Lupinen – vielseitige Alternative zu Soja

Lupinen sind beliebte und vielseitige Hülsenfrüchte. Sie sie verwandt mit Bohnen, Erbsen und Co. Im alten Ägypten und Griechenland hatten sie denselben Stellenwert wie Getreide. Der gesundheitliche Nutzen der Süßlupine wurde im 12. Jahrhundert durch die Kräuterexpertin Hildegard von Bingen bekannt. Süßlupinensamen sind reich an hochwertigen pflanzlichen Proteinen, Ballaststoffen und Mikronährstoffen wie Calcium, Magnesium, Kalium, Zink und Mangan sowie Vitamin E und B-Vitaminen. Aktuell ist die Süßlupine dank ihres interessanten Spektrum natürlicher Inhaltsstoffe wieder in aller Munde. In gut sortierten Online-Shops können Sie ganze Lupinensamen, Lupinenschrot und Lupinenmehl bestellen. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und integrieren Sie Lupinen in Ihre Ernährung!

Wissenswertes zum Anbau von Lupinen

Die ursprüngliche Heimat der Lupine sind die Länder rund um das Mittelmeer. Mittlerweile gedeiht sie auch in Deutschland in hervorragender Qualität. Der Lupinen Anbau bringt Vorteile für deutsche Böden mit sich, denn es handelt sich um eine umweltfreundliche und nachhaltige Pflanze. Dank ihres verzweigen, tiefen Wurzelsystems sammelt sie effizient Stickstoff aus der Erde, welcher sich im Laufe der Zeit in den Äckern ansammelt, und verbessert nebenbei die Bodenqualität. Früher schmeckte die Süßlupine durch ihren hohen Alkaloidgehalt recht bitter, durch durchdachte Züchtungen sind die meisten angebotenen Sorten heutzutage jedoch alkaloidarm.

Süßlupineneiweiß ist besonders hochwertig

Die Lupine hat einen erstaunlich hohen Eiweißgehalt von 36 – 48 % und enthält alle lebenswichtigen Aminosäuren. Unser Körper baut sich zu rund 20 % aus Eiweiß auf. Proteine setzen sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen. Unser Körper kann essentielle Aminosäuren nicht selbst herstellen, sodass wir sie regelmäßig über die Ernährung aufnehmen müssen. Besonders reich ist die Hülsenfrucht an Lysin, Tryptophan und Methionin. Da Proteine die Bausteine unserer Zellen sind, ist eine ausreichende Versorgung mit hochwertigem Eiweiß wichtig für verschiedene Körperfunktionen und unsere Muskeln. Gleichzeitig sind die Saaten relativ kohlenhydrat- und fettarm sowie frei von Gluten und Stärke.

Lupine als idealer Ersatz für Soja und tierische Proteine

Lupinen sind die bessere Alternative zu Soja und Milchprodukten. Die Samen sind ebenso eiweißreich wie Sojabohnen, dafür haben sie weniger Fett und mehr Ballaststoffe. Zudem sind Sojapflanzen häufig gentechnisch verändert, bei Lupinen trifft das nicht zu. Außerdem ist Lupinenprotein besser verdaulich als Sojaprotein, da es im Gegensatz zu diesem keine schwerverdaulichen Purine enthält. Auch im Vergleich zu Milch, Joghurt, Käse und Co. schneidet Lupineneiweiß besser ab. Wie viele andere pflanzliche Proteine wirkt Lupinenprotein auf unseren Organismus basisch und sorgt für die richtige Balance in unserem Säure-Basen-Haushalt.

So bereichern Sie Ihren Speiseplan mit Süßlupinen

Lupinen sind vielfältig und ideal zum Kochen, Braten & Backen. Bevor Sie Lupinen für Ihre Mahlzeiten verwenden können, kochen Sie die ganze oder zerkleinerte Saat für ca. 10 Minuten in salzigem Wasser und lassen sie danach noch mal 10 weitere Minuten quellen. Gekocht schmecken die Samen in Gemüsepfannen und warmen Salaten, als vegane Bratlinge oder als abwechslungsreiche Beilage. Gemahlenen dient die Süßlupine als proteinreicher Ersatz für Getreidemehle. Herkömmliches Mehl können Sie mit rund 15 – 20 % Süßlupinenmehl ersetzen. So stellen Sie Low Carb Backwaren her, die auf natürliche Weise weniger Kohlenhydrate und mehr Proteine enthalten. Die Samen färben Brot und Gebäck von Natur aus leicht gelb und verleihen ihnen einen zarten Nussgeschmack. Übrigens kann man aus Süßlupinenschrot auch Süßlupinenkaffee herstellen – wie den Café Pino!

         

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