Buchvorstellung: Echt süß! Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich

Der übermäßige Verzehr von Industriezucker schadet unserer Gesundheit – wir zeigen Ihnen gesündere Auswege aus der „süßen Falle“. Dabei müssen Sie nicht einmal auf den süßen Geschmack verzichten, wenn Sie sich für die richtigen Alternativen zu Haushaltszucker entscheiden. Seien Sie aufmerksam und kritisch: Heutzutage ist Zucker zur regelrechten „Plage“ geworden. In nahezu jedem Fertig-Lebensmittel ist Zucker versteckt, der eigentlich nur aus „leeren“ Kalorien besteht. Der Anstieg von Zivilisationskrankheiten wie Adipositas, Bluthochdruck oder Diabetes steht in direktem Zusammenhang mit dem gestiegenen Zuckerkonsum unserer Gesellschaft. Denn bei vielen Menschen der westlichen Welt setzt sich der tägliche Speiseplan nicht mehr aus naturreinen und ursprünglichen Lebensmitteln zusammen, sondern aus degenerierten Nahrungsmitteln, welche mit dem Naturprodukt nur noch wenig zu tun haben. Zum Glück gibt es alternative Süßungsmittel, mit denen Sie Ihren Zuckerkonsum reduzieren oder gänzlich vermeiden können.

Infos zum Buch „Echt süß! Gesunde Zuckeralternativen im Vergleich“

Menschen haben verschiedene Gründe, um auf Zucker zu verzichten. Manche leiden an Diabetes und müssen ihren Zuckerstoffwechsel im Blick behalten. Andere möchten abnehmen und suchen nach kalorienfreien Zuckeralternativen. Und wieder andere sind besonders gesundheitsbewusst und möchten für ein verbessertes Wohlbefinden oder aus präventiven Zwecken keinen raffinierten Zucker zu sich nehmen. In diesem Buch erfahren Sie alles über die schädlichen Auswirkungen von Zucker und alle Gründe, um aus gesundheitlicher Sicht darauf zu verzichten. Gleichzeitig zeigt die Autorin vielfältige Alternativen auf, mit denen Ihnen der Verzicht auf Haushaltszucker gleich viel leichter fallen wird. Außerdem erfahren Sie, wie sie diese Süßungsmittel ganz einfach in ihren Alltag integrieren und sie sogar zum gesundheitsbewussten Kochen und Backen verwenden können.

Echt süß! Zuckeralternativen im Vergleich (Buch)

Welche Zuckeralternativen gibt es?

Man unterscheidet zwischen natürlichen Süßungsmitteln, natürlichen Süßstoffen bzw. Zuckerersatzstoffen. Zu den natürlichen Süßungsmitteln zählt man getrocknete Früchte oder Beeren wie zum Beispiel Datteln, Maulbeeren oder Rosinen, gemahlene Pflanzen wie zum Beispiel bei Kokosblütenzucker, Erdmandelmehl oder Süßholzwurzel, und flüssige Lebensmittel wie Agavendicksaft, Honig (Manuka oder Kornblumenhonig) oder Melasse. Diese natürlichen Lebensmittel sind komplexer aufgebaut als raffinierte Zuckerarten, da sie neben dem Fruchtzucker auch reichlich Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Diese wirken wie ein „Puffer“ um den Fruchtzucker und geben diese langsamer an unseren Blutkreislauf weiter. Deshalb hat der natürliche Fruchtzucker, welcher zum Beispiel in Obst enthalten ist, eine völlig andere Auswirkung auf unseren Organismus als isolierter Zucker.

Natürliche Süßstoffe pflanzlichen Ursprungs helfen Ihnen dabei, Zucker komplett zu vermeiden. Dazu gehören zum Beispiel Stevia aus der Steviapflanze, Xylit aus Birkenrinde oder Erythrit aus fermentiertem Mais. Sie haben eine geringere Energiedichte als Zucker und werden in deutlich kleineren Mengen verwendet. So nehmen Sie über das Süßen mit diesen Zuckerersatzstoffen kaum bis keine Kalorien auf und beeinflussen Ihren Blutzuckerspiegel und die Insulinausschüttung nur in sehr geringem Maße oder gar nicht. Sie eignen sich übrigens auch zum Kochen oder Backen. Einige dieser Süßstoffe (z.B. Xylit) sind bakteriell sind abbaubar und senken deshalb gleichzeitig auch das Kariesrisiko – eine regelrechte win-win Situation! Lediglich mit größeren Mengen dieser Süßstoffe sollten sie aufpassen, da diese dann möglicherweise abführend wirken können.

Achtung bei chemischen Süßstoffen!

Chemische Süßstoffe sind in der Lebensmittelindustrie sehr beliebt, insbesondere in als „gesund“ deklarierten Diätprodukten. Zu den gefährlichen Chemiekeulen gehören unter anderem Aspartam, Saccharin, Maltodextrin und Isomalt. Sie sind auf synthetische Weise billig herzustellen und praktisch einsetzbar, aber schaden im Übermaß verzehrt unserer Gesundheit. Unter anderem sind sie als Dickmacher bekannt, schaden dem Gehirn und der Herz-Kreislauf-Gesundheit und stehen sogar in Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen.

Künstliche Süßstoffe wirken sich negativ auf die kardiovaskuläre Gesundheit aus. Zu diesem Ergebnis kam eine 2017-er Studie der kanadischen University of Manitoba, welche 37 Studien zu chemischen Süßungsmitteln mit insgesamt 400 000 Teilnehmern überprüfte. Dabei konnten die Wissenschaftler bestätigen, dass synthetische Süßstoffe langfristig gesehen eine Gewichtszunahme begünstigen und das Risiko für Übergewicht, Diabetes Typ 2, Hypertonie und Herz-Kreislauf-Probleme erhöhen. Die Forscher begründen diese erschreckenden Ergebnisse mit der Tatsache, dass chemische Zuckerersatzstoffe den Stoffwechsel und die Zusammensetzung der Darmflora ungünstig beeinflussen. Verzichten Sie auf diese künstlichen Süßstoffe und greifen Sie lieber aus das Repertoire der Natur zurück!

Synthetische Süßstoffe stehen ganz klar in den Zusammenhang mit einem erhöhtem Schlaganfall und Demenzrisiko. Das fand im Jahr 2017 die Framingham-Studie heraus, bei der insgesamt 2888 Probanden über 45 Jahren auf ihr Schlaganfallrisiko und 1484 Probanden über 60 Jahren auf ihr Demenzrisiko untersucht wurden. Die Analyse bestätigte, dass der regelmäßige Konsum von künstlich gesüßten Softdrinks einer der Hauptfaktoren für ein erhöhtes Schlaganfall-, Alzheimer- und Demenzrisiko war (andere Risikofaktoren wie Kalorienzufuhr, Bewegungsfrequenz und Rauchen wurden herausgerechnet). Damit chemische Süßungsmittel sogar noch negativer einzuschätzen als mit Zucker gesüßte Softdrinks, denn diese wurden im Rahmen der Untersuchungen nicht mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfall oder Demenz assoziiert.

Über die Autorin von „Echt süß! Gesunde Zuckeralternativem im Vergleich“

Die Autorin Andrea Flemmer ist eine Expertin mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet Ernährung und Gesundheit. Sie ist Diplombiologin und hat am Institut für Lebensmitteltechnologie an der Technischen Universität München promoviert. Seit 1985 hält sie Vorträge zu den Themen Ernährung, Gesundheit und Umwelt. Ab 1991 hatte sie eine Stelle als kommunale Umweltschutzbeauftragte inne. Als ihre Tochter zur Welt kam, widmete sie sich ganz ihrer Leidenschaft – dem Bücherschreiben. In ihren zahlreichen Publikationen hält sie ihr Wissen zu Gesundheit und Ernährung fest, um es mit anderen Interessierten zu teilen. Neben der Thematik „Zucker“ behandelt sie in anderen Büchern zum Beispiel herzgesunde Ernährungsweisen, natürliche Abhilfe bei rheumatischen Erkrankungen oder naturheilkundliche Wege um den Krebs zu besiegen. Nach und nach hat sie sich so einen Expertenstatus zum Thema gesundheitsbewusste und präventive Ernährung aufgebaut.

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