Buchvorstellung: „Die Heilkraft der Bienen – Honig & Co. bei Beschwerden von A-Z“

Bienen sind nicht nur fleißig und unentbehrlich für unsere Umwelt, sondern auch sehr nützlich für unsere Gesundheit. Auf der Suche nach Nahrung suchen sie im Frühling und Sommer Blüten und Blumen auf, um Nektar und Blütenpollen zu sammeln. Nebenbei bestäuben sie auf natürliche Art und Weise unsere Pflanzen. Im Bienenstock verarbeiten sie ihre „Beute“ zu Honig, Bienenpollen, Propolis oder Gelée Royale. Bereits vor Hunderten von Jahren wussten die Menschen um das gesundheitliche Potential dieser Bienenprodukte. Wie alle naturheilkundlichen Ansätze helfen sie da, wo die Schulmedizin nicht weiter weiß. So weiß man mittlerweile, dass diese durch Bienen hergestellten Substanzen das Immunsystem stärken, Entzündungen lindern können und eine antimikrobielle Wirkung aufweisen, die es sogar mit der von Antibiotika aufnehmen kann.

Buchvorstellung: „Die Heilkraft der Bienen – Honig & Co. bei Beschwerden von A-Z“

In dem Buch „Die Heilkraft der Bienen“ geht es um die in vielen Teilen der Welt unbekannte gesundheitliche Kraft von Bienenprodukten. Verfasst wurde das Buch von Professor Friedrich Hainbuch verfasst, der sich bereits seit vielen Jahren mit der naturheilkundlichen Wirkung von Bienen befasst. Sein geballtes Wissen setzt er seit Langem bei seinen Patienten in die Praxis um. Als Autor gibt er seine Erfahrungen nun an alle Menschen weiter, die sich für das Potential von Bienen in der Naturheilkunde interessieren. Auf 144 bebilderten Seiten erfahren Sie alles über Honig und Co. und lernen die verschiedenen Bienenprodukte mit ihren jeweiligen Besonderheiten kennen. Dazu gehören nicht nur der altbekannte Honig, sondern auch viele weitere Stoffe, wie zum Beispiel Blütenpollen bzw. Bienenpollen, Propolis, Gelée Royale, Bienengift, Bienenwachs und Bienenbrot. Oder haben Sie schon einmal etwas von Apilarnil gehört? Es handelt sich dabei um das Extrakt von Drohnenzellen. Prof. Hainbuch nimmt aktuelle wissenschaftliche Studien zum Thema „Bienen & Gesundheit“ unter die Lupe und bereit diese leicht verständlich auf. Außerdem  vermittelt er dem Leser viele verschiedene Anwendungsmöglichkeiten, unter denen mit Sicherheit auch Sie die für sich passende Methode finden. Wussten Sie zum Beispiel, dass Sie Honig inhalieren können und dass das flüssige „Gold“ sogar chronische Entzündungen heilen kann? Dabei bleiben auch ungewöhnliche Methoden nicht unerwähnt, wie die sogenannte „Honigmassage“. Ein Blick in diese spannende Lektüre lohnt sich auf jeden Fall!

Zitat der Initiative Natur & Medizin: „Das Buch gewährt einen erstaunlichen Einblick in die großen Möglichkeiten dieser sanften kleinen Heiler und stellt Informationen bereit, die auf aktuellem Stand sind.“

Vorstellung ausgewählter Bienenprodukte

Aktiver Manukahonig ist aktuell wohl das bekannteste Bienenprodukt. Echter Manuka Honig wird aus den Blüten der Südseemyrte gewonnen, die originär nur in Neuseeland anzutreffen ist. Neuseeländische Ureinwohner – die sogenannten Maori – gaben der Pflanze den charakteristischen Namen „Manuka“ und nutzen ihn zur Heilung von Krankheiten. Der natürliche Inhaltsstoff, welcher den Manuka-Honig so einzigartig und wertvoll macht, ist Methylglyoxal (MGO). Der Honig ist mit verschiedenen Anteilen an diesem Inhaltsstoff erhältlich (z.B. 120 +, 420 +, 600 + oder 720 +).

Kornblumenhonig enthält in hoher Konzentration Wasserstoffperoxid (H2O2). Die Menge ist mit keinem anderen Honig vergleichbar außer vielleicht mit dem Manuka Honig, ansonsten verfügt nur der Kornblumenhonig über diese Eigenschaft. Mehrere Studien und wissenschaftliche Publikationen zeigen mittlerweile, dass Wasserstoffperoxid starke antibakterielle Eigenschaften hat und in besonderem Maße Wunden heilen kann. Das Wasserstoffperoxid wird von den vielen im Honig enthaltenen Enzymen produziert, welche die Bienen an die Substanz abgegeben haben.

Propolis ist das von Bienen gesammelte Harz einiger Baumarten. Dazu gehören zum Beispiel Birke, Weide, Tanne und Kiefer. Zusammen mit Blütenpollen, Wachs und ätherischen Ölen produzieren die Bienen daraus Propolis. Die Substanz enthält viele wertvolle natürliche Inhaltsstoffe. Die Bienen nutzen sie als „Kittharz“ für ihren Bienenstock, um sich vor Eindringlingen und Krankheitserregern zu schützen. Auch uns Menschen kann dieses Bienenprodukt auf natürliche Weise vor schädlichen Mikroorganismen schützen.

Blütenpollen entstehen beim Sammeln der Bienen von Blütenstaub an vielen verschiedenen Pflanzen. Diesen Blütenstaub nehmen die Bienen mit in ihren Bienenstock und reichern ihn mit Nektar und Enzymen an. Das Ergebnis sind kleine, gold-gelbe Kügelchen mit bemerkenswerem ernährungsphysiologischem Mehrwert. Den Bienen dienen sie als Nahrung, aber auch wir Menschen können vom regelmäßigen Verzehr sehr profitieren. Blütenpollen bestehen zu 17 % aus pflanzlichem Eiweiß und enthalten viele verschiedene Aminosäuren. Zum größten Teil bestehen sie jedoch aus Kohlenhydraten, sodass sie ein tolles alternatives Süßungsmittel sind. Außerdem sind Bienenpollen reich an Vitamin A, B-Vitaminen, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Kieselsäure.

Bienenprodukte statt Antibiotika und Virostatika

Manuka Honig als natürliches Heilmittel zum Vorbeugen von Karies. Eine Studie des AECS Maaruti College of Dental Sciences & Research Center in Indien fand 2018 heraus, dass Manuka Honig bei hartnäckigen bakteriellen Infekten Abhilfe schaffen kann. Im Rahmen der Studie verglichen die Forscher die Wirkung von zertifiziertem Manuka Honig mit der von herkömmlichem Honig. Dabei kam heraus, dass Manuka Honig eindeutig größere antibakterielle Effekte zeigte als normaler Honig. Für diese Ergebnisse genügte bereits eine geringe Menge des Manukahonigs.

Propolis hilft bei Lippenherpes – und zwar besser als die Schulmedizin. Es handelt sich dabei um eine harzähnliche Substanz, mit der Bienen ihren Stock sowie ihre Waben schützen. In einer aktuellen Studie fanden tschechische Wissenschaftler heraus, dass Propolis das Ausbrechen von Herpesviren verhindern kann. Von insgesamt 379 Studienteilnehmern mit akutem Herpes trug die eine Hälfte Propolisextrakt auf ihre Lippen auf und die zweite Hälfte eine Creme mit dem gängigen Herpeswirkstoff Aciclovir. Die Anwendung erfolgte jeweils 5 x täglich. Bei den Propolis-Probanden hatten an Tag 4 nur noch 45 % der Probanden Symptome, und an Tag 5 nur noch 10 % der Probanden. Bei den Aciclovir-Probanden waren es im selben Zeitraum jeweils 75 % und 43 %, die noch Symptome aufwiesen. Propolis stellt für Betroffene also eine echte Alternative zu chemischen Herpescremes dar.

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