Markiert: Stressabbau

Stress abbauen und Kraft tanken mit pflanzlichen Adaptogenen

Heutzutage leidet in Deutschland jeder vierte an chronischem Stress. Weil sich unser Körper bei Dauerstress in ständiger Alarmbereitschaft befindet, verbrauchen wir sehr viel Energie, fühlen uns matt und werden anfällig für Krankheiten. Viele Menschen finden sich mit ihrer Situation ab oder nehmen entsprechende Medikamente ein – Stop! Pflanzliche Adaptogene wirken als natürliche Anti-Stress-Helfer und wappnen Ihren Körper gegen anstrengende Zeiten. Der Begriff „Adaptogen“ kommt aus der Alternativmedizin, die sich mit naturheilkundlich wirksamen Lebensmitteln beschäftigt. Es handelt sich dabei um bioaktive sekundäre Pflanzenstoffe, welche unseren Organismus dabei unterstützen, sich an extreme seelische und körperliche Belastungen anzupassen. Dank dieser natürlichen Substanzen können wir Stress besser kompensieren, werden wieder leistungsfähiger, unsere Konzentration steigt und unser Immunsystem wird gestärkt – und zwar ganz ohne Nebenwirkungen.

Gesund und stressfrei durch Meditation

Der Osten nutzt die Meditation seit Jahrtausenden vor allem zur Selbsterkenntnis und als spirituelle Praxis. In unseren Breitengraden wird sie vor allem zum Stressabbau eingesetzt. Doch Meditieren ist viel mehr als das: Ein tägliches Wohlfühlprogramm, dass die Gesundheit in neue Dimensionen befördern kann. Es gibt verschiedene Körperhaltungen und Techniken, die teils unterschiedliche, aber auch gemeinsame Ziele verfolgen.

Meditation zum Stressabbau

Zeitalter Stress – so könnte man die das 21. Jahrhundert benennen. Ohne regelmäßige Entspannung kommt es da schnell zu körperlichen und geistigen Verstimmungen. Das Burnout-Syndrom ist in aller Munde – und vor allem eine neuzeitliche Erscheinung.

Stress kann das Immunsystem schwächen und den Blutdruck erhöhen. Jedoch versuchen die meisten Menschen, ihren erhöhten Stresspegel mit ebenso schädlichen Stimmulanzien wie Alkohohl, Süßigkeiten oder Kaffee abzubauen. Ein nur bedingt wirksame Maßnahme, die nicht nachhält sondern nur weitere Probleme schafft. Die Meditation bietet hierzu eine hervoragende und vor allem gesunde Alternative.

Regelmäßige meditative Praxis senkt das Stresshormon Kortisol im Blut. Außerdem verlangsamt sich der Herzschlag, die Atmung geht tiefer und Muskelverspannungen lösen sich auf. Ebenso schnellen die Endorphine in die Höhe, wobei sich ein Gefühl der Glückseligkeit im Körper breit macht. Schon 10- 15 Minuten Meditation täglich, können den allgemeinen Stresspegel deutlich senken.

Schärft die Sinne, gibt emotionale Stabilität

Meditation verleiht die Fähigkeit sich selbst und seine Umgebung wesentlich bewusster wahr nehmen zu können. Regelmäßige meditative Praxis bringt Körper und Geist in Einklang, schult Kreativität und Intuition. Auch unsere Mitmenschen profitieren davon: Wir können ihnen mehr Geduld und Mitgefühl entgegen bringen. Mit zunehmnder Praxis, nimmt die eigene Austrahlung zu. Die Augen wirken klarer, fast als könnte man darin bis zur Seele hindurch blicken. Die verbesserte emotionale Balance, lässt auch das Selbstbewusstsein wachsen.

Meditieren für die Gesundheit

Die Meditierenden wussten es schon immer. Mehr und mehr Studien beweisen auch wissenschaftlich ihren enormen gesundheitlichen Nutzen.

Mediation senkt das Stresshormon Kortisol, das mit vielen Krankheiten wie Herzinfarkten und zu hohem Blutdruck in Verbindung gebracht wird. Ebenso veringert sie den Herzschlag und schützt die Zellen vor den Angriffen freier Radikale. Dabei verlangsamt sich auch der Alterungsprozess, was sich gerade in der Vitalität von älteren Menschen bemerkbar macht.

Eine Studie des „ Journal of Psychomatic Medicine“ belegt den gesundheifsfördernden Nutzen der transzentaeen Meditation. Die Meditierenden beanspruchten dabei 55 % weniger medizinische Versorgung als diejenigen, die nicht meditierten. Bei beiden Gruppen wurden Alter, Geschlecht und Beruf berücksichtigt. Außerdem wurde bei den Meditierenden wesentlich geringere Krankheitsraten in allen Bereichen nachgewiesen, einschließlich Herzkrankheiten und Krebs.

Eine weitere Studie des „American Journal of Hypertension“ verglich die transzentale Meditation mit fünf bekannten Medikamenten zur Blutdrucksenkung. In der Studie, die über einen Zeitraum von 20 Jahren lief, zeigte die Meditation den größten Nutzen für die Gesundheit bei niedrigstem Kostenanteil. Im Vergleich zu blutdrucksenkenden Medikamenten wurden die Kosten von 23,7% bis 72,9% reduziert.

Wirkt bewusstseinserweitert

Meditation befreit den Verstand von eigensinnigen, oft unkontrollierbaren Gedanken. Viele Menschen nutzen sie deswegen als Mittel zur Selbsterkenntnis. Wenn sich die trüben Gedankennebel im Zuge einer Meditation lichten, können so manch alltägliche Dinge aus einer ganz neuen, viel klareren Perspektive erscheinen. Der Meditierende wird dabei auf eine höhere Bewusstseinsebene geführt, die ihm tiefe Einblicke in die eigene Natur und ins unbefleckte Sein ermöglicht. Der Buddhismus, eine der größten Weltreligionen, beinhaltet die Meditation deshalb als regelmäßige spirituelle Praxis.

Meditieren senkt Gehirnwellen

Der meditative Zustand ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Die Gehirnwellen des Dalai Lamas, der täglich bis zu drei Stunden meditiert, arbeitet auf einer Frequenz von fünf Hertz. Eine deart niedrige Schwingung wird sonst nur von Kleinkindern oder im Tiefschlaf erreicht. Die durchschnittliche Schwingungsfrequenz eines Erwachsenen beträgt 11 Hertz. Menschen mit niedriger Gehirnfrequenz, gelten allgemein als besonders Weise. Dies ist nicht zuletzt auf ihre außergewöhnlich klare Wahrnehmung zurück zuführen.

Welche Meditationstechniken gibt es?

Die Meditation kann in unterschiedlichsten Körperhaltungen und Techniken vollzogen werden. Während die buddhistische Vipassana-Meditation hauptsächlich auf der Beobachtung des Atems beruht, baut die transzentale Meditation auf Mantren, heilsamen Wörter aus dem Sanskrit, auf. In Japan zählen Bogenschießen und Teetrinken zur meditativen Praxis. Auch diverse Kampfsportarten beinhalten meditative Züge. Im Grunde kann fast jede Betätigung des Alltags Meditation sein, sofern sie ganz bewusst ausgeführt wird und die eigenen Gedanken dabei zum schweigen kommen.

Lachen ist die beste Medizin

Wie alle tun es täglich – die einen mehr, die anderen weniger: Wir lachen. Und das ist gut so, denn was beim Lachen im Körper vor sich geht, bringt nicht nur Gesundheitsexperten ins schwärmen. Eine der frühesten Aufzeichnungen über den gesundheitlichen Nutzens des Lachens geht auf König Salomon zurück. „Ein fröhliches Herz ist gute Medizin“, wusste bereits er. Humor ist schon immer elementarer Bestandteil des Menschen gewesen. Doch bei all den weniger lustigen Nachrichten der letzten Zeit, ist Lachen heute im therapeutischen Sinne vielleicht wichtiger denn je.

Das alte Sprichwort „Lachen ist die beste Medizin“ eilt zu seinem Ruf vorraus. Wir alle stolpern – bewusst oder unbewusst – über die Vorzüge des Lachens. Ein warmes, flauschiges Gefühl, dass sich in der Magengegend ausbreitet und sich auch in andere Bereiche des Körpers fortsetzt. Schon da wissen wir: Lachen tut gut. Wir bezahlen Geld für Filme und Comedy-Shows, oder lassen uns spätnachts von smarten Menschen aus dem TV die Stimmung aufhellen. Ja, Lachen macht uns glücklich. Doch nicht nur das: Lachen reinigt und balanciert Körper und Geist von innen heraus.

Während wir lachen, betätigen wir eine Vielzahl von Muskeln. Einige davon können nur darüber bewegt werden, wie etwa diverse Gesichtsmuskeln oder Teile der Stimmbänder und des Zwerchfells. Während Puls und Atmung schneller werden, wird die Lungenfunktion gestärkt. Beim Lachen wird bis zu viermal mehr Sauerstoff wie gewöhnlich in unseren Lungen transportiert, dabei wird das Blut gereinigt. Zudem wird über die aktivierte Brustmuskulatur die Elastizität der Lunge gefördert. Lachen kann auch Herz-Kreislauf- Erkrankungen vorbeugen, da neben der Verbrennung von Cholesterin auch die Durchblutung angeregt wird.

Zahlreiche Studien bescheinigen den positiven Nutzen. Lachen …

    • lässt uns jünger fühlen

 

    • verbrennt Kalorien

 

    • hilft beim Entspannen

 

    • kann geteilt werden

 

    • gibt es gratis

 

 

Lachen vermindert Stress

Schon während wir den Mund zum Lächeln ansetzen, teilt unser Gehirn dem restlichen Körper wichtige Informationen mit. Hormone, die sich günstig auf die Gesundheit auswirken, werden aktiviert. Stehen wir unter Stress, erhöht sich der Pegel des Stresshormons Kortisol in unserem Blut, welches wiederum den Körper schwächen und bestimmte Funktionen des Immunsystems lahm legen kann. Lachen wir, senkt sich das Kortisol. So können wir unser Immunsystem vor den negativen Auswirkungen von Stress beschützen. Ein Lachanfall, lässt die Endorphine in die Höhe schnellen. Ähnlich wie nach intensiver sportlicher Betätigung, fühlen wir uns dann herrlich euphorisch und entspannt – Stress wird merklich abgebaut.

Lachen stärkt das Immunsystem

Nach Lachanfällen befinden sich mehr Abwehrstoffe im Blut als zuvor. Die Anzahl der Immunglobine, also der Eiweißkörpern die sich im Mundraum aufhalten und Infektionen vorbeugen, steigt ebenso an wie Zytokine, die als Bestandteil weißer Blutkörperchen die Abwehr unterstützen und z.B. Tumorzellen am wachsen hindern. Die Effekte des Immunglobins, können noch bis zu 12 Stunden nach einem Lachanfall im Blut gemessen werden. Zusätzlich werden während des Lachens – wie bereits weiter oben beschrieben – Endorphine ausgeschüttet, die uns in einen glückseligen Zustand versetzen, und dabei das Immunsystem stärken.

Lachen kann schmerzen lindern

1989 veröffentlichte der schwedische Arzt Dr. Ljungdahl im „ Journal of the American Medical Association“ den Artikel „Laugh if this is a Joke“. Darin beschreibt er, dass regelmäßiges Lachen die Lebensqualität chronisch kranker Menschen erheblich verbessern kann. Nach eingehender „Lachtherapie“, verminderten sich die Schmerzen seiner Patienten deutlich. Seiner Meinung nach massiert Lachen die inneren Organe auf eine Weise, wie es von außen her kaum möglich ist. Auch davon, dass der Körper während eines Lachanfalls vermehrt entzündungshemmende Stoffe produziert, ist die Rede.

Lachen verbindet

Doch Lachen ist nicht nur gesund für den Körper, es beflügelt auch die Seele und verbindet die Menschen untereinander. Auch wenn wir der Sprache unseres Gegenübers – sei es im Urlaub oder in der Straßenbahn – mal nicht mächtig sind, so können wir doch sicher sein: Unser Lachen wird verstanden. Und genauer noch brachte es Viktor Borge auf den Punkt: „Lachen ist die kürzeste Distanz zwischen zwei Menschen“.

Bewahren Sie das innere Kind

Haben sie das gewusst? Kinder in der Vorschulzeit, lachen durschnittlich bis zu 400 mal am Tag. Ein Erwachsener bringt es dagegen nur auf 17 Mal. Ein bekanntes Sprichwort lautet daher nicht umsonst: „ Das Glück ist mit den Kindern“.

Natürlich ist uns nicht immer zum Lachen zu Mute, und bei vielen Begebenheiten ist Klarheit und Verantwortungsbewusstsein gefragt. Dennoch lebt es sich leichter und erfolgreicher, wenn wir nicht alles so verbissen ernst nehmen, sondern uns Leichtigkeit und Offenheit im Herzen bewahren – ganz nach dem Vorbild der Kinder eben.