Das Kochbuch des Ayurveda – Selbstheilung durch die Ayurvedische Küche

Psychische und physische Belastungen reduzieren mit Ayurveda – für mehr Vitalität, Wohlbefinden und Lebensfreude. Die vorherrschende, westliche Ernährungsweise mit industriell stark verarbeiteten Produkten, einem Übermaß an tierischen Proteinen und Fetten, zu viel raffiniertem Zucker und Transfettsäuren führt zu Mangelernährung, Übersäuerung und chronische Entzündungen und fördert die Entstehung von Zivilisationskrankheiten. Die westliche Medizin liefert Erleichterung für bereits vorhandene Beschwerden in Form von Medikamenten, Therapien oder Operationen. Im Englischen wird dieses Vorgehen auch als „band aid-approach“ bezeichnet. Das Ayurveda setzt hingegen an, bevor die Beschwerden sich manifestieren – es beseitigt nicht einfach nur die Symptome, sondern packt die Ursachen bei der Wurzel. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zur Schulmedizin sind die Praktiken des Ayurvedas zu 100 % natürlich und haben viel weniger bis gar keine Nebenwirkungen.

Buchvorstellung: „Das Kochbuch des Ayurveda – Selbstheilung durch die Ayurvedische Küche“

Dieses Ayurveda Kochbuch ist ein absolutes Must-Have für naturheilkundlich interessierte Menschen! Mit ansprechenden Bildern und informativen Texten führt es Sie in die Grundlagen der ayurvedischen Koch- und Heilkunst ein. Es bietet Ihnen 100 köstliche und traditionelle Rezepte aus dem klassischen Ayurveda. Bei jedem Rezept erfahren Sie nicht nur Zutaten und Zubereitung, sondern auch Sinn und Nutzen der enthaltenen Lebensmittel bei verschiedenen Beschwerden und Krankheitsbildern. Weiterhin beschreibt die Lektüre rund 300 ayurvedische Hausmittel bei verschiedenen Beschwerden und Krankheitsbildern. Dazu gehören zum Beispiel Diabetes, Atemwegsinfekte, Hautkrankheiten oder Migräne. Außerdem liefert es gleich einen Fragebogen zur Ermittlung des eigenen Konstitutionstypen (Dosha) mit. Dieses Ayurveda Kochbuch ist also nicht nur ein Rezeptbuch, sondern auch ein Ayurveda Ratgeber mit hilfreichen Tipps und Tricks in Theorie und Praxis der ayurvedischen Heilkunst. Auf 288 Seiten erfahren Sie alles über die alten und bewährten indischen Traditionen für mehr Vitalität und Gesundheit. Wer die Würze und Vielfalt der indischen Küche liebt, den wird dieses Buch nicht enttäuschen. Von klassischen Dhal-Rezepten und Samosas bis hin zu ausgefallenen Rezepten, die Sie neu entdecken dürfen – es ist für jeden etwas dabei. Eine Bereicherung nicht nur für die Küche, sondern auch für die Gesundheit!

Über den Autoren des Ayurveda-Buches

Das Buch wurde vom indischen Ayurveda-Experten Vasant Lad geschrieben, der zu den bekanntesten ayurvedischen Ärzten der Welt gehört. Vasant Lad leitet das Ayurveda-Institut in Albuquerque in New Mexico, USA. Er ist indischer Arzt, Professor, Direktor des Instituts und Autor. Er machte seinen Bachelor of Ayurvedic Medicine and Surgery (B.A.M.S.) an der University of Pune in Indien, und anschließend seinen Master of Ayurvedic Science (M. A. Sc.). Anschließend arbeitete er viele Jahre am Ayurveda Hospital in Pune und als Professor für klinische Medizin am Pune University College of Ayurvedic Medicine. In seinem Wirken und Lehren kombinierte er westlich medizinische Methoden mit traditionell ayurvedischen, da er sich aus der Kombination beider Ansätze die beste Wirkung versprach. Als er 1979 nach Amerika kam, gründete er kurz darauf (1984) das Ayurvedic Institute in Albuquerque/New Mexiko. Der Experte ist Berater der National Ayurvedic Medical Association, der California Association of Ayurvedic Medicine und Colorado Ayurvedic Medical Association. Außerdem ist er Mitglied des Mount Madonna Institute College of Ayurveda und des Dinacharya Institute in New York City. Co-Autorin ist seine Frau Usha Lad, passionierte Köchin und verantwortlich für die Kreation der leckeren Rezepte.

Prinzipien des Ayurveda

Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda „Das Wissen (veda) vom langen Leben (ayur)“. Das ganzheitliche Ayurveda Prinzip setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Ernährungslehre, Reinigungskuren, Massagen und Yoga. Zwar ist Ayurveda komplexer, als es auf den ersten Blick scheint – die Grundsätze sind jedoch für jeden leicht verständlich und erlernbar. Als Basis des Ayurveda dient eine ganzheitliche Philosophie, welche den Menschen als individuelle Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet. Angestrebt wird ein ausgeglichener und kraftvoller Zustand dieser drei Komponenten, auf dessen Grundlage ein gesundes und erfülltes Leben möglich ist. So wird „Gesundheit“ im Ayurveda nicht nur als das Gegenteil von Krankheit definiert, sondern auch als „svastha“ – das heißt so viel, wie im Einklang mit sich selbst zu sein. Krankheiten hingegen werden im Ayurveda so angesehen, dass die innere Balance aus dem Gleichgewicht gerät. Faktoren, die eine Dysbalance auslösen können, sind falsche Ernährung und falscher Lebensstil, übermäßiger Stress und falscher Gebrauch der Sinne.

Im Ayurveda wird zwischen drei verschiedenen Doshas (= Konstitutionstypen) unterschieden: Vata, Pitta und Kapha.

  • Vata (Raum und Luft = Bewegungsprinzip)
  • Pitta (Feuer und Wasser = Hitze- bzw. Verdauungsprinzip)
  • Kapha (Wasser und Erde = Strukturprinzip)

Bei den Tridosha handelt sich dabei um dynamische Lebensenergien, welche unsere biologischen Prozesse, unseren Geist und unser Bewusstsein steuern. Bei jedem Menschen ist in der Regel ein Dosha (oder auch zwei) stärker ausgeprägt als die anderen. Wenn sie jedoch sehr unausgewogen sind, ist das die Grundlage für die Entstehung von Krankheiten.

Bei der Ernährung liegen die Schwerpunkte auf der richtigen Kombination der Nahrungsmittel sowie deren leichter Verdaulichkeit. Es handelt sich dabei um das wichtigste Prinzip. Ziel ist es, eine Balance zwischen den drei Dosha Typen zu erreichen, nur so kann kurz- und langfristig Gesundheit und Wohlergehen erreicht werden. Wenn unsere Doshas im Gleichgewicht sind, sind wir fit und gesund. Wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten sind, bahnen sich Unwohlsein und Krankheiten an. Deshalb sollten je nach Dosha die jeweils gegensätzlichen Lebensmittel verzehrt werden (bzw. Lebensmittel mit dem Konstitutionstyp entgegengesetzten Eigenschaften). Ist der „heiße“ Pitta-Typ sehr ausgeprägt, sollten kühlende, adstringierende Lebensmittel verzehrt werden (bitter, herb, süß). Steht der „kalte/schwere“ Kapha-Typ im Vordergrund, sollten bittere, herbe und scharfe Lebensmittel verzehrt werden. Und wenn der „leichte/aktive“ Vata-Typ zu stark ausgeprägt ist, sollten süße, saure und salzige Lebensmittel verzehrt werden.

Obwohl jeder Typ andere Eigenschaften und Bedürfnisse hat, gelten die Grundlagen der Ayurveda Ernährungslehre für alle Doshas:

  • Essen Sie nur, wenn Sie Hunger haben.
  • Nehmen Sie jede Mahlzeit ohne Ablenkung zu sich.
  • Trinken Sie zu jeder Mahlzeit.
  • Halten Sie eine Pause von mindestens 3 Stunden zwischen jeder Mahlzeit ein.
  • Essen Sie Ihre Hauptmahlzeit am Mittag und abends nur leicht.
  • Essen Sie nicht bis zum Völlegefühl.
  • Verzehren Sie frische Lebensmittel und richten das Essen appetitlich an.
  • Jede Mahlzeit sollte alle sechs Geschmacksrichtungen vereinen (süß, sauer, salzig, herb, bitter und scharf)

Integrieren Sie bewährte Ayurveda Lebensmittel in Ihren Speiseplan

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