Kategorie: Gesundbuch-News

Länger leben dank Olivenöl und Carotinoiden

Olivenöl schützt vor Schlaganfall. Zu diesem Ergebnis kam eine französische Studie der Universität Bordeaux aus 2011. Insgesamt untersuchten die Wissenschaftler 9000 Menschen über 65 Jahren. Den individuellen Olivenölverzehr beurteilten sie anhand des Gehalts an Ölsäure im Blut der Probanden, eine wichtige im Olivenöl vorliegende ungesättigte Fettsäure. Wer das native Öl täglich verwendet, dessen Schlaganfallrisiko verringert sich durchschnittlich um 40 %. Diejenigen Teilnehmer mit den höchsten Ölsäure-Werten hatten sogar ein um mehr als 70 % geringeres Risiko. Der positive Effekt des Olivenöls gilt unabhängig von anderen Ernährungsgewohnheiten. Verwenden Sie öfters Olivenöl und andere kaltgepresste Pflanzenöle mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren – für ein langes, vitales Leben!

Pistazien – Gesundheitsfood bei Diabetes und erhöhtem Cholesterinspiegel

Pistazien senken den Cholesterinspiegel. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Penn State University im Jahr 2010. Zwei Wochen lang sollten die Teilnehmer unterschiedliche Mengen an Pistazien zu sich nehmen. Pistazien sind reich an ungesättigten Fettsäuren, Gamma-Tocopherol (Vitamin E), Beta-Carotin und Antioxidantien. Am Ende des Untersuchungszeitraums wiesen die Pistazien-Probanden geringere LDL-Werte (= schlechtes Cholesterin) auf. Die Forscher verknüpfen die gesenkten LDL-Werte mit dem hohen Antioxidantienstatus der grünen Nüsse. Wichtig für den bestmöglichen ernährungsphysiologischen Nutzen ist es, rohe, ungeröstete und ungesalzene Pistazien zu verzehren. Die typischerweise im Supermarkt erhältlichen gerösteten Pistazien mit Salz wirken sich hingegen eher negativ auf Blutfettwerte und Blutdruck aus.Pistazien natur ungeroestet ungesalzen

Diese Ernährungsfaktoren schützen Sie vor Parkinson

Eine gesunde Darmflora reduziert das Risiko für Parkison. Zu diesem Ergebnis kam 2016 eine Studie des California Institute of Technology. Die Forscher sind überzeugt davon, dass eine biologische Verbindung zwischen Darmflora und Parkinson-Krankheit existiert. Die Experten gehen sogar davon aus, dass es sich bei einer Dysbiose des Mikrobioms um die Hauptursache der gefürchteten Nervenkrankheit handeln könnte. Denn bestimmte Stoffwechselprodukte unerwünschter Darmkeime beeinträchtigen die Funktion von Gehirnzellen. Schon länger ist bekannt, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora von gesunden und an Parkinson erkrankten Menschen unterscheidet. Dass eine veränderte Darmflora die Folge einer Parkinsonerkrankung sein könnte, schließen die Wissenschaftler durch weitere Tests systematisch aus.

Migräne und Kopfschmerzen reduzieren mit pflanzlicher Ernährung

Antioxidantien aus Pflanzen helfen bei Migräne. Mehr als 70 % aller Deutschen leiden unter regelmäßig wiederkehrenden Kopfschmerzen. Zu den Triggern gehören z.B. Stress, Hunger, ein unregelmäßiger Schlafrhythmus , hormonelle oder wetterbedingte Schwankungen und bestimmte Lebensmittel wie Schokolade, Käse oder Alkohol. Eine 2014 im Journal of Headache and Pain veröffentlichte Studie konnte beweisen, dass eine rein pflanzliche Ernährung den Betroffenen helfen kann. Denn Migräne wird mit einem entzündeten Nervensystem assoziiert und naturreine, pflanzliche Lebensmittel sind reich an entzündungshemmenden Antioxidantien. Bei den Placebo-Probanden berichteten 50 % von einer Verbesserung der Symptome, während die andere Häfte keine Veränderung bemerkte. Als den Teilnehmern jedoch ein veganer Speiseplan angeordnet wurde, verzeichnete die Mehrheit weniger starke Schmerzen. Neben den Antioxidantien vermuten die beteiligten Wissenschaftler, dass die Schmerzreduktion teilweise auch mit dem damit einhergehenden Gewichtsverlust zusammenhängen könnte.

Neues über Antioxidantien

Carotinoide aus echten, naturbelassenen Lebensmitteln – für einen gesunden Teint und mehr Sonnenschutz. Eine Studie des Colworth Laboratory in Bedford/UK im Jahr 2002 kam zu dem Ergebnis, dass die beste Wirkung nicht durch Pillen bzw. eine Nahrungsergänzung erreicht wird, sondern durch eine naturbelassene und vitalstoffreiche Ernährung. Eine Studie der Charité Berlin aus 2010 zeigt, dass die Bioverfügbarkeit von natürlichen Carotinoiden (z.B. in Grünkohl) sehr gut ist, weil die Konzentration in der Haut dadurch für 1 – 2 Wochen messbar ansteigt. Bei carotinoidreichen Nahrungsergänzungen war das nicht der Fall. Die Wissenschaftler begründen ihre Erkenntnis damit, dass die Antioxidantien in der Haut wie ein antioxidatives Netzwerk funktionieren, welches sich gegenseitig vor freien Radikalen schützt. Im Gegensatz zu Nahrungsergänzungen mit einzelnen synthetischen Carotinoiden enthalten ganze & naturreine Pflanzen ein breites, effektives und synergetisch wirkendes Spektrum verschiedener Carotinoide. Wer schön sein will, muss nicht leiden, sondern gesund sein!

Sojasauce & Kurkuma stärken das Herz

Fermentierte Sojaprodukte senken den Blutdruck und verbessern die Herzgesundheit. Zu viel Salz wird mit Magenkrebs und erhöhtem Blutdruck assoziiert. Besonders salzhaltig sind verarbeitete Fleischprodukte oder eingelegte Lebensmittel, diese wurden mit einem 25 % erhöhten Magenkrebsrisiko assoziiert. Anders bei salzigem Miso oder Sojasauce – Experten stellten fest, dass die krebserregenden Effekte von Salz von den anti-Krebs Effekten von Soja abgemildert werden. Eine Studie der japanischen Showa University aus 1999 prüfte, wie das Bluthochdruck-Risiko mit und ohne Miso-Konsum aussieht. Das Ergebnis: Wer zwei oder mehr Portionen Miso pro Tag isst, hat trotz erhöhtem Salzkonsum ein 5 x niedrigeres Bluthochdruck-Risiko. Ähnliche Effekte lassen sich für traditionell fermentierte Sojasauce vermuten, welche aus ähnlichen Zutaten besteht.

Fit und gesund durch die Schwangerschaft

Ingwer effektiv gegen Übelkeit. Weltweit leiden 70 – 85 % aller Frauen während der Schwangerschaft unter morgendlicher Übelkeit. Eine Studie aus dem Jahr 2012 fand heraus, dass Ingwer eine Lösung für diese Probleme sein könnte. Die regelmäßige Einnahme von Ingwerpulver reduzierte bei den Probanden Häufigkeit und Intensität der Übelkeit. Gleichzeitig wurden kaum Nebenwirkungen verzeichnet. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass Ingwer eine sichere und effektive Möglichkeit zur Behandlung von schwangerschaftsbedingter Übelkeit ist. Empfohlen wird eine Dosis von 1g Ingwerpulver pro Tag. Ingwerpulver enthält die hochkonzentrierten Inhaltsstoffe von frischem Ingwer.ingwer effektiv gegen Uebelkeit

Stress? Probier’s mal vegan.

Pflanzenkost senkt die Stresslevels. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie aus 1981 der University of Minnesota. Im Gegensatz dazu kann eine einzige Mahlzeit mit viel tierischem Protein die Stresslevels innerhalb einer halben Stunde fast verdoppeln! Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Coritsolausschüttung in direktem Zusammenhang mit dem Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten steht. Wer regelmäßig Tierprotein isst, hat aber nicht nur mit chronisch erhöhten Stresslevels zu kämpfen, sondern durch die Freisetzung bestimmter Stresshormone oft auch mit Bluthochdruck. Um Stress und Bluthochdruck zu vermeiden, lohnt sich ein vollwertiger und naturbelassener Speiseplan aus reichlich Frischpflanzenkost.

Mit diesen Vital-Tipps werden Sie herzgesund

Algen schützen Ihr Herz. Eine Studie der Mie University in Japan aus 1994 untersuchte Algen auf ihren möglichen Einsatz zur Prävention von kardiovaskulären Krankheiten. Bei fast allen untersuchten Algenarten konnten cholesterin- und blutdrucksenkende Eigenschaften festgestellt werden. Gleichzeitig erhöhten sich die Serumlevel des „guten“ HDL-Cholesterins deutlich (um 46 %). Verantwortlich für die blutdrucksenkenden Eigenschaften machen Wissenschaftler die enthaltenen Peptide (=Verknüpfungen von Aminosäuren) sowie den hohen Ballaststoffgehalt.

Wie unsere Ernährung den Schlaf beeinflusst

Ernährung hat Einfluss auf Schlafqualität und -dauer. Zu diesem Ergebnis kam 2012 eine Studie der University of Helsinki in Finnland. Die beteiligten Wissenschaftler untersuchten, welche Lebensmittel oder Mikronährstoffe den Schlaf auf welche Weise beeinflussen. Als besonders schlaffördernd beurteilten die Experten eine tryptophanreiche Ernährung. Tryptopohan ist eine essentielle Aminosäure und die Vorstufe des Schlafhormons Melatonin sowie des Glückshormons Serotonin. Nur wenn unser Körper ausreichend Melatonin herstellen kann, finden wir zeitigen und erholsamen Schlaf. Natürliche Quellen für Tryptophan und Melatonin sind z.B. Kakao, Cashews, Walnüsse und Sauerkirschen.