Kategorie: Neues aus der Wissenschaft

Grüntee und seine Wirkung auf die Herzgesundheit

Der Konsum von Grüntee schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu diesem Ergebnis kam die japanische Ohsaki-Studie aus dem Jahr 2006, die insgesamt 40 000 Probanden zwischen 40 und 80 Jahren über einen Zeitraum von 11 Jahren beobachtete. Diejenigen Probanden, die während des Untersuchungszeitraums pro Tag mindestens fünf Tassen grünen Tee zu sich nahmen, hatten ein um 16 % verringertes Sterberisiko als Teilnehmer, die keinen Grüntee tranken. Besonders aussagekräftig waren die Ergebnisse, wenn man die Probanden nach Geschlechtern trennte: Das Sterberisiko von Frauen, die regelmäßig Grüntee konsumierten, war sogar um ganze 31 % reduziert. Wissenschaftler begründen den Schutzeffekt von grünem Tee vor Krankheiten mit den in der Pflanze enthaltenen Tee-Polyphenolen. Verantwortlich für die antioxidative Wirkung seien vor allem die enthaltenen Catechine, allen voran Epicatechingallat. Diese Substanz ist in grünem Tee gehäuft anzufinden.

Kinderwunsch erfüllen dank optimaler Versorgung mit Mikronährstoffen

Zink-Supplementation kann die Fruchtbarkeit erhöhen. Wenn es trotz vieler Versuche mit dem Kinderwunsch nicht klappt, kann das viele Ursachen haben. Eine davon ist Zinkmangel. Zink ist wichtig für diverse Körperfunktionen, wie zum Beispiel den Eiweißstoffwechsel, die Zellteilung, das Immunsystem sowie die Hormon- und Spermienproduktion. Gerade in den Sexualorganen liegt es besonders konzentriert vor. Deshalb sollten beide Beteiligten besonders auf eine ausreichende Zink-Versorgung achten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu einer täglichen Aufnahme von mindestens 10 mg Zink. Stillende Frauen benötigen mit 11 mg etwas mehr des Spurenelements.

Pflanzliche Antibiotika – Effektive Heilmittel aus der Natur

Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich gegen bakterielle Atemwegsinfektionen. Eine Studie der Universität Freiburg aus 2013 konnte beweisen, dass die beiden Pflanzen eine hohe keimhemmende Wirkung gegen bakterielle Erreger zeigen. Die Wirkung bestätigte sich besonders bei Entzündungen der Atemwege, allgemein als Erkältung bekannt. Zusätzlich unterdrücken Meerrettich & Kapuzinerkresse auf natürliche Art und Weise die Vermehrung von Viren. Die Kombination der beiden Power Pflanzen ist somit eine sinnvolle und nachhaltigere Alternative zu chemischen Antibiotika. Antibiotika werden heutzutage viel zu schnell verschrieben, die Realität der immer weiter voranschreitenden Resistenzbildung wird durch die Pharmaindustrie geflissentlich unter den Teppich gekehrt.

Diabetes natürlich heilen

Diabetes ist unheilbar? Die Wissenschaft hält dagegen. Mehrere Studien beweisen, dass die Stoffwechselerkrankung durch kluge Ernährungsentscheidungen in Schach gehalten werden kann. Man unterscheidet zwischen Diabetes Typ 1 (= Jugendiabetes) und Diabetes Typ 2 (= Altersdiabetes). Während Typ 1 eine angeborene Autoimmunkrankheit ist, zählt Typ 2 zu den Zivilisationskrankheiten. Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und typische westliche Ernährungsmuster mit viel isoliertem Zucker, tierischen Fetten und verarbeiteten Lebensmitteln. Diese Lebensweise geht oft mit dem metabolischen Syndrom einher. Kennzeichnend für Diabetes Typ 2 ist eine Insulinresistenz, die mit einem stark erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Im Laufe der Erkrankung reagieren die Zellen immer schlechter auf das Hormon Insulin und transportieren in der Folge weniger Glukose in die Zellen – der Blutzuckerspiegel steigt. Wer kontinuierlich die richtigen Lebensmittel in seinen Speiseplan integriert, kann dieses Szenario rückgängig machen!

Pflanzliche Enzyme: Schulmedizin vs. Naturheilkunde

In der Schulmedizin werden das Potential der Naturheilkunde und die Wirkung von Vitalstoffen seit Jahrzehnten unter den Teppich gekehrt. Und das obwohl solche alternativ-therapeutischen Ansätze günstig und nebenwirkungsarm sind. Stark diskutiert wird in diesem Zusammenhang das Ananas-Enzym Bromelain. Bromelain ist für seine entzündungshemmende, schwellungslindernde und verdauungsfördernde Wirkung bekannt und wurde diesbezüglich bereits hinlänglich untersucht. Dennoch vergleichen vermeintliche Experten der Bundesapothekenkammer Enzympräparate lediglich mit der Wirkung einer Placebo.

Argumentationsbasis für solche stark bedenklichen Aussagen ist die Tatsache, dass Enzyme nur in geringen Mengen ins Blut gelangen. Reiner Maurer aus Berlin, unabhängiger Pharmazeut und Hochschullehrer, widerspricht den Behauptungen bezüglich der klinischen Wirksamkeit von Enzymen wie Bromelain, indem er Methodenkritik übt. Seiner Meinung nach vergessen die kritischen Stimmen, dass über die Effizienz eines Präparates nicht die Menge, sondern die im Blut nachweisbare enzymatische Aktivität entscheidet. Denn diese zeigt – auch ohne Molekülnachweis – dass biochemische Vorgänge beeinflusst werden.

Eine Studie des Instituts für klinische Pharmakologie der Charité Berlin zeigte, dass die Enzymaktivität – im Gegensatz zu den enzymatischen Molekülen – im Blut durchaus nachweisbar ist. 21 Probanden nahmen viermal täglich 400 – 800 mg eines Kombinationspräparates aus Trypsin, Bromelain und Rutosid ein. Nach vier Tagen wurden die entsprechenden Protease-Aktivitäten gemessen. Das Ergebnis: Die nachweisbare enzymatische Aktivität korrelierte proportional zur eingenommenen Dosis. Trotz recht hoher Dosierung traten nur sehr geringe Nebenwirkungen wie Völlegefühl, Flatulenzen und veränderte Stuhlkonsistenz auf.

Fazit: Naturheilkundliche Ansätze haben seit Jahrhunderten ihre Berechtigung und ihre Effizienz ist ebenso wie die der Schulmedizin ständiger behördlicher Prüfung unterstellt. Unterstellungen ihrer Wirkungslosigkeit sind nicht haltbar, zumal die Methodik zum Nachweis dieser Wirkung nicht sinngemäß ist. Unserer Meinung nach birgt die enzymatische Behandlung im Rahmen der Protease-Therapie noch großes Potential. Diverse seriöse Studien unterstreichen diese Aussage. Wenn Sie sich für die Thematik interessieren, können Sie den Artikel von Reiner Maurer sowie die durch ihn angeführten Studien hier nachlesen.

Johanniskraut als natürliches Mittel bei Depressionen

Johanniskraut kann leichte bis mittelstarke Depressionen lindern. Ein Wissenschaftsteam aus Santa Monica/USA setzte sich im Jahr 2016 zusammen, um die Ergebnisse aus 35 Studien mit insgesamt rund 7000 Teilnehmern auszuwerten. Dabei stellten sie fest, dass die Wirkung des Krautes die von Placebo-Präparaten deutlich in den Schatten stellt. Gleichzeitig konnten bei der Behandlung mit Johanniskraut ähnliche Erfolge verzeichnet werden wie mit dem Einsatz von Antidepressiva. Im Gegensatz zu den Medikamenten konnten bei der Anwendung von Johanniskraut keine nennenswerten Nebenwirkungen festgestellt werden. Wenn Sie selbst an einer Depression leiden, vertrauen Sie auf das Heilpotential der Natur, anstatt blind der Pharmaindustrie zu vertrauen.

Die Einnahme von Antidepressiva erhöht das Demenzrisiko. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kam eine israelische Studie mit mehr als 70 000 Teilnehmern über 63 Jahren. Diejenigen Probanden, die aufgrund ihrer Depressionen während des Untersuchungszeitraums medikamentös behandelt wurden, hatten ein dreimal so hohes Risiko, Demenz zu entwickeln. Dieser Wert toppt sogar das Demenzrisiko von Übergewicht und Rauchen! Wenn sich bei Ihnen Anzeichen einer depressiven Episode bemerkbar machen, versuchen Sie zunächst, die Symptome mit pflanzlichen Wirkstoffen in den Griff zu bekommen. Langfristig gesehen sollten Sie Ihre Ernährung unter die Lupe nehmen, um eventuelle Mikronährstoffmängel aufzudecken. Eine naturbelassene und vitalstoffreiche Ernährung kann Ihnen dabei helfen, die Depression langfristig loszuwerden.

Blutdruck natürlich senken mit Lebensmitteln

Hibiskustee dient als effektiver und natürlicher Blutdrucksenker. Im Rahmen einer aktuellen Studie beobachteten amerikanische Wissenschaftler sechs Wochen lang die Wirkung von Hibiskusblüten auf Menschen mit hohem Blutdruck. Eine Hälfte der Teilnehmer trank täglich eine Teezubereitung aus je 1,25 g Hibiskusblüten, die sie 6 Minuten in heißem Wasser ziehen ließen. Der anderen Gruppe wurde ein Placebogetränk verabreicht. Bei denjenigen Probanden, die den Hibiskustee getrunken hatten, verzeichneten die Forscher am Ende einen deutlich niedrigeren Blutdruck als zu Beginn der Studie. Der systolische Wert sank um 7,2 mmHg und der diastolische Wert um 3,1 mmHg. Je höher der Blutdruck der Probanden, desto größer waren die verzeichneten Erfolge. Beispielsweise konnten Teilnehmer mit einem Ausgangsblutdruck von 130 mmHg ihren Blutdruck um 13,2 mmHg senken. Für Menschen mit Bluthochdruck stellt Hibiskusblütentee daher eine natürliche und effektive Lösung dar.

Ballaststoffe verbessern nicht nur die Verdauung, sondern schützen auch vor Krankheiten

Der Verzehr von Ballaststoffen verringert das Risiko für chronische Krankheiten sowie das Sterberisiko. Zu diesem Ergebnis kam Anfang dieses Jahres eine Analyse der World Health Organization. Die Forscher analysierten 240 Studien und fanden heraus, dass die Menschen mit dem höchsten Verzehr an unverdaulichen Kohlenhydraten weniger häufig chronische Krankheiten entwickelten und deshalb auch ein geringeres Sterberisiko hatten. Pro 8g Ballaststoffe am Tag sank das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Darmkrebs zwischen 5 % und 27 %. Empfehlenswert sind mindestens 25 – 30 g Ballaststoffe täglich. Die Forscher gehen sogar davon aus, dass der Verzehr von mehr als 30 g noch mehr Schutz bietet. Die meisten Menschen essen jedoch nicht einmal die Hälfte der empfohlenen Menge. Ihren Ballaststoffbedarf decken Sie am besten mit Blattgrün, Gemüse, Früchten, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen.

Natürliche und effektive Maßnahmen für die Herzgesundheit

Industriezucker fördert die Entstehung von Herzerkrankungen. Dass isolierter Zucker zu extremen Blutzuckerspiegelschwankungen führt und das Risiko für Diabetes erhöht, ist bereits hinlänglich bekannt. Nun entdeckten Forscher des Center for Disease Control and Prevention (CDC) auch einen direkten Zusammenhang zwischen hohem Zuckerverzehr und krankhaften Herzproblemen. Laut der Wissenschaftler liegt dieser Effekt einerseits im Übergewicht begründet, den erhöhter Zuckerkonsum mit sich führt. Aber in ihrer Studie identifizierten sie auch den raffinierten Zucker selbst als Übeltäter. Probanden, deren Ernährung zu mindestens 25 % aus Zucker bestand, erlitten dreimal häufiger Herzinfarkte als diejenigen, die sich mit weniger als 10 % zuckerarm ernährten. Die WHO empfiehlt, täglich nicht mehr als 10 % der zu sich genommenen Kalorienmenge mit Zucker zu decken. Noch besser seien maximal 5 %, sagen die Experten. Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen isoliertem Industriezucker und natürlichem Fruchtzucker im Verbund der ganzen Frucht. Letzterer gelangt in Verbindung mit den enthaltenen Ballast- und Mikronährstoffen langsamer ins Blut und beeinflusst den Blutzuckerspiegel und somit auch das Risiko für Herzprobleme weniger stark. Greifen Sie deshalb lieber auf Zuckeralternativen wie naturbelassene Süßungsmittel oder natürliche Süßstoffe zurück.

Die Heilkraft von Gewürzen

Gewürze werten Ihre Gerichte nicht nur geschmacklich auf, sondern liefern auch eine Fülle an konzentrierten Pflanzenstoffen mit enormem gesundheitlichen Potential. In der Naturheilkunde werden Gewürzpflanzen traditionell bei diversen Krankheiten und Beschwerden eingesetzt. Gewürze wirken antioxidativ, antibakteriell, entzündungshemmend und können den Blutzuckerspiegel senken. So bekämpfen Gewürze nicht nur die Symptome, sondern packen die Ursache bei der Wurzel. Verzichten Sie beim Verfeinern Ihrer Gerichte auf Salz und bauen Sie stattdessen verschiedene Vital-Gewürze in Ihren Speiseplan ein!