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Bio ist besser!

Wer Bio Lebensmitteln den Vortritt gibt, leidet seltener unter Krebserkrankungen. Zu diesem Schluss kam eine seit 2009 durchgeführte französische Langzeitstudie mit insgesamt 68.946 Teilnehmern. Die Probanden mit dem höchsten Bio-Konsum wiesen ein um 25 % geringeres Krebsrisiko auf als die mit dem geringsten Verzehr an Bio-Lebensmitteln. Die deutlichste Korrelation stellten die Forscher bei Tumoren im Lymphsystem fest, die bei den Bio-Konsumenten um 75 % weniger häufig waren. Die Wissenschaftler begründen ihre Ergebnisse mit den Pestizidrückständen in konventionellen Lebensmitteln. Nach Kontrollen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen 44 % der herkömmlich angebauten Lebensmittel zu hohe Pestizidrückstände vor. Bei den Bio-Lebensmittel überschritten nur 6,5 % den Grenzwert.

Unserer Meinung nach sind die geringeren Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln jedoch nicht die einzige Ursache für die positiven Ergebnisse. Größere Relevanz hat unserer Meinung nach die Tatsache, dass sich Bio-Konsumenten generell bewusster, vollwertiger und vitalstoffreicher ernähren als nicht Bio-Konsumenten. So verfügen sie über ein besseres Schutzpotential, das sie ganzjährig vor schädlichen externen Einflüssen und dem Entstehen von Krankheiten schützt. Zudem werden bei Bio-Lebensmitteln häufig hochwertigere, ursprünglichere Sorten mit schonenderen Methoden angebaut. Dadurch haben Pflanzen mit Biosiegel tendenziell einen höheren Vitalstoffgehalt als konventionell angebaute Lebensmittel. Generell gilt jedoch: Wer jeden Tag ausreichend Mikro- und Phytonährstoffe aus Pflanzenkost zu sich nimmt, stattet seinen Organismus mit bemerkenswerten Selbstheilungskräften aus und braucht sich über minimale Rückstände keine Sorgen zu machen.

Stress reduzieren durch Ernährung

Chronischer Stress macht krank. Steuern Sie mit der richtigen Ernährung und Lebensweise dagegen! Stress entsteht durch belastende Situationen und stellt eine Anpassungsreaktion des Körpers dar. Indem unser Körper die Stresshormone Adrenalin und Cortisol ausschüttet, mobilisiert er alle ihm zur Verfügung stehenden Kräfte. Warnsignale für Stress sind Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten und Leistungsabfall. Für unseren Körper ist das sehr anstrengend – Dauerstress erhöht das Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt, Diabetes und Depressionen. Um den erhöhten Energiebedarf auszugleichen, greifen wir in Stresssituationen intuitiv zu zucker- und fettreicher Nahrung. Stopp! Gerade in stressigen Zeiten benötigt unser Organismus Mikro- und Phytonährstoffe aus vollwertiger Pflanzenkost, um stressbedingte Vitalstoffdefizite auszugleichen.

Eine brandneue Studie der Universitá di Firenze in Italien konnte belegen, dass die richtige Ernährung stressbedingte körperliche Schäden von Jugendlichen ausgleichen kann. Die Forscher fanden heraus, dass Stress die kognitive Leistungsfähigkeit von Jugendlichen langfristig einschränkt. Ihre Untersuchungen an jungen Ratten zeigten jedoch, dass der Verzehr von Omega 3-Fettsäuren und Vitamin A Langzeitschäden abmildern oder sogar verhindern kann. Aber auch andere Vitalstoffe sind in stressigen Zeiten sinnvoll. Vitamin C, A und E stärken das Immunsystem und helfen, die Auswirkungen von Stress zu „puffern“. In Expertenkreisen wird Magnesium auch als „Stresskiller“ bezeichnet, da es stressbedingte Nervosität, Krämpfe und Schlafstörungen lindert. B-Vitamine – insbesondere B1, B6 und B12 – spielen eine tragende Rolle bei Nervenregeneration und -wachstum. Auch ein ausreichend hoher Vitamin D-Spiegel ist unabdingbar, da ansonsten Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit und Depressionen die Stresssituationen noch erschweren. Essen Sie mehr Ballaststoffe und Probiotika – eine gesunde Darmflora hat auch ein starkes Immunsystem und eine stabile Psyche zur Folge. Vermeiden Sie isolierte Kohlenhydrate wie Industriezucker, Auszugsmehl oder polierte Weizenprodukte und setzen Sie stattdessen auf Ur- und Pseudogetreide wie Waldstaudenroggen, Emmer, Amaranth und Quinoa. Diese sind nicht nur reich an wertvollen Mikronährstoffen, sondern enthalten auch die Aminosäure Tryptophan. Aus Tryptophan wird das Glückshormon Serotonin hergestellt, das wir bei Stress besonders gut gebrauchen können.

Auch Bewegung in der freien Natur reduziert Stress. Eine neue Studie der US-amerikanischen University of Michigan zeigt, dass bereits ein 20-minütiger Waldspaziergang unser Stresslevel deutlich senken kann. Die Forscher fanden heraus, dass das sogenannte „Waldbaden“ den Cortisolspiegel positiv beeinflusst. Die wohltuende Wirkung von Waldspaziergängen hängt unter anderem mit den ätherischen Ölen und Phytonziden zusammen, die wir dort einatmen. Phytonzide sind pflanzeneigene Stoffe mit antibakterieller Wirkung. Die Bäume kommunizieren miteinander, indem sie diese Stoffe aussenden. Wenn wir sie einatmen, profitieren wir: Phytonzide beruhigen die Nerven und stärken das Immunsystem.

Die zellschützende Wirkung von Antioxidantien

Antioxidantien schützen vor freien Radikalen – das hört man oft. Aber was genau steckt eigentlich dahinter? Und vor allem: Wie können wir uns ausreichend damit versorgen?

Viele gesundheitliche Beschwerden lassen sich auf einen Übeltäter zurückführen: Freie Radikale. Dabei sind freie Radikale grundsätzlich nichts schlechtes, sondern ein natürlicher Bestandteil unseres Organismus. Sie entstehen durch die Aktivität unseres Immunsystems oder im Zuge der Zellatmung. Bei freien Radikalen handelt es sich um Sauerstoffverbindungen mit hoher Reaktionsfreudigkeit. Weil ihnen ein Elektron fehlt, binden sie im Rahmen von Oxidationsprozessen Elektronen aus anderen Molekülen an sich.

Die Produktion freier Radikale durch unsere natürlichen Körperfunktionen ist also noch kein Grund zur Sorge. Wir sind jedoch täglich mit Umwelteinflüssen konfrontiert, die die Bildung von freien Radikalen stark erhöhen. Dazu gehören Transfette, chemische Pflanzenschutzmittel, Putzmittel oder Kosmetika, künstliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Rauchen, Luftverschmutzung und übermäßige UV-Strahlung. Die Kombination dieser Faktoren führt zu einer stark erhöhten Konzentration an freien Radikalen im Körper. Es kommt zu einer Kettenreaktion, denn durch die Suche nach dem passenden Puzzleteil entstehen ständig neue freie Radikale. Man bezeichnet diesen Zustand als oxidativen Stress. Im Übermaß belastet er den Körper, fördert Zellschäden und die Entstehung von Krankheiten.

Die gute Nachricht: Freie Radikale können ganz leicht unschädlich gemacht werden – und zwar mithilfe von Antioxidantien. Antioxidantien sind Moleküle, welche die freien Radikale neutralisieren, indem sie freiwillig ein Elektron an sie abgeben. Dadurch unterbrechen sie die Kettenreaktion und wenden die zerstörerische Wirkung der freien Radikale ab. Hinter der zellschützenden Wirkung von Antioxidantien steckt also bloße Biochemie.

Übrigens: Obwohl Antioxidantien kontinuierlich Elektronen abgeben, werden aus ihnen keine freien Radikale, da sie sich gegenseitig unterstützen und wieder regenerieren. Besonders effektiv sind die Radikalfänger also im Zusammenspiel. Es ist daher wichtig, immer viele verschiedene Antioxidantien in die Ernährung zu integrieren.

Antioxidanten kann man in fünf große Gruppen einteilen: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders starke Antioxidantien sind die Vitamine C, E und A sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Kupfer. Sekundäre Pflanzenstoffe mit starker antioxidativer Wirkung sind z.B. Polyphenole, Anthocyane und Flavonoide.

Durch die Enzymproduktion kann unser Organismus Antioxidantien teilweise auch selbst herstellen. Diese Menge reicht jedoch nicht aus. Antioxidantien müssen daher ausreichend vorhanden sein, um ihre schützende Wirkung zu entfalten.

So wie es beim Blutdruck- und Cholesterinwert bereits gang und gäbe ist, sollte jeder Mensch seinen Antioxidantien-Status kennen. Ein hoher Antioxidantien-Status weist auf ein stabiles Immunsystem hin. Man kann ihn ganz einfach durch eine sogenannte Spektroskopie durch die Haut ermitteln. Früher waren zu diesem Zweck sperrige Laborgeräte notwendig, aber mittlerweile gibt es dazu weitaus handlichere, tragbare Geräte.

Aber wie misst man eigentlich den antioxidativen Wirkungsgrad von Lebensmitteln? Dafür ist die Oxygen Radical Absorbance Capacity zuständig – kurz: ORAC. Der ORAC-Wert gibt an, wie viele freie Radikale ein Lebensmittel „abfangen“ bzw. unschädlich machen kann. Angegeben wird er in µmol TE/100g (ausgesprochen: Mikro Mol Trolox Equivalent). Je höher dieser Wert, desto höher die antioxidative Kraft des Lebensmittels. Empfohlen wird eine tägliche Einnahme von 3 000 – 7 000 ORAC-Einheiten.

Lebensmitteln mit hohem ORAC-Wert (in µmol TE pro 100g):
Traubenkernmehl – 100.000 µmol
Kakaopulver, roh – 95.500 µmol
Schokolade, dunkel – 49.926 µmol
Moringablätter – 46.000 µmol
Acai-Pulver – 39.127 µmol
Maqui-Beeren – 27.600 µmol
Goji-Beeren – 25.300 µmol
Aroniabeeren, getrocknet – 22.824 µmol
Mangostansaft – 17.000 µmol

Auch Kräuter sind ausgesprochen reich an Antioxidantien mit ORAC-Werten von bis zu 290 000 µmol. Davon nimmt man jedoch nur sehr geringe Mengen auf, sodass sie in dieser Liste nicht aufgeführt sind. Mit frischen Beeren, Trockenfrüchten und Fruchtpulvern, verschiedenen Gemüsesorten, Sprossen, Samen, Nüssen und kaltgepressten Ölen kann man seinen Bedarf an Antioxidantien aber problemlos decken.

Vorsicht! Zucker macht vorübergehend glücklich – dauerhaft krank

Das Honig-Pops-„Müsli“ am frühen Morgen, die Milch-Nuss-Schnitte im 11 Uhr-Loch, „glücklich machende“ Weizennudeln zu Mittag, Kuchen zum Kaffee und am Abend einen Hawaii-Toast. Und dazwischen, wenn man noch ein bisschen „Hunger auf eine Kleinigkeit“ hat, der Griff in die Schreibtischschublade nach Gummibärchen, Schokolade und Co. Tja, wenn man es genau betrachtet, ist es gar nicht so überraschend, dass der durchschnittliche Deutsche im Jahr 34 Kilogramm Industriezucker verbraucht. Und da sind weitere Zuckerarten wie Glukose, Maltose, Laktose und wie sie nicht alle heißen noch nicht mal mit eingerechnet.

Achtung – Abhängigkeit

Aber, es droht Gefahr! Denn der übermäßige Verzehr von Zucker, wie wir in betreiben, birgt Gefahren für Körper und Geist. So schädigt er dauerhaft die Zähne, in dem er die Kariesbildung begünstigt; er macht dick, kann zu Vitaminmangel führen, sorgt für eine Übersäuerung des Körpers und damit zu Sodbrennen und Verdauungsproblemen. Außerdem  unterstützt der Zuckermissbrauch die Bildung von Geschwüren und Tumoren. Wer jetzt sagt: „Hm, besser ich reduziere meinen Zuckerkonsum!“, ist womöglich ganz irritiert, wenn er merkt, dass das so einfach gar nicht ist. Man mag es kaum glauben: Aber Zucker macht süchtig!

Eine Studie führt den Beweis

Das zeigte jetzt eine Studie der Princeton University, die das Verhalten von Ratten untersuchte, die mit ihrer Nahrung Zucker erhielten. Bekamen sie ihre Süßigkeit nicht mehr, wurden sie ängstlich, klapperten mit den Zähnen und zeigten auch sonst alle Anzeichen eines Entzugs, wie man ihn von Drogenabhängigen kennt. Wurden die tierischen Probanden wieder mit der Süßigkeit „verwöhnt“, schlugen sie mächtig zu, und verschlangen deutlich mehr als vor dem erzwungenen Zucker-Entzug. In der zuckerfreien Zeit steigerte sich bei den Nagern außerdem der Konsum von anderen tatsächlichen Drogen wie Alkohol. Im Gehirn konnten die Experten Veränderungen nachweisen, wie sie z. B. auch bei Kokainabhängigkeit auftreten.

Jeder ist gefährdet

Zucker-suchtgefährdet kann jeder sein. Besonders häufig trifft sie allerdings „gestresste“ Menschen. Und hier sind es oft die Frauen, die zur Beruhigungsschokolade oder der Trauereiskrem greifen. Der Zusammenhang hier ist schnell geklärt. Zucker fördert kurzfristig die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und damit dessen Konzentration – ebenfalls nur kurzfristig – im Organismus. Frauen haben von Natur aus einen geringeren Serotoninspiegel und erhöhen ihn daher häufiger von außen – über glücklich machende leere Kohlenhydrate wie eben Zucker. Wie bei jeder anderen Droge ist es aber auch hier so: Die Anfangsdosis reicht nicht aus. Der Organismus verlangt nach mehr. Das Risiko zusätzlich zu anderen Drogen wie eben z. B. Alkohol zu greifen, steigt zusätzlich.

Acht goldene Tipps, die beim Zuckerentzug helfen

Also: Tun Sie was für Ihre Gesundheit. Üben Sie Maßhalten oder gar Zucker-Verzicht. Wer dann für sich feststellt, dass das bei Schoki und Co. nicht so leicht fällt, wie vermutet, sollte sich ernste Gedanken über sein Ernährungsverhalten machen.

    • Trennen Sie sich von Kuchen, Keks und Karamell. Gehen Sie auf Entzug. Sie werden sehen, auch wenn die ersten Tage schwierig sind, es wird schnell leichter und das Bedürfnis nach Süßigkeiten sinkt bis fast zur Nullgrenze. Hilfreich ist es in dieser Zeit, die Naschecke zu Hause oder im Büro zu entsorgen und leer zu halten. Verzichten Sie außerdem auf jeden Fall auf Zuckerersatzstoffe, die machen es nicht besser.
    • Wie bei allen Abhängigkeiten, sollte man genau hinschauen, welche Auslöser und emotionalen Ursachen für das süße Verderben verantwortlich zeichnen. Reden sie drüber und schlucken Sie Konflikte nicht einfach mit süßer Limo runter.
    • Werden Sie zum Zucker- und Ernährungsexperten. Zucker versteckt sich hinter den verschiedensten Bezeichnungen. Wer vermutet schon unter Maltodextrin oder Melasse den süßen Übeltäter. Dieser verbirgt sich übrigens nicht nur in süßen Leckereien, sondern z. B. auch in herzhaften Fertigprodukten oder Wurst. Deshalb ist es sinnvoll, zumindest die Verpackungsangaben zu lesen, wenn man nicht gleich lieber selbst zum Kochlöffel greifen will.
    • Am besten ist es sicher, wenn Sie Ihre Ernährung auf vollwertig und vitalstoffreich umstellen. Wer ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist, verspürt im Gegensatz zum Mangelkandidat seltener Heißhungerattacken. Denken Sie außerdem daran, je weniger ein Nahrungsmittel behandelt wurde, desto weniger Industriezucker kann es auch enthalten. Deshalb, greifen Sie zu rohem Obst und Gemüse.
    • Verwenden Sie zumKochen und Süßen Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Nelke. Ein besonderes, natürliches Süßungsmittel ist Stevia;  eine Staude aus Südamerika, deren Blätter supersüß sind. Das Honigblatt süßt nebenwirkungs- und kalorienfrei. Leider ist es in Europa noch nicht als Lebensmittel zugelassen – Ausnahme: die Schweiz. Empfehlenswert ist hier das Buch „Stevia – sündhaft süß und urgesund“, dass umfangreich über die Vorzüge der Pflanze informiert und über die Steine aufklärt, die dem Verbraucher bei dem Genuss in den Weg gelegt werden. http://www.gesundbuch.de/shop/56-stevia-sundhaft-suss-und-urgesund.html
    • Essen Sie in regelmäßigen Abständen – unser Organismus mag Regelmäßigkeit. Ansonsten sinkt der Blutzuckerspiegel. Die Lust auf Zucker wird dann schnell unkontrollierbar.
    • Trinken, trinken, trinken! Natürlich keine Limonaden, sondern viel gutes, hochwertiges Wasser oder – ungesüßte – Tees.
    • Sport macht glücklich. Auch wenn es oft nicht so aussieht. Wer sich bewegt, greift seltener zu Süßigkeiten.
    • Schlafen Sie genug? Leidet der Körper unter Schlafentzug, braucht er Energie. Und wie will er sich die beschaffen? Über Zuckerzufuhr.

Denken Sie immer daran: Zucker macht vielleicht vorübergehend glücklich, aber auch dauerhaft krank.

Buchvorstellung: Eine erfolgreiche Arznei und Ernährungsbehandlung gut und bösartiger Geschwülste von Dr. med. Johannes Kuhl

Dr. Johannes Kuhl hatte bereits in den 50er Jahren mit seiner Ernährungsbehandlung, basierend auf der regelmäßigen Verwendung von pflanzlichen Milchsäure-Gährungsprodukten, erstaunliche Erfolge in der Behandlung von Tumorerkrankungen erzielt. Über mehr als zwei Jahrzehnte hat Johannes Kuhl mit seiner einfachen Methode, tausenden von unheilbar Krebskranken geholfen und hat dabei eine umfangreiche Beweisführung seiner Thesen aufgebaut.

Zu seiner Zeit wurde er von seinen orthodoxen, gleichwohl erfolglosen Kollegen verlacht und bekämpft. So wie das auch heute vielen Medizinern passiert, die sich erdreisten Alternativen oder Ergänzungen in der Krebstherapie aufzuzeigen.

Basierend auf den Erkenntnissen von Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg*, hervorragende Beobachtung und eine Vielzahl eigener, praktischer Erfahrung, formuliert Dr. Johannes Kuhl seine ganzheitliche Ernährungstherapie mit Schwerpunkt auf dem Wert der pflanzlichen Milchsäure in Bezug auf die Zellatmung bei Krebstumoren und eine gute Zellatmung als Grundlage für Prävention und Therapie.

Anhand vieler Patientengeschichten zeigt Dr. Kuhl den grossen Wert seiner einfachen Kostform und gibt dem Krebskranken Möglichkeiten an die Hand, wie er durch seine Ernährungsweise positives für seine Gesundheit bewirken kann.

Eine spezielle Kostform die Krebs vorbeugen, oder günstig beeinflussen kann sei noch nicht bekannt! Diese falsche und irreführende Aussage wird auch heute, 50 Jahre nach den Ausführungen von Dr. Johannes Kuhl, zum Schaden der an Krebs erkrankten, oder um Prävention bemühten, immer noch vertreten.

Dabei haben die vermeintlichen Ernährungs-Experten, die diese Einschätzung vertreten, idR weder eigenen Erfahrungen mit Patienten, noch einen realistischen Überblick über den Stand der ernährungswissenschaftlichen Forschungen. Es sei deshalb jedem geraten sich mit den Ausführungen von Dr. Kuhl selbst ein Bild über die Möglichkeiten einer Ernährungsumstellung in Prävention und Therapie von Krebs zu machen. Aber auch bei vielen anderen zivilisationsbedingten chronischen Krankheiten kann eine angepasste und artgerechtere Ernährung wahre Wunder wirken und das ohne teure und nebenwirkungsreiche Medikamente.

Wir sagen Ihnen – probieren geht über studieren! So lange die „wissenschaftliche“ Krebsmedizin selbst nicht weis um was es bei Krebs überhaupt geht, was die eigentlichen Ursachen sind und was die Krankheit und nicht nur Symptom ist (was vielfach bewiesen ist) – so lange sollten Sie sich nicht abhalten lassen sich gut zu informieren und alternativ oder zusätzlich eigene Massnahmen zu ergreifen!

Die bis heute als Thesen hingestellten Erkenntnisse von Dr. Johannes Kuhl sollten von jedem Einzelnen selbst bewertet werden, vor dem Hintergrund der tausenfachen praktischen Erfahrungen, die Dr. Kuhl in seiner zwanzigjährigen medizinischen Arbeit mit Krebspatienten gesammelt hat.

Der Titel „Eine erfolgreiche Arznei und Ernährungsbehandlung gut und bösartiger Geschwülste“ ist seit langer Zeit vergriffen und nur noch vereinzelt und zu hohen Preisen antiquarisch zu bekommen. Trotzdem das Buch in einer Schreibweise wie in den 1960er Jahren üblich, liegt es uns sehr am Herzen das Gedankengut und das Lebenswerk von Dr. med. Dr. phil. Johannes Kuhl am Leben zu erhalten, zum Nutzen vieler Krebskranker, denen auch heute noch vielfach die Perspektive fehlt.

* Otto Heinrich Warburg zählt zu den großen Biochemikern des 20. Jahrhunderts. Er entschlüsselte im Jahre 1926 mit seiner Entdeckung der Cytochromoxidase (Natur und Wirkungsweise des Atmungsfermentes; „Warburg-Ferment“) den Mechanismus der Zellatmung, wofür er 1931 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie erhielt. Otto Heinrich Warburgs wissenschaftliche Arbeit erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten; seine Forschungsschwerpunkte waren die Photosynthese, die Krebsforschung und die biologische Energieübertragung. Dabei machte er eine Vielzahl weiterer interessanter und wertvoller Entdeckungen, von denen manche praktische Anwendung in der klinischen Biochemie fanden. Bis ins hohe Alter war Otto Heinrich Warburg als Wissenschaftler aktiv. Quellen: Eckart, W.U.: Ärzte Lexikon. Springer, Heidelberg 2006