(Un-)Bedenklichkeit von Tee – keine Gesundheitsbedenken dank hochwertiger Produkte

Japanischer Bancha Grüntee – der Gesundheitstipp unter allen Teesorten. 

Ein großer Teil der bei uns erhältlichen Teesorten kommt aus China. Durch fortschreitende Industrialisierung und Luftverschmutzung sind diese jedoch häufig mit Blei kontaminiert. In größeren Mengen beeinflusst Blei fast jedes unserer Organe negativ. Je länger eine Pflanze wächst und damit mögliche Schadstoffe aus der Luft aufnimmt, desto höher ihr Bleigehalt. Für grünen und weißen Tee werden hauptsächlich junge Teeblätter verwendet, für schwarzen oder Oolong Tee jedoch deutlich ältere Blätter. Die Bleibelastung in Grüntee ist somit etwa 100 x geringer als die von schwarzem Tee. Wer nicht gerade schwanger ist, kann deshalb so viel Grüntee Tee trinken, wie er möchte (bis zu 15 Tassen am Tag). Echter Japanischer Grüntee hat einen so geringen Bleigehalt, dass man ihn sogar in größeren Mengen bedenkenlos pur essen kann – zum Beispiel in Form von Matcha. Lediglich Kinder und Schwangere sollten Tee nur in geringen Mengen zu sich nehmen.

Aluminiumrückstände in Tee sind kein Grund zur Sorge dank geringer Bioverfügbarkeit. Aluminium ist nicht gut für das Gehirn und soll Alzheimer auslösen können. Dennoch gelangt Aluminium – das dritthäufigste Element der Erde – häufig in unsere Nahrungskette, zum Beispiel über stark verarbeitete Nahrung, Aluminium-Pfannen oder auch naturbelassene Lebensmittel. Um die wöchentlichen Grenzwerte der WHO für Aluminium nicht zu überschreiten, sollten unsere Getränke nicht mehr als 4 mg Aluminium enthalten. Zwar findet sich diese Menge in etwa 5 Tassen grünem, schwarzen oder Oolong Tee. Es kommt aber nicht nur darauf an, wie viel Aluminium wir trinken, sondern auch welche Menge wir davon absorbieren. Studien zeigen: Wenn man das Aluminiumlevel im menschlichen Körper nach Teekonsum misst, dann gehen die Aluminiumwerte gar nicht nach oben – trotz Aluminiumgehalt im Tee. Das weist darauf hin, dass die Bioverfügbarkeit von Aluminium in Tee sehr gering ist. Denn das in Tee vorliegende Aluminium ist streng an bestimmte Phytonährstoffe gebunden, welche nicht so einfach absorbiert werden können – es wird also einfach wieder ausgeschieden. Rund 90 % des Aluminiums in Tee ist auf diese Weise gebunden. Also auch wenn 5 Tassen Tee bereits das tägliche Aluminiumlimit überschreiten könnten, werden von dieser Menge nur rund 10 % tatsächlich absorbiert. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass moderate Mengen an Tee keine schädigenden Effekte auf Menschen haben und im Gegenteil sogar die Gesundheit positiv beeinflussen!

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