Kategorie: Allgemein

Esskastanien und Kastanienmehl – gesund und vielseitig

Im Herbst ist der ganze Wald voll davon: Esskastanien. Unter der harten, braunen Schale steckt eine helle Frucht, die optisch an eine Nuss erinnert. Auch botanisch gesehen gehören Esskastanien zu den Nüssen, es handelt sich also um Nussfrüchte. Die Esskastanie kommt ursprünglich aus Kleinasien und verbreitete sich mit der Zeit bis nach Europa. Wenn die leckeren und nährstoffreichen Kastanien reif sind und vom Baum fallen, können Naturliebhaber diese bei einem Waldspaziergang einsammeln. Den Rest des Jahres können gesundheitsbewusste Menschen auf getrocknete Maronen oder Kastanienmehl zurückgreifen.

Lupinen – vielseitige Alternative zu Soja

Lupinen sind beliebte und vielseitige Hülsenfrüchte. Sie sie verwandt mit Bohnen, Erbsen und Co. Im alten Ägypten und Griechenland hatten sie denselben Stellenwert wie Getreide. Der gesundheitliche Nutzen der Süßlupine wurde im 12. Jahrhundert durch die Kräuterexpertin Hildegard von Bingen bekannt. Süßlupinensamen sind reich an hochwertigen pflanzlichen Proteinen, Ballaststoffen und Mikronährstoffen wie Calcium, Magnesium, Kalium, Zink und Mangan sowie Vitamin E und B-Vitaminen. Aktuell ist die Süßlupine dank ihres interessanten Spektrum natürlicher Inhaltsstoffe wieder in aller Munde. In gut sortierten Online-Shops können Sie ganze Lupinensamen, Lupinenschrot und Lupinenmehl bestellen. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und integrieren Sie Lupinen in Ihre Ernährung!

Hoffnung bei Morbus Chron durch Naturprodukte

Vegane Ernährung hilfreich bei der chronisch-entzündlichen Darmkrankheit Morbus-Chron. Eine naturbelassene, pflanzliche und ballaststoffreiche Ernährung reich an Mikronährstoffen wirkt sich positiv auf das Mikrobiom im Darm aus und fördert die Vielfalt der nützlichen Darmbakterien. Diese bilden vermehrt kurzkettige Fettsäuren mit antientzündlicher Wirkung. Für die Studie wurden insgesamt mehr als 1650 Probanden untersucht, man untersuchte ihre Ernährungsgewohnheiten. Bei 149 untersuchte man zusätzlich die Zusammensetzung ihres Mikrobioms. Dabei kam heraus, dass bei den sich fleischreich ernährenden Patienten das Artenreichtum im Darm deutlich weniger ausgeprägt war. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass Morbus Chron Patienten sich antientzündlich ernähren und ihre Darmflora in besonderem Maße pflegen, damit auch diese ihrer entzündungshemmenden Arbeit nachgehen kann. Ähnliche Ergebnisse erzielte übrigens auch Soja.

Erkältung? Keine Chance

Mit Knoblauch werden Sie seltener krank. Zu diesem Ergebnis kam im Jahr 2014 eine Studie mit 146 Probanden. Über einen Zeitraum von 12 Wochen bekam eine Hälfte der Teilnehmer täglich 180 mg Knoblauchextrakt verabreicht, die andere Hälfte eine wirkungslose Placebo. Dabei zeigte sich, dass die Knoblauch-Probanden sich seltener mit entzündeten Atemwegen herumschlagen mussten. So erkälteten sich die Knoblauch-Probanden innerhalb von drei Monaten nur 24 x, die Placebo-Probanden jedoch 65 x. Wer leichte Erkältungen vorbeugen oder behandeln möchte, sollte es deshalb zunächst mit natürlichem Knoblauchextrakt versuchen, bevor chemische Tabletten und Medikamente ins Spiel kommen.

Ernährung & Psyche – was haben wir selbst in der Hand?

Viele psychische Erkrankungen liegen in unserer täglichen Ernährung begründet. Darm und Psyche sind eng verknüpft und tauschen ständig Informationen aus. Mittlerweile bringen Forscher ein gestörtes Mikrobiom mit vielen neurologischen Störungen in Verbindung (z.B. ADHS, Autismus, Ängste, Burnout). In der Wissenschaft bezeichnet man diesen Zusammenhang als „Darm-Psyche-Syndrom“ – kurz GAP. Zwar wissen die meisten Menschen, dass Ernährung ihre Gesundheit beeinflusst – aber viele wollen nicht wahrhaben, dass sie auch ihre Stimmung, ihre Gedanken und Entscheidungen beeinflussen. Wenn es unserer Darmflora gut geht, dann geht es uns auch gut!

Fakten zu Cholesterin & Ernährung

Ein erhöhter Cholesterinspiegel steht in Zusammenhang mit Schlaganfällen und Herzinfarkten und gilt als Risikofaktor Nr. 1 für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit bundesweit 350 000 Todesfällen pro Jahr handelt es sich dabei um den häufigsten Todesgrund in Deutschland. Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen allerdings, dass es nicht ganz so einfach ist. Beispielsweise haben Japaner und die Einwohner vieler Mittelmeerländer zwar ähnlich hohe Cholesterinspiegel, aber deutlich weniger Herz-Kreislauf-Probleme als wir Deutschen. Wie Sie Ihren Cholesterinspiegel über eine adäquate Ernährung senken können und wieso das manchmal gar nicht nötig ist, das erfahren Sie in diesem Beitrag!

Kurkuma lindert Schmerzen in Gelenken und nach OPs

Javanische Gelbwurz

Kurkuma wirksam bei entzündlichen Gelenkschmerzen bzw. Arthritis. Kurkuma besteht zu 1 – 5 % aus dem sekundären Pflanzenstoff Curcumin. Beim Curcumin handelt es sich um den Farbstoff, welche dem Gewürz seine kräftige, ockergelbe Farbe verleiht. Studien legen nahe, dass Kurkuma aufgrund dieses natürlichen Substanz wirksam bei der Behandlung von Arthroseschmerzen sein kann. Das liegt daran, dass sie stark antioxidativ wirkt und deshalb eine antientzündliche Wirkung entfaltet. Eine internationale Studie aus den USA und Südkorea von 2016 konnte zeigen, dass 1000 mg Curcumin pro Tag für einen Zeitraum von 2 – 3 Monaten schmerzhafte Entzündungen (= Arthritis) reduzieren kann und die Lebensqualität der Teilnehmer verbessern kann. Die Ergebnisse erwiesen sich als genauso effektiv wie bei synthetischen Schmerz-Medikamenten. Im Rahmen ihrer Analyse verglichen die Forscher bereits vorhandene Studien über Kurkuma und konnten dann dieses Ergebnis präsentieren. Das Problem beim Verzehr von Kurkuma ist oft die geringere Bioverfügbarkeit. Nimmt man das Gewürz allerdings zusammen mit schwarzem Pfeffer ein (z.B. als Kurkumapfeffer Kapseln), kann man die Bioverfügbarkeit um 2000 % steigern.

Schutz vor Krebs dank Hülsenfrüchten und Vitamin A?

Vitamin A schützt vor Hautkrebs. Eine amerikanische Langzeitstudie der Brown University in Providence/USA fand heraus, dass Vitamin A ein normales Wachstum von Hautzellen fördert / Menschen mit hohem Vitamin A Verzehr seltener an Hautkrebs erkrankten. In einer Langzeitstudie erkrankten diejenigen, die besonders viel Vitamin A mit der Nahrung aufnahmen, seltener an einem Plattenepithelkarzinom. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Menschen mit hoher Vitamin A-Aufnahme seltener an Hautkrebs erkrankten als Menschen mit geringer Zufuhr. Die Forscher sind sich jedoch noch nicht sicher, ob dieser Tatsache eine kausale Beziehung zugrunde liegt, oder ob Menschen mit hoher Zufuhr des Vitamins sich einfach generell gesünder ernähren. Im Zuge ihrer Analyse werteten die Forscher zwei Studien mit insgesamt fast 125 000 Teilnehmern aus. Über mehrere Jahre hinweg notierten diese ihre tägliche Vitamin A Aufnahme. Diejenigen Probanden mit der höchsten Aufnahme an Vitamin A hatten ein um 12 – 17 % geringeres Hautkrebsrisiko.

Hülsenfrüchte helfen bei Diabetes & Fettleber

Proteinreiche Ernährung verbessert die Leberfettwerte von Diabetikern. Die sogenannte LeguAN-Studie der Universität Potsdam fand heraus, dass eine eiweißreiche Ernährung (insbesondere pflanzliches Eiweiß) bei Diabetikern sich positiv auf ihre Leberfette auswirken kann. Eine Fettleber ist eines der charakteristischen Symptome einer Diabetes-Erkrankung. Den Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) gelang es, mit eiweißreicher Kost die Leberfettwerte von Patienten mit Typ 2-Diabetes um 48 % zu senken. Insgesamt wurden für die Ernährungsstudie 37 Probanden über 49 Jahre untersucht und in zwei Gruppen eingeteilt. Beide Gruppen bekamen eiweißreiche Kost mit einem Eiweißanteil von ca. 30 %. Die eine Gruppe bekam jedoch pflanzliches Eiweiß (z.B. Hülsenfrüchte, Erbsenproteinpulver) und die andere Gruppe bekam tierisches Protein (z.B. Milchprodukte, Fleisch, Fisch). Bei beiden Gruppen zeigten sich positive Effekte auf die Leberfettwerte, bei etwa jedem zweiten Teilnehmer reduzierten sie sich sogar um mehr als 50 %. Zusammengefasst waren die positiven Effekte: Eine positive Beeinflussung von Leber- und Fettstoffwechsel, eine verbesserte Insulinempfindlichkeit und eine Reduktion des Botenstoffes „fibroblast growth factor 21“ im Blut. Dennoch empfehlen die Forscher, bevorzugt auf pflanzliche Proteinquellen zurückzugreifen, da diese reich an essentiellen Aminosäuren sind und im Körper weniger Stickstoffabfall produzieren. Als Stickstoffabfall bezeichnet man die Abbauprodukte des Proteinstoffwechsels: Ammoniak, Harnstoff und Harnsäure.

Krebs vorbeugen und Krebs natürlich heilen

In der westlichen Welt gibt es heutzutage mehr Krebserkrankungen denn je. Jedes Jahr wird bei rund 18 Millionen Menschen die Krankheit diagnostiziert. Mittlerweile weiß die Wissenschaft, dass etwa jeder dritte Mensch im Laufe seines Lebens an einer Form von Krebs erkranken wird. In Deutschland sind die häufigsten Krebsarten Prostata- und Brustkrebs, Darmkrebs sowie Lungenkrebs. Trotz dieser erschreckenden Zahlen gibt es Hoffnung – und zwar für jeden. Mit der richtigen Ernährung lassen sich etwa 40 % aller Krebserkrankungen verhindern! Krebs ist kein Todesurteil, sondern eine Zivilisationskrankheit. Fakt ist: Viele Krebserkrankungen wären vermeidbar, wenn die Bevölkerung besser informiert wäre, wie Krebs entsteht und durch welche Faktoren er beeinflusst werden kann. Jeder kann mit dem richtigen Wissen, der richtigen Einstellung und dem konsequenten Umsetzen dieser Voraussetzungen in die Praxis seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen!