Kategorie: Gesundbuch-News

Übersäuerung des Körpers und Krankheiten – wie hängt das zusammen?

Ernährungswissenschaftler wie Dr. Paul Bragg oder Dr. Paavo Airola bezeichnen die Azidose als Hauptursache für Krankheiten jeder Art. Ein geregelter Stoffwechsel ist von einem Säure-Basen-Gleichgewicht abhängig. Therapien stoßen an ihre Grenzen, wenn nicht gleichzeitig für Harmonie im Säure-Basen-Haushalt gesorgt wird.
Was sind die Ursachen dieser Entwicklung, der Naturheilpraktiker und Ärzte Einhalt zu gebieten versuchen?

Die Hauptursache liegt in unserer säurebetonten Ernährung. Ragnar Berg, ein norwegischer Biochemiker, hatte bereits 1913 in einem Ernährungsbuch für Schwangere empfohlen, dass Gesunde viermal so viele basenbildende wie säurebildende Nahrungsmittel essen sollten, Kranke sogar siebenmal so viel. Unsere moderne Zivilisationskost steht in einem umgekehrten Verhältnis: Der Hauptanteil unserer Ernährung besteht aus Säurebildern wie Fleisch, Fast Food, Weißmehl, pasteurisierten Säften, kohlensäurehaltigen Softdrinks, Zucker, Kaffee, Schwarztee, Brot und Alkohol, und nur etwa 20 Prozent, wenn überhaupt, aus Basenbildern wie Obst, Gemüse, Kräutern und stillem Mineralwasser. Professor Dr. David Schweitzer schätzt, dass etwa 90 Prozent der Bundesdeutschen übersäuert sind.

Außer der säureüberschüssigen Ernährung tragen auch Stress, wenig Schlaf, mangelnde Entspannungsmöglichkeiten und zu wenig Bewegung zur weit verbreiteten Azidose bei. Ein Säure-Basen-Gleichgewicht findet man heute fast nur noch bei gestillten Säuglingen – die Muttermilch ist basisch, pasteurisierte Kuhmilch säurebildend bei Rohköstlern und bei Naturvölkern.

Eine schleichende oder latente Azidose zeigt sich zum Beispiel in Form von Allergien, Mundgeruch, Schwindelgefühlen, belegter Zunge, Cellulitis, Hautproblemen wie Mitessern und Pickeln, Candida-Befall, Verstopfung oder Ringen unter den Augen und häufigem Gähnen. Durch Übersäuerung werden vermehrt freie Radikale gebildet, die Tätigkeit von Enzymen eingeschränkt, und die Vitalstoffe in der Nahrung werden nicht ausreichend verwertet. Die Neigung zu Infektionen steigt, da unser Immunsystem geschwächt ist, und wir neigen zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen.

Wie kann man feststellen, ob man übersäuert ist? In der Apotheke gibt es preiswert Teststreifen zu kaufen, mit denen man den Säuregehalt seines Urins messen kann. Der optimale pH-Wert des Morgen-Urins liegt zwischen 6,2 und 6,5. Je niedriger der pH-Wert ist, desto saurer ist der Urin.
Wer übersäuert ist, sollte seine Ernährung umstellen und viel pflanzliche Frischkost wie Obst und Salate essen und Säurebildner wie Kaffee, Fisch und Fleisch meiden. Besonders basenreich sind Früchte wie Bananen, Aprikosen, süße Äpfel und Feigen, außerdem Oliven, Kartoffeln, Spinat, Lauch, Tofu sowie Sprossen und Keime. Saunagänge und sportliche Betätigungen sind nützlich, weil über den Schweiß und bei der Bewegung durch das intensive Ausatmen Säuren ausgeschieden werden. Auch die Verwendung von Basenpulver, am Besten auf Basis von Citraten, kann über einen längeren Zeitraum eingenommen helfen Lebens- und Ernährungssünden zu kompensieren.

Auch tiefgreifende Bindegewebsmassagen, basische Bäder oder Abreibungen mit Salzsole helfen Säuren abzubauen, weil der Körper überschüssige Säuren im Bindegewebe speichert und auch über die Haut abgibt. Entspannungsverfahren wie Energiearbeit, Meditation und Autogenes Training unterstützen den Entsäuerungsprozess ebenfalls. Der Erfolg einer solchen Azidose-Therapie: Schlafstörungen und Nervosität verschwinden, die Konzentration steigt, man ist seelisch ausgeglichener und optimistischer, außerdem kann sich die oft lang vermisste Lebensfreude wieder einstellen. Und: Wir entziehen vielen Krankheiten und Beschwerden den “sauren Boden”, auf dem sie gedeihen.

von Barbara Simonsohn

Zähne und Zahnherde als Quelle vielfältiger Gesundheitsprobleme

Der Zahn ist mehr als nur ein Kauwerkzeug

„Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können!“ So lautete viele Jahre lang der Werbespruch einer berühmt-berüchtigten Zahnpastafirma. Dazu strahlte eine junge, aktive und vermeintlich durch und durch gesunde Frau ihr Zahnweißlächeln. Leider sind die Menschen, die mit einem perfekten Kiefer und den dazugehörigen Zähnen zur Welt kommen, definitiv in der Minderheit. Vielmehr bieten die Kauwerkzeuge der meisten Deutschen Anlass zur Besorgnis. Kein Wunder, sind die Zahnarztpraxen überlaufen. Versuchen Sie mal einen Termin zu bekommen – ohne Notfall, nur zur regelmäßig empfohlenen Vorsorgeuntersuchung? Da können Sie lange warten.

Von Füllung bis Krone

Und was dann? Sitzt man erstmal auf dem Behandlungsstuhl, ist man dem Dentisten förmlich ausgeliefert. Hier fallen Worte von Amalgamfüllung, Extraktion, Wurzelbehandlung oder gar einer Resektion. Dabei wird dann ein Teil der Zahnwurzel durch einen operativen Eingriff von außen durch den Kiefer entfernt – kein allzu großes Vergnügen. Außerdem ist oftmals die Rede von Brücken, Kronen und sonstigem Zahnersatz. Als Patient selbst ist man hier eigentlich stets überfordert. Zumal man in der Regel vor Schmerzen leicht verzweifelt unter den zahnärztlichen Händen liegt. Dann ist schon schnell mal ein Zahn abgetötet, gezogen oder auch „nur“ eine Füllung gemacht. So einfach ist es aber nicht. Leider arbeiten viele der Zahnärzte heute rein schulmedizinisch und vergessen dabei den ganzheitlichen Zusammenhang zwischen Zähnen und Organismus. Denn ein Zahn kann als sogenanntes Zahnstörfeld Organe innerhalb des Körpers belasten und massive Beschwerden auslösen. Wenn Sie undefinierbare Gesundheitsbeschwerden haben, für die es schulmedizinisch eigentlich keine erkennbare Ursachen gibt, dann sollten Sie in jedem Fall als erstes an wurzelbehandelte Zähne, Weißheitszähne, Kieferherde, Mandeln und Amalgambelastungen denken und disen Möglichkeiten nachgehen.

Der ganzheitliche Ansatz ist nicht neu

Und obwohl viele Schulmediziner die ganzheitliche Betrachtung von Zahn- und Organismusgesundheit vernachlässigen, ist dieser Ansatz beileibe nicht neu. Schon vor rund 5.000 Jahren wusste man um die Störfelder oder auch -herde, wie sich z. B. in assyrischen Keilschriften dieser Zeit nachlesen lässt. Glücklicherweise gibt es auch heute wieder Zahnärzte, die auf Naturheilkunde und ganzheitliche Medizin setzen und daher wissen, wie Zahnstörfelder wirken. Und auch in der allgemeinen Meinung festigt sich langsam aber sicher hier ein Bewusstsein. So ist in der Zwischenzeit bekannt, dass entzündete Zähne Herz-Kreislauferkrankungen begünstigen können. Leicht nachzuvollziehen ist sicher, dass bakterielle und virale Infektionen nicht in der Mundhöhle Halt machen, sondern sich über das Blut und Lymphbahnen ihren Weg in den Organismus bahnen können. Ähnlich prominent ist heute auch schon das Wissen um giftige Stoffe, die durch Zahnfüllungen wie z. B. aus Amalgam den Körper schädigen können. Wobei nicht nur das hier enthaltene Quecksilber von schadenbringender Bedeutung ist. Auch abgestorbene Zähne können durch kontinuierliche Absonderungen krank machen. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die energetischen Störungen, die gesundheitliche Probleme auslösen können.

Chronischen Erkrankungen vorbeugen

Wer sich mit der Störfelderproblematik aus dem Mund beschäftigt, muss zum Schluss kommen, dass das Klima im Mund in Harmonie und gesundem Einklang stehen sollte, um die ganzheitliche Gesundheit des Menschen zu gewährleisten. Hierzu reicht es nicht aus, akute Zahnprobleme zu beheben. Neben der Zahnpflege mit entsprechenden Pasten – auch basischen und damit Säure neutralisierenden Substanzen, ist vor allem eine vitalstoffreiche Ernährung wesentlich, um chronischen Erkrankungen vorzubeugen. Bei bereits existierenden Beschwerden, auch außerhalb der Mund- und Kieferhöhle, sollte der Blick der Betroffenen wie auch der Zahnärzte und Allgemeinmediziner heute wieder geöffnet sein für ganzheitliche Ansichten. Der Patient selbst, sollte sich umfangreich informieren und sich nicht scheuen, gezielte und vielleicht auch mal unbequeme Fragen zu stellen und sich Zusammenhänge erklären lassen. Wenn er dabei das Gefühl hat dass sein Zahnarzt wesentliche Aspekte einer ganzheitlichen Behandlung nicht kennt, oder nicht durchführen will, sollte man durchaus auch über den Wechsel zu einem naturheilkundlich orientierten Zahnarzt nachdenken. Denn nur so verändert sich was auf die Dauer.

Literaturhinweis: Der Feind in meinem Mund von J. Lechler. Erhältlich hier im Shop

Prävention und Früherkennung – die Zungendiagnose macht es möglich

Ob Vitaminmangel, ein fieberhafter Infekt, aber auch schwere Erkrankungen wie Leberleiden oder Krebs – die Zunge ist als Spiegel unseres Körpers ein in der Erfahrungsmedizin bewährtes Diagnosemedium für Prävention und Früherkennung. Selbst in der klassischen Medizin findet sie Anwendung. Auch wenn so mancher Schulmediziner davon nichts wissen will. Aber: „Sagen Sie mal Aaah!“, das gehörte zumindest früher zur Standarduntersuchung beim Hausarzt. Ob der so genau wusste, dass er damit die erfahrungsmedizinische Untersuchungsmethode bereits im Kleinen angewendet hat? Wir wissen es nicht. Was wir aber wohl wissen, ist, dass diese Untersuchungstechnik eine tausendjährige Geschichte hat. Vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und dem indischen Ayurveda.

Blassrose und leicht schimmernd

Unsere Zunge ist ein Wundermuskel. Ist sie gesund schimmert sie leicht feucht und blassrosa; überzogen mit einem klaren, aber weißlichen Belag. Vieles, was sie leistet, nehmen wir als selbstverständlich hin, manches bemerken wir gar nicht. Ihre vornehmliche Aufgabe – und die von uns am meisten beachtete – ist sicher das Sprechen. Wie wichtig die Zunge dabei ist, merkt man spätestens dann, wenn kleinere Verletzungen, ein reduzierter Muskeltonus oder Schwellungen das Plappern annähernd unmöglich machen. Fast unbemerkt dagegen erledigt der Muskel in unserer Mundhöhle seine Arbeit beim Essen. Hier untersucht er zu allererst die Art der Nahrung auf Konsistenz, Temperatur und Geschmack, um gleich darauf zu prüfen, ob wir auch ausreichend lange und gründlich genug gekaut haben. So ganz nebenbei reinigt die Zunge Zahnzwischenräume, Schleimhauttaschen, Mundboden und Gaumen.

Auf der Zunge steht’s geschrieben

Dabei kann die Zunge aber noch viel mehr. Tatsächlich gibt sie den Menschen in seiner Gesamtheit wieder. Über vier Nerven ist sie mit unserem Gehirn genauso verbunden wie mit den verschiedenen inneren Organen. Der Muskel wird damit zum Spiegel unserer Befindlichkeiten; die Zungen-Oberfläche zur Landkarte unseres Körpers. An deren Spitze steht das Herz, in gerader Linie nach hinten direkt gefolgt von Lunge, Milz, Magen, Harnblase und Niere. Der rechte Zungenrand steht für Leber und Dickdarm, links liegen Gallenblase und Dünndarm. Durch die genaue Betrachtung von Oberfläche und Unterseite, Form, Farbe, Tonus (Spannung), Größe und Beweglichkeit erkennt der geübte Erfahrungsmediziner schnell, welche Problematik oder Erkrankung den Patienten quält. Vieles aus der Zungendiagnostik ist übrigens schon vor Urzeiten auch in die Schulmedizin übergegangen. So erkennt heute sogar der Laie sofort, dass die Himbeerzunge ein untrügliches Anzeichen für eine Scharlacherkrankung ist und ein dicker weißer Belag meist mit einer bösen Erkältung einhergeht. Das ist aber noch nicht alles, was die Zungendiagnostik zu leisten vermag.

Auf der Zunge steht’s geschrieben

Gerade in der Prävention und Früherkennung von Erkrankungen – auch zivilisatorischen Hintergrunds –  ist diese altehrwürdige Art der Diagnose erfolgreich. So zeigt sich z. B. ein Vitamin B2-Mangel durch eine bläulich-violette Verfärbung, die zart durch einen weißlichen Belag scheint. Brennt die Zunge fehlt dem Organismus Eisen und unter anderem auch das Vitamin B12. Den Mangel an Vitaminen und sonstigen Vitalstoffen kann man dann nach dem Erkennen zuverlässig durch die Umstellung auf eine vitalstoffreiche Ernährung beheben.

Aber auch Erkrankungen, die gerade im Frühstadium oft unbemerkt verlaufen, zeigen auf und unter der Zunge häufig erste Anzeichen. So kann eine trockene Zunge mit eingerissenen Mundwinkeln ein Hinweis auf einen Diabetes mellitus sein, eine Pilzinfektion sich in einem dicken weiß-gelben Zungenbelag zeigen. Eine Herzinsuffizienz (Herzschwäche) bringt – das wissen sogar die westlichen Schulmediziner – stark verdickte und geschlängelte Venen an der Zungenunterseite mit sich. Eine Schilddrüsen-Unterfunktion dagegen macht sich in einer angeschwollenen Zunge, die deutlich sichtbare Zahneindrücke an den Seiten vorweist bemerkbar. Schwarzbraun kommt die „Raucherzunge“ daher, die schnelles Handeln verlangt. Denn sind die Ablagerungen hier schon sichtbar, kann bereits eine Krebsvorstufe erreicht sein. Mit einer schwarzen „Behaarung“ reagiert die Zunge dann, wenn das Immunsystem stark geschwächt ist. Außerdem ist sie „Schwarzhaarzunge“ allzu oft ein Hinweis auf eine bereits lodernde schwere Erkrankung.

Die Erfahrung macht den Unterschied

Wichtig ist immer, einen kompetenten Therapeuten aufzusuchen. Denn so spannend die eigene spiegelbildliche Betrachtung der Zunge ist – die beste Zeit hierfür ist der frühe Morgen, noch vor dem Frühstück – so wichtig ist doch die Erfahrung bei der Interpretation der Symptome. Bedenkt man, dass der TCM-Student mindestens 15.000, besser noch mehr begutachtete Zungen nachweisen muss, bevor er die entsprechende Anerkennung erhält, erkennt man, wie wichtig das geschulte Auge für die Zungendiagnostik sein muss. Wird sie dann aber eingesetzt, kann sie die Entstehung von Erkrankungen bereits im Keim ersticken, aber auch lange Krankheitsphasen verhindern. Ein weiterer Aspekt ist ebenfalls zu beachten: Durch die Betrachtung der Zunge und ihrer Beschaffenheit lässt sich der Erfolg einer Therapie verfolgen, und beim erkennbaren Ausbleiben desselben frühzeitig andere Behandlungs-Wege einschlagen.

 

Rohkost: Die Vorzüge einer lebendigen Ernährung

In den USA ist die Rohkost-Ernährung längst keine gesellschaftliche Randbewegung mehr: In jeder größeren Stadt gibt es „Rawfood-Restaurants“, in denen ausschließlich roh zubereitete Speisen serviert werden. Von Pizza und Pasta über Kuchen und Desserts bis hin zu leckeren Snacks – von vielen gekochten Klassikern, existiert bereits ein rohes Gegenstück. Vom Geschmack her weniger original, dafür originell und gesund. Was einst Hippies und Gesundheitsfanatikern vorenthalten war, findet heute seinen Weg in den gesundheitsbewusstsen Mainstream.

Gute Gründe für einen hohen Rohkost-Anteil in der täglichen Ernährung
Vitamine, Mineralien und Enyzyme sind sehr instabile Komponenten, die bei Hitzezufuhr – ab ca. 45 Grad – größtenteils zerstört werden. In rohem Obst und Gemüse, sind alle Nährstoffe in ihrer ursprünglichen Form vorhanden. So stehen sie dem Körper für sämtliche Stoffwechselprozesse zu Verfügung. Enzyme unterstützen die Verdauung und helfen dabei, die Nährstoffe zu verarbeiten.
Fehlen sie in der Nahrung, werden körpereigene Enzyme zur Verdauungsarbeit eingesetzt, die dann bei anderen innerkörperlichen Vorgängen – z.B. bei der Entgiftung oder der Zellerneuerung – fehlen.

Rohkost bringt Schwung und Energie
Rohkost besteht aus einfachen Zuckern und Nährstoffen, die für den Körper leicht verdaulich sind. Da der Körper weniger Kraft für die eigene Verdauung aufbringen muss, steht ihm so mehr Energie für andere Aktivitäten zur Verfügung. Hinreichend bekannt ist, dass Rohköstler oft weniger Schlaf benötigen, als ihre „Normalkost“ verzehrenden Mitbürger. Auch von deutlich wacherem Geist und verbesserter Stimmungslage wird berichtet.

Lebendige Nahrung entgiftet
Rohkost entgiftet den Körper auf natürliche Weise. Die enthaltenen Ballaststoffe helfen Schlacken und Toxine im Darm abzutragen und auszuscheiden. Wird ein hoher Anteil an rohem Obst und Gemüse gegessen, kann sich der Körper besser aufs entgiften konzentrieren, anstatt sich der Verdauung von schweren und ungesunden Lebensmitteln zu zuzuwenden.

Rohkost lässt die Pfunde purzeln
Eine gern gesehener Vorteil der Rohkost-Ernährung ist der Gewichtsverlust. Rohkost ist leicht und bekömmlich. Pur verzehrt, enthält sie keine leeren Kalorien. Obst und Gemüse versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen bei niedrigem Kalorienanteil. Zudem können rohe Fette, z.B. von Avocados und frischen Kokosnüssen, vom Körper gut verwertet werden. Sie schlagen sich weniger auf die Hüften, als ihre raffinierten Verwandten aus dem Supermarkt.

Rohkost fördert die Gesundheit
Neben den schon genannten Vorteilen, wiegt der heilende Effekt von roher Nahrung am meisten.
Viele bekannte Krankheiten basieren auf Nährstoffdefiziten. Ohne die ständige Zufuhr wichtiger Vitamine, Enzymen und Mineralien, fällt es dem Körper schwer, die auf diesen Nährstoffen basierenden Funktionen vollständig aufrecht zu erhalten.Rohkost kann eine Versorgung mit intakten Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen gewährleisten. Auch Antioxidantien, die der schädlichen Wirkung von freien Radikalen entgegenwirken, sind in rohem Obst und Gemüse reichlich vorhanden.

Ist Rohkost auch für mich geeignet?
Die vielen auf Erfahrung basierenden Erfolgsberichten lassen keinen Zweifel an den Vorzügen der Rohkost-Ernährung. Dennoch: Mensch ist nicht gleich Mensch. Das indische Heilsystem des Ayurveda teilt Menschen in unterschiedliche Konstitutionen ein. Luftigeren Typen ist die leichte Rohkost vielleicht weniger zuträglich als Menschen, die fest verankert im Leben stehen. Das Bestreben der traditionelle chinesischen Medizin ist es, eine Balance zwischen kühlenden und wärmenden Lebensmitteln herzustellen. Rohe Lebensmittel gelten dort im Allgmeinen als kühlend, in diesem Sinne sind auch gekochte Lebensmittel zur täglichen Verpflegung erwünscht.

Viele Experten pendeln sich in ihrer Empfehlung bei einem Rohkost-Anteil von 50% ein. Der amerikanische Gesundheitsexperte Dr. Mercola hält sogar 75% für ein erstrebenswertes Maß.

Wo immer man letztlich landet: Die maßgebende Instanz sollte das eigene Körpergefühl sein. Dieses wiegt mehr als so manche am Schreibtisch erstellte Ernährungsschablone, die hinten und vorne nicht passt, weil sie der Individualität des menschlischen Organismus entgegen steht.

Tipp: Deutschlandweit kommen regelmäßig Rohköstler zu „Potlucks“ zusammen, um sich über neue Rezepte und die eigenen Erfahrungen auszutauschen. So wird einem der Einstieg leicht gemacht und man erhält einen weitgefächterten Überblick, was es so gibt an rohen Speisen und wie sich die Rohkost geschmackvoll zubereiten lässt. Leckere Rezepte, Termine und Örtlichkeiten von Potlucks finden Sie u.a. auf www.germanygoesraw.de.

Buch der Woche – Mein Befund. Laboruntersuchungen verständlich gemacht

„Kommen Sie doch bitte morgen früh zum Blutabnehmen. Nüchtern!“, sagt der Arzt und – ganz braver Patient –  sitzt man schon vor acht Uhr im Labor der Praxis und lässt sich von der freundlichen Helferin den Lebenssaft aus der Vene zapfen. Drei Tage später darf man dann beim Mediziner anrufen und die Ergebnisse erfragen.

Erleichterung macht sich breit, wenn der behandelnde Arzt beiläufig erwähnt: „Alles in Ordnung. Die Werte sind ohne Befund.“ Schön, denkt man sich dann und fragt sich – oder ganz mutig gar den Mediziner – doch: „Was genau ist hier eigentlich getestet worden?“ Oft unwillig, aber immerhin, erhält der Patient dann eine Aufstellung von Abkürzungen und Zahlenreihen, die bei dem Interessierten vor allem Stirnrunzeln hinterlassen. Bleibt doch die Bedeutung der einzelnen Werte im Dunkeln. Nur selten haben oder nehmen sich die Ärzte tatsächlich Zeit, all die Punkte zu klären. Das ist aber vor allem dann für den Betroffenen wichtig, wenn laut Fachmann doch etwas nicht stimmt.

Immer mehr Menschen möchten sich heute nämlich nicht mehr nur auf die Aussagen ihres Haus- oder Facharztes verlassen. Im Gegenteil, sie wollen die Verantwortung für ihren Körper, ihre Gesundheit übernehmen; vielleicht alternative, naturheilkundliche oder erfahrungsmedizinische Wege einschlagen. Gerade dann ist es aber wesentlich, zu wissen worüber die Fachleute sprechen und was die einzelnen Werte ganz konkret bedeuten. Erst dann, wenn man selbst umfangreich und en detaille informiert und aufgeklärt ist, kann man im Krankheitsfall anstehende und oft weitreichende Entscheidungen treffen. Und das ist auch das gute Recht eines Jeden. Dieses Bedürfnis des mündigen Patienten haben die Autoren Herbert Woschnagg und Wolfgang Exel erkannt. In Ihrem Buch „Mein Befund. Laboruntersuchungen verständlich gemacht“ wird frei von Fachchinesisch erklärt wie und warum sich Blutwerte verändern. Außerdem hält das Buch, was es im Titel verspricht: Es macht Laboruntersuchungen verständlich. Mit über 100 Abbildungen und gut geschrieben, wird das Standardwerk zum zuverlässigen Begleiter für den mündigen und eigenverantwortlichen Patienten genauso wie für den interessierten „Gesunden“. Durch die vollständige Überarbeitung des Werkes ist es heute so aktuell wie bei seiner Ersterscheinung. Das eingearbeitete Fremdwörterlexikon erleichtert das Nachschlagen von bestimmten Befunden zusätzlich.

Alles in Allem ist das Buch „Mein Befund. Laboruntersuchungen verständlich gemacht“ ein absolut empfehlenswertes Nachschlagewerk und sollte in keinem Haushalt fehlen.

Hautkrebs ist kein Schicksal !

Keine Angst vor Hautkrebs! Der Nutzen der Sonne für deine Gesundheit ist enorm und Hautkrebs ist kein Schicksal sondern hat andere und weitere Ursachen. Langfristig schädlich ist zu wenig Sonne, und dieses Problem haben die meisten Nordeuropäer …

Die Zahl der Hautkrebsfälle ist seit 1995 deutlich gestiegen, so das statistische Landesamt Baden Würtemberg. Die Gesundheitsministerin weis gleich Rat ;-) und verweist auf den notwendigen Sonnenschutz, vor allem für Kinder. „Die Haut vergisst nichts“, so heist es, „auch keinen Sonnenbrand“. Keine Rede davon, wie wichtig die Ernährung und hierbei eine gute Versorgung unseres Organismus mit wertvollen Vitalstoffen, besonders mit schützenden Antioxidantien ist.

Zweifellos ist ein Sonnenschutz und der maßvolle Umgang mit der Sonne angeraten. Und manche Extremsonnenanbeter, die ein tiefbraunes Erscheinungsbild bevorzugen tun ihrer Haut sicher langfristig keinen Gefallen.

Viel nachteiliger für unsere Gesundheit ist jedoch heute für Viele ein zu wenig an Sonne. „Angstmache“ vor der Sonne ist deshalb ungerechtfertigt. Die Behauptung, die Sonne sei zu meiden um Hautkrebs zu verhindern, ist schlicht unzutreffend. Fakt ist – Melanome treten an lichtgeschützten Stellen des Körpers um ein vielfaches häufiger auf als an Stellen die häufig dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Heute sind die Menschen viel weniger der Sonne ausgesetzt wie früher, als grosse Bevölkerungsgruppen von morgens bis abends in der Gluthitze auf dem Acker standen. Ich kann nicht glauben dass die Sonne so viel agressiver geworden sein soll. Vielmehr drängt sich mir der Verdacht auf dass in der früheren Ernährung, insbesonders der ländlichen Bevölkerung, viele Schutz- und Reparatursubstanzen enthalten waren, welche der heutigen Kost grossteils abgehen.

Für die Akteure der staatlichen Gesundheitsvorsorge scheinen alle neueren wissenschaftlichen Erkenntnisse und naturheilkundlichen Erfahrungen unbekannt zu sein!? Erkennbar daran dass man die Bedeutung der Ernährung- und bestimmter Schutzstoffe total unterschätzt.

Ich selbst kenne einige hellhäutige Zeitgenossen, die nach Umstellung auf eine vitalstoffreichere Ernährung deutlich weniger sonnenempfindlich wurden und kaum noch einen Sonnenbrand bekommen haben.
Der Einfluss der Ernährungsgewohnheiten auf das Hautkrebsrisiko ist auch wissenschaftlich klar belegbar.  So sinkt bei fettarmer Ernährung das Hautkrebsrisiko um sage und Schreibe 90%. Die selben Beobachtungen kann man, wie gesagt in Bezug auf eine an antioxidantien reiche Ernährung machen, welche die Sonnentoleranz der Haut deutlich stärkt.
Interessant zu lesen sind diesem Zusammenhang sicherlich auch die Beobachtungen und Ausführungen von Heilpraktiker Peter Kern in seinem Buch „Krebs bekämpfen mit Vitamin B17“.

Studie zeigt: Inhaltsstoffe der Weintraube schützt vor Sonnenbrand

Für viele ist der Spätsommer die schönste Zeit des Jahres. Die letzten Sonnenstrahlen wärmen die Haut, sodass man sich – bereits in Erwartung des kühlen, feuchten Herbstes – gerne draußen aufhält. Und das ist auch gut so, denn unser Organismus braucht die Kraft der Sonne und des Lichts ganzjährig, um das für uns so wichtige Sonnenhormon Vitamin D zu bilden. Was er nicht braucht, ist ein Sonnenbrand. Leider ist aber gerade diese Zeit jetzt brandgefährlich. Unterschätzt man doch die Kraft der Sonne. Aber mit der richtigen, vitalstoffreichen Ernährung und einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Strahlen des Himmelskörpers kann man Rötungen, Brennen und der damit verbundenen Gefahr von Hautkrebs gut vorbeugen.

Eine Studie der Universität von Barcelona hat jetzt in einer Studie nachgewiesen, dass es ein natürliches und besonders wirksames Mittel zum Schutz vor Sonnenbrand gibt. Es ist die Weintraube und ihre Inhaltsstoffe; ihre antioxidativ wirkenden Flavonoide. Diese stoppen bestimmte chemische Reaktionen in der Haut, die zu den gefürchteten Hautschäden führen können. Bekannt ist ja schon seit langem, dass pflanzliche Antioxidantien dem Körper helfen, freie Radikale unschädlich zu machen und damit gesund zu bleiben. Die spanische Studie legt jetzt nahe, dass man mit natürlichen Cremes auf Basis der Weintrauben-Flavonoide sogar Hautkrebs vorbeugen kann. So könnte es zukünftig möglicherweise einen äußeren Sonnenschutz geben, der die Produktion von Vitamin D im Körper nicht mehr beeinträchtig, wie es bei den klassischen Sonnencremes leider häufig der Fall ist. In der Studie konnte übrigens nicht nachgewiesen werden, wie viele Weintrauben man essen muss, um diesen gewünschten Effekt zu erzielen. Ein gesunder und schmackhafter Snack sind sie aber allemal https://www.topfruits.de/beerenmix?sPartner=21.

Grundsätzlich gilt: Wer es gut meint mit sich, seiner Seele und seinem Organismus, genießt die Sonne – natürlich – im vernünftigen Maß. Mehr zur Sonne und ihrer heilenden Kraft finden Sie hier: http://www.gesundbuch.de/shop/81-krebszellen-mogen-keine-sonne.html.

Anti-Aging-Tipps: vital alt werden – 2. Teil

Umweltgifte reduzieren

Mittlerweile gibt es unzählige toxische Zusatzstoffe, fast so viele wie Fahräder in Peking könnte man meinen. Enthalten sind Sie fast überall und es ist unmöglich, sich voll und ganz vor diesen Substanzen zu schützen.

Doch: Wir können uns selbst vor einer Überdosis an toxischen Stoffen bewahren, in dem wir uns umfassend informieren und die Zutatenlisten unser Lebensmittel und Pflegeprodukte genau beäugen. Hüten Sie sich vor künstlichen Konservierung- und Aromastoffen, vor Geschmacksverstärkern und chemischen Zusätzen.

Allein das Wissen über das Vorhandensein dieser Substanzen reicht manchmal schon aus, um sich vor ihnen schützen zu können, sprich: sie meiden zu können.

In vielen Drogerien und Supermärkten gibt es chemisch belastete Produkte zu kaufen. Dazu gehören …

  • Haushaltsreiniger
  • Seifen, Shampoo, Duschgel
  • Insektenspray
  • Deo
  • Zahnpflegeprodukte
  • Feuchtigkeits- und Sonnencremes

Anti-Aging-Tipp: Ersetzen Sie die oben genannten Produkte durch gesunde Alternativen, zu bekommen im Bio-Markt oder im gut sortierten Online-Shop für vitale Ernährung

Stressabbau: Öfter mal entspannen

Stress lässt uns schnell altern. Also: bleiben Sie entspannt und glücklich! Bewahren Sie eine positive Einstellung und erfreuen Sie sich des Lebens, riechen Sie an Blumen am Wegesrand, verzehren Sie Ihre täglichen Mahlzeiten ganz bewusst – wie riecht es, wie schmeckt es? Nehmen Sie sich täglich etwas Zeit für sich, tun Sie Körper und Seele etwas gutes – Ihre Gesundheit dankt es Ihnen.

Bewährte Methoden zum Stressabbau, auf die Sie zurück greifen können

  • Musik hören

  • Spaziergänge im Wald

  • Meditation und Yoga

  • Radfahren, laufen und schwimmen

  • Massagen

  • Autogenes Training und Qi Gong

  • Ihre Lieblingsbeschäftigung

Für tieferliegenden emotionalen Stress, also psychologischen Stress, gibt es immer mehr Alternativen zu pharmazeutischen Produkten. Die Klopfakupressur, EMDR oder MEM bieten wirksame Wege, um sich von emotionalen Blockaden zu befreien. Wichtig: Sprechen Sie diese Maßnahmen mit ihrem Arzt oder Psychologen ab.

Auf Bewegung setzen

Bewegung birgt großes Gesundheitspotenzial. Schwimmen, laufen, radfahren, wandern – so vermindern Sie Stress, senken Sie zu hohen Blutdruck und stärken Sie das Herz. Bewegung fördert die Funktion der Drüsen, hilft Gewicht abzubauen und sorgt dafür, dass wichtige Nährstoffe besser in Zellen zu gelangen, da der Stoffwechsel in Gang kommt.

Körperliches Training wie Sport, fördert außerdem die Durchblutung. Dabei werden Bodenstoffe wie Dopamin oder Serotonin im Gehirn ausgeschüttet, die wiederum ein Gefühl von Zufriedenheit und Euphorie erzeugen können.

Das körperliche Training sollte alle Muskelregionen betonen: Übungen für die Gelenke, Übungen für Herz und Kreislauf, Übungen für verschiedenste Muskelpartien. So fördern Sie Wachstumshormone, die der Alterung entgegen wirken, stärken Muskeln und Knochen – ein Muss für Vitalität im Alter.

Fazit: Mit den oben genannte Anti-Aging Strategien können Sie mitbestimmen, wie Sie altern. In jedem Fall gehören Bewegung und gesunde Ernährung zusammen. Gemeinsam ergänzen sie sich zur einer potenten Waffe im Kampf gegen Degeneration – damit Sie auch in hohem Alter noch vital und gesund sind.

Anti-Aging-Tipps: vital alt werden – 1. Teil

Viele der heutigen „Altererscheinungen“ sind viel mehr ein Zeichen von Rückbildung, als von natürlichem Altern. Für viele Menschen ist es normal, im Alter das Gedächtnis oder die Sehkraft zu verlieren. Selbst Herzinfarkt und Krebs sind zur Normalität verkommen.

Arbeitet Mutter Natur wirklich so unperfekt oder läuft hier etwas grundlegend falsch? Haben wir uns nur daran gewöhnt, im Alter krank zu werden? Und haben wir vergessen, dass es auch anders geht?  Vielleicht deshalb, weil durch die Bank die gleichen, besser gesagt: die „gleich schlechten“ Lebensgewohnheiten gepflegt werden – wir also nicht obektiv sein können?

Ein Vorhaben, viele Mithelfer: Wertvolle Tipps, wie sie lange jung und gesund bleiben können …

Vitale Ernährung

In den Augen vieler Experten sind freie Radikale, äußerst reaktive Sauerstoffmolekühle, DIE Antreiber des Alterungsprozesses. Sie werden als Stoffwechselprodukte im Körper gebildet, gelangen über die Nahrung in unsere Leiber, können aber auch durch zahlreiche Umweltfaktoren – wie Rauchen – aufgenommen werden.

Frei Radikale leisten ganze Arbeit, bereits ab dem 25. Lebensjahr fängt der Körper langsam an abzubauen: Die Zellteilung wird schwächer, das Entgiftungssystem arbeitet nicht mehr so effizient wie zu Kindertagen, Gewebe- und Organfunktionen lassen nach.

Um die Angriffe freier Radikale abzuwehren benötigen wir Anitoxidantien, die vorwiegend in Obst und Gemüse enthalten sind. Diese „ Radikalfänger“ unterstützen das Immunsystem und schützen unsere Zellen.

Erbeeren, Mangos, Kiwis oder Papaya sind reich an Antioxidantien, sie sind bestens als „Anti-Aging-Foods“ geeignet. Rote, grüne, gelbe oder purpurne Gemüsesorten beinhalten unterschiedlichste Vitalstoffe; Gesundheit und Schönheit profitieren von einer ausgeglichenen Farbmischung beim Gemüse. Wertvolle Antioxidantien sind Vitamin C, Pro-Vitamin A ( Betcarotin), Vitamin E, aber auch Zink, Schwefel und Selen.

Aprikosen, Aroniabeeren, Paprika, Granatapfel, Tomaten, Spinat, Möhren, Kohl, Brokkoli, Ingwer und Knoblauch sind weitere Quellen für Antioxidantien und Vitalstoffe, vor allem auch frischer Käuter wie Romarin, Minze, Kerbel oder Koriander und, Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Nüsse.

Jungbrunnen Schlaf

Wir alle fühlen uns nicht nur besser wenn wir ausgeschlafen sind, wir sehen auch besser aus: Falten unter den Augen verblassen, wir wirken frischer und vitaler. Kriechen wir morgens putzmunter unter der Bettdecke hervor, können wir die vitalisierende Wirkung von Schlaf spüren.

Schlaf ist Verjüngungsfaktor erster Klasse: Das vegetative Nervensystem erholt sich von den täglichen Anstrengungen, Vitalfunktionen werden reduziert und Muskeln entspannen sich. Die Regeneration wird aktiviert:

Das Immunsystem stärkt sich, Wachstumshormone werden angeregt, die Zellen erholen sich und bilden sich neu, Heilungsprozesse werden in Gang gesetzt. Das Gehirn verarbeitet die Eindrücke des Tages. Während des Schlafens regeneriert sich der gesamte Organismus und schöpft neue Kraft.

Ein gesunder Schlaf bringt neue Energie, die wichtig für den Alltag ist. Schlaf ist eines der besten natürlichen Anti-Aging Verfahren, die es gibt – und sie müssen nichts dafür tun, außer zu schlafen.

Lesen Sie in den nächsten Tagen auch Teil 2 der natürlichen Anti-Aging-Tipps 

Von Andropause bis Zappelphilipp-Syndrom Die Welt der erfundenen Krankheiten

Kennen Sie ADHS, PMS und AMS? Diese Abkürzungen bezeichnen Erkrankungen, die sich findige Köpfe haben einfallen lassen; und sich nun am erdachten  Siechtum der Menschheit bereichern.

Noch vor einigen Jahren haben wir milde gelächelt, wenn Mann mit Mitte 30 plötzlich anfing, sich fesch zu kleiden, sportelte; im Gegensatz zu der ungewohnten Aktivität dann aber auch wieder niedergeschlagen und unzufrieden wirkte. Der ist in der Midlife-Crisis, der beruhigt sich schon. So dachten wir Ahnungslosen. Jetzt ist alles anders. Seit einiger Zeit wissen wir nämlich: Das ist gar nicht so harmlos. Nein! Der Mann ist in seinen „Wechseljahren“. Und nicht nur das, er leidet auch darunter. Sein Zustand – die Andropause – ist behandlungsbedürftig, Mann ist jetzt ein Patient. Die Diagnose lautet „Aging Male Syndrom“. Diese vermeintliche Krankheit heißt übersetzt „Das Syndrom des alternden Mannes“, was die Absurdität dieser neuen Erkrankung  schon deutlich macht. Nun sei die Frage erlaubt: Wie kommt es denn dazu, dass ein bisher zwar mitunter schwieriger, aber vorübergehender und doch meist erträglicher Zustand einer bestimmten Bevölkerungsgruppe mit einem Mal zur therapiebedürftigen Erkrankung wird? Wer erfindet so was?

Pharmafirmen steigern ihren Profit 

Die Antwort ist einfach: Geld- und machthungrige Menschen, die häufig in Pharmafirmen und Arztpraxen sitzen, versuchen durch das Schaffen von „neuen“ Krankheitsbildern ihren Profit zu steigern. Der Beispiele gibt es hier viele; das „Aging Male Syndrom“ ist beileibe nicht die einzige Fantasieerkrankung der letzten Jahre. Schön ist auch das „Käfig-Tiger-Syndrom“, das Familienväter mindestens einmal im Leben trifft. Hier werden Super-Papas zu zögerlichen und zweifelnden Männern, die den Familienfrieden mit ihren Befindlichkeiten ins Wanken bringen. Behandlungsbedürftig ist auch das Prämenstruelle Syndrom der Frau. PMS tritt immer kurz vor Beginn der Menstruation auf und führt zu Stimmungsschwankungen und Schmerzen in Unterleib und Rücken. Darunter leiden – eigentlich schon seit Menschengedenken – alle Frauen im gebärfähigen Alter. Früher haben sie nur nicht darüber gesprochen und sich einfach ein, zwei Tage zurückgezogen. Heute sind sie krank. Genauso übrigens wie die Traumsuse und der Zappelphilipp, die heute ADS- oder ADHS-Kind heißen und dringend der medikamentösen Behandlung bedürfen; früher einfach viel nach draußen an die frische Luft geschickt wurden und sich in Sportvereinen ausprobieren mussten.

Von der Befindlichkeit zur ernsten Erkrankung 

Es ist wie mit der Gans, die man schlachten will. Hat sie einen Namen, landet sie nicht im Ofen, sondern wird gepflegt. Einer Befindlichkeit geht es nicht anders. Hat sie erst eine medizinische Bezeichnung, wird sie nicht mehr einfach abgetan, sondern stellt plötzlich ein ernsthaftes zu versorgendes Problem dar. Und das ist wahr; für den „Neupatienten“ nämlich, der bisher vielleicht ab und zu Blähungen hatte, jetzt aber schwer am Reizdarm-Syndrom
erkrankt ist. Zum Glück für den „überredeten“ Kranken, gibt es ja aber zu jeder Krankheit ein – oft allerdings nur wenig bis gar nicht wirksames – Mittel, dass dem Patienten verabreicht werden kann und sowohl Arzt als auch Medikamentenhersteller die Taschen füllt. Um die Kassen zum Klingeln zu bringen, setzen die Pharmafirmen deshalb heute auf PR und Werbung. Findige und kreative Köpfe in entsprechenden Agenturen führen Krankheiten auf dem Medizin- und Patientenmarkt ein, als wären sie ein neues Waschmittel, ohne das die Weste nie mehr weiß werden kann. Hier werden Krankheiten in der Presse lanciert und damit in den Köpfen von potentiellen Patienten fest verankert, um pharmazeutische Neuentwicklungen, aber oft auch althergebrachte Mittel unter neuem Namen für viel Geld unter die Leute zu bringen.

Den gesunden Menschenverstand einsetzen

 Um sich diesem wirtschaftlichen Druck zu entziehen, bleibt dem Menschen nur, sich selbst zu informieren; kritisch nachzufragen und seinen gesunden Menschenverstand einzuschalten. Denn oft liegt die Lösung für eine Befindlichkeitsstörung nicht in der Chemie, sondern in der Natur der Sache. Vielleicht ist es nur eine kleine Veränderung im Lebensrhythmus, die Erleichterung bringt. Oder aber man hinterfragt mal die eigenen Essgewohnheiten und stellt die Ernährung von schnell und künstlich auf langsam, vitalstoffreich und natürlich um. Mehr Bewegung, weniger Stress, ausreichend Schlaf und gutes Essen – so hält man den Körper gesund und genießt dabei sogar. Auf Pillen kann man dann in vielen Fällen getrost verzichten.