Schutz vor Krebs dank Hülsenfrüchten und Vitamin A?

Vitamin A schützt vor Hautkrebs. Eine amerikanische Langzeitstudie der Brown University in Providence/USA fand heraus, dass Vitamin A ein normales Wachstum von Hautzellen fördert / Menschen mit hohem Vitamin A Verzehr seltener an Hautkrebs erkrankten. In einer Langzeitstudie erkrankten diejenigen, die besonders viel Vitamin A mit der Nahrung aufnahmen, seltener an einem Plattenepithelkarzinom. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen mit hoher Vitamin A-Aufnahme seltener an Hautkrebs erkrankten als Menschen mit geringer Zufuhr. Die Forscher sind sich jedoch noch nicht sicher, ob dieser Tatsache eine kausale Beziehung zugrunde liegt, oder ob Menschen mit hoher Zufuhr des Vitamins sich einfach generell gesünder ernähren. Im Zuge ihrer Analyse werteten die Forscher zwei Studien mit insgesamt fast 125 000 Teilnehmern aus. Über mehrere Jahre hinweg notierten diese ihre tägliche Vitamin A Aufnahme. Diejenigen Probanden mit der höchsten Aufnahme an Vitamin A hatten ein um 12 – 17 % geringeres Hautkrebsrisiko.

Hülsenfrüchte verlängern das Leben und verringern das Krebsrisiko. Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass Menschen mit lateinamerikanischer Abstammung ein um 24 % geringeres Risiko für frühzeitigen Tod durch Zivilisationskrankheiten aufweisen als der durchschnittliche US-amerikanische Bürger – und das obwohl sie tendenziell in größerer Armut leben und einen niedrigeren Bildungsstatus sowie eine mangelhafte Gesundheitsvorsorge haben. Dieses Phänomen wird auch als „Hispanisches Paradoxon“ bezeichnet. Nachdem die Wissenschaftler Rauchen, unterschiedliche Sportgewohnheiten und genetische Disposition ausschließen konnten, begründeten sie diese Ergebnisse mit den besonderen Ernährungsgewohnheiten dieser Bevölkerungsgruppe. Obwohl Latinos in Amerika nur 10 % der Bevölkerung ausmachen, essen sie 1/3 der im Land konsumierten Bohnen! Hülsenfrüchte versorgen unseren Organismus mit vielen wichtigen Vitalstoffen und haben antientzündliche Eigenschaften. Denn die enthaltenen Ballaststoffe dienen als Nährboden für unsere nützlichen Darmbakterien, welche wiederum kurzkettige Fettsäuren mit entzündungshemmender Wirkung produzieren. Das ist insbesondere effektiv bei der Prävention von Lungenkrebs aber auch bei anderen Krebsarten. So haben Latinos unter allen Bevölkerungsgruppen das geringste Risiko für Lungenkrebs, Blasenkrebs, Kehlkopfkrebs und Darmkrebs.

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