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Gesundheitseffekte von Grüntee und Äpfeln

Grüntee sinnvoll bei Nahrungsmittelallergien. Milch, Weizen, Soja oder Erdnüsse, diese Lebensmittel lösen bei einigen Menschen Allergien aus. In der Regel haben allergische Reaktionen auf bestimmte Lebensmittel im Darm ihren Ursprung. Forscher der Shinshi University in Japan fanden 2020 heraus, dass Grüner Tee dank seiner Catechine wie EGCG (Epigallocatechingallat) den Betroffenen helfen kann, ihre Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Forscher-Team um Tasuku Ogita identifizierte ein Bakterium (Flavonifractor plautii (FP)), welches am Abbau von Catechinen im Darm beteiligt ist. Catechine haben vielfältige positive Effekte auf unsere Gesundheit. Durch die Grüntee-Catechine vermehren sich die wünschenswerten FP-Bakterien und unterdrücken die Immunantwort bei einer Lebensmittelallergie.

Effektive Grippehelfer aus dem Pflanzenreich

Grüntee boostet die Immunfunktion und reduziert das Influenza-Risiko. Seit den 1980ern wird die immunstärkende Wirkung von grünem Tee intensiv erforscht. Mittlerweile wurden unzählige Studien veröffentlicht. Eine japanische Studie aus 2006 kam zu dem Ergebnis, dass Gurgeln mit Grüntee bzw. Catechin-Extrakt bei älteren Menschen im Altersheim eine Influenzainfektion vorbeugen kann. Insgesamt nahmen an der Studie 124 Probanden teil. Die Hälfte gurgelte 3 x täglich mit Catechinextrakt (60 % davon waren Epigallocatechingallate aus Grünem Tee), während die Kontrollgruppe nur mit Wasser gurgelte. Nach drei Monaten wurde die Anzahl an Influenzaerkrankungen in den beiden Gruppe untersucht. In der Catechin-Gruppe trat nur bei etwa 1 % der Probanden eine Influenza auf, in der Wasser-Gruppe erkrankten hingegen 10 %.

Krankheiten heilen mit gesunden Lebensmitteln und Mikronährstoffen

Hochdosierte Vitamin D Supplementierung lindert Asthma. Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege, die heutzutage immer mehr Menschen betrifft (in Deutschland 10 % aller Kinder, 5 % aller Erwachsenen). Gleichzeitig leiden große Teile der Bevölkerung an Vitamin D-Mangel (der Anteil der Mangelkandidaten hat sich innerhalb der letzten Jahre verdoppelt). Wissenschaftler identifizierten jetzt einen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Asthma. Eine Studie der University of Melbourne aus 2015 konnte beweisen, dass eine gezielte Nahrungsergänzung mit Vitamin D-Supplementen das Asthmarisiko senkt. In einer anderen Studie aus 2015 der University of Ottawa in Kanada wurden ca. 50 asthmatische Kinder in zwei Gruppen randomisiert: Eine Gruppe erhielt täglich 500 – 1000 IE Vitamin D3, die andere Gruppe eine Placebo. Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte sich das Asthma der Vitamin D-Kinder um rund 50 % verbessert. Die Forscher erklären diese Ergebnisse damit, dass ein erhöhter Vitamin D-Spiegel mit einer verbesserten Immunabwehr einhergeht und Atemwegsinfektionen reduziert.