Topinambur sinnvoll bei Diabetes und Darmproblemen

Topinambur schützt den Darm und verbessert die Verdauung. Die Topinamburknolle ist reich an den wasserlöslichen Ballaststoffen Inulin und Oligofructose (FOS). Diese haben eine präbiotische Wirkung und dienen unseren nützlichen Darmbakterien als Nahrung. Die beiden wertvollen Präbiotika unterstützen die Darmflora bei der Produktion entzündungshemmender kurzkettiger Fettsäuren und verbessern die Verdauung. Laut einer Studie der University of Toronto führt die Einnahme dieser Substanzen innerhalb weniger Tage zu einem signifikanten Anstieg der Bifidobakterien in unserem Darm. Ideal sind neben den ganzen Wurzel auch 100 % naturbelassenen Topinambur Chips, die getrocknet statt frittiert werden.

Topinmabur erleichtert Diabetikern den Alltag. Eine kanadische Studie aus 2016 des Alberta Children’s Hospital untersuchte Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 17 Jahren mit Diabetes Typ 1. 12 Wochen lang erhielten alle Probanden täglich 8 g Präbiotikum aus Inulin und FOS. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die präbiotischen Substanzen auf Dauer die Zusammensetzung der Darmflora günstig beeinflussen. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel stabilisiert, die Bauchspeicheldrüse entlastet und das Diabetes-Risiko sinkt. Für Patienten mit Diabetes Typ 1 könnten ganze Topinamburen oder Topinambur Chips daher eine günstige und effektive Behandlungsmethode sein und den Erkrankungsverlauf positiv beeinflussen. Weil sich ähnlich positive Effekte auch bei Diabetes Typ 2 beobachten lassen, wird die Topinambur auch als Diabetiker-Kartoffel bezeichnet.

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