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Pflanzliche Antibiotika – Effektive Heilmittel aus der Natur

Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich gegen bakterielle Atemwegsinfektionen. Eine Studie der Universität Freiburg aus 2013 konnte beweisen, dass die beiden Pflanzen eine hohe keimhemmende Wirkung gegen bakterielle Erreger zeigen. Die Wirkung bestätigte sich besonders bei Entzündungen der Atemwege, allgemein als Erkältung bekannt. Zusätzlich unterdrücken Meerrettich & Kapuzinerkresse auf natürliche Art und Weise die Vermehrung von Viren. Die Kombination der beiden Power Pflanzen ist somit eine sinnvolle und nachhaltigere Alternative zu chemischen Antibiotika. Antibiotika werden heutzutage viel zu schnell verschrieben, die Realität der immer weiter voranschreitenden Resistenzbildung wird durch die Pharmaindustrie geflissentlich unter den Teppich gekehrt.

Buchvorstellung: „Revolution in der Herztherapie“ von Dean Ornish

Dieses Buch ist der ultimative Literaturtipp für Menschen mit Herz- und Gefäßproblemen! Aktuell leiden 20 – 30 Millionen Deutsche unter zu hohen Blutdruckwerten. Bluthochdruck führt langfristig gesehen zu Schäden und Ablagerungen an den Blutgefäßen und erhöht das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Herzkreislauf-Krankheiten sind mit rund 400 000 Opfern pro Jahr nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland (und auch in vielen anderen Industrienationen). Dr. Dean Ornish beschreibt einen Weg, um „verkalkte“ bzw. verengte Blutgefäße auf natürliche Weise und ohne chirurgische Eingriffe wieder zu öffnen. Er gibt Tipps zur Gesundung für herzkranke Menschen, und hat gleichzeitig auch Ratschläge parat, wie gesunde aber gefährdete Menschen Herz-Kreislauf-Problemen gezielt vorbeugen können. Als Grundlage seiner Forschung dient eine radikale Umstellung des Lebensstil und der täglichen Ernährung. Die Grundaussage von Dean Ornish: Wir sind so gesund oder krank, wie wir uns ernähren und wie wir leben.

Sie leiden an Herzproblemen und wissen nicht mehr, was Sie tun sollen? Dann legen wir Ihnen die Lektüre dieses Ratgebers und die konsequente Umsetzung der darin genannten Ratschläge ans Herz.

Stress abbauen und Kraft tanken mit pflanzlichen Adaptogenen

Heutzutage leidet in Deutschland jeder vierte an chronischem Stress. Weil sich unser Körper bei Dauerstress in ständiger Alarmbereitschaft befindet, verbrauchen wir sehr viel Energie, fühlen uns matt und werden anfällig für Krankheiten. Viele Menschen finden sich mit ihrer Situation ab oder nehmen entsprechende Medikamente ein – Stop! Pflanzliche Adaptogene wirken als natürliche Anti-Stress-Helfer und wappnen Ihren Körper gegen anstrengende Zeiten. Der Begriff „Adaptogen“ kommt aus der Alternativmedizin, die sich mit naturheilkundlich wirksamen Lebensmitteln beschäftigt. Es handelt sich dabei um bioaktive sekundäre Pflanzenstoffe, welche unseren Organismus dabei unterstützen, sich an extreme seelische und körperliche Belastungen anzupassen. Dank dieser natürlichen Substanzen können wir Stress besser kompensieren, werden wieder leistungsfähiger, unsere Konzentration steigt und unser Immunsystem wird gestärkt – und zwar ganz ohne Nebenwirkungen.

Diabetes natürlich heilen

Diabetes ist unheilbar? Die Wissenschaft hält dagegen. Mehrere Studien beweisen, dass die Stoffwechselerkrankung durch kluge Ernährungsentscheidungen in Schach gehalten werden kann. Man unterscheidet zwischen Diabetes Typ 1 (= Jugendiabetes) und Diabetes Typ 2 (= Altersdiabetes). Während Typ 1 eine angeborene Autoimmunkrankheit ist, zählt Typ 2 zu den Zivilisationskrankheiten. Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und typische westliche Ernährungsmuster mit viel isoliertem Zucker, tierischen Fetten und verarbeiteten Lebensmitteln. Diese Lebensweise geht oft mit dem metabolischen Syndrom einher. Kennzeichnend für Diabetes Typ 2 ist eine Insulinresistenz, die mit einem stark erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Im Laufe der Erkrankung reagieren die Zellen immer schlechter auf das Hormon Insulin und transportieren in der Folge weniger Glukose in die Zellen – der Blutzuckerspiegel steigt. Wer kontinuierlich die richtigen Lebensmittel in seinen Speiseplan integriert, kann dieses Szenario rückgängig machen!

Natürliche und effektive Maßnahmen für die Herzgesundheit

Industriezucker fördert die Entstehung von Herzerkrankungen. Dass isolierter Zucker zu extremen Blutzuckerspiegelschwankungen führt und das Risiko für Diabetes erhöht, ist bereits hinlänglich bekannt. Nun entdeckten Forscher des Center for Disease Control and Prevention (CDC) auch einen direkten Zusammenhang zwischen hohem Zuckerverzehr und krankhaften Herzproblemen. Laut der Wissenschaftler liegt dieser Effekt einerseits im Übergewicht begründet, den erhöhter Zuckerkonsum mit sich führt. Aber in ihrer Studie identifizierten sie auch den raffinierten Zucker selbst als Übeltäter. Probanden, deren Ernährung zu mindestens 25 % aus Zucker bestand, erlitten dreimal häufiger Herzinfarkte als diejenigen, die sich mit weniger als 10 % zuckerarm ernährten. Die WHO empfiehlt, täglich nicht mehr als 10 % der zu sich genommenen Kalorienmenge mit Zucker zu decken. Noch besser seien maximal 5 %, sagen die Experten. Wichtig ist jedoch die Unterscheidung zwischen isoliertem Industriezucker und natürlichem Fruchtzucker im Verbund der ganzen Frucht. Letzterer gelangt in Verbindung mit den enthaltenen Ballast- und Mikronährstoffen langsamer ins Blut und beeinflusst den Blutzuckerspiegel und somit auch das Risiko für Herzprobleme weniger stark. Greifen Sie deshalb lieber auf Zuckeralternativen wie naturbelassene Süßungsmittel oder natürliche Süßstoffe zurück.

Lycopin macht Tomaten so gesund!

Tomaten gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten der Deutschen. Für ihre kräftige Färbung ist der natürliche Farbstoff Lycopin verantwortlich. Lycopin zählt zu den Carotinoiden und ist ein starkes Antioxidans. Es schützt die Tomaten vor Zellschäden durch UV-Strahlung und andere externe Einflüsse. Da Lycopin hitzestabil ist, findet es sich auch in Tomatenprodukten wie getrockneten Tomaten und Tomatenpulver. Für die extra Portion Zellschutz verzehren Sie am besten jeden Tag ein paar frische Tomaten, in Saft oder Speisen eingerührtes Tomatenpulver oder getrocknete Tomaten.

Krankheiten vorbeugen durch Ernährung? Möglich, sagt die Wissenschaft

Die Rolle von Vitalstoffen bei Parkinson, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine Ernährung mit flavonoidreichen Lebensmitteln verringert das Risiko, an Parkinson zu erkranken. In einer Studie fanden Forscher der Harvard Medical School heraus, dass die Flavonoide aus Pflanzen unsere Gehirnzellen widerstandsfähig gegen die gefürchtete Nervenkrankheit machen. Insgesamt wurden fast 50 000 Männer und mehr als 80 000 Frauen bezüglich ihres Verzehrs von flavonoidreichen Lebensmitteln (z.B. Grüntee, Beeren, Äpfel, Weintrauben und Orangen) befragt. Bei den Männern kam heraus, dass die Teilnehmer mit dem höchsten Gehalt an Flavonoiden in ihrer Ernährung ein 40 % geringeres Risiko hatten, Parkinson zu entwickeln.

Eine vitalstoffreiche Ernährung schützt Gefäße und Gehirn

Wer ausreichend Kalium zu sich nimmt, kann krankhafte Veränderungen der Gefäßwände vorbeugen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der University of Alabama aus Birmingham (USA) im Fachblatt „JCI Insight“. Ihre Untersuchungen an Mäusen bestätigten, dass ein geringer Kaliumspiegel den Kalziumgehalt der Muskelzellen in den Arterien erhöht und mit einer geringeren Elastizität der Blutgefäße einhergeht. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Gefäßverkalkung nicht – wie lange angenommen – ein unaufhaltsamer Prozess ist, sondern durch Kaliumkonsum verlangsamt und verhindert werden kann. Menschen mit erhöhtem Arteriosklerose-Risiko sollten deshalb darauf achten, genügend kaliumreiche Lebensmittel zu verzehren. Dazu gehören Bananen, Linsen, Avocados, Mandeln und Bohnen oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 4 g Kalium pro Tag.

 

Eine pflanzenbasierte, vitalstoffreiche Ernährung verlangsamt das altersbedingte Schrumpfen des Gehirns. Wissenschaftler der Universität Rotterdam in den Niederlanden bestätigten diese These an insgesamt 4213 Probanden und veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Neurology“. Wer viel Gemüse, Obst, Nüsse und Fisch verzehrte, hatte in der Regel ein größeres Gehirnvolumen. Andere Studien zeigen in diesem Zusammenhang, dass Menschen mit größerem Hirnvolumen eine bessere geistige Leistungsfähigkeit haben. Dieses Ergebnis war unabhängig von Alter, Bildungsniveau, sportlicher Betätigung oder Nikotinkonsum.

Bio ist besser!

Wer Bio Lebensmitteln den Vortritt gibt, leidet seltener unter Krebserkrankungen. Zu diesem Schluss kam eine seit 2009 durchgeführte französische Langzeitstudie mit insgesamt 68.946 Teilnehmern. Die Probanden mit dem höchsten Bio-Konsum wiesen ein um 25 % geringeres Krebsrisiko auf als die mit dem geringsten Verzehr an Bio-Lebensmitteln. Die deutlichste Korrelation stellten die Forscher bei Tumoren im Lymphsystem fest, die bei den Bio-Konsumenten um 75 % weniger häufig waren. Die Wissenschaftler begründen ihre Ergebnisse mit den Pestizidrückständen in konventionellen Lebensmitteln. Nach Kontrollen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit weisen 44 % der herkömmlich angebauten Lebensmittel zu hohe Pestizidrückstände vor. Bei den Bio-Lebensmittel überschritten nur 6,5 % den Grenzwert.

Unserer Meinung nach sind die geringeren Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln jedoch nicht die einzige Ursache für die positiven Ergebnisse. Größere Relevanz hat unserer Meinung nach die Tatsache, dass sich Bio-Konsumenten generell bewusster, vollwertiger und vitalstoffreicher ernähren als nicht Bio-Konsumenten. So verfügen sie über ein besseres Schutzpotential, das sie ganzjährig vor schädlichen externen Einflüssen und dem Entstehen von Krankheiten schützt. Zudem werden bei Bio-Lebensmitteln häufig hochwertigere, ursprünglichere Sorten mit schonenderen Methoden angebaut. Dadurch haben Pflanzen mit Biosiegel tendenziell einen höheren Vitalstoffgehalt als konventionell angebaute Lebensmittel. Generell gilt jedoch: Wer jeden Tag ausreichend Mikro- und Phytonährstoffe aus Pflanzenkost zu sich nimmt, stattet seinen Organismus mit bemerkenswerten Selbstheilungskräften aus und braucht sich über minimale Rückstände keine Sorgen zu machen.