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Gesund und stressfrei durch Meditation

Der Osten nutzt die Meditation seit Jahrtausenden vor allem zur Selbsterkenntnis und als spirituelle Praxis. In unseren Breitengraden wird sie vor allem zum Stressabbau eingesetzt. Doch Meditieren ist viel mehr als das: Ein tägliches Wohlfühlprogramm, dass die Gesundheit in neue Dimensionen befördern kann. Es gibt verschiedene Körperhaltungen und Techniken, die teils unterschiedliche, aber auch gemeinsame Ziele verfolgen.

Meditation zum Stressabbau

Zeitalter Stress – so könnte man die das 21. Jahrhundert benennen. Ohne regelmäßige Entspannung kommt es da schnell zu körperlichen und geistigen Verstimmungen. Das Burnout-Syndrom ist in aller Munde – und vor allem eine neuzeitliche Erscheinung.

Stress kann das Immunsystem schwächen und den Blutdruck erhöhen. Jedoch versuchen die meisten Menschen, ihren erhöhten Stresspegel mit ebenso schädlichen Stimmulanzien wie Alkohohl, Süßigkeiten oder Kaffee abzubauen. Ein nur bedingt wirksame Maßnahme, die nicht nachhält sondern nur weitere Probleme schafft. Die Meditation bietet hierzu eine hervoragende und vor allem gesunde Alternative.

Regelmäßige meditative Praxis senkt das Stresshormon Kortisol im Blut. Außerdem verlangsamt sich der Herzschlag, die Atmung geht tiefer und Muskelverspannungen lösen sich auf. Ebenso schnellen die Endorphine in die Höhe, wobei sich ein Gefühl der Glückseligkeit im Körper breit macht. Schon 10- 15 Minuten Meditation täglich, können den allgemeinen Stresspegel deutlich senken.

Schärft die Sinne, gibt emotionale Stabilität

Meditation verleiht die Fähigkeit sich selbst und seine Umgebung wesentlich bewusster wahr nehmen zu können. Regelmäßige meditative Praxis bringt Körper und Geist in Einklang, schult Kreativität und Intuition. Auch unsere Mitmenschen profitieren davon: Wir können ihnen mehr Geduld und Mitgefühl entgegen bringen. Mit zunehmnder Praxis, nimmt die eigene Austrahlung zu. Die Augen wirken klarer, fast als könnte man darin bis zur Seele hindurch blicken. Die verbesserte emotionale Balance, lässt auch das Selbstbewusstsein wachsen.

Meditieren für die Gesundheit

Die Meditierenden wussten es schon immer. Mehr und mehr Studien beweisen auch wissenschaftlich ihren enormen gesundheitlichen Nutzen.

Mediation senkt das Stresshormon Kortisol, das mit vielen Krankheiten wie Herzinfarkten und zu hohem Blutdruck in Verbindung gebracht wird. Ebenso veringert sie den Herzschlag und schützt die Zellen vor den Angriffen freier Radikale. Dabei verlangsamt sich auch der Alterungsprozess, was sich gerade in der Vitalität von älteren Menschen bemerkbar macht.

Eine Studie des „ Journal of Psychomatic Medicine“ belegt den gesundheifsfördernden Nutzen der transzentaeen Meditation. Die Meditierenden beanspruchten dabei 55 % weniger medizinische Versorgung als diejenigen, die nicht meditierten. Bei beiden Gruppen wurden Alter, Geschlecht und Beruf berücksichtigt. Außerdem wurde bei den Meditierenden wesentlich geringere Krankheitsraten in allen Bereichen nachgewiesen, einschließlich Herzkrankheiten und Krebs.

Eine weitere Studie des „American Journal of Hypertension“ verglich die transzentale Meditation mit fünf bekannten Medikamenten zur Blutdrucksenkung. In der Studie, die über einen Zeitraum von 20 Jahren lief, zeigte die Meditation den größten Nutzen für die Gesundheit bei niedrigstem Kostenanteil. Im Vergleich zu blutdrucksenkenden Medikamenten wurden die Kosten von 23,7% bis 72,9% reduziert.

Wirkt bewusstseinserweitert

Meditation befreit den Verstand von eigensinnigen, oft unkontrollierbaren Gedanken. Viele Menschen nutzen sie deswegen als Mittel zur Selbsterkenntnis. Wenn sich die trüben Gedankennebel im Zuge einer Meditation lichten, können so manch alltägliche Dinge aus einer ganz neuen, viel klareren Perspektive erscheinen. Der Meditierende wird dabei auf eine höhere Bewusstseinsebene geführt, die ihm tiefe Einblicke in die eigene Natur und ins unbefleckte Sein ermöglicht. Der Buddhismus, eine der größten Weltreligionen, beinhaltet die Meditation deshalb als regelmäßige spirituelle Praxis.

Meditieren senkt Gehirnwellen

Der meditative Zustand ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Die Gehirnwellen des Dalai Lamas, der täglich bis zu drei Stunden meditiert, arbeitet auf einer Frequenz von fünf Hertz. Eine deart niedrige Schwingung wird sonst nur von Kleinkindern oder im Tiefschlaf erreicht. Die durchschnittliche Schwingungsfrequenz eines Erwachsenen beträgt 11 Hertz. Menschen mit niedriger Gehirnfrequenz, gelten allgemein als besonders Weise. Dies ist nicht zuletzt auf ihre außergewöhnlich klare Wahrnehmung zurück zuführen.

Welche Meditationstechniken gibt es?

Die Meditation kann in unterschiedlichsten Körperhaltungen und Techniken vollzogen werden. Während die buddhistische Vipassana-Meditation hauptsächlich auf der Beobachtung des Atems beruht, baut die transzentale Meditation auf Mantren, heilsamen Wörter aus dem Sanskrit, auf. In Japan zählen Bogenschießen und Teetrinken zur meditativen Praxis. Auch diverse Kampfsportarten beinhalten meditative Züge. Im Grunde kann fast jede Betätigung des Alltags Meditation sein, sofern sie ganz bewusst ausgeführt wird und die eigenen Gedanken dabei zum schweigen kommen.