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Schutz vor Krebs dank Hülsenfrüchten und Vitamin A?

Vitamin A schützt vor Hautkrebs. Eine amerikanische Langzeitstudie der Brown University in Providence/USA fand heraus, dass Vitamin A ein normales Wachstum von Hautzellen fördert / Menschen mit hohem Vitamin A Verzehr seltener an Hautkrebs erkrankten. In einer Langzeitstudie erkrankten diejenigen, die besonders viel Vitamin A mit der Nahrung aufnahmen, seltener an einem Plattenepithelkarzinom. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen mit hoher Vitamin A-Aufnahme seltener an Hautkrebs erkrankten als Menschen mit geringer Zufuhr. Die Forscher sind sich jedoch noch nicht sicher, ob dieser Tatsache eine kausale Beziehung zugrunde liegt, oder ob Menschen mit hoher Zufuhr des Vitamins sich einfach generell gesünder ernähren. Im Zuge ihrer Analyse werteten die Forscher zwei Studien mit insgesamt fast 125 000 Teilnehmern aus. Über mehrere Jahre hinweg notierten diese ihre tägliche Vitamin A Aufnahme. Diejenigen Probanden mit der höchsten Aufnahme an Vitamin A hatten ein um 12 – 17 % geringeres Hautkrebsrisiko.

Beeren – Lecker, vitalstoffreich und gesund

Cranberries, Gojis, Physalis – Beeren haben es sich in sich. Die kleinen Früchte enthalten ein breites Spektrum an Mikronährstoffen bei hohem Wasser- und niedrigem Kaloriengehalt. Das Geheimnis ihrer ernährungsphysiologischen Wertigkeit sind die farbigen Schalen und vielen kleinen Kerne. Denn der Aufbau von Beeren ist vergleichbar mit Getreidekörnern – am wertvollsten sind für uns der Keimling und die Samenhaut, der Mehlkörper ist hingegen stärkereich und bietet keinen besonderen Nährwert. Ähnlich sieht es bei den Beeren aus: Ihr Fruchtfleisch besteht hauptsächlich aus Wasser und einfachem Fruchtzucker. Kerne und Schale stecken hingegen voller wertvoller sekundärer Pflanzenstoffe. Beeren sind vor allem reich an antioxidativ wirkenden Polyphenolen. Welche Beeren es gibt, was sie so besonders macht und wie man sie für den größtmöglichen gesundheitlichen Nutzen verzehren sollte – das verraten wir in diesem Artikel.

Antioxidative Superkraft dank Astaxanthin

Astaxanthin zählt zu den stärksten Antioxidantien, die es gibt. Das Antioxidans schützt unsere Zellen vor der schädlichen Wirkung von freien Radikalen und oxidativem Stress. So ist Astaxanthin als Radikalfänger effektiver als Beta Carotin, Lycopin, Coenzym Q10 und noch viel effektiver als Vitamin C. Die meisten seiner positiven Eigenschaften hängen mit dem hohen antioxidativen Potential von Astaxanthin zusammen. Heute sehen wir immer häufiger Menschen die eine Degeneration der Makula haben. Die Makula ist im Auge der Fleck des schärfsten Sehens auf der Netzhaut. Langfristig führt eine Makuladegeneration zum Erblinden. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass bestimmte Pflanzenvitalstoffe – wie Carotinoide und Anthocyane – wohl in der Lage sind, einen Einfluss auf die normale Funktion und Gesundheit der Makula auszuüben. Verbunden mit anderen Ernährungsmaßnahmen und dem Tragen einer Sonnenbrille bei grellem Sonnenlicht, kann eine Schädigung verzögert oder verhindert werden.

Bio ist besser!

Wer Bio Lebensmitteln den Vortritt gibt, leidet seltener unter Krebserkrankungen. Zu diesem Schluss kam eine seit 2009 durchgeführte französische Langzeitstudie mit insgesamt 68.946 Teilnehmern. Die Probanden mit dem höchsten Bio-Konsum wiesen ein um 25 % geringeres Krebsrisiko auf als die mit dem geringsten Verzehr an Bio-Lebensmitteln. Die deutlichste Korrelation stellten die Forscher bei Tumoren im Lymphsystem fest, die bei den Bio-Konsumenten um 75 % weniger häufig waren. Die Wissenschaftler begründen ihre Ergebnisse mit den Pestizidrückständen in konventionellen Lebensmitteln. Nach Kontrollen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen 44 % der herkömmlich angebauten Lebensmittel zu hohe Pestizidrückstände vor. Bei den Bio-Lebensmittel überschritten nur 6,5 % den Grenzwert.

Unserer Meinung nach sind die geringeren Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln jedoch nicht die einzige Ursache für die positiven Ergebnisse. Größere Relevanz hat unserer Meinung nach die Tatsache, dass sich Bio-Konsumenten generell bewusster, vollwertiger und vitalstoffreicher ernähren als nicht Bio-Konsumenten. So verfügen sie über ein besseres Schutzpotential, das sie ganzjährig vor schädlichen externen Einflüssen und dem Entstehen von Krankheiten schützt. Zudem werden bei Bio-Lebensmitteln häufig hochwertigere, ursprünglichere Sorten mit schonenderen Methoden angebaut. Dadurch haben Pflanzen mit Biosiegel tendenziell einen höheren Vitalstoffgehalt als konventionell angebaute Lebensmittel. Generell gilt jedoch: Wer jeden Tag ausreichend Mikro- und Phytonährstoffe aus Pflanzenkost zu sich nimmt, stattet seinen Organismus mit bemerkenswerten Selbstheilungskräften aus und braucht sich über minimale Rückstände keine Sorgen zu machen.

Die zellschützende Wirkung von Antioxidantien

Antioxidantien schützen vor freien Radikalen – das hört man oft. Aber was genau steckt eigentlich dahinter? Und vor allem: Wie können wir uns ausreichend damit versorgen?

Viele gesundheitliche Beschwerden lassen sich auf einen Übeltäter zurückführen: Freie Radikale. Dabei sind freie Radikale grundsätzlich nichts schlechtes, sondern ein natürlicher Bestandteil unseres Organismus. Sie entstehen durch die Aktivität unseres Immunsystems oder im Zuge der Zellatmung. Bei freien Radikalen handelt es sich um Sauerstoffverbindungen mit hoher Reaktionsfreudigkeit. Weil ihnen ein Elektron fehlt, binden sie im Rahmen von Oxidationsprozessen Elektronen aus anderen Molekülen an sich.

Die Produktion freier Radikale durch unsere natürlichen Körperfunktionen ist also noch kein Grund zur Sorge. Wir sind jedoch täglich mit Umwelteinflüssen konfrontiert, die die Bildung von freien Radikalen stark erhöhen. Dazu gehören Transfette, chemische Pflanzenschutzmittel, Putzmittel oder Kosmetika, künstliche Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Rauchen, Luftverschmutzung und übermäßige UV-Strahlung. Die Kombination dieser Faktoren führt zu einer stark erhöhten Konzentration an freien Radikalen im Körper. Es kommt zu einer Kettenreaktion, denn durch die Suche nach dem passenden Puzzleteil entstehen ständig neue freie Radikale. Man bezeichnet diesen Zustand als oxidativen Stress. Im Übermaß belastet er den Körper, fördert Zellschäden und die Entstehung von Krankheiten.

Die gute Nachricht: Freie Radikale können ganz leicht unschädlich gemacht werden – und zwar mithilfe von Antioxidantien. Antioxidantien sind Moleküle, welche die freien Radikale neutralisieren, indem sie freiwillig ein Elektron an sie abgeben. Dadurch unterbrechen sie die Kettenreaktion und wenden die zerstörerische Wirkung der freien Radikale ab. Hinter der zellschützenden Wirkung von Antioxidantien steckt also bloße Biochemie.

Übrigens: Obwohl Antioxidantien kontinuierlich Elektronen abgeben, werden aus ihnen keine freien Radikale, da sie sich gegenseitig unterstützen und wieder regenerieren. Besonders effektiv sind die Radikalfänger also im Zusammenspiel. Es ist daher wichtig, immer viele verschiedene Antioxidantien in die Ernährung zu integrieren.

Antioxidanten kann man in fünf große Gruppen einteilen: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders starke Antioxidantien sind die Vitamine C, E und A sowie die Spurenelemente Selen, Zink und Kupfer. Sekundäre Pflanzenstoffe mit starker antioxidativer Wirkung sind z.B. Polyphenole, Anthocyane und Flavonoide.

Durch die Enzymproduktion kann unser Organismus Antioxidantien teilweise auch selbst herstellen. Diese Menge reicht jedoch nicht aus. Antioxidantien müssen daher ausreichend vorhanden sein, um ihre schützende Wirkung zu entfalten.

So wie es beim Blutdruck- und Cholesterinwert bereits gang und gäbe ist, sollte jeder Mensch seinen Antioxidantien-Status kennen. Ein hoher Antioxidantien-Status weist auf ein stabiles Immunsystem hin. Man kann ihn ganz einfach durch eine sogenannte Spektroskopie durch die Haut ermitteln. Früher waren zu diesem Zweck sperrige Laborgeräte notwendig, aber mittlerweile gibt es dazu weitaus handlichere, tragbare Geräte.

Aber wie misst man eigentlich den antioxidativen Wirkungsgrad von Lebensmitteln? Dafür ist die Oxygen Radical Absorbance Capacity zuständig – kurz: ORAC. Der ORAC-Wert gibt an, wie viele freie Radikale ein Lebensmittel „abfangen“ bzw. unschädlich machen kann. Angegeben wird er in µmol TE/100g (ausgesprochen: Mikro Mol Trolox Equivalent). Je höher dieser Wert, desto höher die antioxidative Kraft des Lebensmittels. Empfohlen wird eine tägliche Einnahme von 3 000 – 7 000 ORAC-Einheiten.

Lebensmitteln mit hohem ORAC-Wert (in µmol TE pro 100g):
Traubenkernmehl – 100.000 µmol
Kakaopulver, roh – 95.500 µmol
Schokolade, dunkel – 49.926 µmol
Moringablätter – 46.000 µmol
Acai-Pulver – 39.127 µmol
Maqui-Beeren – 27.600 µmol
Goji-Beeren – 25.300 µmol
Aroniabeeren, getrocknet – 22.824 µmol
Mangostansaft – 17.000 µmol

Auch Kräuter sind ausgesprochen reich an Antioxidantien mit ORAC-Werten von bis zu 290 000 µmol. Davon nimmt man jedoch nur sehr geringe Mengen auf, sodass sie in dieser Liste nicht aufgeführt sind. Mit frischen Beeren, Trockenfrüchten und Fruchtpulvern, verschiedenen Gemüsesorten, Sprossen, Samen, Nüssen und kaltgepressten Ölen kann man seinen Bedarf an Antioxidantien aber problemlos decken.

Ganzheitliche Krebsberatung /Krebs 21 / Bettina Wiegrebe

Informationen zum Thema Krebs, Beratung und/ oder Begleitung bei Krebserkrankungen, Prävention und alle Fragen (ob direkt nach der Diagnose oder später) zum Thema Krebs – das ist es, womit ich mich vor allem beschäftige.

Als ganzheitliche Krebsberaterin, ausgebildet durch Lothar Hirneise, arbeite ich seit einigen Jahren zusammen mit dem Verein „Krebs 21“ vormals „Menschen gegen Krebs“(www.krebstherapien.de). Seit der Umbenennung des Vereins in diesem Frühjahr 2009 stehe ich dem Verein auch als Vorstand zur Verfügung. Ziel unserer Arbeit ist es, unseren gemeinsamen Traum von einer Welt, in der der Name Krebs keine Chance mehr hat, Angst und Schrecken zu verbreiten, Wirklichkeit werden zu lassen.

Zusammen mit Lothar Hirneise und meinen KollegInnen (allesamt ausgebildete ganzheitliche KrebsberaterInnen, siehe www.ganzheitliche-krebsberatung.de) setze ich mich dafür ein, dass vom Krebs betroffene Menschen sehr viel über die Herausforderung KREBS lernen können und anschließend selbst entscheiden, welche Therapie Sie wählen.

Unsere Vision: Viele (sehr viele!!) Menschen fordern das Recht auf Wahlfreiheit bei der Therapie Ihrer Krebserkrankung und folgerichtig die Bezahlung der gewählten Therapieform durch die Krankenkassen – unabhängig davon, ob diese schulmedizinisch anerkannt ist oder nicht.

Unsere Arbeit: Zusammen mit den von Krebs betroffenen Menschen erarbeiten wir einen individuellen Tagesablauf, der all das beinhaltet, was jeder selbst tun kann und sollte. Wir sprechen über die Wichtigkeit der Ernährung, nicht unbedingt in Form einer speziellen Krebsdiät, sondern darüber, wie wichtig es ist natürliche, möglichst unverarbeitete Lebensmittel zu uns zu nehmen. Lebensmittel, die diesen Namen noch verdienen und wie man sie zubereitet und kombiniert. Hier sind die Angaben von Frau Dr. Johanna Budwig Grundlage unserer Empfehlungen.

Entgiftungsmaßnahmen, die jeder selbst zu Hause durchführen kann und die, die üblichen Entgiftungsorgane nicht nur anregen, sondern konkret unterstützen. Dazu gehören bspw. basische Bäder und Einläufe.

„Entgiftung“ im seelisch-geistigen Bereich, also energetisches Arbeiten ist ein weiterer und sehr wichtiger Bereich über den wir sprechen und den wir ebenfalls fest einplanen in den Tagesablauf.

Alles zusammen ergibt das sogenannte “ 3 E – Programm (entwickelt von Lothar Hirneise).

Ergänzend werden verschiedene Therapien (wenn notwendig und sinnvoll) empfohlen. Außerdem begleiten wir auch Menschen zu Arztgesprächen oder bereiten dasselbe vor, unterstützen bei Auseinandersetzungen mit Kostenträgern und suchen Urlaubsmöglichkeiten raus, wo Menschen sich z.B. nach der Kost von Frau Dr. Budwig verwöhnen lassen können.

Fazit: Viele Jahre Erfahrung mit Krebs und anderen chronischen Kranken zeigen ganz klar:

Naturnahe und vielseitige Ernährung und Entgiftung sowie viel Bewegung sollten Sie sich zur festen Gewohnheit machen. Bleiben Sie jedoch nicht auf der körperlichen Ebene stehen, sondern ergänzen Sie sie unbedingt mit der energetischen Arbeit.

Entschlacken Sie Ihren Geist, nähren Sie Ihre Seele und freuen Sie sich Ihres Lebens. Jetzt!

Bettina Wiegrebe, Ganzheitliche Krebsberatung, Tellweg 15, 97292 Uettingen bei Würzburg, Tel 09369 / 98 07 40, www.wiegrebe.de/krebsberatung

Gesund und stressfrei durch Meditation

Der Osten nutzt die Meditation seit Jahrtausenden vor allem zur Selbsterkenntnis und als spirituelle Praxis. In unseren Breitengraden wird sie vor allem zum Stressabbau eingesetzt. Doch Meditieren ist viel mehr als das: Ein tägliches Wohlfühlprogramm, dass die Gesundheit in neue Dimensionen befördern kann. Es gibt verschiedene Körperhaltungen und Techniken, die teils unterschiedliche, aber auch gemeinsame Ziele verfolgen.

Meditation zum Stressabbau

Zeitalter Stress – so könnte man die das 21. Jahrhundert benennen. Ohne regelmäßige Entspannung kommt es da schnell zu körperlichen und geistigen Verstimmungen. Das Burnout-Syndrom ist in aller Munde – und vor allem eine neuzeitliche Erscheinung.

Stress kann das Immunsystem schwächen und den Blutdruck erhöhen. Jedoch versuchen die meisten Menschen, ihren erhöhten Stresspegel mit ebenso schädlichen Stimmulanzien wie Alkohohl, Süßigkeiten oder Kaffee abzubauen. Ein nur bedingt wirksame Maßnahme, die nicht nachhält sondern nur weitere Probleme schafft. Die Meditation bietet hierzu eine hervoragende und vor allem gesunde Alternative.

Regelmäßige meditative Praxis senkt das Stresshormon Kortisol im Blut. Außerdem verlangsamt sich der Herzschlag, die Atmung geht tiefer und Muskelverspannungen lösen sich auf. Ebenso schnellen die Endorphine in die Höhe, wobei sich ein Gefühl der Glückseligkeit im Körper breit macht. Schon 10- 15 Minuten Meditation täglich, können den allgemeinen Stresspegel deutlich senken.

Schärft die Sinne, gibt emotionale Stabilität

Meditation verleiht die Fähigkeit sich selbst und seine Umgebung wesentlich bewusster wahr nehmen zu können. Regelmäßige meditative Praxis bringt Körper und Geist in Einklang, schult Kreativität und Intuition. Auch unsere Mitmenschen profitieren davon: Wir können ihnen mehr Geduld und Mitgefühl entgegen bringen. Mit zunehmnder Praxis, nimmt die eigene Austrahlung zu. Die Augen wirken klarer, fast als könnte man darin bis zur Seele hindurch blicken. Die verbesserte emotionale Balance, lässt auch das Selbstbewusstsein wachsen.

Meditieren für die Gesundheit

Die Meditierenden wussten es schon immer. Mehr und mehr Studien beweisen auch wissenschaftlich ihren enormen gesundheitlichen Nutzen.

Mediation senkt das Stresshormon Kortisol, das mit vielen Krankheiten wie Herzinfarkten und zu hohem Blutdruck in Verbindung gebracht wird. Ebenso veringert sie den Herzschlag und schützt die Zellen vor den Angriffen freier Radikale. Dabei verlangsamt sich auch der Alterungsprozess, was sich gerade in der Vitalität von älteren Menschen bemerkbar macht.

Eine Studie des „ Journal of Psychomatic Medicine“ belegt den gesundheifsfördernden Nutzen der transzentaeen Meditation. Die Meditierenden beanspruchten dabei 55 % weniger medizinische Versorgung als diejenigen, die nicht meditierten. Bei beiden Gruppen wurden Alter, Geschlecht und Beruf berücksichtigt. Außerdem wurde bei den Meditierenden wesentlich geringere Krankheitsraten in allen Bereichen nachgewiesen, einschließlich Herzkrankheiten und Krebs.

Eine weitere Studie des „American Journal of Hypertension“ verglich die transzentale Meditation mit fünf bekannten Medikamenten zur Blutdrucksenkung. In der Studie, die über einen Zeitraum von 20 Jahren lief, zeigte die Meditation den größten Nutzen für die Gesundheit bei niedrigstem Kostenanteil. Im Vergleich zu blutdrucksenkenden Medikamenten wurden die Kosten von 23,7% bis 72,9% reduziert.

Wirkt bewusstseinserweitert

Meditation befreit den Verstand von eigensinnigen, oft unkontrollierbaren Gedanken. Viele Menschen nutzen sie deswegen als Mittel zur Selbsterkenntnis. Wenn sich die trüben Gedankennebel im Zuge einer Meditation lichten, können so manch alltägliche Dinge aus einer ganz neuen, viel klareren Perspektive erscheinen. Der Meditierende wird dabei auf eine höhere Bewusstseinsebene geführt, die ihm tiefe Einblicke in die eigene Natur und ins unbefleckte Sein ermöglicht. Der Buddhismus, eine der größten Weltreligionen, beinhaltet die Meditation deshalb als regelmäßige spirituelle Praxis.

Meditieren senkt Gehirnwellen

Der meditative Zustand ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Die Gehirnwellen des Dalai Lamas, der täglich bis zu drei Stunden meditiert, arbeitet auf einer Frequenz von fünf Hertz. Eine deart niedrige Schwingung wird sonst nur von Kleinkindern oder im Tiefschlaf erreicht. Die durchschnittliche Schwingungsfrequenz eines Erwachsenen beträgt 11 Hertz. Menschen mit niedriger Gehirnfrequenz, gelten allgemein als besonders Weise. Dies ist nicht zuletzt auf ihre außergewöhnlich klare Wahrnehmung zurück zuführen.

Welche Meditationstechniken gibt es?

Die Meditation kann in unterschiedlichsten Körperhaltungen und Techniken vollzogen werden. Während die buddhistische Vipassana-Meditation hauptsächlich auf der Beobachtung des Atems beruht, baut die transzentale Meditation auf Mantren, heilsamen Wörter aus dem Sanskrit, auf. In Japan zählen Bogenschießen und Teetrinken zur meditativen Praxis. Auch diverse Kampfsportarten beinhalten meditative Züge. Im Grunde kann fast jede Betätigung des Alltags Meditation sein, sofern sie ganz bewusst ausgeführt wird und die eigenen Gedanken dabei zum schweigen kommen.

Buchvorstellung: Eine erfolgreiche Arznei und Ernährungsbehandlung gut und bösartiger Geschwülste von Dr. med. Johannes Kuhl

Dr. Johannes Kuhl hatte bereits in den 50er Jahren mit seiner Ernährungsbehandlung, basierend auf der regelmäßigen Verwendung von pflanzlichen Milchsäure-Gährungsprodukten, erstaunliche Erfolge in der Behandlung von Tumorerkrankungen erzielt. Über mehr als zwei Jahrzehnte hat Johannes Kuhl mit seiner einfachen Methode, tausenden von unheilbar Krebskranken geholfen und hat dabei eine umfangreiche Beweisführung seiner Thesen aufgebaut.

Zu seiner Zeit wurde er von seinen orthodoxen, gleichwohl erfolglosen Kollegen verlacht und bekämpft. So wie das auch heute vielen Medizinern passiert, die sich erdreisten Alternativen oder Ergänzungen in der Krebstherapie aufzuzeigen.

Basierend auf den Erkenntnissen von Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg*, hervorragende Beobachtung und eine Vielzahl eigener, praktischer Erfahrung, formuliert Dr. Johannes Kuhl seine ganzheitliche Ernährungstherapie mit Schwerpunkt auf dem Wert der pflanzlichen Milchsäure in Bezug auf die Zellatmung bei Krebstumoren und eine gute Zellatmung als Grundlage für Prävention und Therapie.

Anhand vieler Patientengeschichten zeigt Dr. Kuhl den grossen Wert seiner einfachen Kostform und gibt dem Krebskranken Möglichkeiten an die Hand, wie er durch seine Ernährungsweise positives für seine Gesundheit bewirken kann.

Eine spezielle Kostform die Krebs vorbeugen, oder günstig beeinflussen kann sei noch nicht bekannt! Diese falsche und irreführende Aussage wird auch heute, 50 Jahre nach den Ausführungen von Dr. Johannes Kuhl, zum Schaden der an Krebs erkrankten, oder um Prävention bemühten, immer noch vertreten.

Dabei haben die vermeintlichen Ernährungs-Experten, die diese Einschätzung vertreten, idR weder eigenen Erfahrungen mit Patienten, noch einen realistischen Überblick über den Stand der ernährungswissenschaftlichen Forschungen. Es sei deshalb jedem geraten sich mit den Ausführungen von Dr. Kuhl selbst ein Bild über die Möglichkeiten einer Ernährungsumstellung in Prävention und Therapie von Krebs zu machen. Aber auch bei vielen anderen zivilisationsbedingten chronischen Krankheiten kann eine angepasste und artgerechtere Ernährung wahre Wunder wirken und das ohne teure und nebenwirkungsreiche Medikamente.

Wir sagen Ihnen – probieren geht über studieren! So lange die „wissenschaftliche“ Krebsmedizin selbst nicht weis um was es bei Krebs überhaupt geht, was die eigentlichen Ursachen sind und was die Krankheit und nicht nur Symptom ist (was vielfach bewiesen ist) – so lange sollten Sie sich nicht abhalten lassen sich gut zu informieren und alternativ oder zusätzlich eigene Massnahmen zu ergreifen!

Die bis heute als Thesen hingestellten Erkenntnisse von Dr. Johannes Kuhl sollten von jedem Einzelnen selbst bewertet werden, vor dem Hintergrund der tausenfachen praktischen Erfahrungen, die Dr. Kuhl in seiner zwanzigjährigen medizinischen Arbeit mit Krebspatienten gesammelt hat.

Der Titel „Eine erfolgreiche Arznei und Ernährungsbehandlung gut und bösartiger Geschwülste“ ist seit langer Zeit vergriffen und nur noch vereinzelt und zu hohen Preisen antiquarisch zu bekommen. Trotzdem das Buch in einer Schreibweise wie in den 1960er Jahren üblich, liegt es uns sehr am Herzen das Gedankengut und das Lebenswerk von Dr. med. Dr. phil. Johannes Kuhl am Leben zu erhalten, zum Nutzen vieler Krebskranker, denen auch heute noch vielfach die Perspektive fehlt.

* Otto Heinrich Warburg zählt zu den großen Biochemikern des 20. Jahrhunderts. Er entschlüsselte im Jahre 1926 mit seiner Entdeckung der Cytochromoxidase (Natur und Wirkungsweise des Atmungsfermentes; „Warburg-Ferment“) den Mechanismus der Zellatmung, wofür er 1931 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie erhielt. Otto Heinrich Warburgs wissenschaftliche Arbeit erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten; seine Forschungsschwerpunkte waren die Photosynthese, die Krebsforschung und die biologische Energieübertragung. Dabei machte er eine Vielzahl weiterer interessanter und wertvoller Entdeckungen, von denen manche praktische Anwendung in der klinischen Biochemie fanden. Bis ins hohe Alter war Otto Heinrich Warburg als Wissenschaftler aktiv. Quellen: Eckart, W.U.: Ärzte Lexikon. Springer, Heidelberg 2006

Grüner Tee – Ein Wirkstoff aus der Natur hemmt Tumorwachstum

It’s Teatime!

Nicht nur in England und Japan – den klassischen Teeländern, auch in unseren Gefilden greifen die Menschen zur Teetasse. 25 Liter des aromatischen Heißgetränks werden in Deutschland jährlich pro Kopf getrunken. Eine Zahl, die seit Jahren einigermaßen stabil zu sein scheint. Dabei ist die Auswahl an Teesorten schier unermesslich – von Schwarz bis weiß, rot bis grün, Tees sind so bunt wie das wahre Leben selbst. Und das ist es auch, was das Aufgussgetränk in die Becher bringt. Gesundes Leben! Denn es ist reich an Mineralstoffen, Vitalstoffen, Antioxidantien, Vitaminen und ätherischen Ölen.

So sind Kräutertees wie z. B. der allseits beliebte Pfefferminztee gut gegen akute Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, sie wirken oft beruhigend und sind häufig entzündungshemmend. Allerdings enthalten sie – trotz ihres Namens – keine echte Teepflanze. Schwarztee dagegen ist ein echter Tee, aus den getrockneten Blättern des Teestrauchs. Zur Herstellung werden die frisch gepflückten Teeblätter angewelkt und dann gerollt. Dabei werden ihre Zellwände aufgebrochen. Durch die anschließende Gärung und Trocknung wird der Tee so „oxidiert“ bzw. fermentiert und kommt dann als schwarzer Tee in unsere Kannen. Je nach Dauer des Ziehens bei der Zubereitung wirkt das Getränk beruhigend oder anregend. Mehrere Tassen täglich mit einer Ziehdauer von ca. zehn Minuten können akute Durchfallerkrankungen lindern.

Allen voran der Grüntee

Am spektakulärsten aber sind sicher die Eigenschaften des nicht fermentierten grünen Tees und dessen Wirkung auf unseren Körper und seine Gesundheit. Denn er hemmt z. B. nachweislich das Tumorwachstum bei Krebszellen. Vorbeugend regelmäßig getrunken reduziert das asiatische Staatsgetränk schon das Risiko an bestimmten Krebsformen zu erkranken. Das zeigen die verschiedensten Studien in den letzten Jahren. Angefangen bei dem japanischen Mediziner Prof. Dr. Hirota Fujiki (ehemals Max Planck Institut, München; Saimata-Krebsforschungsinstitut, Kumoro, Japan), der als einer der Ersten die krebshemmende Substanz EGCG – Epigallocatechin-Gallat, im Grüntee nachweisen konnte. Bis hin zu den britischen Forschern um Roger Thorneley und spanischen Wissenschaftlern um Dr. José Neptuno Rodriguez-López, die jetzt in Zusammenarbeit zwischen dem John Innes Centre, Norwich und der Universität Murcia (Umu), Spanien aufdecken konnten, wie das EGCG im grünen Tee tatsächlich wirkt.

Wirkweise des Grüntees bei Krebszellen geklärt

EGCG im grünen Tee hindert laut den britischen Forschern die Krebszellen am Wachstum, indem sie das für diese lebenswichtige Enzym DHFR (Dihydrofolat-Reduktase) angreifen. Damit ist der Wirkvorgang zwar ähnlich dem des schulmedizinischen Wirkstoffes Methotrexat, wohl  aber mit deutlich weniger Nebenwirkungen auf die gesunden Zellen, die unter dem Klassiker der Allopathie Methotrexat massiv geschädigt werden. Die Konzentration des Polyphenols EGCG, dem sekundären Pflanzenstoff, die für diesen gesundheitlichen Effekt im Blut nachweisbar sein muss, entspricht der, die Teegenießer schon mit zwei bis drei täglichen Tassen grünem Tee erreichen.

Aber: Grüner Tee kann noch mehr

Krebs ist bei weitem nicht die einzige zivilisatorische Krankheit bei der das asiatische Heißgetränk lindernd wirken kann. So haben Wissenschaftler der Universität Süd-Floridas im Rahmen einer Alzheimer-Studie an Mäusen nachweisen können, dass EGCG in konzentrierter Form die Entwicklung von den für die Krankheit-des-Vergessens typischen Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn stark reduzieren kann. Allerdings muss der sekundäre Pflanzenstoff dafür ungemischt mit weiteren Teesubstanzen eingenommen werden. Eine Möglichkeit für die Zukunft wäre hier die Gabe des Polyphenols in Form eines Nahrungsergänzungsmittels.

Grüntee ist gut für die Zähne

Auch für Schulkinder ist der Grüntee gesundheitlich – vor allem zahngesundheitlich – empfehlenswert. Eine Tasse grüner selbstverständlich ungesüßter Tee reduziert das Risiko einer Karieserkrankung deutlich. Das einzige Problem hierbei ist, dass der leicht bittere Geschmack des Aufgussgetränks, den grünen Tee nicht gerade zum Frühstücks-Liebling der Kinder  macht.

Dennoch, als Resümee kann man sagen: Regelmäßig genossen, ist der grüne Tee ein echter Gesundheitsknaller für unseren Organismus. Also, nicht vergessen: Herbstzeit ist Teezeit. Und es muss nicht immer Pfefferminz aus dem Beutel sein.

Zubereitung von grünem Tee:

Um den vollen Geschmack und die wertvollen Inhaltsstoffe des grünen Tees auch wirklich ausschöpfen zu können, sind drei Punkte zu beachten:

Die richtige Wassertemperatur: Grüner Tee wird nicht mit kochendem Wasser aufgegossen. Die ideale Temperatur liegt zwischen 60 und 90 °C. Wer nicht mit dem Thermometer nachmessen will, kann das kochende Wasser auskühlen lassen. Nach ca. vier Minuten ist es dann ungefähr 90 °C heiß, nach ca. 12 Minuten hat es noch 75 °C.

Die richtige Wasserqualität: Hier ist Frische wichtig, die zarte Weichheit und möglichst wenig Zusatzsstoffe. Die Wasserqualität steigern kann man z. B. mit einer Umkehrosmoseanlage, die das Leitungswasser zu einem reinen, unbelasteten Wasser macht.

Die richtige Dosierung: Je nach Geschmack, kann man die Menge an grünem Tee natürlich variieren. Im Allgemeinen kann man aber sagen, dass ca. 12 Gramm auf einen Liter Wasser ausreichen, um das volle Grüntee-Aroma zu erreichen. Das sind ca. vier Teelöffel. Nach einer Ziehzeit von einer bis drei Minuten muss man sich dann nur noch zurücklehnen und genießen.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) sieht die Chemotherapie kritisch

In zehn Jahren konnten die produzierenden Pharmafirmen ihren Umsatz mit Zytostatika weltweit um über 300 Prozent steigern. „Im Gegensatz dazu stehen nur mäßige Behandlungserfolge“, sagt Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) in Heidelberg. „Besonders wenn Metastasen vorhanden sind, beträgt der Überlebenszeitgewinn – wenn überhaupt – meist nur wenige Monate.“ Die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie solle deshalb gut überlegt werden, so die GfBK. Sie hänge von der Tumorerkrankung, dem Krankheitsstadium aber auch von der persönlichen Lebenssituation ab.

Eine eindeutige medizinische Notwendigkeit zur Chemotherapie sieht die GfBK nur bei bestimmten Krebsarten bei Kindern, Erkrankungen des blutbildenden Systems wie Leukämien und bei wenigen Organtumoren wie etwa Hodenkrebs.

Problem Tumorstammzelle

Tumorzellen sind nur während ihres Zellteilungszyklus für die Chemotherapie empfänglich. Doch viele sind quasi im „Schlafzustand“ und können nicht abgetötet werden. Bei der Chemotherapie überleben zudem nur die stärksten Zellen. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tumor einer Chemotherapie gegenüber resistent wird.
Ein besonderes Problem sind die bösartigen Tumorstammzellen. Sie zeigen sich resistent gegen konventionelle Chemo- und Strahlentherapie, so neuere Forschungsergebnisse etwa des Forschungsverbundes Tumorstammzellen. Einige Forscher meinen daher, die Therapie müsste sich gezielt gegen die Tumorstammzellen richten.
Interessanterweise finden sich in der täglichen Nahrung Substanzen wie der Brokkoli-Inhaltsstoff Sulforaphan, die Tumorstammzellen wieder sensibel gegenüber Chemotherapie machen. Das zeigen erste Forschungsergebnisse (Kallifatidis G et al./Gut 58; 2009).

Problem Zellmilieu

Durch ein gesundes Zellmilieu kann eine vorgeschädigte Zelle jahre- oder jahrzehntelang ruhig gehalten werden. Sie kann sich aber z. B. in einem chronisch-entzündlichen Milieu schnell zu Krebs entwickeln. Auch Chemotherapie begünstigt ein ungesundes Zellmilieu und kann verstärkt Entzündungsreaktionen im Tumorgewebe auslösen, so die Ergebnisse eines Forscherteams der Universität Witten-Herdecke um Professor Dr. Thomas Dittmar (Dittmar T/Deutsches Ärzteblatt 108; 2011). Eine sinnvolle Krebstherapie versucht daher, das Tumorzellmilieu gezielt zu beeinflussen, etwa durch Sport, der Säure-Basen-Regulation und Leberentlastung. Auch die tägliche Ernährung ist wichtig. In Gelbwurz und Omega-3- Fettsäuren stecken wertvolle Stoffe, die Entzündungsreaktionen eindämmen.

Bevor Sie eine Entscheidung treffen sollten Sie unbedingt auch das Buch von Lotar Hirneise lesen: Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe