Markiert: Brustkrebs

Ganzheitliche Krebsberatung /Krebs 21 / Bettina Wiegrebe

Informationen zum Thema Krebs, Beratung und/ oder Begleitung bei Krebserkrankungen, Prävention und alle Fragen (ob direkt nach der Diagnose oder später) zum Thema Krebs – das ist es, womit ich mich vor allem beschäftige.

Als ganzheitliche Krebsberaterin, ausgebildet durch Lothar Hirneise, arbeite ich seit einigen Jahren zusammen mit dem Verein „Krebs 21“ vormals „Menschen gegen Krebs“(www.krebstherapien.de). Seit der Umbenennung des Vereins in diesem Frühjahr 2009 stehe ich dem Verein auch als Vorstand zur Verfügung. Ziel unserer Arbeit ist es, unseren gemeinsamen Traum von einer Welt, in der der Name Krebs keine Chance mehr hat, Angst und Schrecken zu verbreiten, Wirklichkeit werden zu lassen.

Zusammen mit Lothar Hirneise und meinen KollegInnen (allesamt ausgebildete ganzheitliche KrebsberaterInnen, siehe www.ganzheitliche-krebsberatung.de) setze ich mich dafür ein, dass vom Krebs betroffene Menschen sehr viel über die Herausforderung KREBS lernen können und anschließend selbst entscheiden, welche Therapie Sie wählen.

Unsere Vision: Viele (sehr viele!!) Menschen fordern das Recht auf Wahlfreiheit bei der Therapie Ihrer Krebserkrankung und folgerichtig die Bezahlung der gewählten Therapieform durch die Krankenkassen – unabhängig davon, ob diese schulmedizinisch anerkannt ist oder nicht.

Unsere Arbeit: Zusammen mit den von Krebs betroffenen Menschen erarbeiten wir einen individuellen Tagesablauf, der all das beinhaltet, was jeder selbst tun kann und sollte. Wir sprechen über die Wichtigkeit der Ernährung, nicht unbedingt in Form einer speziellen Krebsdiät, sondern darüber, wie wichtig es ist natürliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu uns zu nehmen. Lebensmittel, die diesen Namen noch verdienen und wie man sie zubereitet und kombiniert. Hier sind die Angaben von Frau Dr. Johanna Budwig Grundlage unserer Empfehlungen.

Entgiftungsmaßnahmen, die jeder selbst zu Hause durchführen kann und die, die üblichen Entgiftungsorgane nicht nur anregen, sondern konkret unterstützen. Dazu gehören bspw. basische Bäder und Einläufe.

„Entgiftung“ im seelisch-geistigen Bereich, also energetisches Arbeiten ist ein weiterer und sehr wichtiger Bereich über den wir sprechen und den wir ebenfalls fest einplanen in den Tagesablauf.

Alles zusammen ergibt das sogenannte “ 3 E – Programm (entwickelt von Lothar Hirneise).

Ergänzend werden verschiedene Therapien (wenn notwendig und sinnvoll) empfohlen. Außerdem begleiten wir auch Menschen zu Arztgesprächen oder bereiten dasselbe vor, unterstützen bei Auseinandersetzungen mit Kostenträgern und suchen Urlaubsmöglichkeiten raus, wo Menschen sich z.B. nach der Kost von Frau Dr. Budwig verwöhnen lassen können.

Fazit: Viele Jahre Erfahrung mit Krebs und anderen chronischen Kranken zeigen ganz klar:

Naturnahe und vielseitige Ernährung und Entgiftung sowie viel Bewegung sollten Sie sich zur festen Gewohnheit machen. Bleiben Sie jedoch nicht auf der körperlichen Ebene stehen, sondern ergänzen Sie sie unbedingt mit der energetischen Arbeit.

Entschlacken Sie Ihren Geist, nähren Sie Ihre Seele und freuen Sie sich Ihres Lebens. Jetzt!

Bettina Wiegrebe, Ganzheitliche Krebsberatung, Tellweg 15, 97292 Uettingen bei Würzburg, Tel 09369 / 98 07 40, www.wiegrebe.de/krebsberatung

Oestrogen-Dominanz:

Immer früher setzt die Geschlechtsreife bei Frauen ein, auch die Spermienzahl von Männern sinkt dramatisch: Östrogen-Dominanz ist hier ein oft gehörter Begriff. Das Östrogene an sich wichtig sind, merken wir spätestens an unserer Laune, wenn der Hormon-Pegel im Keller ist. Problematisch wird es, wenn wir zuviele künstlich erzeugte Hormone aufnehmen und „ungesunde Östrogene“ die Überhand bekommen.

Was sind Östrogene?

Östrogene gelten als die wichtigste Klasse der Hormone. Als natürliche Sexualhormone werden sie von den Nebennieren und den Eierstoecken produziert. Es gibt mindestens zwei dutzend bekannte Östrogenarten, die in ihrer Funktion varrieren. Ihre Aufgaben liegen hauptsächlich im Zellwachstum und in der Zellteilung: Sie sorgen für das Brustwachstum bei Frauen, halten die Sexualorgane aktiv, leiten die körperlichen Veränderungen während der Pupertät ein und stimmulieren den Menstruationszyklus. Östrogene sind allgemein sehr wichtig für die Gesundheit, manche wichtiger als andere. Außerdem steuern sie die Stimmung und das Wohlbefinden.

Zudem existieren alle Hormone in einem dynamischen Verhältnis zueinander, wem es an Östrogen mangelt, dem fehlt es auch an DHEA, Testosterone und Progresterone.

Problem Östrogen Dominanz

Wenn die Östrogen-Funktion und der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten, dann vermehrt sich die Anzahl der Östrogene. Östrogen-Dominanz bedeutet ein Übermaß an Östrogenen im menschlichen Stoffwechsel, dies gilt für körpereigene Östrogene genauso, wie für Hormone, die wir aus der Umwelt aufnehmen. Frauen und Männer sind gleichermaßen betroffen. Beide, Frauen und Männer, sind ausgerüstet mit den gleichen Hormonen wie Östrogen, Testosteron und Progesterone, aber in einem unterschiedlichen Verhältnis: Für eine vitale Gesundheit, muss das hormonelle Gleichgewicht passen.

Symptome einer Östrogen-Dominanz können sein …

– zu schnelles Altern
– frühzeitige und länger andauernde Geschlechtreife bei Frauen
– veringerte Spermienzahl bei Männern
– Autoimunkrankheiten
– Brustkrebs und andere Krebsarten
– Schildrüsen Disfunktion
– geschwächte Knochen
– Menstruationsbeschwerden
– kogntive Beschwerden wie Depressionen uvm.

Xenoöstrogen: ein vom Menschen gemachtes Hormon

Seit Beginn der industriellen Revolution betraten ein Vielzahl an künstlich erzeugten bzw. Östrogen ähnlichen Substanzen den Erdball. Bestimmte Chemikalien und Pestizide sind in Ihrer Beschaffenheit dem natürlichen Östrogen sehr ähnlich. Sie docken ebenso an den Rezeptoren an, stimmulieren das Zellwachstum und die Zellteilung.

Das Problem: Ihre Aktivität ist wesentlich stärker, als die der natürlichen Östrogene. Sogenannte „Xenoöstrogene“ können die natürlichen Östrogene nicht nur imitieren, sondern auch deren Rezeptoren im Körper blockieren. Viele dieser künstlichen Hormone sind fettlöslich, und lagern sich deshalb mit der Zeit im Fettgewebe ein. Von dort aus verrichten sie ihr Werk und stören das hormonelle Gleichgewicht. Im fettigen Brustgewebe können sich Pestizide in hoch toxischen Mengen einlagern, bis zu 700 mal größer als in der Blutbahn. Eine plausible Erklärung für Brustkrebs?

Ja, meinen die Forscher. In einer vor kurzem im “ journal Occuppational and Enviromenal Medicine“ veröffentlichen Studie folgerten Forscher den Rückschluss zwischen Krebs und Pestiziden. Frauen mit Brustkrebs hatten im Schnitt fünf mal soviel Überbleibsel von Pestiziden im Blut bzw. im Gewebe als gesunde Frauen.

Wie können wir uns vor Xenoöstrogenen schützen?

Fast nicht, vom Menschen gemachten Östrogene finden sich fast überall: Im Wasser, in der Luft, in der Erde, sogar in der Nahrung. Bisher wurden über 60 Substanzen als „Umwelt-Östrogene“ identifiziert. Zu den Hauptquellen zählen Pestizide, Industrielle Chemikalien, chemische Reiniger, Plastik (Flaschen und Aufbewahungsbeälter), industriell herstgestelltes Fleisch und Wurstwaren, Nagellack und toxische Abgase. Um sich vor einem Großteil der unatürlichen und gesundheitsschädlichen Östrogene zu schützen, …

– vermeiden Sie Plastikflaschen und Essbehälter aus Plastik; verwenden sie Keramik wann immer es möglich ist
– Verwenden Sie keine Frischhaltfolie, setzen Sie auf das gute alte
Butterbrotpapier
– Verwenden sie parapenfreie Shampoos, Körperlotionen, Makeups und
Cremes
– Benutzen Sie natürlichen Dünger, keine Pestizide oder Herbizide wie Roundup
– Verzehren Sie auschließlich hormonell
unbehandeltes Fleisch, also Bio-
Fleisch, dieser nur in geringen Mengen
– Kaufen Sie biologische Nahrungsmittel wann immer es möglich ist
– Verzichten Sie auf die Antibaby-Pille

Bringen Sie die Hormone ins Lot: Vitalstoffreiche Ernährung, Sauna, Bewegung …

Es gibt verschiedene natürliche Wege, dem hormonellen Ungleichgewicht entgegen zu wirken. Neben dem Verzicht auf Stimmulanzien wie Alkokohl und Nikotin , sind der Verzehr von Gemüsesorten Brokkoli, Blumenohl, Grünkohl oder Rosenkohl zu empfehlen. Sie enthalten einen pflanzlichen Stoff namens „indole-3-carbinol“, der dabei hilft, das schädliche Östrogen im Körper abzubauen.

Ein verbesserte Blut- und Lymphzirkulation, wie z.B. durch regelmäßiges Bürsten der Haut, kann zum Abbau des Östrogens beitragen. Toxische Stoffe können auch über die Haut heraus geschwitzt werden, durch den regelmäßigen Gang in die Sauna etwa, oder durch körperliches Training. Ein weiteres probates Mittel gegen einen zu hohen Spiegel an ungesunden Östrogenen, ist eine professionelle Leberentgiftung.

Überdies existieren eine Fülle an vitalstoffreichen Nahrungsmitteln, die das hormonelle Gleichgewicht fördern. Dazu gehören: Maca, Haferflocken, Goji-Beeren, Kokosöl oder Ginseng. In chinesischen Rezepturen werden z.B. Zitronen- und Limettenschale zum Abbau von Östrogen verwendet. Wichtig: Sprechen Sie alle Maßnahmen mit Ihrem Arzt ab, hormonale Beschwerden sind sehr ernst zu nehmen.