Mit Zeolith natürlich entgiften

Regelmäßige Entgiftung kann Ihren Körper von angesammelten Giftstoffen befreien. Der menschliche Körper ist stetig unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Ob Chemikalien, Schwermetalle, künstliche Zusatzstoffe oder stark verarbeitete Nahrungsmittel – daraus können sich im Körper Giftstoffe bilden. Diese schädigen auf Dauer ernsthaft unsere Gesundheit.

Eine natürliche Möglichkeit zur Entgiftung bietet Zeolith, ein mikroporöses Vulkanmineral. Der Name setzt sich aus den altgriechischen Wörtern „zeo“ für „sieden“ und „lith“ für „Stein“ zusammen. Das vulkanische Gestein wird heute rund um den Globus in Gesteinsablagerungen gefunden. Zeolith ist eine natürliche Silizium-Verbindung und enthält Kristallgitterstrukturen, die mit unterschiedlichen Elementen des Periodensystems sowie Kristallwasser besetzt sind. Diese Kristallgitterstruktur macht die besonderen Eigenschaften von Zeolith aus.

Zeolith kann zu einer Erhöhung des Antioxidantienspiegels führen. In einer Studie aus dem Jahr 2012 wurde herausgefunden, dass die regelmäßige Einnahme von Zeolith-Pulver das Niveau bestimmter körpereigener Antioxidantien erhöhen kann. Ein höherer Antioxidantienspiegel unterbindet oxidativen Zellstress und neutralisiert freie Radikale. Bekanntermaßen können freie Radikale maßgeblich zur Entstehung von Erkrankungen und zur Beschleunigung des Alterungsprozesses beitragen.

Ein Meister der Entgiftung. Die Einnahme von Zeolith zählt zu den besten Entgiftungsmaßnahmen für den Menschen. Die Silikat-Verbindung entgiftet auf unterschiedlichen Wegen. Über Adsorption (Binden eines Stoffes) hilft Zeolith überschüssige Säuren, Bakteriengifte und entzündungsfördernde Stoffe auszuleiten. In gleicher Weise werden freie Radikale und Stoffwechselabfallprodukte entgiftet. Gleichzeitig findet im Körper durch die Kristallgitter des Zeoliths ein Ionenaustausch statt. Die Kristallgitter haben auf die im Körper befindlichen Giftstoffe eine große Anziehungskraft. Schwermetalle wie beispielsweise Blei, Quecksilber und Arsen werden regelrecht aus dem Gewebe herausgezogen, in die Kristallgitter gebracht und dort gebunden. Das mit Toxinen beladene Kristallgitter wird schließlich vom Körper nach ca. 5-7 Stunden auf natürlichem Weg ausgeschieden.

Zeolith wirkt sich noch auf weitere Bereiche des Körpers günstig aus. Das Vulkanmineral verbessert den pH-Wert des Blutes sowie die Leberfunktion und trägt zur Entsäuerung bei. Für den Darm ist Zeolith eine Wohltat. Es hilft die Darmschleimhaut zu regenerieren und die Darmflora zu verbessern. Im Verdauungstrakt kommt es zu einer besseren Nährstoffverwertung.

Qualität des verwendeten Zeolithpulvers. Bei Zeolithpulver werden sehr unterschiedliche Qualitäten angeboten. Wichtig ist nach Prof. Hecht eine ausreichende Feinheit des verwendeten Pulvers. Als am vorteilhaftesten hat sich sehr feines Pulver mit einer Partikelgröße unter 10 µm erwiesen. Derart feines Pulver hat zwei Vorteile. Die aktive Oberfläche, welche zur Aufnahme von Giftstoffen zur Verfügung steht, ist damit um ein Vielfaches vergrößert gegenüber gröberen Vermahlungsgraden. Das feine Pulver kann leicht in Wasser gemischt, verrührt und einfach verzehrt werden, ohne dass ein sandiges Gefühl im Mund entsteht. Um Zeolith zu dieser Feinheit zu vermahlen, werden allerdings mehrfache Mahlvorgänge und spezielle Mahlverfahren benötigt. Diese machen ein 6 µm Pulver deutlich teurer als ein 50µm Pulver. Der Mehrpreis lohnt sich aber auf alle Fälle, denn Zeolith ist sehr ergiebig in der Verwendung und das feine Pulver ist wesentlich effektiver in der Wirkung und VIEL angenehmer in der Anwendung.

Der Nutzen von Zeolith entfaltet sich jedoch nicht von heute auf morgen. Deshalb sollte Zeolithpulver möglichst täglich über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Weiterführende Informationen über die Wirkung von Zeolith beim Menschen können Sie den Büchern von Karl Hecht, Professor für experimentelle und klinische pathologische Physiologie der Charité, Humboldt-Universität in Berlin, entnehmen. Eine Übersicht seiner Werke können Sie hier finden.

Neben der entgiftenden Wirkung hat Zeolith noch weitere Anwendungsgebiete. Zeolith-Pulver lässt sich zum Reinigen von Badeseen oder Fischteichen verwenden, da es Algen und Trübstoffe bindet. Auf diese Weise werden die Gewässer wieder klar. Als Ergänzung zu Futterstoffen wird Zeolith in der Tierzucht eingesetzt. Das Mineral stabilisiert aufgrund seiner Eigenschaften die Verdauung, wodurch Nährstoffe besser verwertet werden. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Klärung von Abwässern, Düngung und Aufwertung von Böden, Neutralisieren von Gerüchen oder Reinigung von Abluft. Selbst als Desinfektionsmittel lässt sich Zeolith einsetzen.

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