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Krankheiten heilen mit gesunden Lebensmitteln und Mikronährstoffen

Hochdosierte Vitamin D Supplementierung lindert Asthma. Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege, die heutzutage immer mehr Menschen betrifft (in Deutschland 10 % aller Kinder, 5 % aller Erwachsenen). Gleichzeitig leiden große Teile der Bevölkerung an Vitamin D-Mangel (der Anteil der Mangelkandidaten hat sich innerhalb der letzten Jahre verdoppelt). Wissenschaftler identifizierten jetzt einen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Asthma. Eine Studie der University of Melbourne aus 2015 konnte beweisen, dass eine gezielte Nahrungsergänzung mit Vitamin D-Supplementen das Asthmarisiko senkt. In einer anderen Studie aus 2015 der University of Ottawa in Kanada wurden ca. 50 asthmatische Kinder in zwei Gruppen randomisiert: Eine Gruppe erhielt täglich 500 – 1000 IE Vitamin D3, die andere Gruppe eine Placebo. Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte sich das Asthma der Vitamin D-Kinder um rund 50 % verbessert. Die Forscher erklären diese Ergebnisse damit, dass ein erhöhter Vitamin D-Spiegel mit einer verbesserten Immunabwehr einhergeht und Atemwegsinfektionen reduziert.

Vitamin D – Wirkung auf Herz und Insulin

Vitamin D steigert die Wirkung des körpereigenen Insulins. Die Wissenschaft konnte bereits belegen, dass ein Vitamin D-Mangel mit einem fast doppelt so hohen Risiko für Diabetes Typ 2 einhergeht. Kanadische Wissenschaftler fanden nun heraus, dass das Sonnenvitamin auch noch helfen kann, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Im Rahmen ihrer Studie untersuchten sie fast 100 Probanden mit Diabetes. Jedem Teilnehmer wurden täglich 5 000 I.E. Vitamin D verabreicht. Ein halbes Jahr später zeigten ihre Muskelzellen eine deutlich verbesserte Insulin-Reaktion und konnten Glukosemoleküle zuverlässiger verarbeiten. Außerdem stellten die Experten fest, dass ein hoher Vitamin D-Spiegel auch die Insulinproduktion anregt. Übrigens sollten Sie Vitamin D3 immer in der Kombination mit Vitamin K2 einnehmen.

Vitamin D – Sonnenbaden reicht nicht, um unser Gehirn zu schützen

Vitamin D schützt unsere Nervenzellen vor Degeneration. Vitamin D-Mangel wird mit dem verstärkten Auftreten psychischer Erkrankungen wie Depressionen und Demenz assoziiert. Lange Zeit war der Wissenschaft nicht bekannt, mit welchem Mechanismus dieser Effekt zusammenhängt. Eine Studie aus 2019 konnte nun endlich Licht ins Dunkel bringen: Das Sonnenvitamin schützt die perineuronalen Netze (PNNS), welche unsere Neuronen umgeben, und gewährleistet dadurch deren reibungslose Kommunikation. Durch Versuche mit Mäusen konnten die Forscher beweisen, dass Vitamin D-Mangel zu einer deutlichen Reduktion der PNNs und der neuronalen Verbindungen führt. Achten Sie unbedingt auf einen ausreichend hohen Vitamin D-Spiegel, vor allem wenn bei Ihnen psychische Probleme diagnostiziert wurden!