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Kurkuma lindert Schmerzen in Gelenken und nach OPs

Kurkuma wirksam bei entzündlichen Gelenkschmerzen bzw. Arthritis. Kurkuma besteht zu 1 – 5 % aus dem sekundären Pflanzenstoff Curcumin. Beim Curcumin handelt es sich um den Farbstoff, welche dem Gewürz seine kräftige, ockergelbe Farbe verleiht. Studien legen nahe, dass Kurkuma aufgrund dieses natürlichen Substanz wirksam bei der Behandlung von Arthroseschmerzen sein kann. Das liegt daran, dass sie stark antioxidativ wirkt und deshalb eine antientzündliche Wirkung entfaltet. Eine internationale Studie aus den USA und Südkorea von 2016 konnte zeigen, dass 1000 mg Curcumin pro Tag für einen Zeitraum von 2 – 3 Monaten schmerzhafte Entzündungen (= Arthritis) reduzieren kann und die Lebensqualität der Teilnehmer verbessern kann. Die Ergebnisse erwiesen sich als genauso effektiv wie bei synthetischen Schmerz-Medikamenten. Im Rahmen ihrer Analyse verglichen die Forscher bereits vorhandene Studien über Kurkuma und konnten dann dieses Ergebnis präsentieren. Das Problem beim Verzehr von Kurkuma ist oft die geringere Bioverfügbarkeit. Nimmt man das Gewürz allerdings zusammen mit schwarzem Pfeffer ein (Kurkumapfeffer), kann man die Bioverfügbarkeit um 2000 % steigern.

Die Heilkraft von Gewürzen

Gewürze werten Ihre Gerichte nicht nur geschmacklich auf, sondern liefern auch eine Fülle an konzentrierten Pflanzenstoffen mit enormem gesundheitlichen Potential. In der Naturheilkunde werden Gewürzpflanzen traditionell bei diversen Krankheiten und Beschwerden eingesetzt. Gewürze wirken antioxidativ, antibakteriell, entzündungshemmend und können den Blutzuckerspiegel senken. So bekämpfen Gewürze nicht nur die Symptome, sondern packen die Ursache bei der Wurzel. Verzichten Sie beim Verfeinern Ihrer Gerichte auf Salz und bauen Sie stattdessen verschiedene Vital-Gewürze in Ihren Speiseplan ein!