Vorteile einer traditionellen asiatischen Ernährung in Bezug auf Demenz & Krebs

Eine traditionelle, asiatische Ernährung mit viel pflanzlicher Frischkost senkt das Alzheimer-Risiko. Die niedrigsten Demenz-Raten findet man in Afrika, Indien und Südostasien; die höchsten in Westeuropa und Nordamerika. Allerdings spielen genetische Faktoren nur eine untergeordnete Rolle. Denn wenn afrikanische oder asiatische Ethnien ihre Heimat verlassen und ihre Ernährung an die westliche anpassen, steigt auch ihr Demenzrisiko. Eine im „Journal of Alzheimer’s Disease“ veröffentlichte Studie aus 2014 zeigt auf, dass die Demenzraten in Japan in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen sind. Die Forscher begründen dieses Ergebnis mit dem sich wandelnden Ernährungs- und Lebensstil der japanischen Bevölkerung seit den 1960er Jahren, welcher mit einem steigenden Verzehr an tierischen Produkten und ungesättigten Fettsäuren einhergeht. Die traditionelle japanische Ernährung ist hingegen kalorienarm, nutzt kaum Fleisch oder Milchprodukte und beinhaltet sehr viel Fisch, Reis und andere pflanzliche Lebensmittel. Wer sich vegetarisch ernährt, hat ein 2 – 3 x niedrigeres Risiko, an Alzheimer-Demenz zu erkranken!

Ein Speiseplan mit reichlich tierischem Protein erhöht das Krebsrisiko um das VIERFACHE und ist deshalb ähnlich stark krebserregend wie Rauchen! Die EPIC-Oxford Studie fand heraus, dass bei Vegetariern und Veganern deutlich seltener Krebs auftritt als bei Fleischessern. Die beteiligten Forscher vermuten, dass das in tierischen Proteinen enthaltene IGF-1 Schuld daran ist. IGF-1ist ein insulinähnlicher Wachstumsfaktor, welcher erwiesenermaßen das Krebswachstum anregt. Im Rahmen einer anderen Studie aus 2006 der University of California wurde getestet, wie Brustkrebszellen auf eine pflanzliche Ernährung reagieren – und zwar nach nur zwei Wochen. Die Probandinnen bekamen eine fettarme, ballaststoffreiche Ernährung und nahmen täglich an sportlichen Aktivitäten teil. Die Apoptose (= natürlicher Zelltod) erhöhte sich zwischen 20 – 30 %!

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