Kategorie: Allgemein

Gesunde Knochen und Gelenke – auch im Alter

Sie leiden unter brüchigen Knochen und schmerzenden Gelenke? Betroffenen drohen oft lebenslange Beschwerden und Operationen. Mit diesem Schicksal müssen Sie sich nicht abfinden. Zwar baut sich ab 50 Jahren die Knochenmasse kontinuierlich ab. Mit der richtigen Ernährung können sie ihre Knochengesundheit jedoch gezielt verbessern. Dabei kommt es nicht auf ein einziges Wundermittel, sondern auf das Zusammenspiel bestimmter Vitalstoffe an – Remineralisierung ist das Schlüsselwort. Stabile Knochen sind auch im Alter möglich!

Calcium sorgt für Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz. Ihre Stabilität und Härte verdanken Knochen Mineralstoffen, allen voran Calcium. Eine ausreichende Calciumzufuhr verhindert eine frühzeitige Knochenalterung und verringert das Risiko für Brüche. Nehmen Sie dafür täglich 700 – 1300 mg Calcium zu sich. Pflanzliche Calciumquellen sind Leinsamen, Sesam, Chiasamen, Mandeln, Haselnüsse, Amaranth und Grünkohl. Calcium alleine reicht für gesunden Knochen jedoch nicht aus. Ohne Magnesium und Vitamin D wäre Calcium wirkungslos.

Vitamin D-Mangel macht Knochen spröde. Ohne Vitamin D kein Calcium: Vitamin D reguliert die Calciumaufnahme und -verwertung des Körpers und spielt daher eine wichtige Rolle für die Knochengesundheit. Durch die Einnahme von Vitamin D kann Knochenalterung sogar rückgängig gemacht werden. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bilden 91 % der Frauen und 82 % der Männer zu wenig des Sonnenvitamins. Eine Nahrungsergänzung ist daher sinnvoll. Empfohlen wird ein Vitamin D-Spiegel von 75 – 100 nmol. Für die Aktivierung von Vitamin D ist eine ausreichende Magnesiumversorgung unverzichtbar.

Magnesium hilft nicht nur den Muskeln, sondern auch den Knochen. Magnesium wird zu 60 % im Skelett gespeichert. Dort ist es für die Stabilisierung der Knochen zuständig und hilft diesen bei Wachstum und Mineralisation. Eine britisch-finnische Studie der Universitäten Bristol und Kuopio aus dem Jahr 2018 konnte nachweisen, dass ein niedriger Magnesiumspiegel das Risiko für Knochenbrüche erhöht. Täglich benötigen wir ca. 300 – 400 mg Magnesium. Größere Mengen Magnesium liegen in Pseudogetreiden (z.B. Haferkleie, Quinoa), Nüssen (z.B. Cashews, Mandeln) und Saaten (z.B. Kürbiskerne, Leinsamen, Mohn) sowie Bitterschokolade vor. Calcium und Magnesium sollten im Körper in einem Verhältnis von 2:1 vorliegen.

MSM für bewegliche Gelenke und stabile Knochen. MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine natürliche, schwefelhaltige Verbindung. Da Schwefel Eiweißstrukturen (Disulfid-Brücken) fixieren kann, festigt es Bindegewebe, Haut und Gelenke. Außerdem wirkt MSM schmerzlindern und entzündungshemmend. Reich an Schwefel sind Lauch, Knoblauch, Bärlauch, Zwiebeln, Meerrettich und Kohl. Um ausreichend versorgt zu sein, sollten wir jeden Tag 1 g Schwefel aufnehmen. Diese Menge wird heutzutage jedoch durch den hohen Verarbeitungsgrad von Lebensmitteln und entsprechende Fehlernährung nur selten erreicht.

Gesunde Knochen durch Milchprodukte? Unsinn! Dieses Gerücht wurde durch die Milchlobby verbreitet. Mittlerweile weiß man es besser: Milch unterliegt heutzutage einer starken industriellen Verarbeitung und kann Ihre Knochen sogar brüchig machen. Eine 2014 im British Medical Journal veröffentlichte Studie der Universität Uppsala zeigt, dass ein hoher Milchkonsum sowohl das Knochenbruchrisiko als auch die Sterberate bei Frauen erhöht. Durch unzählige pflanzliche Alternativen muss trotzdem niemand auf das Getränk verzichten. Aus Mandeln, Cashewkernen, Walnüssen oder Haselnüssen können Sie leckere Nussmilch ganz einfach selbst herstellen.

Gesunder Schlaf durch die richtige Ernährung

Gesunder Schlaf ist essentiell für die Gesundheit. Viele Menschen  klagen jedoch über schlechten Schlaf. Die Ursachen für verzögertes Einschlafen und einen erholsamen Tiefschlaf sind oft falsche Ernährungsweise, Stress oder übermäßiger Medienkonsum. Die gute Nachricht: Schlafstörungen sind kein Schicksal. Jeder kann selbst einfache Maßnahmen ergreifen, um morgens fit und erholt aufzuwachen.

Unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird durch das Schlafhormon Melatonin geregelt. Wenn es abends dunkel wird, schüttet unser Körper die Substanz aus. In der Folge werden wir müde und schlafen ein – idealerweise. Bei eingeschränkter Melatoninbildung ist dieser Mechanismus jedoch gestört. Bestimmte Nahrungsmittel und Vitalstoffe kurbeln die Melatoninproduktion an und verbessern dadurch die Schlafqualität.

Besser schlafen? So geht’s!

Tryptophanhaltige Lebensmittel erhöhen die Melatoninproduktion. L-Tryptophan ist eine Aminosäure und quasi die Vorstufe des Schlafhormons. Wenn es dem Körper an Tryptophan mangelt, kann er nicht ausreichend Melatonin produzieren. Fleisch und Milchprodukte enthalten zwar viel Tryptophan, aber auch viele andere Eiweißbaustoffe, welche die Aufnahme von Tryptophan im Gehirn blockieren. Besser sind Hafer, Mandeln, Cashewkerne oder Kakao. Diese Lebensmittel enthalten bei hohem Tryptophangehalt nur wenige andere Aminosäuren. So kann das Tryptophan optimal aufgenommen und verwertet werden.

Magnesium entspannt und hilft beim Einschlafen. Der Mineralstoff verringert die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven. Ein Magnesiummangel kann sich deshalb durch Muskelzucken, Nervosität und Schlaflosigkeit äußern. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Bananen, Weizenkleie, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Kakaobohnen, Leinsamen, Sesam, Mandeln, Pinienkerne und Cashews. In der Verbindung mit Kalium zeigt Magnesium die beste Wirkung. Wer auf Nahrungsergänzung zurückgreifen möchte, sollte Magnesium oder magnesiumhaltige Basenpulver abends einnehmen.

B-Vitamine stärken die Nerven und sorgen für ein ruhiges Gemüt. Das gilt vor allem für Vitamin B3 und B6. Kommt es im Körper zu einem Mangel an B-Vitaminen, gerät unser Nervensystem durcheinander. Wir verspüren Unruhe, die uns auch am Einschlafen hindern kann. Eine Unterversorgung kann sich somit in Schlafstörungen äußern. Um Ihre Versorgung mit B-Vitaminen zu sichern, eignen sich zum Beispiel Walnüsse, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, getrocknete Pilze und Algen.

Ein ausgiebiger Spaziergang am Abend entspannt. Die Bewegung an der frischen Luft hilft beim Abschalten der Gedanken und lässt uns Sorgen und Alltagsstress vergessen. Wer abends noch eine Runde spazieren geht, findet deshalb schneller zur Ruhe. Ähnliches gilt für Meditationstraining. Durch gezieltes Meditieren schaffen Sie es, negative Gedanken beiseite zu schieben. So bekommen Sie den Kopf frei und gleiten viel leichter in den Schlaf.

Diese Dinge verhindern gesunden Schlaf

Opulente Mahlzeiten am späten Abend beeinträchtigen die Nachtruhe. Forscher der American Academy of Sleep Medicine veröffentlichten 2016 eine Studie, die ernährungsbedingte Schlafräuber identifizierte. Dazu gehören Industriezucker, ein Übermaß an gesättigten Fettsäuren sowie Ballaststoffmangel. Probanden, die abends ballaststoffreiche Kost mit wenig gesättigten Fetten und Zucker zu sich nahmen, fanden nach durchschnittlich 17 Minuten in den Schlaf. Diejenigen, die sich gegenteilig ernährten, brauchten annähernd doppelt so lang. Abends empfehlen sich daher leichte Mahlzeiten, möglichst einige Stunden vor dem Zubettgehen.

Beschränken Sie den Genuss von koffein- und teeinreichen Getränken auf den Vormittag. Kaffee enthält sehr viel Koffein, grüner Tee und Schwarztee hingegen Teein – also das Koffein, das in den Teeblättern steckt. Beide Stoffe sind Muntermacher und wirken stimulierend. Sie sollten abends daher nicht mehr getrunken werden. Teeliebhaber sollten in den Abendstunden auf Kräuter-, Blüten- oder Früchtetee zurückgreifen. Da es sich bei diesen Sorten nicht um echten Tee handelt, enthalten sie auch kein Teein. Manche Sorten wirken stattdessen sogar beruhigend und schlaffördernd. Dazu gehören beispielsweise Lavendel-, Kamille-, Melissen- oder Baldriantee.

Auch technische Geräte und Stress können die Schlafqualität mindern. Medienkonsum und das künstliche blaue Licht der Bildschirme lassen unser Gehirn nur schwer zur Ruhe kommen. Schalten Sie daher mobile Geräte spätestens eine Stunde vor dem Schlafen gehen aus und nehmen Sie diese nachts nicht mit ins Schlafzimmer. Ein weiterer Schlafräuber ist Stress. In Stresssituationen werden dem Körper Signale gesendet, die er mit Gefahr assoziiert. Diese Alarmbereitschaft verhindert erholsamen Schlaf. Vermeiden Sie Stress durch mentales Training, regelmäßige Bewegung und eine bewusste Ernährung.

Übermäßiger Alkoholkonsum sorgt für unruhigen Schlaf. Zwar schläft man unter Alkoholeinfluss schneller ein, aber dafür leidet der Tiefschlaf und man wacht nachts tendenziell häufiger auf. Besonders die zweite Nachthälfte ist dann von Unruhe geprägt. Das liegt daran, dass der Alkohol nach ein paar Stunden soweit abgebaut ist, dass er stimulierend wirkt. Zusätzlich wirkt Alkohol dehydrierend, sodass man nachts öfter die Toilette aufsuchen muss. Auf alkoholische Getränke wie Bier und Wein sollten Sie abends daher lieber verzichten

Kein Leistungssport am späten Abend. Sport regt den Kreislauf an und macht wach und aktiv. Daher sollte man anstrengende Sporteinheiten wie Joggen oder Krafttraining besser auf die Morgenstunden verschieben. Sportliche Aktivitäten am Abend sollten sich auf Yoga oder leichte Gymnastik beschränken. Diese Sportarten wirken entspannend und helfen, sich auf den Schlaf vorzubereiten.

Ganzheitliche Krebsberatung /Krebs 21 / Bettina Wiegrebe

Informationen zum Thema Krebs, Beratung und/ oder Begleitung bei Krebserkrankungen, Prävention und alle Fragen (ob direkt nach der Diagnose oder später) zum Thema Krebs – das ist es, womit ich mich vor allem beschäftige.

Als ganzheitliche Krebsberaterin, ausgebildet durch Lothar Hirneise, arbeite ich seit einigen Jahren zusammen mit dem Verein „Krebs 21“ vormals „Menschen gegen Krebs“(www.krebstherapien.de). Seit der Umbenennung des Vereins in diesem Frühjahr 2009 stehe ich dem Verein auch als Vorstand zur Verfügung. Ziel unserer Arbeit ist es, unseren gemeinsamen Traum von einer Welt, in der der Name Krebs keine Chance mehr hat, Angst und Schrecken zu verbreiten, Wirklichkeit werden zu lassen.

Zusammen mit Lothar Hirneise und meinen KollegInnen (allesamt ausgebildete ganzheitliche KrebsberaterInnen, siehe www.ganzheitliche-krebsberatung.de) setze ich mich dafür ein, dass vom Krebs betroffene Menschen sehr viel über die Herausforderung KREBS lernen können und anschließend selbst entscheiden, welche Therapie Sie wählen.

Unsere Vision: Viele (sehr viele!!) Menschen fordern das Recht auf Wahlfreiheit bei der Therapie Ihrer Krebserkrankung und folgerichtig die Bezahlung der gewählten Therapieform durch die Krankenkassen – unabhängig davon, ob diese schulmedizinisch anerkannt ist oder nicht.

Unsere Arbeit: Zusammen mit den von Krebs betroffenen Menschen erarbeiten wir einen individuellen Tagesablauf, der all das beinhaltet, was jeder selbst tun kann und sollte. Wir sprechen über die Wichtigkeit der Ernährung, nicht unbedingt in Form einer speziellen Krebsdiät, sondern darüber, wie wichtig es ist natürliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu uns zu nehmen. Lebensmittel, die diesen Namen noch verdienen und wie man sie zubereitet und kombiniert. Hier sind die Angaben von Frau Dr. Johanna Budwig Grundlage unserer Empfehlungen.

Entgiftungsmaßnahmen, die jeder selbst zu Hause durchführen kann und die, die üblichen Entgiftungsorgane nicht nur anregen, sondern konkret unterstützen. Dazu gehören bspw. basische Bäder und Einläufe.

„Entgiftung“ im seelisch-geistigen Bereich, also energetisches Arbeiten ist ein weiterer und sehr wichtiger Bereich über den wir sprechen und den wir ebenfalls fest einplanen in den Tagesablauf.

Alles zusammen ergibt das sogenannte “ 3 E – Programm (entwickelt von Lothar Hirneise).

Ergänzend werden verschiedene Therapien (wenn notwendig und sinnvoll) empfohlen. Außerdem begleiten wir auch Menschen zu Arztgesprächen oder bereiten dasselbe vor, unterstützen bei Auseinandersetzungen mit Kostenträgern und suchen Urlaubsmöglichkeiten raus, wo Menschen sich z.B. nach der Kost von Frau Dr. Budwig verwöhnen lassen können.

Fazit: Viele Jahre Erfahrung mit Krebs und anderen chronischen Kranken zeigen ganz klar:

Naturnahe und vielseitige Ernährung und Entgiftung sowie viel Bewegung sollten Sie sich zur festen Gewohnheit machen. Bleiben Sie jedoch nicht auf der körperlichen Ebene stehen, sondern ergänzen Sie sie unbedingt mit der energetischen Arbeit.

Entschlacken Sie Ihren Geist, nähren Sie Ihre Seele und freuen Sie sich Ihres Lebens. Jetzt!

Bettina Wiegrebe, Ganzheitliche Krebsberatung, Tellweg 15, 97292 Uettingen bei Würzburg, Tel 09369 / 98 07 40, www.wiegrebe.de/krebsberatung

Östrogen-Dominanz: Wenn weibliche Hormone die Überhand gewinnen

Immer früher setzt die Geschlechtsreife bei Frauen ein, auch die Spermienzahl von Männern sinkt dramatisch: Östrogen-Dominanz ist hier ein oft gehörter Begriff. Das Östrogene an sich wichtig sind, merken wir spätestens an unserer Laune, wenn der Hormon-Pegel im Keller ist. Problematisch wird es, wenn wir zuviele künstlich erzeugte Hormone aufnehmen und „ungesunde Östrogene“ die Überhand bekommen.

Was sind Östrogene?

Östrogene gelten als die wichtigste Klasse der Hormone. Als natürliche Sexualhormone werden sie von den Nebennieren und den Eierstoecken produziert. Es gibt mindestens zwei dutzend bekannte Östrogenarten, die in ihrer Funktion varrieren. Ihre Aufgaben liegen hauptsächlich im Zellwachstum und in der Zellteilung: Sie sorgen für das Brustwachstum bei Frauen, halten die Sexualorgane aktiv, leiten die körperlichen Veränderungen während der Pupertät ein und stimmulieren den Menstruationszyklus. Östrogene sind allgemein sehr wichtig für die Gesundheit, manche wichtiger als andere. Außerdem steuern sie die Stimmung und das Wohlbefinden.

Zudem existieren alle Hormone in einem dynamischen Verhältnis zueinander, wem es an Östrogen mangelt, dem fehlt es auch an DHEA, Testosterone und Progresterone.

Problem Östrogen Dominanz

Wenn die Östrogen-Funktion und der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten, dann vermehrt sich die Anzahl der Östrogene. Östrogen-Dominanz bedeutet ein Übermaß an Östrogenen im menschlichen Stoffwechsel, dies gilt für körpereigene Östrogene genauso, wie für Hormone, die wir aus der Umwelt aufnehmen. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Beide, Frauen und Männer, sind ausgerüstet mit den gleichen Hormonen wie Östrogen, Testosteron und Progesterone, aber in einem unterschiedlichen Verhältnis: Für eine vitale Gesundheit, muss das hormonelle Gleichgewicht passen.

Symptome einer Östrogen-Dominanz können sein …

– zu schnelles Altern
– frühzeitige und länger andauernde Geschlechtreife bei Frauen
– veringerte Spermienzahl bei Männern
– Autoimunkrankheiten
– Brustkrebs und andere Krebsarten
– Schildrüsen Disfunktion
– geschwächte Knochen
– Menstruationsbeschwerden
– kogntive Beschwerden wie Depressionen uvm.

Xenoöstrogen: ein vom Menschen gemachtes Hormon

Seit Beginn der industriellen Revolution betraten ein Vielzahl an künstlich erzeugten bzw. Östrogen ähnlichen Substanzen den Erdball. Bestimmte Chemikalien und Pestizide sind in Ihrer Beschaffenheit dem natürlichen Östrogen sehr ähnlich. Sie docken ebenso an den Rezeptoren an, stimmulieren das Zellwachstum und die Zellteilung.

Das Problem: Ihre Aktivität ist wesentlich stärker, als die der natürlichen Östrogene. Sogenannte „Xenoöstrogene“ können die natürlichen Östrogene nicht nur imitieren, sondern auch deren Rezeptoren im Körper blockieren. Viele dieser künstlichen Hormone sind fettlöslich, und lagern sich deshalb mit der Zeit im Fettgewebe ein. Von dort aus verrichten sie ihr Werk und stören das hormonelle Gleichgewicht. Im fettigen Brustgewebe können sich Pestizide in hoch toxischen Mengen einlagern, bis zu 700 mal größer als in der Blutbahn. Eine plausible Erklärung für Brustkrebs?

Ja, meinen die Forscher. In einer vor kurzem im “ Journal of Occuppational and Enviromenal Medicine“ veröffentlichen Studie folgerten Forscher den Rückschluss zwischen Krebs und Pestiziden. Frauen mit Brustkrebs hatten im Schnitt fünf mal soviel Überbleibsel von Pestiziden im Blut bzw. im Gewebe als gesunde Frauen.

Wie können wir uns vor Xenoöstrogenen schützen?

Fast nicht, vom Menschen gemachten Östrogene finden sich fast überall: Im Wasser, in der Luft, in der Erde, sogar in der Nahrung. Bisher wurden über 60 Substanzen als „Umwelt-Östrogene“ identifiziert. Zu den Hauptquellen zählen Pestizide, Industrielle Chemikalien, chemische Reiniger, Plastik (Flaschen und Aufbewahungsbeälter), industriell herstgestelltes Fleisch und Wurstwaren, Nagellack und toxische Abgase. Um sich vor einem Großteil der unatürlichen und gesundheitsschädlichen Östrogene zu schützen, …

– vermeiden Sie Plastikflaschen und Essbehälter aus Plastik; verwenden sie Keramik wann immer es möglich ist
– Verwenden Sie keine Frischhaltfolie, setzen Sie auf das gute alte
Butterbrotpapier
– Verwenden sie parapenfreie Shampoos, Körperlotionen, Makeups und
Cremes
– Benutzen Sie natürlichen Dünger, keine Pestizide oder Herbizide wie Roundup
– Verzehren Sie auschließlich hormonell
unbehandeltes Fleisch, also Bio-
Fleisch, dieser nur in geringen Mengen
– Kaufen Sie biologische Nahrungsmittel wann immer es möglich ist
– Verzichten Sie auf die Antibaby-Pille

Bringen Sie die Hormone ins Lot: Vitalstoffreiche Ernährung, Sauna, Bewegung …

Es gibt verschiedene natürliche Wege, dem hormonellen Ungleichgewicht entgegen zu wirken. Neben dem Verzicht auf Stimmulanzien wie Alkokohl und Nikotin , sind der Verzehr von Gemüsesorten Brokkoli, Blumenohl, Grünkohl oder Rosenkohl zu empfehlen. Sie enthalten einen pflanzlichen Stoff namens „indole-3-carbinol“, der dabei hilft, das schädliche Östrogen im Körper abzubauen.

Ein verbesserte Blut- und Lymphzirkulation, wie z.B. durch regelmäßiges Bürsten der Haut, kann zum Abbau des Östrogens beitragen. Toxische Stoffe können auch über die Haut heraus geschwitzt werden, durch den regelmäßigen Gang in die Sauna etwa, oder durch körperliches Training. Ein weiteres probates Mittel gegen einen zu hohen Spiegel an ungesunden Östrogenen, ist eine professionelle Leberentgiftung.

Überdies existieren eine Fülle an vitalstoffreichen Nahrungsmitteln, die das hormonelle Gleichgewicht fördern. Dazu gehören: Maca, Haferflocken, Goji-Beeren, Kokosöl oder Ginseng. In chinesischen Rezepturen werden z.B. Zitronen- und Limettenschale zum Abbau von Östrogen verwendet. Wichtig: Sprechen Sie alle Maßnahmen mit Ihrem Arzt ab, hormonale Beschwerden sind sehr ernst zu nehmen.

Oestrogen-Dominanz:

Immer früher setzt die Geschlechtsreife bei Frauen ein, auch die Spermienzahl von Männern sinkt dramatisch: Östrogen-Dominanz ist hier ein oft gehörter Begriff. Das Östrogene an sich wichtig sind, merken wir spätestens an unserer Laune, wenn der Hormon-Pegel im Keller ist. Problematisch wird es, wenn wir zuviele künstlich erzeugte Hormone aufnehmen und „ungesunde Östrogene“ die Überhand bekommen.

Was sind Östrogene?

Östrogene gelten als die wichtigste Klasse der Hormone. Als natürliche Sexualhormone werden sie von den Nebennieren und den Eierstoecken produziert. Es gibt mindestens zwei dutzend bekannte Östrogenarten, die in ihrer Funktion varrieren. Ihre Aufgaben liegen hauptsächlich im Zellwachstum und in der Zellteilung: Sie sorgen für das Brustwachstum bei Frauen, halten die Sexualorgane aktiv, leiten die körperlichen Veränderungen während der Pupertät ein und stimmulieren den Menstruationszyklus. Östrogene sind allgemein sehr wichtig für die Gesundheit, manche wichtiger als andere. Außerdem steuern sie die Stimmung und das Wohlbefinden.

Zudem existieren alle Hormone in einem dynamischen Verhältnis zueinander, wem es an Östrogen mangelt, dem fehlt es auch an DHEA, Testosterone und Progresterone.

Problem Östrogen Dominanz

Wenn die Östrogen-Funktion und der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten, dann vermehrt sich die Anzahl der Östrogene. Östrogen-Dominanz bedeutet ein Übermaß an Östrogenen im menschlichen Stoffwechsel, dies gilt für körpereigene Östrogene genauso, wie für Hormone, die wir aus der Umwelt aufnehmen. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Beide, Frauen und Männer, sind ausgerüstet mit den gleichen Hormonen wie Östrogen, Testosteron und Progesterone, aber in einem unterschiedlichen Verhältnis: Für eine vitale Gesundheit, muss das hormonelle Gleichgewicht passen.

Symptome einer Östrogen-Dominanz können sein …

– zu schnelles Altern
– frühzeitige und länger andauernde Geschlechtreife bei Frauen
– veringerte Spermienzahl bei Männern
– Autoimunkrankheiten
– Brustkrebs und andere Krebsarten
– Schildrüsen Disfunktion
– geschwächte Knochen
– Menstruationsbeschwerden
– kogntive Beschwerden wie Depressionen uvm.

Xenoöstrogen: ein vom Menschen gemachtes Hormon

Seit Beginn der industriellen Revolution betraten ein Vielzahl an künstlich erzeugten bzw. Östrogen ähnlichen Substanzen den Erdball. Bestimmte Chemikalien und Pestizide sind in Ihrer Beschaffenheit dem natürlichen Östrogen sehr ähnlich. Sie docken ebenso an den Rezeptoren an, stimmulieren das Zellwachstum und die Zellteilung.

Das Problem: Ihre Aktivität ist wesentlich stärker, als die der natürlichen Östrogene. Sogenannte „Xenoöstrogene“ können die natürlichen Östrogene nicht nur imitieren, sondern auch deren Rezeptoren im Körper blockieren. Viele dieser künstlichen Hormone sind fettlöslich, und lagern sich deshalb mit der Zeit im Fettgewebe ein. Von dort aus verrichten sie ihr Werk und stören das hormonelle Gleichgewicht. Im fettigen Brustgewebe können sich Pestizide in hoch toxischen Mengen einlagern, bis zu 700 mal größer als in der Blutbahn. Eine plausible Erklärung für Brustkrebs?

Ja, meinen die Forscher. In einer vor kurzem im “ journal Occuppational and Enviromenal Medicine“ veröffentlichen Studie folgerten Forscher den Rückschluss zwischen Krebs und Pestiziden. Frauen mit Brustkrebs hatten im Schnitt fünf mal soviel Überbleibsel von Pestiziden im Blut bzw. im Gewebe als gesunde Frauen.

Wie können wir uns vor Xenoöstrogenen schützen?

Fast nicht, vom Menschen gemachten Östrogene finden sich fast überall: Im Wasser, in der Luft, in der Erde, sogar in der Nahrung. Bisher wurden über 60 Substanzen als „Umwelt-Östrogene“ identifiziert. Zu den Hauptquellen zählen Pestizide, Industrielle Chemikalien, chemische Reiniger, Plastik (Flaschen und Aufbewahungsbeälter), industriell herstgestelltes Fleisch und Wurstwaren, Nagellack und toxische Abgase. Um sich vor einem Großteil der unatürlichen und gesundheitsschädlichen Östrogene zu schützen, …

– vermeiden Sie Plastikflaschen und Essbehälter aus Plastik; verwenden sie Keramik wann immer es möglich ist
– Verwenden Sie keine Frischhaltfolie, setzen Sie auf das gute alte
Butterbrotpapier
– Verwenden sie parapenfreie Shampoos, Körperlotionen, Makeups und
Cremes
– Benutzen Sie natürlichen Dünger, keine Pestizide oder Herbizide wie Roundup
– Verzehren Sie auschließlich hormonell
unbehandeltes Fleisch, also Bio-
Fleisch, dieser nur in geringen Mengen
– Kaufen Sie biologische Nahrungsmittel wann immer es möglich ist
– Verzichten Sie auf die Antibaby-Pille

Bringen Sie die Hormone ins Lot: Vitalstoffreiche Ernährung, Sauna, Bewegung …

Es gibt verschiedene natürliche Wege, dem hormonellen Ungleichgewicht entgegen zu wirken. Neben dem Verzicht auf Stimmulanzien wie Alkokohl und Nikotin , sind der Verzehr von Gemüsesorten Brokkoli, Blumenohl, Grünkohl oder Rosenkohl zu empfehlen. Sie enthalten einen pflanzlichen Stoff namens „indole-3-carbinol“, der dabei hilft, das schädliche Östrogen im Körper abzubauen.

Ein verbesserte Blut- und Lymphzirkulation, wie z.B. durch regelmäßiges Bürsten der Haut, kann zum Abbau des Östrogens beitragen. Toxische Stoffe können auch über die Haut heraus geschwitzt werden, durch den regelmäßigen Gang in die Sauna etwa, oder durch körperliches Training. Ein weiteres probates Mittel gegen einen zu hohen Spiegel an ungesunden Östrogenen, ist eine professionelle Leberentgiftung.

Überdies existieren eine Fülle an vitalstoffreichen Nahrungsmitteln, die das hormonelle Gleichgewicht fördern. Dazu gehören: Maca, Haferflocken, Goji-Beeren, Kokosöl oder Ginseng. In chinesischen Rezepturen werden z.B. Zitronen- und Limettenschale zum Abbau von Östrogen verwendet. Wichtig: Sprechen Sie alle Maßnahmen mit Ihrem Arzt ab, hormonale Beschwerden sind sehr ernst zu nehmen.

Endlich einschlafen: Diese 8 natürlichen Einschlaftipps machen es möglich

Jeder kennt es – wir wälzen uns von links nach recht, drehen uns vom Bauch auf den Rücken und zurück im Minutentakt. Zwischendurch setzen wir uns verzweifelt auf die Bettkante und sinnieren über des Rätsels Lösung: Wie können wir nur einschlafen? Besonders schwer fällt uns die Abreise ins Land der Träume, wenn wichtige Termine anstehen oder nur wenig Zeit zum Schlafen vorhanden ist. Nachfolgend einige Tipps, die Ihnen beim Einschlafen helfen können.

1. Halten Sie Ihr Schlafzimmer frei von elektronischen Geräten
Fernseher, Radio, PC, Radiowecker – all diese Geräte können selbst im Standby Modus noch große Mengen an elektromagnetischer Strahlung aussenden. Wie zahlreiche Studien belegen, können derartige Strahlen äußerst problematisch für die Gesundheit sein und den Schlaf beeinträchtigen. Halten Sie deshalb Ihr Schlafzimmer frei von elektronischen Geräten – oder ziehen Sie zumindest den Stecker.

Dies gilt besonders auch für moderne Geräte wie Bluetooth, PDAs, Handys oder WLAN. Verzichten möglichst auf WLAN und greifen Sie auf die bewährte Kabeltechnik zurück.

2. Essen Sie keine schweren Mahlzeiten kurz vor dem Schlafgehen
Im Ayurveda wird als letztes Mahl des Tages ein leichtes Gericht spätestens 3 Stunden vor dem zu Bett gehen empfohlen. Die Verdauung benötigt die meiste Energie des gesamten Stoffwechsels. Ist der Körper in der Einschlafphase damit beschäftigt, die schwere Kost des letzten Schlemmerfestes zu verdauen, so bleibt weniger Energie für einen entspannten und erholsamen Schlaf.

3. Emotionale Konflikte lösen
Manchmal werden Schlafstörungen auch von tieferen emotionalen Konflikten oder Traumas verursacht. Alpträume, Schweißausbrüche, sogar Panikattacken können die Folge sein.  Hierbei können Methoden der energetischen Psychologie wie die Klopfakupressur oder EMDR ein mögliche Lösung sein.

Wichtig: Sprechen Sie diese Maßnahmen unbedingt mit Ihrem Arzt oder Psychologen ab.

4. Verwenden Sie Ihr eigenes Kissen
So ungewöhnlich es klingen mag, doch viele Menschen schlafen auf Ihrem eigenen Kissen am besten.  Schlafen Sie möglichst immer auf dem gleichen Kissen. Bei stärkeren Schlafproblemen, können Sie es auch mit auf Reisen nehmen.

5. Die Vorbereitung machts
Verbringen die letzten 2 Stunden vor dem Schlafengehen ohne Stress und starker mentaler Stimulation. Lesen Sie oder hören Sie entspannte Musik. Vermeiden sie emotional  aufgeladene Gespräche und reizüberflutende Sendungen aus dem TV. Weitere Mittel zur Entspannung und zur Einstimmung in den Schlaf sind leichte Massagen, ein heißes Bad, bewusstes Atmen, Qigong oder die progressive Muskelentspannung.

6. Die richtige Atmosphäre schaffen
Dunkeln Sie den Raum komplett ab. Falls nötig, verwenden Sie eine Augenklappe. Sorgen Sie dafür, dass kein störender Lärm in Ihre Ohren strömt. Falls es sich um nicht beeinflussbaren Lärm handelt, verwenden Sie Ohrenstöpsel. Sanfte und natürliche Klänge wie Vogelgezwitscher, können durchaus einen erholsamen Schlaf begünstigen.
Auch die richtige Raumtemperatur ist für einen guten Schlaf wichtig. Generell sollte diese kühler sein, als in anderen Zimmern des Wohnbereichs.

7. Zahlenreihen aufzählen
Oft hindert uns ein zu aktiver Verstand am schnellen Einschlafen. Wir schwelgen noch den Erlebnissen des Tages nach und können nicht abschalten. Ein gutes Werkzeug um vom Tagesgeschehen Abstand zu gewinnen, ist das Aufzählen von Zahlenreihen.

Zum Beispiel: Zählen Sie die Zahl 7 bis 140 und zurück. Also 7, 14, 21, 28 … 140, 133, 126 … . Das Gleiche mit verschiedenen Zahlen wiederholen. Die rationale Betätigung des Geistes lässt keinen Raum für andere Gedanken. Anschließend ist für 15- 20 Minuten geistige Ruhe angesagt. Diese Zeit sollte zum Einschlafen reichen.

8. Atemzüge zählen
Eine weitere bewährte Einschlafhilfe ist das Zählen der Atemzuzüge. Atmen Sie tief und gleichmäßig. Fühlen Sie Ihren Atem bewusst und fangen Sie an, die Atemzüge zu zählen. Läuft alles nach Plan, werden Sie erst wieder von den Sonnenstrahlen des nächsten Morgens geweckt.

Epigenetik: Wie unsere Lebensweise unsere Gene beinflusst

Das liegt an den Genen, da kann man eh nichts machen – so heißt es oft bei Krankheiten, sowohl von ärztlicher Seite als auch von der des Patienten. Forschungen aber zeigen: Die Gene sind gar nicht starr wie wir glauben, sie verändern sich je nach dem welchen Lebenstil, welche Ernährungsweise und Geisteshaltung wir pflegen.

Am 26. Juni 2000 präsentierte der damalige US-Präsident Bill Clinton das erste entzifferte Human-Genom. Wissenschaftler außer aller Welt glaubten, nun hielten sie den Geheimcode zur Heilung verschiedener Krankheiten wie Diabetis oder Alzheimer in Händen. Die Ernüchterung folgte bald: Sie hatten nur bestimmte Zahlreihen entschlüsselt, nicht aber die allumfassende Wahrheit über die Entstehung von Krankheiten.

Neuere Forschungen der „Epigenetik“ am menschlichen Genom, der Gesamtheit aller Erbanalgen im Organismus, entziehen dem absoluten Determinismus der Gene weiteren Nährboden. Der Mensch besitzt in seiner Ganzheit nicht mehr Gene als z.B. der Fadenwurm. Wenn es nur nach der Anzahl unserer Gene ginge, wären wir ein recht schlichtes und primitives Lebewesen. Wie aber sonst ist die Komplexität des menschlichen Organismus zu erklären? Viel wichtiger als die Genzahl ist, wie die Mechanismen bei der Genregulation zusammenwirken.

Epigenetik: Wie Gewohnheiten die Gene prägen

Hier betritt ein neuer Begriff das Feld, die „Epigenetik“. Als relativ neue Fachrichtung der Biologie, gilt sie als das Bindeglied zwischen Umwelteinflüssen und Genen. Sie bestimmt mit, unter welchen Umständen welches Gen an oder aus geeschalten wird. Experten sprechen hier von Genregulation. Dabei spielen Umwelteinflüsse wie Erziehung, Ernährung oder Geisteshaltung eine wichtige Rolle. Rauchen beispielsweise, verändert die epigenetischen Markierungen am Kopf der DNA und begünstigt Gene, die gesundheitliche Beschwerden in Gang setzen. Auch Gene, die für ein langes Leben zuständig sind, können sich als Folge von zuviel Nikotindunst in den Lungen schwächer ausdrücken.

Auswirkungen auf die Nachkommen

Rauchen ist ungesund – das weiß jeder. Doch, dass wir unsere eigenen guten und schlechten Gewohnheiten auf unserer Nachkommen vererben können, wissen nur wenige. Schlechte Gewohnheiten können sich über die veränderten Genstellungen auf unsere Nachkommen übertragen und sich später auch in deren Erbgut finden. Eltern können also durch ihre Lebensweise Einfluss auf die spätere Konstitution ihrer Kinder nehmen. Ein guter Grund mehr, sich für einen gesunden und bewussten Lebenswandel zu entscheiden.

Gleiches Genom, unterschiedliche Epigenome

„Die primäre Information, die einen Menschen ausmacht, ist zwar natürlich die Gen-Sequenz, sonst wären eineiige Zwillinge nicht genetisch ident und sich äußerlich so ähnlich“, weiß Thomas Jenuwein vom Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik. Grundlegende genetische Informationen, wie das gleiche Aussehen von Zwillingspaaren, sind also festgeschrieben. Epigenetische Veränderungen sorgen jedoch dafür, dass nur einer der Zwillinge anfälliger für Krankheiten wie etwa für Alzheimer wird.

Unterstützung findet diese These auch durch die Forschungsergebnisse spanischer Wissenschaftler, sie untersuchten genetisch gleiche Zwillingspaare im Alter von 3 bis 74 Jahren. Dabei unterschieden sich die jüngsten Zwillinge im epigenetischen Code kaum voneinander. Der Code der Älteren wich stark voneinader ab. Durch die unterschiedlichen Gewohnheiten und Lebensumstände, enwickelten sich ihre die Gene in ganz unterschiedliche Richtungen.

Gute Lebensmittel aktivieren gute Gene

Grüner Tee ist schon seit langen für seine heilende Wirkung gegen Krebs bekannt. Anhand der Epigenetik wird auch klar warum. Die Teeblätter geben beim Aufbrühen einen Stoff ab, der ein bestimmtes Gen reaktiviert. Dieses enthält den Bauplan für einen krebsbekämpfenden Stoff. Andere gesunde Nahrungsmittel aktvieren weitere, gesundheitsfördernde Gene. Wir können also tatsächlich mit guter Ernährung einen positiven Einfluss auf unsere Gene nehmen.

Raus aus der Opferhaltung

Nehmen wir die Gene als die letzte Instanz unserer Gesundheit hin, begeben wir uns automatisch in die Opferhaltung. Wir verfallen der Passivität, verlassen geschlagen das Feld ohne uns über unsere eigenen schöpferischen Möglichkeiten bewusst zu sein. „Ändern können wir ja eh nichts“, so heißt es oft. Doch mit der Epigenetik wird klar, dass wir den Schlüssel zu unserer Gesundheit zu einem Großteil in unsern eigenen Händen halten. Wir sind nicht einfach nur Opfer, wie uns so mancher Großunternehmer glauben lassen will.

Neuer „alter“ Blick auf die Evolution

Die Epigenetik verändert den Blick auf die Evolution, ganz neu ist er aber nicht: Bereits 50 Jahre vor Charles Darwin verfasste Jean-Baptiste de Lamarck, ein Biologe aus Frankreich, ein Buch über die Evolution der Arten. Lamarck zufolge, gehen aus unterschiedlichen Lebensräumen und Lebensbedingungen ganz verschiedene Bedürfnisse hervor. Zur Befriedigung der einzelnen Bedürfnisse, legen sich Lebewesen verschiedene Gewohnheiten zu. Raubtiere in der Steppe sind Meister der Rudeljagd. Die Fleischfresser der Wäldern dagegen sind Einzelkämpfer, die sich ihrer Beute anschleichen.

Dem Lebensraum und den Bedürfnissen entsprechend, bilden sich besonders die Organe mal mehr oder mal weniger gut aus. Der Hals der Giraffe ragt nicht umsonst bis unter die Baumwipfel. Nur dort oben findet sie die schmackhaften Blätter, die ihr einen vollen Bauch uns Lebenskraft pur bescheren.

Im Hinblick auf die Evolution ergibt sich aus der Epigenetik ein ganzheitlichere Sichtweise als der harte Darwinismus, in der gewissermaßen jeder für jeden veranwortlich ist: Wir sind das Abbild unserer Umwelt und unserer Gesellschaft – auch genetisch. Nicht nur deshalb ist es wichtig, uns Selbst, unsere Mitmenschen und unsere Umwelt zu schätzen und zu pflegen – ehe wir unwiederbringlich uns unser eigenes Grab schaufeln.

Pasteurisation schuld an Laktose-Intoleranz?

Ein großangelegte Befragung von „Rohmilch-Trinkern“ zeigt: Rohe Milch ist verträglich. Selbst Menschen, die offiziell an Laktose-Intoleranz leiden, klagen über deutlich weniger Symptome.

Im amerikanischen Bundestaat Michigan gibt es für Bauern die Möglichkeit, rohe, unpasteurisierte Milch direkt an Kunden zu verkaufen. Cowsharing nennt sich dieses Modell: Jeder Milchbauer bekommt eine Gruppe von Familien zu gewiesen, die vorher einen Vertrag mit dem Milchbauernverband von Michigan abschliessen. Offiziell ist die Abgabe von Rohmilch in den USA verboten, über diesen Ansatz können diverse Gesetzeslücken überbrückt werden.

Die Anzahl der beteiligten Haushalte war groß genug, um eine umfassende Befragung der Kunden zu starten. Mitglieder der „Weston A. Foundation“, arbeiteten ein offizielles Dokument aus und leiteten die anonyme Befragung ein.

Kopien der Umfrage sowie eine kurze Einführung wurden den Familien ausgehändigt. Ein vorgestempelter Briefumschlag wurde an verschiedenen Bauernhöfen ausgelegt, die Rückanworten direkt an eine übergeordnete Adresse gesandt. Alle Beteiligten wurden aufgefordert, verschiedene Fragen über Ihr Trinkverhalten, über die Milchfarmen und über verschiedene gesundheitliche Probleme zu beantworten.

Die Umfrage startete im Sommer 2007. Ingesamt fanden 731 Umfragebögen den Weg zurück zu den Auftragebern. Zusammen zählten die Haushalte 2, 503 Personen, 60% davon hatten Kinder, 40 % waren nur Erwachsene.

Einige Daten aus der Untersuchung zur Laktose-Intoleranz

Auch wenn es unzählige Studien zur Laktose-Intoleranz gibt, zeigt keine davon den Unterschied zwischen pasteurisierter Milch und roher Vollmilch. Roh bedeutet in diesem Fall, die Milch nicht weiter zu verarbeiten oder zu kochen, und der direkte Bezug vom Bauern.

Die Milch soll innerhalb von 48 Stunden nach dem Melken an den Verbraucher ausgehändigt und innerhalb von 7 – 10 Tagen konsumiert werden.

17 der Fragepunkte, bezogen sich auf die Gesundheit, 6 davon auf Laktose-Intoleranz, einschließlich dieser drei:

Frage 2: „Anzahlt der Haushalte, die ihre Milch roh und unverarbeitet trinken.“ Ergebnis: 2, 217, also 89% der Untersuchung.

Frage 37: “ Anzahl der Menschen, die vom Arzt eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert bekamen.“ Ergebnis: 155 Leute. ( 6 % der Umfrage)

Frage 40: “ Anzahl der Menschen, einschließlich #37, #38, oder #39, die nach dem Wechsel auf Rohmilch keine Symptome zeigen.“

Dabei zeigten 118 Personen, die offzielle an Laktose-Intoleranz leiden, keine Symptome, nach dem sie auf rohe Milch umstiegen. Also 81% der Menschen, die offiziell an Laktose-Intoleranz litten.

Schlussfolgerung: Basierend auf den Umfrage-Ergebnissen wurden bei 6% der Haushalte von Ärzten eine Laktose-Intoleranz diagnostiziert. Davon konnten 81% rohe Milch trinken, ohne an den Symptome zu leiden, die pasteurisierte und homogenisierte Milch bei ihnen auslösen.

Anmerkung: Es handelte sich bei oben genannten Untersuchung um keine offizielle Studie, sondern um eine im großen Rahmen angelegte Umfrage. Dennoch sind die Ergebnisse eventuell ein Wink darauf, wo der Urspung der Laktose-Intoleranz begraben liegen könnte. In jedem Fall ein Grund mehr, Pasteurisation und Homogenisation in zukunftigen Studien zur Laktose-Intoleranz mit ein zu beziehen. Man darf gespannt sein.

Quelle: www.realmilk.com/documents/LactoseIntoleranceSurvey.doc

Fit dank Eisen – ein Vitalstoff bringt uns in Schwung

„Mensch, du siehst ja wieder aus, wie das Kätzchen am Bauch!“ So sagt man, wenn jemand besonders blass um die Nase ist. Das kann der Fall sein, wenn man akut krank ist, einfach mal schlecht geschlafen hat oder aber eine Party am Abend vorher eine rosige Gesichtsfarbe am Morgen danach verhindert. Eine andere Ursache kann aber auch die sogenannte Blutarmut sein, oft hervorgerufen durch einen Mangel am Vitalstoff Eisen. Allerdings ist dann die fahle Gesichtsfarbe nicht das einzige Symptom. Im Gegenteil: Wer an Eisenmangel leidet, fühlt sich insgesamt meist mies. Man ist müde bis hin zur Erschöpfung, kommt morgens erst gar nicht in die Gänge, starke Kopfschmerzen quälen die Betroffenen, sie sind nervös, die Beine kribbeln.

Auswirkungen auf den ganzen Körper

Kein Wunder zeigt sich die Blutarmut mit Beschwerden im ganzen Organismus, bedenkt man, dass ein Mangel an roten Blutkörperchen für das Unwohlsein verantwortlich zeichnet. An die 25 Billionen der kleinen, medizinisch Erythrozyten genannten Blutkörperchen sind in unserem Organismus unterwegs und tragen Sauerstoff zu den Zellen. Auf ihrem Rückweg nehmen sie dann das Stoffwechselabfallprodukt Kohlendioxid wieder mit und entsorgen es in der Lunge. Die durchschnittliche Reisedauer eines roten Blutkörperchen beträgt vier ganze Monate. Danach wird es in der Milz ausgemustert. In Leber und Knochenmark werden die ausrangierten Erythrozyten dann abgebaut.

Haupttransporteuer von Sauerstoff

Aber was hat jetzt der Vitalstoff Eisen mit der Blutarmut zu tun? Die Erklärung ist einfach: Eisen ist für die Bildung des Blutfarbstoff Hämoglobin wesentlich. Und dieser wiederum ist der Haupttransporteur des zelllebenswichtigen Sauerstoffs. Früher wie heute ist die allgemeingültige Meinung, dass vor allem gebährfähige Frauen durch ihre regelmäßigen Blutungen vom Eisenmangel betroffen seien Das stimmt so nicht, denn durch unsere Ernährung tun wir das unsrige, um unserem Organismus den wichtigen Vitalstoff zu entziehen bzw. ihn ihm erst gar nicht zuzuführen. So leiden heute schon Kinder, aber auch viele ältere Menschen unter Eisenbmangel.

Vitalstoffreiche Ernährung füllt die Speicher auf

Je nach Ausprägung sind die Symptome mehr oder weniger massiv. Wer nur unter einem sogenannten prälatenten Eisenmangel leidet, ist meist nur müde und schlapp. Denn hier liegen im Körper noch einige Reserven. Bestimmte Stoffwechselvorgänge sind aber schon verlangsamt. Die nächste Stufe im Eisen-Vitalstoff-Mangel ist der latente: Alle Eisenspeicher sind nun leer. Kopfschmerzen, Konzentrationsmangel, Leistungsabfall und nervöse Reizbarkeit nehmen jetzt schon deutlich zu. Spätestens jetzt sollten die Betroffenen reagieren und Maßnahmen zum Auffüllen der Eisenspeicher ergreifen. Hierfür braucht es nicht unbedingt teure Präparaten aus der Apotheke. Im Gegenteil, wer sich konsequent vitalstoffreich ernährt und auf Eisenräuber wie Kaffee, Milchprodukte, süße Limonaden u. ä. verzichtet, dafür aber die Aufnahme von Eisen durch Vitamin C, z. B. durch Cranberries oder andere Vitamin C-reiche Säfte unterstützt, hilft dem Körper schon sehr.

Risiko: Manifestierter Eisenmangel

Wer im latenten Zustand nun aber nicht reagiert, riskiert einen manifestierten Eisenmangel. Und hier sind die Folgen noch ernster. Denn daraus entwickelt sich die sogenannte Anämie (Blutarmut). Die Müdigkeit nimmt zu, Herzklopfen und sogar Hautveränderungen kommen noch hinzu. Die Einnahme von Eisenpräparaten zusätzlich zu einer Ernährungssumstellung auf vitalstoffreich ist dann meist unumgänglich.

Beispiele für eisenreiche Nahrungsmittel

 

 

 

 

    • Rübensirup

 

 

 

    • Garam Masala

 

    • Haselnüsse

 

    • Lakrize

 

    • Linsen

 

 

 

 

    • Vollkornprodukte

 

Himalaya-Salz oder Speisesalz: Welches Salz ist gesünder?

Viele Menschen denken bei Salz an gelbe Packungen aus dem Supermarkt. Doch beim Salz gibt es große, für die Gesundheit entscheidende Unterschiede. Speisesalz ist in aller Regel raffiniert und nicht mit den gesundsheitsfördenen Elementen bestückt, wie wir sie in natürlichen Salzen finden. Folgender Artikel zeigt den Unterschied zwischen Speisesalz und gesunden Salzarten wie Himalaya-Salz.

Herkömmliches Speisesalz besteht im Schnitt aus bis zu 97, 5% Natriumchlorid. Die anderen 2,5 % teilen sich artfremde Substanzen wie chemische Feuchtigkeitsminderer und Rieselhilfen, oder Jod.  Bei der Raffination von Speisesalz, wird Natriumclorid aus den übrigen Salz-Elementen unter Beigabe von chemischen Stoffen heraus gefiltert und isoliert. Von ingesamt bis zu 84 Grundelementen bleiben letztlich nur zwei Elemente übrig – Natrium und Chlorid. Die restlichen Stoffe wie Magnesium, Gold oder Germanium werden von der Salz-Industrie in der Regel anderweitig verscherbelt – es muss sich ja lohnen.

Folgen von zuviel Speisesalz

Reines Natriumchlorid ist eine unnatürliche Form von Salz, unser Körper nimmt sie als etwas fremdes wahr: Wir müssen wesentlich mehr Stoffwechselenergie darauf verwenden, diese unnatürliche Salzform zu verarbeiten. Der übermäßige Konsum von raffiniertem Speisesalz kann zu ganz unterschiedlichen Problemen führen, die von mild bis gravierend reichen:

Beim Lösen von Speisesalz in unserem Körper, legt sich eine Hülle aus Zellwasser um die einzelnen Bestandteile des Salzes. Diese  „Salzionen“ schwimmen dann ohne gegenseitige Berührung im Zellwasser umher. Durch die Isolation von Natriumchlorid, bilden wir in unserem Körper zusätzliches  Wassergewebe, um das überschüssige Natriumchlorid isolieren zu können. Diese zusätzlichen Wasseraufwendungen führen häufig zu Übergewicht.

Ist das Zellwasser aufgebraucht, sind die Salzionen nicht mehr voneinander isoliert, sondern berühren sich und binden andere Substanzen wie Aminosäuren an sich. So kann es zu kristallinen Ablagerungen in den Gelenken oder auch zu Nierensteinen kommen.

Salz ist an vielen Funktionen im Körper beteiligt. Es ermöglicht Elektrizität in den Nervenzellen und baut unseren Elektrolythaushalt auf. Natrium und Chlorid alleine reicht hier aber nicht aus, es benötigt das Zusammenspiel vieler Elemente, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können – sonst kann es zu Problemen kommen.
Die Kombination der Elemente machts

Natürliches Salz verfügt über eine ausgewogene, kristalline Struktur. Mit ingesamt 84 nicht voneinander isolierten Teilen, eröffnet sich so ein  harmonisches Zusammenspiel aus verschiedenen Spurenelementen und Mineralien. Die ausgewogene Balance in Himalaya-Salz schlägt sich beim Verzehr auch auf unseren Haushalt nieder: Wir können Himalaya-Salz wesentlich besser verstoffwechseln, verlieren dabei fast keine Energie. Im Gegenteil: Gesundes Salz liefert uns sogar Energie.
Was gutes Salz in unserem Körper bewirken kann

Salz ist für unsere Gesundheit so wichtig, wie das Wasser für das Meer. Und tatsächlich kommt unser Blut mit all seinen Elementen der Beschaffenheit des Meerwasser sehr nahe. Himalyassalz liefert uns alle natürlichen Elemente, die nahezu identisch zu den Elementen in unserem Körper sind.

Gutes Salz …

1. regelt den Wasserhaushalt

2. sorgt für einen gesunden Ph-Wert in den Zellen

3. hilft, den Blutzucker zu regulieren

4. verhindert Muskelkrämpfe

5. stärkt die Knochen

6. verbessert den Schlaf

7. unterstützt den Libido

8. unterstützt die Produktion von hydroelektrischer Energie in den Zellen

9. hilft, den Blutdruck zu regulieren

10. sorgt für einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den Zellen.

11. ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen über den Darmtrakt, uvm.

Wie steht es um Meersalz?

Grundsätzlich steht mit Meersalz eine weitere hervorragende Salzquelle zur Verfügung. Doch: Die Ozeane dienen heute als Lagerstätten für gefährliche Toxine wie Quecksilber, PCB und Dioxin. Gerade in den letzten Jahren ereigneten sich riesige Ölkatastrophen, deren Ausmaße noch immer nicht greifbar sind. Vom Atomunglück in Japan ganz zu schweigen. Hinzu kommt, dass die meisten im Handel erhältichen Meersalze raffiniert und mit chemischen Beigaben versetzt sind.

Tipp: Wenn Meersalz, verwenden sie es unraffiniert und aus sauberen Gewässern – sofern das überhaupt möglich ist. Mit Himalaya-Salz steht Ihnen in jedem Fall ein sehr gesundes, und reines Natursalz zur Verfügung – nicht vergleichbar mit Speisesalz aus dem Supermarkt.