Kategorie: Allgemein

Ernährung & Psyche – was haben wir selbst in der Hand?

Viele psychische Erkrankungen liegen in unserer täglichen Ernährung begründet. Darm und Psyche sind eng verknüpft und tauschen ständig Informationen aus. Mittlerweile bringen Forscher ein gestörtes Mikrobiom mit vielen neurologischen Störungen in Verbindung (z.B. ADHS, Autismus, Ängste, Burnout). In der Wissenschaft bezeichnet man diesen Zusammenhang als „Darm-Psyche-Syndrom“ – kurz GAP. Zwar wissen die meisten Menschen, dass Ernährung ihre Gesundheit beeinflusst – aber viele wollen nicht wahrhaben, dass sie auch ihre Stimmung, ihre Gedanken und Entscheidungen beeinflussen. Wenn es unserer Darmflora gut geht, dann geht es uns auch gut!

Fakten zu Cholesterin & Ernährung

Ein erhöhter Cholesterinspiegel steht in Zusammenhang mit Schlaganfällen und Herzinfarkten und gilt als Risikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit bundesweit 350 000 Todesfällen pro Jahr handelt es sich dabei um den häufigsten Todesgrund in Deutschland. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen allerdings, dass es nicht ganz so einfach ist. Beispielsweise haben Japaner und die Einwohner vieler Mittelmeerländer zwar ähnlich hohe Cholesterinspiegel, aber deutlich weniger Herz-Kreislauf-Probleme als wir Deutschen. Wie Sie Ihren Cholesterinspiegel über eine adäquate Ernährung senken können und wieso das manchmal gar nicht nötig ist, das erfahren Sie in diesem Beitrag!

Kurkuma lindert Schmerzen in Gelenken und nach OPs

Kurkuma wirksam bei entzündlichen Gelenkschmerzen bzw. Arthritis. Kurkuma besteht zu 1 – 5 % aus dem sekundären Pflanzenstoff Curcumin. Beim Curcumin handelt es sich um den Farbstoff, welche dem Gewürz seine kräftige, ockergelbe Farbe verleiht. Studien legen nahe, dass Kurkuma aufgrund dieses natürlichen Substanz wirksam bei der Behandlung von Arthroseschmerzen sein kann. Das liegt daran, dass sie stark antioxidativ wirkt und deshalb eine antientzündliche Wirkung entfaltet. Eine internationale Studie aus den USA und Südkorea von 2016 konnte zeigen, dass 1000 mg Curcumin pro Tag für einen Zeitraum von 2 – 3 Monaten schmerzhafte Entzündungen (= Arthritis) reduzieren kann und die Lebensqualität der Teilnehmer verbessern kann. Die Ergebnisse erwiesen sich als genauso effektiv wie bei synthetischen Schmerz-Medikamenten. Im Rahmen ihrer Analyse verglichen die Forscher bereits vorhandene Studien über Kurkuma und konnten dann dieses Ergebnis präsentieren. Das Problem beim Verzehr von Kurkuma ist oft die geringere Bioverfügbarkeit. Nimmt man das Gewürz allerdings zusammen mit schwarzem Pfeffer ein (Kurkumapfeffer), kann man die Bioverfügbarkeit um 2000 % steigern.

Schutz vor Krebs dank Hülsenfrüchten und Vitamin A?

Vitamin A schützt vor Hautkrebs. Eine amerikanische Langzeitstudie der Brown University in Providence/USA fand heraus, dass Vitamin A ein normales Wachstum von Hautzellen fördert / Menschen mit hohem Vitamin A Verzehr seltener an Hautkrebs erkrankten. In einer Langzeitstudie erkrankten diejenigen, die besonders viel Vitamin A mit der Nahrung aufnahmen, seltener an einem Plattenepithelkarzinom. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen mit hoher Vitamin A-Aufnahme seltener an Hautkrebs erkrankten als Menschen mit geringer Zufuhr. Die Forscher sind sich jedoch noch nicht sicher, ob dieser Tatsache eine kausale Beziehung zugrunde liegt, oder ob Menschen mit hoher Zufuhr des Vitamins sich einfach generell gesünder ernähren. Im Zuge ihrer Analyse werteten die Forscher zwei Studien mit insgesamt fast 125 000 Teilnehmern aus. Über mehrere Jahre hinweg notierten diese ihre tägliche Vitamin A Aufnahme. Diejenigen Probanden mit der höchsten Aufnahme an Vitamin A hatten ein um 12 – 17 % geringeres Hautkrebsrisiko.

Hülsenfrüchte helfen bei Diabetes & Fettleber

Proteinreiche Ernährung verbessert die Leberfettwerte von Diabetikern. Die sogenannte LeguAN-Studie der Universität Potsdam fand heraus, dass eine eiweißreiche Ernährung (insbesondere pflanzliches Eiweiß) bei Diabetikern sich positiv auf ihre Leberfette auswirken kann. Eine Fettleber ist eines der charakteristischen Symptome einer Diabetes-Erkrankung. Den Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) gelang es, mit eiweißreicher Kost die Leberfettwerte von Patienten mit Typ 2-Diabetes um 48 % zu senken. Insgesamt wurden für die Ernährungsstudie 37 Probanden über 49 Jahre untersucht und in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen bekamen eiweißreiche Kost mit einem Eiweißanteil von ca. 30 %. Die eine Gruppe bekam jedoch pflanzliches Eiweiß (z.B. Hülsenfrüchte, Erbsenprotein) und die andere Gruppe bekam tierisches Protein (z.B. Milchprodukte, Fleisch, Fisch). Bei beiden Gruppen zeigten sich positive Effekte auf die Leberfettwerte, bei etwa jedem zweiten Teilnehmer reduzierten sie sich sogar um mehr als 50 %. Zusammengefasst waren die positiven Effekte: Eine positive Beeinflussung von Leber- und Fettstoffwechsel, eine verbesserte Insulinempfindlichkeit und eine Reduktion des Botenstoffes „fibroblast growth factor 21“ im Blut. Dennoch empfehlen die Forscher, bevorzugt auf pflanzliche Proteinquellen zurückzugreifen, da diese reich an essentiellen Aminosäuren sind und im Körper weniger Stickstoffabfall produzieren. Als Stickstoffabfall bezeichnet man die Abbauprodukte des Proteinstoffwechsels: Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure.

Krebs vorbeugen und Krebs natürlich heilen

In der westlichen Welt gibt es heutzutage mehr Krebserkrankungen denn je. Jedes Jahr wird bei rund 18 Millionen Menschen die Krankheit diagnostiziert. Mittlerweile weiß die Wissenschaft, dass etwa jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Form von Krebs erkranken wird. In Deutschland sind die häufigsten Krebsarten Prostata- und Brustkrebs, Darmkrebs sowie Lungenkrebs. Trotz dieser erschreckenden Zahlen gibt es Hoffnung – und zwar für jeden. Mit der richtigen Ernährung lassen sich etwa 40 % aller Krebserkrankungen verhindern! Krebs ist kein Todesurteil, sondern eine Zivilisationskrankheit. Fakt ist: Viele Krebserkrankungen wären vermeidbar, wenn die Bevölkerung besser informiert wäre, wie Krebs entsteht und durch welche Faktoren er beeinflusst werden kann. Jeder kann mit dem richtigen Wissen, der richtigen Einstellung und dem konsequenten Umsetzen dieser Voraussetzungen in die Praxis seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen!

Buchvorstellung: Echt süß! Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich

Der übermäßige Verzehr von Industriezucker schadet unserer Gesundheit – wir zeigen Ihnen gesündere Auswege aus der „süßen Falle“. Dabei müssen Sie nicht einmal auf den süßen Geschmack verzichten, wenn Sie sich für die richtigen Alternativen zu Haushaltszucker entscheiden. Seien Sie aufmerksam und kritisch: Heutzutage ist Zucker zur regelrechten „Plage“ geworden. In nahezu jedem Fertig-Lebensmittel ist Zucker versteckt, der eigentlich nur aus „leeren“ Kalorien besteht. Der Anstieg von Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Bluthochdruck oder Diabetes steht in direktem Zusammenhang mit dem gestiegenen Zuckerkonsum unserer Gesellschaft. Denn bei vielen Menschen der westlichen Welt setzt sich der tägliche Speiseplan nicht mehr aus naturreinen und ursprünglichen Lebensmitteln zusammen, sondern aus degenerierten Nahrungsmitteln, welche mit dem Naturprodukt nur noch wenig zu tun haben. Zum Glück gibt es alternative Süßungsmittel, mit denen Sie Ihren Zuckerkonsum reduzieren oder gänzlich vermeiden können.

So wichtig ist Vitamin D wirklich für uns

Vitamin D gilt als Allzweckvitamin und spielt eine wichtige Rolle bei der Prävention von Zivilisationskrankheiten. Normalerweise synthetisieren wir das „Sonnenvitamin“ mithilfe von Sonnenstrahlung über die Haut. Durch chemische Sonnencremes, zu wenig Aufenthalt im Freien sowie übermäßiger Angst vor der Sonne produzieren die meisten Menschen die Substanz jedoch in viel zu geringen Mengen. Das Ergebnis: Viele Menschen leiden heutzutage an einem versteckten Vitamin D-Mangel. In Deutschland sind aktuell ca. 91 % der Frauen und 82 % der Männer mit Vitamin D3 unterversorgt.

Vitamin D stärkt die Knochen, verbessert die Gehirnfunktion, schütz die Gefäße, bremst Entzündungsprozesse und stabilisiert das Immunsystem. Auch eine präventive Wirkung bei einigen Krebsarten wird mittlerweile diskutiert. Obwohl es sich um einen Schlüsselstoff für unsere Gesundheit handelt, wird die Wirkung von Vitamin D3 in der Schulmedizin noch häufig unterschätzt. Auch wenn viele Ärzte etwas anderes behaupten: Ein wünschenswerter und für präventive Zwecke geeigneter Vitamin D-Spiegel kann in der Regel nur über hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden!

Zistrose bei Erkältung – und das ist noch nicht alles!

Die meisten Menschen erwischt es mindestens einmal im Jahr: Die Nase schnieft, der Hals kratzt und ein hartnäckiger Husten macht sich breit. Erkältungen sind lästig, aber kein Grund sich damit als gegebenes Schicksal abzufinden. Wer sein Immunsystem stärkt, verleiht seinem Körper die Kraft, sich selbst zu heilen. Mit einem starken Immunsystem und den richtigen Lebensmitteln sind Sie für die nächste Erkältungssaison gewappnet. Als besonders wirksam bei Erkältungen und grippalen Infekten hat sich Zistrose erwiesen. Das Phytotherapeutikum stärkt unsere Abwehrkräfte und dient dank ihrer wertvollen Pflanzeninhaltsstoffe als traditionelles pflanzliches Arzneimittel. Dabei ist das natürliche Kraut nicht nur effektiv bei Bakterien, sondern hat sich auch bei Viren als hilfreich erwiesen. Aber auch bei Magen-Darm-Beschwerden, Hautunreinheiten oder bei der Zeckenabwehr kann Zistrose Wunder wirken – und zwar auf 100 % natürliche Weise und ohne Nebenwirkungen. Somit macht die Zistrose dem Sprichwort: „Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen“ alle Ehre.

Diabetes natürlich heilen

Diabetes ist unheilbar? Die Wissenschaft hält dagegen. Mehrere Studien beweisen, dass die Stoffwechselerkrankung durch kluge Ernährungsentscheidungen in Schach gehalten werden kann. Man unterscheidet zwischen Diabetes Typ 1 (= Jugendiabetes) und Diabetes Typ 2 (= Altersdiabetes). Während Typ 1 eine angeborene Autoimmunkrankheit ist, zählt Typ 2 zu den Zivilisationskrankheiten. Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und typische westliche Ernährungsmuster mit viel isoliertem Zucker, tierischen Fetten und verarbeiteten Lebensmitteln. Diese Lebensweise geht oft mit dem metabolischen Syndrom einher. Kennzeichnend für Diabetes Typ 2 ist eine Insulinresistenz, die mit einem stark erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Im Laufe der Erkrankung reagieren die Zellen immer schlechter auf das Hormon Insulin und transportieren in der Folge weniger Glukose in die Zellen – der Blutzuckerspiegel steigt. Wer kontinuierlich die richtigen Lebensmittel in seinen Speiseplan integriert, kann dieses Szenario rückgängig machen!