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Jetzt also doch: Die Warnung vor Paracetamol 03.10.2011


Bisher war er eines der klassischen schulmedizinischen  Allheilmittel: der Wirkstoff Paracetamol – eine kreative Ableitung des chemischen Begriffes Para-Acetylaminophenol. Er kam immer dann zum Einsatz, wenn Groß und Klein z. B. unter Kopfschmerzen litten oder sich erkältet hatten. Das sollte sich jetzt ändern. Denn das vermeintlich ach so harmlose Mittel birgt gesundheitliche Risiken mit Langzeitfolgen.

Bisher wurde dem Arzneimittel von schulmedizinisch geprägten Wissenschaftlern und sogenannten Experten volle Harmlosigkeit attestiert, was sogar bei Schwangeren und Kindern dazu führte, zügig und sorglos zum Medikament zu greifen. Wie wenig sinnvoll und sogar gefährlich der Griff zum Apothekenschrank für werdende Mütter und Heranwachsende tatsächlich ist, zeigen jetzt neue Studien. So soll die Einnahme des Schmerzmittels bei Schwangeren das Asthma- und Allergierisiko des noch ungeborenen Lebens massiv erhöhen. Ihnen wird nun endlich davon abgeraten, die bittere Pille zu schlucken. Und auch Kinder sollten vor dem Arzneimittel verschont bleiben. Denn die Langzeitstudie ISAAC (International Study of Asthma and Allergies in Childhood) zeigt jetzt nach zwanzig Jahren und der Untersuchung von zwei Millionen Kindern und Jugendlichen aus 106 Ländern, dass sich das Risiko Allergien und Asthma zu entwickeln, für diese Altersgruppe durch die – auch unregelmäßige – Einnahme des Wirkstoffs verdoppelt.

Wer Kopfschmerzen in den Griff bekommen will, kann das auch auf naturheilkundliche Weise – nebenwirkungsfrei! Langfristig ist es z. B. sinnvoll den Organismus und die Psyche gleichermaßen vom Stress zu befreien. Wer hin und wieder die Seele baumeln lässt, hat seltener Verspannungen und damit auch weniger Kopfweh. Eine häufige Ursache für das Hämmern im Kopf ist aber auch ein Ungleichgewicht des Säure-Basenhaushalts. Wer dieses durch eine entsprechende Lebensweise und vitalstoffreiche Ernährung wieder ausbalanciert, wird die Beschwerden oft dauerhaft los.

Im akuten Schmerzanfall bietet die Natur übrigens eine wunderbare Möglichkeit zur Schmerzstillung. Sie ist kostengünstig, fast überall zu haben und wirkt mindestens so gut, wie die Schmerztablette aus dem Medikamentenschrank: 500 ml bis einen Liter nicht zu kaltes Leitungswasser zügig trinken. Meist ist das Kopfweh dann innerhalb von dreißig Minuten erledigt. Schneller geht das auch nicht mit Chemie und Pharmazie.

Wer längerfristig oder gar dauerhaft an Kopfschmerzen leidet, sollte aber in jedem Fall die Ursachen vom Heilpraktiker oder Mediziner des Vertrauens abklären lassen.

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