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Antioxidantien bei Asthma & Depressionen

Eine antioxidantienreiche Ernährung hilft bei Asthma. Im Vergleich zu gesunden Vergleichspersonen haben Asthmatiker weniger Antioxidantien im Blut (z.B. Carotinoide wie Lycopin, Lutein). Eine Studie der University of Newscastle in Australien aus 2012 untersuchte was passiert, wenn Asthmatiker mehr Obst und Gemüse essen und was im Gegenzug dazu passiert, wenn sie davon zu wenig essen. 140 Asthmatiker wurden in zwei Gruppen eingeteilt, von denen sich eine zwei Wochen lang antioxidantienreich (7 Portionen Obst & Gemüse) und die andere antioxidantienarm (3 Portionen) ernährte. Das Ergebnis: Asthmatiker mit hohem Obst-Gemüse-Konsum hatten mit 20 % ein deutlich geringeres Risiko, innerhalb von drei Monaten Asthmaanfälle zu erleiden, als diejenigen mit niedrigem Frischkost-Konsum und 40 %igem Rückfallrisiko. Übrigens hatte die zusätzliche Supplementierung von Carotinoiden nicht denselben Effekt – essen Sie lieber vollwertige, vitalstoffreiche Pflanzen um Asthma effektiv zu bessern!

Buchvorstellung: „Kerngesundes OPC – Superfood Traubenkernöl“

Die antioxidative Kraft von Traubenkernen

Traubenkerne sind ein regelrechtes Superfood. Als „Superfoods“ gelten Lebensmitteln mit besonderen gesundheitsfördernden Eigenschaften. Verantwortlich für die positive Wirkung von Traubenkernen ist ihr hoher Gehalt an OPC. OPC ist eine Abkürzung für den Begriff „Oligomere Proanthocyanidine“ und wird auch als Resveratrol bezeichnet. Es handelt sich dabei um sekundäre Pflanzenstoffe, welcher der Gruppe der Polyphenole zugeordnet werden. Wie viele Polyphenole ist OPC ein starkes Antioxidans. Als Antioxidans bekämpft es freie Radikale und schützt unsere Zellen vor den schädlichen Auswirkungen von oxidativem Stress. Eine der bedeutendsten Quellen für OPC sind die Kerne von roten Weintrauben. In Traubenkernen steckt dank OPC ein enormes Heilpotential. Es hilft bei Haut- und Augenprobleme, Allergien, PMS, Entzündungen, stärkt das Immunsystem, erweitert die Blutgefäße und sorgt für ein faltenfreies und jüngeres Hautbild. Außerdem wirkt OPC blutverdünnend, entzündungshemmend und schützt gegen UV-Strahlen.

Antioxidative Superkraft dank Astaxanthin

Astaxanthin zählt zu den stärksten Antioxidantien, die es gibt. Das Antioxidans schützt unsere Zellen vor der schädlichen Wirkung von freien Radikalen und oxidativem Stress. So ist Astaxanthin als Radikalfänger effektiver als Beta Carotin, Lycopin, Coenzym Q10 und noch viel effektiver als Vitamin C. Die meisten seiner positiven Eigenschaften hängen mit dem hohen antioxidativen Potential von Astaxanthin zusammen. Heute sehen wir immer häufiger Menschen die eine Degeneration der Makula haben. Die Makula ist im Auge der Fleck des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Langfristig führt eine Makuladegeneration zum Erblinden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Pflanzenvitalstoffe – wie Carotinoide und Anthocyane – wohl in der Lage sind, einen Einfluss auf die normale Funktion und Gesundheit der Makula auszuüben. Verbunden mit anderen Ernährungsmaßnahmen und dem Tragen einer Sonnenbrille bei grellem Sonnenlicht, kann eine Schädigung verzögert oder verhindert werden.

Die zellschützende Wirkung von Antioxidantien

Antioxidantien schützen vor freien Radikalen – das hört man oft. Aber was genau steckt eigentlich dahinter? Und vor allem: Wie können wir uns ausreichend damit versorgen?

Viele gesundheitliche Beschwerden lassen sich auf einen Übeltäter zurückführen: Freie Radikale. Dabei sind freie Radikale grundsätzlich nichts schlechtes, sondern ein natürlicher Bestandteil unseres Organismus. Sie entstehen durch die Aktivität unseres Immunsystems oder im Zuge der Zellatmung. Bei freien Radikalen handelt es sich um Sauerstoffverbindungen mit hoher Reaktionsfreudigkeit. Weil ihnen ein Elektron fehlt, binden sie im Rahmen von Oxidationsprozessen Elektronen aus anderen Molekülen an sich.

Die Produktion freier Radikale durch unsere natürlichen Körperfunktionen ist also noch kein Grund zur Sorge. Wir sind jedoch täglich mit Umwelteinflüssen konfrontiert, die die Bildung von freien Radikalen stark erhöhen. Dazu gehören Transfette, chemische Pflanzenschutzmittel, Putzmittel oder Kosmetika, künstliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Rauchen, Luftverschmutzung und übermäßige UV-Strahlung. Die Kombination dieser Faktoren führt zu einer stark erhöhten Konzentration an freien Radikalen im Körper. Es kommt zu einer Kettenreaktion, denn durch die Suche nach dem passenden Puzzleteil entstehen ständig neue freie Radikale. Man bezeichnet diesen Zustand als oxidativen Stress. Im Übermaß belastet er den Körper, fördert Zellschäden und die Entstehung von Krankheiten.

Die gute Nachricht: Freie Radikale können ganz leicht unschädlich gemacht werden – und zwar mithilfe von Antioxidantien. Antioxidantien sind Moleküle, welche die freien Radikale neutralisieren, indem sie freiwillig ein Elektron an sie abgeben. Dadurch unterbrechen sie die Kettenreaktion und wenden die zerstörerische Wirkung der freien Radikale ab. Hinter der zellschützenden Wirkung von Antioxidantien steckt also bloße Biochemie.

Übrigens: Obwohl Antioxidantien kontinuierlich Elektronen abgeben, werden aus ihnen keine freien Radikale, da sie sich gegenseitig unterstützen und wieder regenerieren. Besonders effektiv sind die Radikalfänger also im Zusammenspiel. Es ist daher wichtig, immer viele verschiedene Antioxidantien in die Ernährung zu integrieren.

Antioxidanten kann man in fünf große Gruppen einteilen: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders starke Antioxidantien sind die Vitamine C, E und A sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Kupfer. Sekundäre Pflanzenstoffe mit starker antioxidativer Wirkung sind z.B. Polyphenole, Anthocyane und Flavonoide.

Durch die Enzymproduktion kann unser Organismus Antioxidantien teilweise auch selbst herstellen. Diese Menge reicht jedoch nicht aus. Antioxidantien müssen daher ausreichend vorhanden sein, um ihre schützende Wirkung zu entfalten.

So wie es beim Blutdruck- und Cholesterinwert bereits gang und gäbe ist, sollte jeder Mensch seinen Antioxidantien-Status kennen. Ein hoher Antioxidantien-Status weist auf ein stabiles Immunsystem hin. Man kann ihn ganz einfach durch eine sogenannte Spektroskopie durch die Haut ermitteln. Früher waren zu diesem Zweck sperrige Laborgeräte notwendig, aber mittlerweile gibt es dazu weitaus handlichere, tragbare Geräte.

Aber wie misst man eigentlich den antioxidativen Wirkungsgrad von Lebensmitteln? Dafür ist die Oxygen Radical Absorbance Capacity zuständig – kurz: ORAC. Der ORAC-Wert gibt an, wie viele freie Radikale ein Lebensmittel „abfangen“ bzw. unschädlich machen kann. Angegeben wird er in µmol TE/100g (ausgesprochen: Mikro Mol Trolox Equivalent). Je höher dieser Wert, desto höher die antioxidative Kraft des Lebensmittels. Empfohlen wird eine tägliche Einnahme von 3 000 – 7 000 ORAC-Einheiten.

Lebensmitteln mit hohem ORAC-Wert (in µmol TE pro 100g):
Traubenkernmehl – 100.000 µmol
Kakaopulver, roh – 95.500 µmol
Schokolade, dunkel – 49.926 µmol
Moringablätter – 46.000 µmol
Acai-Pulver – 39.127 µmol
Maqui-Beeren – 27.600 µmol
Goji-Beeren – 25.300 µmol
Aroniabeeren, getrocknet – 22.824 µmol
Mangostansaft – 17.000 µmol

Auch Kräuter sind ausgesprochen reich an Antioxidantien mit ORAC-Werten von bis zu 290 000 µmol. Davon nimmt man jedoch nur sehr geringe Mengen auf, sodass sie in dieser Liste nicht aufgeführt sind. Mit frischen Beeren, Trockenfrüchten und Fruchtpulvern, verschiedenen Gemüsesorten, Sprossen, Samen, Nüssen und kaltgepressten Ölen kann man seinen Bedarf an Antioxidantien aber problemlos decken.

Diese Kräuter und Gewürze bringen Sie gut über den Winter

Der Winter steht vor der Tür. Die kalten Tage des Jahres bringen Erkältungen, laufende Nasen und die allseits gefürchtete Grippe mit sich. Richtig Vorsorgen und Versorgen ist  besonders wichtig: Die folgenden Kräuter und Gewürze bringen das Immunsystem auf Trab und sagen Infekten den Kampf an.

Wenn es draußen kalt wird, ist der Verzehr von wärmenden und vitalstoffreichen Speisen besonders wichtig. Dunkelorange Gemüsesorten wie Süßkartoffeln, Kürbis oder Karotten versorgen das Immunsystem mit dem wärmenden Beta-Karotin. Wurzelgemüse wie Zwiebeln, Kohlrueben und Steckrueben, helfen beim Aklimatisieren in der kalten Jahreszeit. Zu den wärmende Lebensmitteln zählen außerdem Rucola, Brokkoli und Wasserkresse. Auch Nüsse und Samen sind als wärmender Snack bestens geeignet. Hinzukommen schwarzer Pfeffer und Kardomon, die aufgebrüht im Tee oder als Gewürz in Speisen ihre wärmende und entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Nachfolgend einige weitere Gewürze und Kräuter, die für die kalten Tage des besonders Jahres geeignet sind:

Koriander

Koriandergrün ist ein beliebtes Würzkraut in der asiatischen Küche. In unseren Breitengraten machen vorallem die Samen der Korianderpflanze von sich reden. Sowohl Samen als auch Blätter wirken entzündungshemmend und glänzen durch ihre schmerzlinderten Eigenschaften. Cilantro wird von Heilpraktikern gegen Fieber, bei Infekten und Allergien eingesetzt. Das grüne Kraut entgiftet, leitet Schwermetalle aus dem Körper.

Kurkuma

Kurkuma wird im Ayureda schon seit Jahrtausenden verwendet, um gesundheitliche Beschwerden zu behandeln. Auch die konventionelle Medizin lernt die Vorzüge der goldgelben Wunderknolle immer mehr zu schätzen. Als natürlicher Entzündungshemmer und kraftvolles Antioxidant unterstützt Kurkuma das Immunsystem. Mediziner setzen Kurkuma erfolgreich geben Arthritis, Diabetes und sogar gegen Krebs ein.

Echinacea

Echinacea wirkt antibakteriell, fördert das Immunsystem und reinigt das Blut. Die Pflanze zeigt sich besonders effektiv bei Durchfall, Magengeschwüren, Krebs und Infektionen. Naturheilkundebücher sehen in Echinecea ein wirksames Kraut gegen unterschiedlichste bakterielle Beschwerden. Dazu zählen: Diphterie, Salmonellen und Candida. Eccincae dient als wichtiger Bestandteil in vielen Rezepturen gegen Grippe und Erkältungen. Als Anwendungform empfehlen sich Kapseln oder Flüssigextrakte.

Chayenne Pfeffer

Cayenne Pfeffer zählt zu den Nachtschattengewächsten. Diese Pfefferart ist reich an Vitamin C,  hilft gegen Husten und bei Verschleimung. Chayenne Pfeffer ist zudem ein erstklassiger Entzündungshemmer. Tipp: Verwenden Sie Chayenne Pfeffer als feurige Beigabe in Eintöpfen und Suppen. Dosieren Sie vorsichtig! Vermeiden Sie den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.

Minze

Minze wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Naturärzte und Heikpraktiker setzen die Minze ein, um Verdauerungsbeschwerden und Durchfall zu behandeln. Weitere beliebte Einsatzbereiche der Minze sind: Koliken, Fieber, Kopfschmerzen, Herzrasen, Gallensteine oder Reizdarm. Gerade bei Grippe bedingten Kopfschmerzen oder Uebelkeit, zeigt sich die Minze als besonders schmerzlindernd und heilsam.

Kamille

Die Grippe bringt uns oft um den Schlaf. Manche Arzneimittel wühlen uns auf, andere schlagen auf den Magen. Anders die Kamille: Die kleine, weißgelbe Blume besänftigt den Magen, entlastet Körper und Geist. Die Kamille entspannt die Muskeln, lindert schmerzen. Tipp: Nehmen sie eine Tasse Kamille Tee vor dem Einschlafen zu sich.

Zimt

Zimt trocknet feuchte Stellen im Körper und wärmt Menschen, die ständig frieren oder an schwacher Zirkulation leiden. Neben seiner Qualitäten als Antiseptikum ist Zimt ein exzellenter Verdauungsförderer. Zimt einen verleiht er Speisen ein charaktervolles Aroma, und unterstützt zugleich die Gesundheit an vielen Fronten: Zimt reguliert den Blutzuckerspiegel, hilft gegen Krebs und verhindert die Bildung von Blutgerinseln. Zimt ist ein sehr wärmendes Gewürz, regt die Zirkulation in Händen und Füßen an. Daneben stimuliert er Leber und Nieren.

Knoblauch

Knoblauch hilft resistenter gegen Infektionen zu werden. Knoblauch ist ein exzellenter Vasodilator und verbessert die Zirkulation. Knoblauch verfügt über natürliche antibakterielle und antivirale Eigenschaften.  Im Kampf gegen Erkältungen und Grippe beweist sich Knoblauch als sehr wirksam. Knoblauch fördert das Immunsystem und wird sowohl von der ganzheitlichen als auch von der konventiollen Medizin verwendet, um Cholesterin und Herzbeschwerden zu senken und zu lindern.

Ingwer

Als natürliches Antioxidant und Antiseptikum verbessert Ingwer die Zirkulation in allen Bereichen des Körpers. Ingwer ist ein Klassiker der Kröutermedizin, der obendrein als Kochzutat verwendet wird. Die Ingerwerwurzel wird für eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, wie z.B. Verdauungsbeschwerden oder Schmerzen, selbt bei ernsten Beschwerden wie Arthritis. Ingwer ist ein sehr warmes Lebensmittel, das zugleich die Verdauung fördert.