Kategorie: Neues aus der Wissenschaft

Krankheiten heilen mit gesunden Lebensmitteln und Mikronährstoffen

Hochdosierte Vitamin D Supplementierung lindert Asthma. Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege, die heutzutage immer mehr Menschen betrifft (in Deutschland 10 % aller Kinder, 5 % aller Erwachsenen). Gleichzeitig leiden große Teile der Bevölkerung an Vitamin D-Mangel (der Anteil der Mangelkandidaten hat sich innerhalb der letzten Jahre verdoppelt). Wissenschaftler identifizierten jetzt einen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Asthma. Eine Studie der University of Melbourne aus 2015 konnte beweisen, dass eine gezielte Nahrungsergänzung mit Vitamin D-Supplementen das Asthmarisiko senkt. In einer anderen Studie aus 2015 der University of Ottawa in Kanada wurden ca. 50 asthmatische Kinder in zwei Gruppen randomisiert: Eine Gruppe erhielt täglich 500 – 1000 IE Vitamin D3, die andere Gruppe eine Placebo. Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte sich das Asthma der Vitamin D-Kinder um rund 50 % verbessert. Die Forscher erklären diese Ergebnisse damit, dass ein erhöhter Vitamin D-Spiegel mit einer verbesserten Immunabwehr einhergeht und Atemwegsinfektionen reduziert.

Rote Beete für Gehirn & Ausdauer

Rote Bete verbessert die Leistung von Läufern. Zu diesem Ergebnis kam eine britisch-schwedische Studie aus 2012. Ein Teil der Probanden nahm 75 Minuten vor einem 5 Kilometer-Lauf eine Portion Rote Beete zu sich. Die Leistung der Rote Beete-Kandidaten verbesserte sich insbesondere während der letzten paar Kilometer, sodass sie die Placebo-Probanden am Ende überholten konnten. Dabei liefen sie zwar schneller, aber ohne dass sich ihre Herzfrequenz beschleunigte. Verantwortlich für diese Wirkung von Roter Beete machen die Wissenschaftler den hohen Nitratgehalt der Knollen. Nitrate haben positive Effekte auf die Kraftwerke unserer Zellen, indem sie den Sauerstoffverbrauch während sportlicher Betätigung reduzieren. Dank Nitrat wird also mit derselben Anstrengung weniger Sauerstoff benötigt, was die Atmung effizienter macht und die Leistung verbessert.

Natürliche Alternativen bei Harnwegsinfekten

Cranberries verhindern hartnäckige Blasenentzündungen. Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten Infektionen weltweit und führen durch übermäßige Antibiotikaeinnahme zunehmend zu Resistenzen. Eine Studie der Universität Boston kam 2010 zu dem Ergebnis, dass Cranberrysaft bei Harnwegsinfekten eine natürliche Alternative zu Antibiotika sein kann. Verantwortlich für diese Wirkung machen die Forscher bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe. Diese natürlichen Beeren-Inhaltsstoffe verhindern, dass sich die Bakterien in den Harnwegen festsetzen und dort Biofilme bilden. Biofilme sind Schleimschichten, die den Mikroben Schutz bieten und Infektionen erleichtern. So werden die Krankheitserreger ausgeschieden, ohne dass sie sich exzessiv vermehren können. Diese antimikrobielle Wirkung von Cranberries hält laut der Wissenschaftler bis zu 8 Stunden nach dem Verzehr an. Auch vorbeugend können Cranberry-Produkte sinnvoll sein.

Neue Erkenntnisse zu Schwarzkümmelöl – wissenschaftlich geprüft

Herzstärkender Effekt durch langfristige Einnahme von Schwarzkümmelöl. Eine Studie aus 2019 der Imam Abdul Rahman bin Faisal University in Saudi-Arabien kam zu dem Ergebnis, dass eine langfristige Anwendung von Schwarzkümmel positive Effekte auf die Kontraktionsfähigkeit der Herzmuskulatur hat. Verantwortlich für diese Wirkung ist der sekundäre Pflanzenstoff Thymochinon, der in erhöhter Konzentration nur im Schwarzkümmel vorkommt. Die Forscher teilten Ratten in zwei Gruppen ein: Für eine Dauer von 2 Monaten bekam eine Hälfte Thymochinon und die andere Hälfte Olivenöl verabreicht. Am Ende des Untersuchungszeitraums profitierte die Schwarzkümmel-Gruppe von einem kräftigeren Herzmuskel als die Olivenöl-Gruppe. Beachten Sie, dass sich diese Effekte nicht über Nacht einstellen, sondern sich erst über Wochen und Monate vollständig entfalten können.

Langsam und naturbelassen essen für mehr Gesundheit

Langsames und genussvolles Essen hilft beim Abnehmen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Kyushu Universität in Japan, welche den Zusammenhang zwischen Essgeschwindigkeit / Lebensgewohnheiten und Gewichtsreduktion herausfinden wollten. Insgesamt wurden 60 000 Patienten-Daten ausgewertet, welche über 5 Jahre lang gesammelt wurden. Das Ergebnis: Menschen, die normal schnell aßen, hatten eine um 29 % geringere Chance Übergewicht zu entwickeln. Denn wer langsamer isst, der fühlt sich eher satt als Menschen, die schnell essen. Auch die Uhrzeit der Nahrungsaufnahme spielt eine wichtige Rolle. Wer drei Stunden vor Bettruhe nichts mehr zu sich nahm, der hatte langfristig einen niedrigeren Bodymass-Index als gegenteilig handelnde Personen.

(Un-)Bedenklichkeit von Tee – keine Gesundheitsbedenken dank hochwertiger Produkte

Japanischer Grüntee – der Gesundheitstipp unter allen Teesorten. 

Ein großer Teil der bei uns erhältlichen Teesorten kommt aus China. Durch fortschreitende Industrialisierung und Luftverschmutzung sind diese jedoch häufig mit Blei kontaminiert. In größeren Mengen beeinflusst Blei fast jedes unserer Organe negativ. Je länger eine Pflanze wächst und damit mögliche Schadstoffe aus der Luft aufnimmt, desto höher ihr Bleigehalt. Für grünen und weißen Tee werden hauptsächlich junge Teeblätter verwendet, für schwarzen oder Oolong Tee jedoch deutlich ältere Blätter. Die Bleibelastung in Grüntee ist somit etwa 100 x geringer als die von schwarzem Tee. Wer nicht gerade schwanger ist, kann deshalb so viel Grüntee Tee trinken, wie er möchte (bis zu 15 Tassen am Tag). Echter Japanischer Grüntee hat einen so geringen Bleigehalt, dass man ihn sogar in größeren Mengen bedenkenlos pur essen kann – zum Beispiel in Form von Matcha. Lediglich Kinder und Schwangere sollten Tee nur in geringen Mengen zu sich nehmen.

Simple aber effektive Maßnahmen für mehr Gesundheit

Wasser oder Tee hilft besser beim Abnehmen als kalorienfreie Diätgetränke. Zu diesem Ergebnis kam eine internationale Studie der University of Nottingham in Großbritannien und der NovinDiet Clinic Teheran im Iran. Für die Studie wurden über einen Zeitraum von sechs Monaten verschiedene Trinkmuster übergewichtiger Frauen mit Diabetes Typ 2 untersucht. Wer seinen Flüssigkeitsbedarf hauptsächlich mit Wasser und Tee deckte, konnte die besten Erfolge verzeichnen: Zum einen hatten die Wassertrinker einen höheren Gewichtsverlust, zum anderen konnten sie dadurch ihren Blutzuckerspiegel besser unter Kontrolle halten. Wer hingegen täglich Softdrinks konsumierte, dessen Maßnahmen waren weniger erfolgreich – auch wenn es sich dabei um kalorienfreie Getränke handelte. So hatten die Frauen aus der Wasser-Gruppe am Ende durchschnittlich 6,4 kg an Gewicht verloren, die Frauen der Diätgetränk-Gruppe jedoch nur 5,2 kg. Das bestätigt mal wieder: Natur pur ist immer am besten!

Frühstücken erleichtert Gewichtsabnahme – sagt die Wissenschaft

Frühstücken hilft beim Abnehmen. Ein Beitrag zur Jahrestagung „Experimental Biology 2018“ in San Diego, Kalifornien/USA zeigte, dass eine Mahlzeit am Morgen einer Gewichtszunahme entgegenwirkt und sogar dem Abnehmen zuträglich kann. Wer das Frühstück hingegen auslässt, nahm zu – und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht oder Ursprungsgewicht. Die zugehörige Studie wurden von Wissenschaftler der Mayo Clinic in Rochester, New York an fast 350 Probanden durchgeführt. Probanden, die regelmäßig das Frühstück ausfallen ließen, hatten durchschnittlich 10 Zentimeter mehr Taillenumfang und ein 16 % höheres Risiko für Fettleibigkeit als Probanden, die jeden Tag ein Frühstück zu sich nahmen. Außerdem nahmen die Nicht-Frühstücker im Untersuchungszeitraum von zwei Jahren ca. 3,6 kg zu, die Frühstücksesser jedoch nur 1,3 kg. Die Forscher schließen daraus, dass ein vollwertiges und möglichst naturbelassenes Frühstück ein wichtiger Faktor für den Erhalt eines normalen Körpergewichts ist.

Länger leben & besser denken mit der richtigen Lebensweise

Vegetarier leben 9,5 Jahre länger als Fleisch-Esser. Zu diesem beeindruckenden Ergebnis kam die Adventisten-Gesundheitsstudie 2 (engl. Adventist Health Study 2) der Linda Loma Universität, welche seit dem Jahr 2002 läuft. Im Rahmen ihrer umfassenden Studie konnten Wissenschaftler beweisen, dass sich vegetarisch lebende Männer über 9,5 und vegetarisch lebende Frauen über 6,1 zusätzliche Lebensjahre freuen können. Die Experten argumentieren, dass diese positiven Ergebnisse nicht nur mit dem Verzicht auf Fleisch, sondern auch mit dem höheren Verzehr von Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Nüssen von Vegetariern zusammenhängen. Damit bestätigen die Forscher die Ergebnisse der ersten Adventist Health Study, welche bereits in den 1980er Jahren zeigte, dass Vegetarier länger leben als Nicht-Vegetarier. Verzichten Sie auf Fleisch und ernähren Sie sich aus dem pflanzlichen Repertoire der Natur!

Obst gegen Kater & Algen bei Bluthochdruck

Wakame Algen dienen als natürliche Blutdrucksenker. Algen versorgen unseren Körper nicht nur zuverlässig mit dem lebenswichtigen Spurenelement Jod, sondern auch mit vielen weiteren Ballast- und Mikronährstoffen und unterstützen somit auch unser Herz-Kreislauf-System. Japaner haben regelmäßig Algen auf ihrem Speiseplan stehen und gehören zur Bevölkerungsgruppe mit der längsten Lebenserwartung der Welt. Eine US-amerikanische Studie der University of South Carolina fand heraus, dass bereits 6 g Wakame-Algen täglich den Blutdruck signifikant reduzierten, insbesondere bei Patienten mit besonders hohen Werten. Im Gegensatz zu vielen Blutdruck-Medikamenten brachte dieser natürliche Ansatz so gut wie keine Nebenwirkungen mit sich. Stattdessen wurden positive Nebeneffekte beobachtet, z.B. eine gesündere Magenschleimhaut und weniger Kopfschmerzen.