersalz

1 große, gehackte Zwiebel

3 Tl. Rapsöl

1/2 Tl. Kurkuma (oder mehr, nach Gusto)

etwas Kreuzkümmel (nach Gusto)

etwas Chili (nach Gusto)

Vorbereitung: Die Balsambirne halbieren, Kerne und das innere Weiße entfernen, dann in ein bis zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Die Aubergine ebenfalls in ein bis zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Balsambirnen-Stücke und Auberginen-Stücke gut salzen, danach den bitteren Saft herausdrücken (das geht gut mit einem Küchentuch). Im Anschluss das Gemüse waschen und trockenen.

Zubereitung: Die Zwiebeln im Öl anrösten, Chili, Kreuzkümmel und Gelbwurz (Kurkuma) zugeben und verrühren. Dann Auberginen und Bittermelone zugeben und einige Minuten mit anbraten. Dann mit Wasser auffüllen, bis das Gemüse bedeckt ist. Kochen bis das Gemüse gar ist. Mit Reis servieren und genießen.

Die Gemüsefrucht Momordica charantia hat aber noch mehr zu bieten. Die ayurvedische Medizin setzt traditionell auf die Verwendung der Balsambirne. Als altbewährtes Naturheilmittel kann es in Form von Tee  z. B. bei der Behandlung von Akne, Durchblutungsstörungen genauso wie bei Stoffwechselstörunge eingesetzt werden, weitere Infos hierzu finden Sie unter http://www.gohyah.de/

Rezept des Tages – der grüne Smoothie

Die pure Gesundheit trinken. Grüne Smoothies machen es möglich. Der Trunk mit der oft außergewöhnlichen Farbe wird aus Salaten, Wild- und Gartenkräutern sowie mehr oder weniger süßen Früchtchen frisch gemischt und püriert. Das für Anfänger ideale Verhältnis besteht aus 50 Prozent Blattgemüse wie Salaten oder Kräutern (z. B. Koriander, Zitronenmelisse, Petersilie u. ä.) und Obst aller Arten sowie etwas hochwertigem Wasser. Der Phantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt. Außer natürlich denen des persönlichen Geschmacks. Übrigens: Gerade jetzt in der Sommerzeit ist so ein schmackhafter Vitalstoffdrink wunderbar geeignet, um auch mal eine Mahlzeit zu ersetzen oder den kleinen Hunger zwischendurch zu stillen.

Ein gutes Einsteigerrezept und herrlich erfrischend für heiße Spätsommertage ist:

1/4 Zitrone

500 gr. Himbeeren

zwei Hände Blattspinat (kann auch durch Wildkäuter wie Löwenzahn, Spitzwegerich etc. ersetzt oder ergänzt werden)

500 ml Wasser

Die Zutaten gemeinsam in einem hochwertigen Mixer gut pürieren und dann genießen. Kleiner Tipp am Rande: Am einfachsten und schnellst stellt man einen solchen Smoothie mit einem sogenannten „Personal Blender“ her, wie hier bei Topfruits gesehen : http://www.topfruits.de/produkt/der-tolle-mixer-personal-blender-pb-200-zerkleinert-blitzschnell-alles-was-gesund-ist

Vitalrezept der Woche – Linsensalat

Die Krankheit Krebs ist ein zentrales Thema unserer Zeit, dass viele Menschen betrifft. Jährlich sind immer mehr Menschen von dieser Krankheit, mit ihren vielen, verschiedenen Gesichtern betroffen. Vorbeugen lautet deshalb das Motto. Am besten mit der richtigen Ernährung. Hierfür braucht man keinesfalls ein Kochstudium und auch eine High-Tech-Küche ist nicht nötig. Gute, hochwertige Zutaten und Interesse an der Sache dagegen sind unabdingbar. Dann schmeckt auch der folgende Linsensalat einfach nur lecker (Rezept entnommen aus „Das Anti-Krebs Kochbuch“ von Dr. Andrea Flemmer – bei uns im Shop erhältlich.

Zutaten:

150 gr. Linsen

250 ml Wasser

1/2 EL gekörnte Gemüsebrühe

ca. 200 gr. Tomaten

ca. 250 gr. Zucchini

100 gr. frische Champignons (am besten braune Egerlinge, alternativ können Sie auch Shiitake Pilze verwenden

1 Bund Schnittlauch

Essig, Kräutersalz, Pfeffer, 1 TL Leinöl, nach Belieben Bohnenkraut

Zubereitung: Die Linsen über Nacht einweichen. Dann mit der gekörnten Brühe und 250 ml Wasser – am besten im Schnellkochstopf- kochen. Sind die Linsen abgekühlt, Gemüse und Kräuter schneiden bzw.  raspeln. Alles vermengen. Mit der Soße übergießen. Für diese mischt man Essig, Salz, Pfeffer, Leinöl und Bohnenkraut.

Info: Leinsamen-Öl liefert unserem Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren – vor allem Linol- und Alpha-Linolensäure. In Leinöl befindet sich von allen tierischen und pflanzlichen Ölen/Fetten die höchste Konzentration (über 80%) an ungesättigten Fettsäuren (zum Vergleich Olivenöl 6%). Leinöl darf nur in der kalten Küche – also auf Salaten u. ä. – verwendet werden, da bei Erhitzung schädliche Stoffe entstehen. Frisches und kontrolliert biologisches Leinsamenöl gibt es z. B. bei http://www.topfruits.de/produkt/bio-leinoel-leinsamenoel-besonders-mild-kaltgepresst-kba-naturland/?cPath=190.

Vitalrezept der Woche – Scharf, schärfer, Trinkschokolade

Scharf, schärfer, Trinkschokolade

Schokolade macht glücklich. Auch als Getränk. Wer sie heiß und scharf schlürft, stärkt so ganz nebenbei die körpereigenen Abwehrkräfte, verbessert die Durchblutung und bringt den Stoffwechsel in Schwung.

Sie brauchen:

450 ml Mandelmilch

4 EL Roh-Kakaopulver

1/4 TL Cayennepfeffer

je 1 Prise Muskatblüte, Muskatnuss, Zimt

nach Belieben einen Schuss Agavendicksaft

Die Zubereitung ist denkbar einfach: Alle Zutaten vermengen und genießen. Am besten schmeckt die scharfe Schokolade natürlich, wenn hochwertige Zutaten wie z. B. gemahlene Kakaobohnen verwendet werden. Wer es gerne scharf und heiß mag, halbiert die Wassermenge, die  zum Anrühren der Mandelmilch benötigt wird und fügt zum Schluss heißes Wasser hinzu.

Schokolade ist gut fürs Herz und fürs Immunsystem
Der Konsum von Bitterschokolade liefert eine Blutgefäß-schützende Wirkung. Nach dem Verzehr von 40 Gramm schwarzer Schokolade mit einem Kakaoanteil von 74 Prozent wiesen die Teilnehmer einer Studie eine verbesserte Funktion der Gefäßinnenwände („Endothelfunktion“), einen insgesamt verbesserten antioxidativen Status sowie ein verringertes Zusammenkleben von Blutplättchen und damit eine bessere flussabhängige Gefäßregulation auf als zuvor. Das berichtet Dr. Frank Hermann, Kardiologe am Universitätsspital in Zürich. Die positive Auswirkung auf den Blutfluss, so zeigten Ultraschall-Untersuchungen der Unterarm-Arterie, hielt über acht Stunden an.

Der günstige Einfluss der Bitterschokolade sei vermutlich darauf zurückzuführen, dass die im Kakao enthaltenen Antioxidantien vom Typ der Polyphenole oxidativen Stress verringern können. Untersucht wurden 25 gesunde Raucher mit durchschnittlich 26 Jahren, wobei eine Untergruppe Bitterschokolade, und die Kontrollgruppe weiße Schokolade erhielt. Bei den Studienteilnehmern, die weiße Schokolade gegessen hatten, konnten die günstigen Einflüsse nicht beobachtet werden.
Wie britische Forscher Weiterhin beobachtet haben, steigt nach dem Genuss von dunkler Schokolade der Gehalt so genannter Antioxidantien im Blutplasma. Diese Stoffe schützen das Herzkreislaufsystem. Das Verschlingen von Milchschokolade lasse sich mit dieser positiven Wirkung allerdings nicht rechtfertigen, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt „Nature“ (Bd. 424, S. 1013)

Achtung: Milch hebt den herzschützenden Effekt dunkler Schokolade wieder auf !

Linktipps: http://www.topfruits.de/produkt/ecomil-almendra-mandelmilchpulver-instant-400g-dose-bio-kba-100-natur/

https://www.topfruits.de/kakaopulver-bio?sPartner=21

Übersäuerung des Körpers und Krankheiten – wie hängt das zusammen?

Ernährungswissenschaftler wie Dr. Paul Bragg oder Dr. Paavo Airola bezeichnen die Azidose als Hauptursache für Krankheiten jeder Art. Ein geregelter Stoffwechsel ist von einem Säure-Basen-Gleichgewicht abhängig. Therapien stoßen an ihre Grenzen, wenn nicht gleichzeitig für Harmonie im Säure-Basen-Haushalt gesorgt wird.
Was sind die Ursachen dieser Entwicklung, der Naturheilpraktiker und Ärzte Einhalt zu gebieten versuchen?

Die Hauptursache liegt in unserer säurebetonten Ernährung. Ragnar Berg, ein norwegischer Biochemiker, hatte bereits 1913 in einem Ernährungsbuch für Schwangere empfohlen, dass Gesunde viermal so viele basenbildende wie säurebildende Nahrungsmittel essen sollten, Kranke sogar siebenmal so viel. Unsere moderne Zivilisationskost steht in einem umgekehrten Verhältnis: Der Hauptanteil unserer Ernährung besteht aus Säurebildern wie Fleisch, Fast Food, Weißmehl, pasteurisierten Säften, kohlensäurehaltigen Softdrinks, Zucker, Kaffee, Schwarztee, Brot und Alkohol, und nur etwa 20 Prozent, wenn überhaupt, aus Basenbildern wie Obst, Gemüse, Kräutern und stillem Mineralwasser. Professor Dr. David Schweitzer schätzt, dass etwa 90 Prozent der Bundesdeutschen übersäuert sind.

Außer der säureüberschüssigen Ernährung tragen auch Stress, wenig Schlaf, mangelnde Entspannungsmöglichkeiten und zu wenig Bewegung zur weit verbreiteten Azidose bei. Ein Säure-Basen-Gleichgewicht findet man heute fast nur noch bei gestillten Säuglingen – die Muttermilch ist basisch, pasteurisierte Kuhmilch säurebildend bei Rohköstlern und bei Naturvölkern.

Eine schleichende oder latente Azidose zeigt sich zum Beispiel in Form von Allergien, Mundgeruch, Schwindelgefühlen, belegter Zunge, Cellulitis, Hautproblemen wie Mitessern und Pickeln, Candida-Befall, Verstopfung oder Ringen unter den Augen und häufigem Gähnen. Durch Übersäuerung werden vermehrt freie Radikale gebildet, die Tätigkeit von Enzymen eingeschränkt, und die Vitalstoffe in der Nahrung werden nicht ausreichend verwertet. Die Neigung zu Infektionen steigt, da unser Immunsystem geschwächt ist, und wir neigen zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen.

Wie kann man feststellen, ob man übersäuert ist? In der Apotheke gibt es preiswert Teststreifen zu kaufen, mit denen man den Säuregehalt seines Urins messen kann. Der optimale pH-Wert des Morgen-Urins liegt zwischen 6,2 und 6,5. Je niedriger der pH-Wert ist, desto saurer ist der Urin.
Wer übersäuert ist, sollte seine Ernährung umstellen und viel pflanzliche Frischkost wie Obst und Salate essen und Säurebildner wie Kaffee, Fisch und Fleisch meiden. Besonders basenreich sind Früchte wie Bananen, Aprikosen, süße Äpfel und Feigen, außerdem Oliven, Kartoffeln, Spinat, Lauch, Tofu sowie Sprossen und Keime. Saunagänge und sportliche Betätigungen sind nützlich, weil über den Schweiß und bei der Bewegung durch das intensive Ausatmen Säuren ausgeschieden werden. Auch die Verwendung von Basenpulver, am Besten auf Basis von Citraten, kann über einen längeren Zeitraum eingenommen helfen Lebens- und Ernährungssünden zu kompensieren.

Auch tiefgreifende Bindegewebsmassagen, basische Bäder oder Abreibungen mit Salzsole helfen Säuren abzubauen, weil der Körper überschüssige Säuren im Bindegewebe speichert und auch über die Haut abgibt. Entspannungsverfahren wie Energiearbeit, Meditation und Autogenes Training unterstützen den Entsäuerungsprozess ebenfalls. Der Erfolg einer solchen Azidose-Therapie: Schlafstörungen und Nervosität verschwinden, die Konzentration steigt, man ist seelisch ausgeglichener und optimistischer, außerdem kann sich die oft lang vermisste Lebensfreude wieder einstellen. Und: Wir entziehen vielen Krankheiten und Beschwerden den “sauren Boden”, auf dem sie gedeihen.

von Barbara Simonsohn

Zähne und Zahnherde als Quelle vielfältiger Gesundheitsprobleme

Der Zahn ist mehr als nur ein Kauwerkzeug

„Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können!“ So lautete viele Jahre lang der Werbespruch einer berühmt-berüchtigten Zahnpastafirma. Dazu strahlte eine junge, aktive und vermeintlich durch und durch gesunde Frau ihr Zahnweißlächeln. Leider sind die Menschen, die mit einem perfekten Kiefer und den dazugehörigen Zähnen zur Welt kommen, definitiv in der Minderheit. Vielmehr bieten die Kauwerkzeuge der meisten Deutschen Anlass zur Besorgnis. Kein Wunder, sind die Zahnarztpraxen überlaufen. Versuchen Sie mal einen Termin zu bekommen – ohne Notfall, nur zur regelmäßig empfohlenen Vorsorgeuntersuchung? Da können Sie lange warten.

Von Füllung bis Krone

Und was dann? Sitzt man erstmal auf dem Behandlungsstuhl, ist man dem Dentisten förmlich ausgeliefert. Hier fallen Worte von Amalgamfüllung, Extraktion, Wurzelbehandlung oder gar einer Resektion. Dabei wird dann ein Teil der Zahnwurzel durch einen operativen Eingriff von außen durch den Kiefer entfernt – kein allzu großes Vergnügen. Außerdem ist oftmals die Rede von Brücken, Kronen und sonstigem Zahnersatz. Als Patient selbst ist man hier eigentlich stets überfordert. Zumal man in der Regel vor Schmerzen leicht verzweifelt unter den zahnärztlichen Händen liegt. Dann ist schon schnell mal ein Zahn abgetötet, gezogen oder auch „nur“ eine Füllung gemacht. So einfach ist es aber nicht. Leider arbeiten viele der Zahnärzte heute rein schulmedizinisch und vergessen dabei den ganzheitlichen Zusammenhang zwischen Zähnen und Organismus. Denn ein Zahn kann als sogenanntes Zahnstörfeld Organe innerhalb des Körpers belasten und massive Beschwerden auslösen. Wenn Sie undefinierbare Gesundheitsbeschwerden haben, für die es schulmedizinisch eigentlich keine erkennbare Ursachen gibt, dann sollten Sie in jedem Fall als erstes an wurzelbehandelte Zähne, Weißheitszähne, Kieferherde, Mandeln und Amalgambelastungen denken und disen Möglichkeiten nachgehen.

Der ganzheitliche Ansatz ist nicht neu

Und obwohl viele Schulmediziner die ganzheitliche Betrachtung von Zahn- und Organismusgesundheit vernachlässigen, ist dieser Ansatz beileibe nicht neu. Schon vor rund 5.000 Jahren wusste man um die Störfelder oder auch -herde, wie sich z. B. in assyrischen Keilschriften dieser Zeit nachlesen lässt. Glücklicherweise gibt es auch heute wieder Zahnärzte, die auf Naturheilkunde und ganzheitliche Medizin setzen und daher wissen, wie Zahnstörfelder wirken. Und auch in der allgemeinen Meinung festigt sich langsam aber sicher hier ein Bewusstsein. So ist in der Zwischenzeit bekannt, dass entzündete Zähne Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen können. Leicht nachzuvollziehen ist sicher, dass bakterielle und virale Infektionen nicht in der Mundhöhle Halt machen, sondern sich über das Blut und Lymphbahnen ihren Weg in den Organismus bahnen können. Ähnlich prominent ist heute auch schon das Wissen um giftige Stoffe, die durch Zahnfüllungen wie z. B. aus Amalgam den Körper schädigen können. Wobei nicht nur das hier enthaltene Quecksilber von schadenbringender Bedeutung ist. Auch abgestorbene Zähne können durch kontinuierliche Absonderungen krank machen. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die energetischen Störungen, die gesundheitliche Probleme auslösen können.

Chronischen Erkrankungen vorbeugen

Wer sich mit der Störfelderproblematik aus dem Mund beschäftigt, muss zum Schluss kommen, dass das Klima im Mund in Harmonie und gesundem Einklang stehen sollte, um die ganzheitliche Gesundheit des Menschen zu gewährleisten. Hierzu reicht es nicht aus, akute Zahnprobleme zu beheben. Neben der Zahnpflege mit entsprechenden Pasten – auch basischen und damit Säure neutralisierenden Substanzen, ist vor allem eine vitalstoffreiche Ernährung wesentlich, um chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Bei bereits existierenden Beschwerden, auch außerhalb der Mund- und Kieferhöhle, sollte der Blick der Betroffenen wie auch der Zahnärzte und Allgemeinmediziner heute wieder geöffnet sein für ganzheitliche Ansichten. Der Patient selbst, sollte sich umfangreich informieren und sich nicht scheuen, gezielte und vielleicht auch mal unbequeme Fragen zu stellen und sich Zusammenhänge erklären lassen. Wenn er dabei das Gefühl hat dass sein Zahnarzt wesentliche Aspekte einer ganzheitlichen Behandlung nicht kennt, oder nicht durchführen will, sollte man durchaus auch über den Wechsel zu einem naturheilkundlich orientierten Zahnarzt nachdenken. Denn nur so verändert sich was auf die Dauer.

Literaturhinweis: Der Feind in meinem Mund von J. Lechler. Erhältlich hier im Shop