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Krankheiten heilen mit gesunden Lebensmitteln und Mikronährstoffen

Hochdosierte Vitamin D Supplementierung lindert Asthma. Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege, die heutzutage immer mehr Menschen betrifft (in Deutschland 10 % aller Kinder, 5 % aller Erwachsenen). Gleichzeitig leiden große Teile der Bevölkerung an Vitamin D-Mangel (der Anteil der Mangelkandidaten hat sich innerhalb der letzten Jahre verdoppelt). Wissenschaftler identifizierten jetzt einen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Asthma. Eine Studie der University of Melbourne aus 2015 konnte beweisen, dass eine gezielte Nahrungsergänzung mit Vitamin D-Supplementen das Asthmarisiko senkt. In einer anderen Studie aus 2015 der University of Ottawa in Kanada wurden ca. 50 asthmatische Kinder in zwei Gruppen randomisiert: Eine Gruppe erhielt täglich 500 – 1000 IE Vitamin D3, die andere Gruppe eine Placebo. Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte sich das Asthma der Vitamin D-Kinder um rund 50 % verbessert. Die Forscher erklären diese Ergebnisse damit, dass ein erhöhter Vitamin D-Spiegel mit einer verbesserten Immunabwehr einhergeht und Atemwegsinfektionen reduziert.

Grüntee und seine Wirkung auf die Herzgesundheit

Der Konsum von Grüntee schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu diesem Ergebnis kam die japanische Ohsaki-Studie aus dem Jahr 2006, die insgesamt 40 000 Probanden zwischen 40 und 80 Jahren über einen Zeitraum von 11 Jahren beobachtete. Diejenigen Probanden, die während des Untersuchungszeitraums pro Tag mindestens fünf Tassen grünen Tee zu sich nahmen, hatten ein um 16 % verringertes Sterberisiko als Teilnehmer, die keinen Grüntee tranken. Besonders aussagekräftig waren die Ergebnisse, wenn man die Probanden nach Geschlechtern trennte: Das Sterberisiko von Frauen, die regelmäßig Grüntee konsumierten, war sogar um ganze 31 % reduziert. Wissenschaftler begründen den Schutzeffekt von grünem Tee vor Krankheiten mit den in der Pflanze enthaltenen Tee-Polyphenolen. Verantwortlich für die antioxidative Wirkung seien vor allem die enthaltenen Catechine, allen voran Epicatechingallat. Diese Substanz ist in grünem Tee gehäuft anzufinden.