Was hat Knoblauch mit Herzgesundheit zu tun?

Knoblauch hält das Herz & Gefäße gesund. Iranische Wissenschaftler fanden 2017 heraus, dass die regelmäßige Anwendung einer Knoblauch-Nahrungsergänzung die endolithische Funktion signifikant verbessert. Für die Studie wurden Herzpatienten in zwei Gruppen eingeteilt und bekamen für die Dauer von drei Monaten 2 x täglich entweder ¼ Teelöffel Knoblauchpulver oder eine Placebo. Bei den Knoblauch-Probanden konnte man am Ende eine Verbesserung ihrer Arterienfunktion um 50 % verzeichnen. Studien zeigen, dass Knoblauch nicht nur die Funktion, sondern auch die Struktur unserer Arterien verbessern kann, indem er den Cholesterinspiegel im Blut reduziert. In einer Studie aus 2013 verglichen Forscher drei Monate lang die Wirkung von Knoblauchpulver-Tabletten (2 x täglich 1200 mcg) mit Placebos. Die Verdickung der Arterienwände der Placebo-Gruppe verschlechterte sich, während die Arterienstruktur der Knoblauch-Probanden in etwa gleich blieb. Aus diesen Ergebnissen lässt sich schließen, dass Knoblauchpulver und – in eine vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung eingebaut – das Fortschreiten von Arteriosklerose unterstützend verhindern kann. Eine Studie aus 2014 der China Academy of Chinese Medical Sciences in Beijing zeigt, dass Knoblauch sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck um jeweils 7 bzw. 5 Punkte senken kann. Das entspricht in der Reduktion eines Schlaganfalls um etwa 30 % und der Reduktion eines Herzinfarkts um rund 25 %. Der Vorteil von pflanzlichen „Herz-Medikamenten“ wie Knoblauch sind sehr wenige bis keine Nebenwirkungen – und das bei deutlichen geringen Kosten als herkömmliche Arznei.

Herzkreislaufkrankheiten sind Todesursache Nr. 1 – aber jeder kann durch Ernährung und Lebensstil seine Herzgesundheit verbessern. Eine Untersuchung der Blutgefäße amerikanischer Kinder, welche sich von klein auf typisch westlich ernährten, zeigte: Die ersten Anzeichen von Arteriosklerose manifestieren sich bereits in der Kindheit. In den 20ern bilden sich die ersten Ablagerungen und in den 30ern werden sie schlimmer. Die meisten Menschen im mittleren Alter und mit typisch westlichem Ernährungsmuster müssen sich daher nicht die Frage stellen, wie man Herz-Kreislauf-Probleme vermeidet, sondern wie sich die bereits begangenen Schäden wieder begleichen lassen. Denn: Kardiovaskuläre Schäden lassen mit klugen Ernährungsentscheidungen wieder rückgängig machen. Eine amerikanische Studie aus 2014 untersuchte an 200 herzkranken Menschen, was passiert, wenn diese ihre Ernährung auf Pflanzenkost umstellen. Sobald die Probanden aufhörten, ihren Körper mit verarbeitetem, zucker- und fettreichem Essen zu belasten, verliehen sie ihm das Potential zur Selbstheilung und konnten ihre Krankheit rückgängig machen. Die ersten Verbesserungen stellten sich bereits nach drei Wochen ein. Aktivieren Sie Ihre Selbstheilungskräfte, indem Sie Ihren Organismus mit echten LEBENSmitteln belohnen und kalorienreicher und vitalstoffleerer Industrienahrung den Rücken zukehren.

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