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Chlorella & Spirulina Algen unter der Lupe

Algen sind das Gemüse der Meere und gleichzeitig wertvolle Vital- und Heilpflanzen. Insgesamt gibt es auf unserer Welt mehr als hunderttausend Arten, die in den Meeren, Flüssen, Sümpfen oder Seen leben. Algen betreiben ebenso Phytosynthese, wie auf dem Land wachsende Pflanzen auch. Vor vielen Millionen Jahren im Laufe der Entstehung unserer Erde waren es Algen, die aus den Tiefen des Meeres Sauerstoff in die Atmosphäre brachten. Auch heute noch sind sie zusammen mit unseren Wäldern maßgeblich an der globalen Sauerstoffproduktion beteiligt. Gleichzeitig binden und speichern sie Kohlenstoffdioxid. Nicht nur für Fische und andere Meeresbewohner, sondern auch für viele Küstenbewohner besonders asiatischer Länder sind Algen ein fester Teil des Speiseplans. Je nach ihrer natürlichen Färbung bezeichnet man sie als Grün-, Rot-, Blau- oder Braunalgen. Außerdem lässt sich zwischen Makro- und Mikroalgen unterscheiden. Makroalgen bestehen aus Blättern bzw. Tang, Stängeln und Wurzeln und werden mehrere Meter lang – es gibt sogar Exemplare von bis zu 50 Metern. Unter Mikroalgen versteht man hingegen mikroskopisch kleine Pflanzen oder Einzeller. Viele dieser Algenarten sind bekannt für ihre positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften, aber nur wenige sind bisher bezüglich ihrer Wirkung auf unseren Organismus erforscht. Die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es bisher über die potenten Mikroalgen Chlorella und Spirulina. Beide bergen ein Feuerwerk an Mikro- und Phytonährstoffen und helfen dem Körper beim Entgiften, indem sie Giftstoffe, Toxine und Schwermetalle ausleiten.

Kinderwunsch erfüllen dank optimaler Versorgung mit Mikronährstoffen

Zink-Supplementation kann die Fruchtbarkeit erhöhen. Wenn es trotz vieler Versuche mit dem Kinderwunsch nicht klappt, kann das viele Ursachen haben. Eine davon ist Zinkmangel. Zink ist wichtig für diverse Körperfunktionen, wie zum Beispiel den Eiweißstoffwechsel, die Zellteilung, das Immunsystem sowie die Hormon- und Spermienproduktion. Gerade in den Sexualorganen liegt es besonders konzentriert vor. Deshalb sollten beide Beteiligten besonders auf eine ausreichende Zink-Versorgung achten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät zu einer täglichen Aufnahme von mindestens 10 mg Zink. Stillende Frauen benötigen mit 11 mg etwas mehr des Spurenelements.