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Die Heilkraft von Gewürzen

Gewürze werten Ihre Gerichte nicht nur geschmacklich auf, sondern liefern auch eine Fülle an konzentrierten Pflanzenstoffen mit enormem gesundheitlichen Potential. In der Naturheilkunde werden Gewürzpflanzen traditionell bei diversen Krankheiten und Beschwerden eingesetzt. Gewürze wirken antioxidativ, antibakteriell, entzündungshemmend und können den Blutzuckerspiegel senken. So bekämpfen Gewürze nicht nur die Symptome, sondern packen die Ursache bei der Wurzel. Verzichten Sie beim Verfeinern Ihrer Gerichte auf Salz und bauen Sie stattdessen verschiedene Vital-Gewürze in Ihren Speiseplan ein!

Diese Kräuter und Gewürze bringen Sie gut über den Winter

Der Winter steht vor der Tür. Die kalten Tage des Jahres bringen Erkältungen, laufende Nasen und die allseits gefürchtete Grippe mit sich. Richtig Vorsorgen und Versorgen ist  besonders wichtig: Die folgenden Kräuter und Gewürze bringen das Immunsystem auf Trab und sagen Infekten den Kampf an.

Wenn es draußen kalt wird, ist der Verzehr von wärmenden und vitalstoffreichen Speisen besonders wichtig. Dunkelorange Gemüsesorten wie Süßkartoffeln, Kürbis oder Karotten versorgen das Immunsystem mit dem wärmenden Beta-Karotin. Wurzelgemüse wie Zwiebeln, Kohlrueben und Steckrueben, helfen beim Aklimatisieren in der kalten Jahreszeit. Zu den wärmende Lebensmitteln zählen außerdem Rucola, Brokkoli und Wasserkresse. Auch Nüsse und Samen sind als wärmender Snack bestens geeignet. Hinzukommen schwarzer Pfeffer und Kardomon, die aufgebrüht im Tee oder als Gewürz in Speisen ihre wärmende und entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Nachfolgend einige weitere Gewürze und Kräuter, die für die kalten Tage des besonders Jahres geeignet sind:

Koriander

Koriandergrün ist ein beliebtes Würzkraut in der asiatischen Küche. In unseren Breitengraten machen vorallem die Samen der Korianderpflanze von sich reden. Sowohl Samen als auch Blätter wirken entzündungshemmend und glänzen durch ihre schmerzlinderten Eigenschaften. Cilantro wird von Heilpraktikern gegen Fieber, bei Infekten und Allergien eingesetzt. Das grüne Kraut entgiftet, leitet Schwermetalle aus dem Körper.

Kurkuma

Kurkuma wird im Ayureda schon seit Jahrtausenden verwendet, um gesundheitliche Beschwerden zu behandeln. Auch die konventionelle Medizin lernt die Vorzüge der goldgelben Wunderknolle immer mehr zu schätzen. Als natürlicher Entzündungshemmer und kraftvolles Antioxidant unterstützt Kurkuma das Immunsystem. Mediziner setzen Kurkuma erfolgreich geben Arthritis, Diabetes und sogar gegen Krebs ein.

Echinacea

Echinacea wirkt antibakteriell, fördert das Immunsystem und reinigt das Blut. Die Pflanze zeigt sich besonders effektiv bei Durchfall, Magengeschwüren, Krebs und Infektionen. Naturheilkundebücher sehen in Echinecea ein wirksames Kraut gegen unterschiedlichste bakterielle Beschwerden. Dazu zählen: Diphterie, Salmonellen und Candida. Eccincae dient als wichtiger Bestandteil in vielen Rezepturen gegen Grippe und Erkältungen. Als Anwendungform empfehlen sich Kapseln oder Flüssigextrakte.

Chayenne Pfeffer

Cayenne Pfeffer zählt zu den Nachtschattengewächsten. Diese Pfefferart ist reich an Vitamin C,  hilft gegen Husten und bei Verschleimung. Chayenne Pfeffer ist zudem ein erstklassiger Entzündungshemmer. Tipp: Verwenden Sie Chayenne Pfeffer als feurige Beigabe in Eintöpfen und Suppen. Dosieren Sie vorsichtig! Vermeiden Sie den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.

Minze

Minze wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Naturärzte und Heikpraktiker setzen die Minze ein, um Verdauerungsbeschwerden und Durchfall zu behandeln. Weitere beliebte Einsatzbereiche der Minze sind: Koliken, Fieber, Kopfschmerzen, Herzrasen, Gallensteine oder Reizdarm. Gerade bei Grippe bedingten Kopfschmerzen oder Uebelkeit, zeigt sich die Minze als besonders schmerzlindernd und heilsam.

Kamille

Die Grippe bringt uns oft um den Schlaf. Manche Arzneimittel wühlen uns auf, andere schlagen auf den Magen. Anders die Kamille: Die kleine, weißgelbe Blume besänftigt den Magen, entlastet Körper und Geist. Die Kamille entspannt die Muskeln, lindert schmerzen. Tipp: Nehmen sie eine Tasse Kamille Tee vor dem Einschlafen zu sich.

Zimt

Zimt trocknet feuchte Stellen im Körper und wärmt Menschen, die ständig frieren oder an schwacher Zirkulation leiden. Neben seiner Qualitäten als Antiseptikum ist Zimt ein exzellenter Verdauungsförderer. Zimt einen verleiht er Speisen ein charaktervolles Aroma, und unterstützt zugleich die Gesundheit an vielen Fronten: Zimt reguliert den Blutzuckerspiegel, hilft gegen Krebs und verhindert die Bildung von Blutgerinseln. Zimt ist ein sehr wärmendes Gewürz, regt die Zirkulation in Händen und Füßen an. Daneben stimuliert er Leber und Nieren.

Knoblauch

Knoblauch hilft resistenter gegen Infektionen zu werden. Knoblauch ist ein exzellenter Vasodilator und verbessert die Zirkulation. Knoblauch verfügt über natürliche antibakterielle und antivirale Eigenschaften.  Im Kampf gegen Erkältungen und Grippe beweist sich Knoblauch als sehr wirksam. Knoblauch fördert das Immunsystem und wird sowohl von der ganzheitlichen als auch von der konventiollen Medizin verwendet, um Cholesterin und Herzbeschwerden zu senken und zu lindern.

Ingwer

Als natürliches Antioxidant und Antiseptikum verbessert Ingwer die Zirkulation in allen Bereichen des Körpers. Ingwer ist ein Klassiker der Kröutermedizin, der obendrein als Kochzutat verwendet wird. Die Ingerwerwurzel wird für eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, wie z.B. Verdauungsbeschwerden oder Schmerzen, selbt bei ernsten Beschwerden wie Arthritis. Ingwer ist ein sehr warmes Lebensmittel, das zugleich die Verdauung fördert.