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Lycopin macht Tomaten so gesund!

Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. Für ihre kräftige Färbung ist der natürliche Farbstoff Lycopin verantwortlich. Lycopin zählt zu den Carotinoiden und ist ein starkes Antioxidans. Es schützt die Tomaten vor Zellschäden durch UV-Strahlung und andere externe Einflüsse. Da Lycopin hitzestabil ist, findet es sich auch in Tomatenprodukten wie getrockneten Tomaten und Tomatenpulver. Für die extra Portion Zellschutz verzehren Sie am besten jeden Tag ein paar frische Tomaten, in Saft oder Speisen eingerührtes Tomatenpulver oder getrocknete Tomaten.

Eine vitalstoffreiche Ernährung schützt Gefäße und Gehirn

Wer ausreichend Kalium zu sich nimmt, kann krankhafte Veränderungen der Gefäßwände vorbeugen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der University of Alabama aus Birmingham (USA) im Fachblatt „JCI Insight“. Ihre Untersuchungen an Mäusen bestätigten, dass ein geringer Kaliumspiegel den Kalziumgehalt der Muskelzellen in den Arterien erhöht und mit einer geringeren Elastizität der Blutgefäße einhergeht. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gefäßverkalkung nicht – wie lange angenommen – ein unaufhaltsamer Prozess ist, sondern durch Kaliumkonsum verlangsamt und verhindert werden kann. Menschen mit erhöhtem Arteriosklerose-Risiko sollten deshalb darauf achten, genügend kaliumreiche Lebensmittel zu verzehren. Dazu gehören Bananen, Linsen, Avocados, Mandeln und Bohnen oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 4 g Kalium pro Tag.

 

Eine pflanzenbasierte, vitalstoffreiche Ernährung verlangsamt das altersbedingte Schrumpfen des Gehirns. Wissenschaftler der Universität Rotterdam in den Niederlanden bestätigten diese These an insgesamt 4213 Probanden und veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Neurology“. Wer viel Gemüse, Obst, Nüsse und Fisch verzehrte, hatte in der Regel ein größeres Gehirnvolumen. Andere Studien zeigen in diesem Zusammenhang, dass Menschen mit größerem Hirnvolumen eine bessere geistige Leistungsfähigkeit haben. Dieses Ergebnis war unabhängig von Alter, Bildungsniveau, sportlicher Betätigung oder Nikotinkonsum.

Antioxidative Superkraft dank Astaxanthin

Astaxanthin zählt zu den stärksten Antioxidantien, die es gibt. Das Antioxidans schützt unsere Zellen vor der schädlichen Wirkung von freien Radikalen und oxidativem Stress. So ist Astaxanthin als Radikalfänger effektiver als Beta Carotin, Lycopin, Coenzym Q10 und noch viel effektiver als Vitamin C. Die meisten seiner positiven Eigenschaften hängen mit dem hohen antioxidativen Potential von Astaxanthin zusammen. Heute sehen wir immer häufiger Menschen die eine Degeneration der Makula haben. Die Makula ist im Auge der Fleck des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Langfristig führt eine Makuladegeneration zum Erblinden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Pflanzenvitalstoffe – wie Carotinoide und Anthocyane – wohl in der Lage sind, einen Einfluss auf die normale Funktion und Gesundheit der Makula auszuüben. Verbunden mit anderen Ernährungsmaßnahmen und dem Tragen einer Sonnenbrille bei grellem Sonnenlicht, kann eine Schädigung verzögert oder verhindert werden.

Bio ist besser!

Wer Bio Lebensmitteln den Vortritt gibt, leidet seltener unter Krebserkrankungen. Zu diesem Schluss kam eine seit 2009 durchgeführte französische Langzeitstudie mit insgesamt 68.946 Teilnehmern. Die Probanden mit dem höchsten Bio-Konsum wiesen ein um 25 % geringeres Krebsrisiko auf als die mit dem geringsten Verzehr an Bio-Lebensmitteln. Die deutlichste Korrelation stellten die Forscher bei Tumoren im Lymphsystem fest, die bei den Bio-Konsumenten um 75 % weniger häufig waren. Die Wissenschaftler begründen ihre Ergebnisse mit den Pestizidrückständen in konventionellen Lebensmitteln. Nach Kontrollen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen 44 % der herkömmlich angebauten Lebensmittel zu hohe Pestizidrückstände vor. Bei den Bio-Lebensmittel überschritten nur 6,5 % den Grenzwert.

Unserer Meinung nach sind die geringeren Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln jedoch nicht die einzige Ursache für die positiven Ergebnisse. Größere Relevanz hat unserer Meinung nach die Tatsache, dass sich Bio-Konsumenten generell bewusster, vollwertiger und vitalstoffreicher ernähren als nicht Bio-Konsumenten. So verfügen sie über ein besseres Schutzpotential, das sie ganzjährig vor schädlichen externen Einflüssen und dem Entstehen von Krankheiten schützt. Zudem werden bei Bio-Lebensmitteln häufig hochwertigere, ursprünglichere Sorten mit schonenderen Methoden angebaut. Dadurch haben Pflanzen mit Biosiegel tendenziell einen höheren Vitalstoffgehalt als konventionell angebaute Lebensmittel. Generell gilt jedoch: Wer jeden Tag ausreichend Mikro- und Phytonährstoffe aus Pflanzenkost zu sich nimmt, stattet seinen Organismus mit bemerkenswerten Selbstheilungskräften aus und braucht sich über minimale Rückstände keine Sorgen zu machen.