Autor: Redaktion

Kalium hält Herz-Kreislauf und Nieren fit

Mit Kalium gegen Arterienverkalkung. Wer ausreichend Kalium zu sich nimmt, kann krankhafte Veränderungen der Gefäßwände vorbeugen. Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler der University of Alabama aus Birmingham (USA) im Fachblatt „JCI Insight“. Ihre Untersuchungen an Mäusen bestätigten, dass ein geringer Kaliumspiegel den Kalziumgehalt der Muskelzellen in den Arterien erhöht und mit einer geringeren Elastizität der Blutgefäße einhergeht. Daher ist Gefäßverkalkung nicht – wie lange angenommen – ein unaufhaltsamer Prozess, sondern kann durch Kaliumkonsum verlangsamt und verhindert werden. Menschen mit erhöhtem Arteriosklerose-Risiko sollten darauf achten, genügend kaliumreiche Lebensmittel verzehren. Dazu gehören Bananenstücke, Linsen, Avocados, Mandeln sowie Mandelmus und Bohnen oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel.

Coenzym Q10 – natürlicher Anti-Aging Vitalstoff

Q10 verlängert das Leben bei Herzschwäche. Eine Studie aus 2019 der Universität Melbourne untersuchte 420 Patienten im durchschnittlichen Alter von 65 Jahren. Die Patienten litten an einer Herzschwäche und mussten Medikamente einnehmen. Eine Hälfte der Probanden erhielt zusätzlich 300mg Coenzym Q10 täglich. In der Medikamenten-Gruppe kam es bei 27 % zu einem Herzinfarkt oder Tod in Folge von Herzversagen. Bei der Q10-Gruppe waren hingegen nur 9 % betroffen. Ihren Coenzym Q10-Bedarf können Sie ganz einfach mit praktischen Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Kapseln oder Pulver decken.

Inulin – präbiotischer Super-Ballaststoff für den Darm

Inulin stärkt das Immunsystem. 80 % unseres Immunsystems sitzen im Darm. Durch gezielte Nährung mit Präbiotika kann eine vitale Darmflora dabei helfen, Infekte besser abzuwehren. Eine dänische Studie aus 2018 zeigt, dass eine Nahrungsergänzung mit Inulin die Schleimhautbarriere stärkt und immunologisch aktive T-Helferzellen stimuliert. Gleichzeitig reduzierten sich bestimmte Tumornekrosefaktoren sowie der Entzündungsmarker IL-6 deutlich. Die Wissenschaftler begründen die Ergebnisse damit, dass die nützlichen Darmbakterien mithilfe des Inulins mehr kurzkettige Fettsäuren produzieren. Zwar handelt es sich um eine Tierstudie, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen jedoch vermuten, dass diese Ergebnisse auch auf Menschen übertragbar sind.

Esskastanien und Kastanienmehl – gesund und vielseitig

Im Herbst ist der ganze Wald voll davon: Esskastanien. Unter der harten, braunen Schale steckt eine helle Frucht, die optisch an eine Nuss erinnert. Auch botanisch gesehen gehören Esskastanien zu den Nüssen, es handelt sich also um Nussfrüchte. Die Esskastanie kommt ursprünglich aus Kleinasien und verbreitete sich mit der Zeit bis nach Europa. Wenn die leckeren und nährstoffreichen Kastanien reif sind und vom Baum fallen, können Naturliebhaber diese bei einem Waldspaziergang einsammeln. Den Rest des Jahres können gesundheitsbewusste Menschen auf getrocknete Maronen oder Kastanienmehl zurückgreifen.

Junges Gehirn dank Flavonoiden und Sport

Flavonoide senken das Alzheimer-Risiko. Das fanden Forscher 2020 heraus, indem sie Daten der Framingham Heart Study auswerteten. Die Teilnehmer wurden seit 1970 alle 4 Jahre untersucht und mussten angeben, wie oft sie flavonoidreiche Lebensmittel zu sich nahmen. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass diejenigen Probanden mit der flavonoidreichsten Ernährung im Laufe ihres Lebens das geringste Risiko für Alzheimer und Demenzerkrankungen haben. Zu den Flavonoiden zählen z.B. Flavonole, Flavone, Anthocyane oder Flavonoid-Polymere. Reich an diesen Antioxidantien sind z.B. getrocknete Aroniabeeren, Erdbeeren, schwarze Maulbeeren, Himbeeren oder Weintrauben. Auch naturreine Fruchtpulver wie Aroniapulver, Aronia Saft oder Aroniasaftkonzentrat enthalten konzentrierte Flavonoide.

Senken Sie Ihren Cholesterinspiegel mit diesen Naturprodukten

Haferkleie senkt den Cholesterinspiegel. Haferkleie besteht nur aus den Randschichten des Haferkorns – in diesem befinden sich rund 80 % aller Ballast- und Mikronährstoffe. Außerdem enthält Haferkleie rund 46 % lösliche Ballaststoffe. Wasserlösliche Ballaststoffe binden im Darm Gallensäure und erleichtern deren Ausscheidung. Das führt zu einer regen Gallensäure-Synthese in der Leber mithilfe von Cholesterin, wodurch der Cholesterinspiegel sinkt. Außerdem nutzen unsere nützlichen Darmbakterien die wasserlöslichen Ballaststoffe, um daraus kurzkettige Fettsäuren herzustellen. Diese hemmen wiederum die Cholesterinsynthese. In einer Studie aus 1984 nahmen Probanden über einen Zeitraum von drei Wochen eine normale Kost mit zusätzlich 100 g Haferkleie pro Tag zu sich. Dabei sank ihr Gesamtcholesterin um 19 % und das LDL Cholesterin um 23 %. Die positiven Effekte von Haferkleie auf den Cholesterinstoffwechsel begründen die Wissenschaftler mit ihrem hohen Anteil an Schleimstoffen, den Beta-Glucanen. Diese sorgen dafür, dass der Magen sich langsamer entleert, Kohlenhydrate langsamer resorbiert werden und der Blutzuckerspiegel weniger schnell ansteigt. Probieren Sie auch unsere praktische und vollwertige 4 Korn Flockenmischung mit Haferkleie.

Ballaststoffe sind Alleskönner – Wirkung sogar bei Rheuma und Krebs

Eine ballaststoffreiche Ernährung reduziert das Brustkrebs-Risiko. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health aus April 2020. Die beteiligten Wissenschaftler fanden heraus, dass Frauen mit einem ballaststoffreichen Speiseplan ein 8 % niedrigeres Risiko hatten, Brustkrebs zu entwickeln – im Gegensatz zu denen, mit den wenigsten Ballaststoffen in ihrer Ernährung. Diese Ergebnisse gelten für Frauen vor und nach der Menopause sowie verschiedene Brustkrebstypen. Die Experten erklären diesen Effekt mit der blutzucker- und östrogensenkenden Wirkung der Ballaststoffe. Viele natürliche Ballaststoffe liegen z.B. in Vollkornprodukten und Urgetreide, Bio Flohsamenschalen gemahlen, Hülsenfrüchten sowie Trockenfrüchten vor.

Ashwagandha – Die Wunderwurzel aus dem Ayurveda

Besser schlafen dank Ashwagandha Wurzel. Eine indische Studie aus 2019 untersuchte 60 gestresste Männer und Frauen. Die Probanden nahmen 8 Wochen lang 2 x täglich entweder 300 mg Ashwagandha Extrakt oder eine Placebo. Während die Placebo-Probanden keine positiven Veränderungen bemerkten, berichteten die Ashwagandha-Probanden von einer geringeren Einschlafdauer und erholsamerem Schlaf. Verantwortlich für diese Wirkung machen die Wissenschaftler die enthaltenen Withanolide. Von der naturreinen, getrockneten Ashwagandha Wurzel, Ashwagandha Kapseln oder Ashwagandha Presslingen ist eine ähnliche Wirkung zu erwarten, da auch diese die wirkungsgebenden Inhaltsstoffe enthalten.

Carotinoide und Vitamin D schützen die Lunge

Hoher Vitamin D-Spiegel schützt vor Coronavirus. Zu diesem Ergebnis kam 2020 eine kooperative Studie der University of East Anglia und Anglia Ruskin University. Dass Vitamin D eine wichtige Funktion für ein stabiles Immunsystem hat, ist bereits bekannt. Im Rahmen einer neuen Analyse zeigte sich, dass auch das Sterberisiko an der Lungenkrankheit Covid-19 mit steigendem Vitamin D-Level sinkt. Insbesondere in Spanien und Italien, zwei der am stärksten von der Pandemie betroffenen Länder, hat die Bevölkerung laut den Experten besonders niedrige Vitamin D-Level.

Safran und Ingwer natürlich gegen Schmerzen

Safran lindert entzündungsbedingte Schmerzen. Zu diesem Ergebnis kam 2020 eine Studie der Universität Teheran im Iran. Drei Jahre lang nahmen Probanden mit Gelenkrheuma das wertvolle Gewürz Safran zu sich. Zur Kontrolle bekam dieselbe Anzahl an Teilnehmern ein Placebo. Im Gegensatz zur Placebo-Gruppe profitierten die Safran-Probanden am Ende des Untersuchungszeitraums von deutlich reduzierten Schwellungen der Gelenke und 30 % weniger Schmerzen.