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Brokkoli und Kurkuma schützen Ihre DNA

Brokkoforce Brokkolisprossen Daikon

Brokkoli-Inhaltsstoffe reparieren unsere DNA. Eine Studie der Universität Mailand/Italien untersuchte 2010 eine Gruppe Raucher für einen Zeitraum von 3 Tagen. Sie nahmen sechs Mal mehr Brokkoli zu sich als die Kontrollgruppe. Am Ende des Untersuchungszeitraums hatten die Brokkoli-Probanden 30 % weniger DNA-Schäden. Die Wissenschaftler begründen ihre Entdeckung damit, dass der hohe Sulforaphangehalt in Brokkoli die Entgiftungsenzyme in der Leber aktiviert und die DNA-schädigenden Giftstoffe  gar nicht erst in die Leber gelangen. Damit ist die DNA der Brokkoli-Esser auf einem subzellulären Level resistenter. Da nicht nur Raucher oxidativem Stress ausgesetzt sind, ist die Sulforaphan-Einnahme auch für die meisten anderen Menschen sinnvoll. Übrigens enthalten Brokkolisamen oder Brokkolisprossen
noch mehr Sulforaphan als das ausgewachsene Gemüse!

Sojasauce & Kurkuma stärken das Herz

Fermentierte Sojaprodukte senken den Blutdruck und verbessern die Herzgesundheit. Zu viel Salz wird mit Magenkrebs und erhöhtem Blutdruck assoziiert. Besonders salzhaltig sind verarbeitete Fleischprodukte oder eingelegte Lebensmittel, diese wurden mit einem 25 % erhöhten Magenkrebsrisiko assoziiert. Anders bei salzigem Miso oder Sojasauce – Experten stellten fest, dass die krebserregenden Effekte von Salz von den anti-Krebs Effekten von Soja abgemildert werden. Eine Studie der japanischen Showa University aus 1999 prüfte, wie das Bluthochdruck-Risiko mit und ohne Miso-Konsum aussieht. Das Ergebnis: Wer zwei oder mehr Portionen Miso pro Tag isst, hat trotz erhöhtem Salzkonsum ein 5 x niedrigeres Bluthochdruck-Risiko. Ähnliche Effekte lassen sich für traditionell fermentierte Sojasauce vermuten, welche aus ähnlichen Zutaten besteht.

Mehr als nur ein Gewürz: Kurkuma bei Krankheiten

Kurkuma festigt die Zellmembranen und erhöht die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Zu diesem Ergebnis kam eine im „American Chemical Society“ veröffentlichte Studie der Universität Michigan im Jahr 2009. Mithilfe moderner Methoden wie einer Kernresonanzspektroskopie (NMR) untersuchten die Wissenschaftler die ernährungsphysiologischen Eigenschaften des gelben Gewürzes. Dabei kam heraus, dass die starke entzündungshemmende Wirkung von Kurkuma unsere Zellen vor Schäden durch freie Radikale und oxidativen Stress schützt. Verantwortlich für die antientzündliche Wirkung von Kurkuma ist bereits in geringen Dosen der sekundäre Pflanzenstoff Curcumin. Die Curcumin-Moleküle wirken direkt in den Zellmembranen und verbessern die Stabilität ihrer Membranstruktur. So können sie sich selbst besser vor Krankheitserregern schützen. Der Schutzeffekt gilt laut den Experten nur für gesunde Zellen – Krebszellen hingegen werden durch Curcumin eher geschwächt. Besonders effektiv ist die Wirkung von Kurkuma übrigens in der Kombination mit schwarzem Pfeffer.