Welchen Einfluss hat unsere Ernährung auf Depressionen?

Ernährungsumstellung kann Depressionen bei Studenten reduzieren. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der University of Sydney in Australien. Untersucht wurden 76 weibliche und männliche Studenten mit depressiver Symptomatik im Alter zwischen 17 und 35 Jahren. Alle Probanden ernährten sich ungesund mit vitalstoffarmen, industriell stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, reichlich Transfetten und raffiniertem Zucker. Im Rahmen der Studie stellte eine Hälfte der Teilnehmer ihre Ernährung um hin zu einer mediterranen, möglichst naturbelassenen und vitalstoffreichen Kost. Die andere Hälfte ernährte sich genau wie zuvor. Nach drei Wochen wurden die Probanden zu ihrem Gesundheitszustand befragt. Dabei zeigte sich, dass die Depressionen bei der Gruppe mit der Ernährungsumstellung deutlich zurückgegangen waren. Bei denjenigen mit der Standard-Ernährung zeigten sich keine Verbesserungen im Gesundheitszustand. Menschen mit psychischen Problemen sollten unbedingt ihre Ernährung umzustellen und mehr vitalstoffreiche Pflanzenkost essen!

Mit Sport machen Sie es den Depressionen schwer. Dass sportliche Betätigung bereits vorhandene Depressionen bessern kann, ist bekannt. Eine Studie der University of South Wales in Sydney konnte nun beweisen, dass bereits minimale sportliche Betätigung auch vor der Entstehung psychischer Erkrankungen schützt. Untersucht wurden 24 000 körperlich und psychisch gesunde Probanden mit einem durchschnittlichen Alter von 45 Jahren. Elf Jahre später wurden sie auf ihren psychischen Gesundheitszustand untersucht. Wer sich gar nicht sportlich betätigte, hatte ein 44 % höheres Depressionsrisiko als diejenigen, die sich 1 – 2 Stunden pro Woche Zeit für sportliche Aktivitäten nahmen. Positive Effekte konnten schon durch eine Stunde leichtes Gehen, Radfahren oder Schwimmen pro Woche erzielt werden. Welcher biologische Mechanismus hinter diesem Effekt steckt, ist noch nicht vollständig geklärt. Bis dahin kann es jedoch nicht schaden, sich regelmäßig zu bewegen, damit sich depressive Verstimmungen gar nicht erst etablieren können.

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