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Vorsicht! Zucker macht vorübergehend glücklich – dauerhaft krank

Das Honig-Pops-„Müsli“ am frühen Morgen, die Milch-Nuss-Schnitte im 11 Uhr-Loch, „glücklich machende“ Weizennudeln zu Mittag, Kuchen zum Kaffee und am Abend einen Hawaii-Toast. Und dazwischen, wenn man noch ein bisschen „Hunger auf eine Kleinigkeit“ hat, der Griff in die Schreibtischschublade nach Gummibärchen, Schokolade und Co. Tja, wenn man es genau betrachtet, ist es gar nicht so überraschend, dass der durchschnittliche Deutsche im Jahr 34 Kilogramm Industriezucker verbraucht. Und da sind weitere Zuckerarten wie Glukose, Maltose, Laktose und wie sie nicht alle heißen noch nicht mal mit eingerechnet.

Achtung – Abhängigkeit

Aber, es droht Gefahr! Denn der übermäßige Verzehr von Zucker, wie wir in betreiben, birgt Gefahren für Körper und Geist. So schädigt er dauerhaft die Zähne, in dem er die Kariesbildung begünstigt; er macht dick, kann zu Vitaminmangel führen, sorgt für eine Übersäuerung des Körpers und damit zu Sodbrennen und Verdauungsproblemen. Außerdem  unterstützt der Zuckermissbrauch die Bildung von Geschwüren und Tumoren. Wer jetzt sagt: „Hm, besser ich reduziere meinen Zuckerkonsum!“, ist womöglich ganz irritiert, wenn er merkt, dass das so einfach gar nicht ist. Man mag es kaum glauben: Aber Zucker macht süchtig!

Eine Studie führt den Beweis

Das zeigte jetzt eine Studie der Princeton University, die das Verhalten von Ratten untersuchte, die mit ihrer Nahrung Zucker erhielten. Bekamen sie ihre Süßigkeit nicht mehr, wurden sie ängstlich, klapperten mit den Zähnen und zeigten auch sonst alle Anzeichen eines Entzugs, wie man ihn von Drogenabhängigen kennt. Wurden die tierischen Probanden wieder mit der Süßigkeit „verwöhnt“, schlugen sie mächtig zu, und verschlangen deutlich mehr als vor dem erzwungenen Zucker-Entzug. In der zuckerfreien Zeit steigerte sich bei den Nagern außerdem der Konsum von anderen tatsächlichen Drogen wie Alkohol. Im Gehirn konnten die Experten Veränderungen nachweisen, wie sie z. B. auch bei Kokainabhängigkeit auftreten.

Jeder ist gefährdet

Zucker-suchtgefährdet kann jeder sein. Besonders häufig trifft sie allerdings „gestresste“ Menschen. Und hier sind es oft die Frauen, die zur Beruhigungsschokolade oder der Trauereiskrem greifen. Der Zusammenhang hier ist schnell geklärt. Zucker fördert kurzfristig die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und damit dessen Konzentration – ebenfalls nur kurzfristig – im Organismus. Frauen haben von Natur aus einen geringeren Serotoninspiegel und erhöhen ihn daher häufiger von außen – über glücklich machende leere Kohlenhydrate wie eben Zucker. Wie bei jeder anderen Droge ist es aber auch hier so: Die Anfangsdosis reicht nicht aus. Der Organismus verlangt nach mehr. Das Risiko zusätzlich zu anderen Drogen wie eben z. B. Alkohol zu greifen, steigt zusätzlich.

Acht goldene Tipps, die beim Zuckerentzug helfen

Also: Tun Sie was für Ihre Gesundheit. Üben Sie Maßhalten oder gar Zucker-Verzicht. Wer dann für sich feststellt, dass das bei Schoki und Co. nicht so leicht fällt, wie vermutet, sollte sich ernste Gedanken über sein Ernährungsverhalten machen.

    • Trennen Sie sich von Kuchen, Keks und Karamell. Gehen Sie auf Entzug. Sie werden sehen, auch wenn die ersten Tage schwierig sind, es wird schnell leichter und das Bedürfnis nach Süßigkeiten sinkt bis fast zur Nullgrenze. Hilfreich ist es in dieser Zeit, die Naschecke zu Hause oder im Büro zu entsorgen und leer zu halten. Verzichten Sie außerdem auf jeden Fall auf Zuckerersatzstoffe, die machen es nicht besser.
    • Wie bei allen Abhängigkeiten, sollte man genau hinschauen, welche Auslöser und emotionalen Ursachen für das süße Verderben verantwortlich zeichnen. Reden sie drüber und schlucken Sie Konflikte nicht einfach mit süßer Limo runter.
    • Werden Sie zum Zucker- und Ernährungsexperten. Zucker versteckt sich hinter den verschiedensten Bezeichnungen. Wer vermutet schon unter Maltodextrin oder Melasse den süßen Übeltäter. Dieser verbirgt sich übrigens nicht nur in süßen Leckereien, sondern z. B. auch in herzhaften Fertigprodukten oder Wurst. Deshalb ist es sinnvoll, zumindest die Verpackungsangaben zu lesen, wenn man nicht gleich lieber selbst zum Kochlöffel greifen will.
    • Am besten ist es sicher, wenn Sie Ihre Ernährung auf vollwertig und vitalstoffreich umstellen. Wer ausreichend mit Nährstoffen versorgt ist, verspürt im Gegensatz zum Mangelkandidat seltener Heißhungerattacken. Denken Sie außerdem daran, je weniger ein Nahrungsmittel behandelt wurde, desto weniger Industriezucker kann es auch enthalten. Deshalb, greifen Sie zu rohem Obst und Gemüse.
    • Verwenden Sie zumKochen und Süßen Gewürze wie Zimt, Kardamom oder Nelke. Ein besonderes, natürliches Süßungsmittel ist Stevia;  eine Staude aus Südamerika, deren Blätter supersüß sind. Das Honigblatt süßt nebenwirkungs- und kalorienfrei. Leider ist es in Europa noch nicht als Lebensmittel zugelassen – Ausnahme: die Schweiz. Empfehlenswert ist hier das Buch „Stevia – sündhaft süß und urgesund“, dass umfangreich über die Vorzüge der Pflanze informiert und über die Steine aufklärt, die dem Verbraucher bei dem Genuss in den Weg gelegt werden. http://www.gesundbuch.de/shop/56-stevia-sundhaft-suss-und-urgesund.html
    • Essen Sie in regelmäßigen Abständen – unser Organismus mag Regelmäßigkeit. Ansonsten sinkt der Blutzuckerspiegel. Die Lust auf Zucker wird dann schnell unkontrollierbar.
    • Trinken, trinken, trinken! Natürlich keine Limonaden, sondern viel gutes, hochwertiges Wasser oder – ungesüßte – Tees.
    • Sport macht glücklich. Auch wenn es oft nicht so aussieht. Wer sich bewegt, greift seltener zu Süßigkeiten.
    • Schlafen Sie genug? Leidet der Körper unter Schlafentzug, braucht er Energie. Und wie will er sich die beschaffen? Über Zuckerzufuhr.

Denken Sie immer daran: Zucker macht vielleicht vorübergehend glücklich, aber auch dauerhaft krank.

Gesunder Schlaf durch die richtige Ernährung

Gesunder Schlaf ist essentiell für die Gesundheit. Viele Menschen  klagen jedoch über schlechten Schlaf. Die Ursachen für verzögertes Einschlafen und einen erholsamen Tiefschlaf sind oft falsche Ernährungsweise, Stress oder übermäßiger Medienkonsum. Die gute Nachricht: Schlafstörungen sind kein Schicksal. Jeder kann selbst einfache Maßnahmen ergreifen, um morgens fit und erholt aufzuwachen.

Unser Schlaf-Wach-Rhythmus wird durch das Schlafhormon Melatonin geregelt. Wenn es abends dunkel wird, schüttet unser Körper die Substanz aus. In der Folge werden wir müde und schlafen ein – idealerweise. Bei eingeschränkter Melatoninbildung ist dieser Mechanismus jedoch gestört. Bestimmte Nahrungsmittel und Vitalstoffe kurbeln die Melatoninproduktion an und verbessern dadurch die Schlafqualität.

Besser schlafen? So geht’s!

Tryptophanhaltige Lebensmittel erhöhen die Melatoninproduktion. L-Tryptophan ist eine Aminosäure und quasi die Vorstufe des Schlafhormons. Wenn es dem Körper an Tryptophan mangelt, kann er nicht ausreichend Melatonin produzieren. Fleisch und Milchprodukte enthalten zwar viel Tryptophan, aber auch viele andere Eiweißbaustoffe, welche die Aufnahme von Tryptophan im Gehirn blockieren. Besser sind Hafer, Mandeln, Cashewkerne oder Kakao. Diese Lebensmittel enthalten bei hohem Tryptophangehalt nur wenige andere Aminosäuren. So kann das Tryptophan optimal aufgenommen und verwertet werden.

Magnesium entspannt und hilft beim Einschlafen. Der Mineralstoff verringert die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven. Ein Magnesiummangel kann sich deshalb durch Muskelzucken, Nervosität und Schlaflosigkeit äußern. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Bananen, Weizenkleie, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Kakaobohnen, Leinsamen, Sesam, Mandeln, Pinienkerne und Cashews. In der Verbindung mit Kalium zeigt Magnesium die beste Wirkung. Wer auf Nahrungsergänzung zurückgreifen möchte, sollte Magnesium oder magnesiumhaltige Basenpulver abends einnehmen.

B-Vitamine stärken die Nerven und sorgen für ein ruhiges Gemüt. Das gilt vor allem für Vitamin B3 und B6. Kommt es im Körper zu einem Mangel an B-Vitaminen, gerät unser Nervensystem durcheinander. Wir verspüren Unruhe, die uns auch am Einschlafen hindern kann. Eine Unterversorgung kann sich somit in Schlafstörungen äußern. Um Ihre Versorgung mit B-Vitaminen zu sichern, eignen sich zum Beispiel Walnüsse, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, getrocknete Pilze und Algen.

Ein ausgiebiger Spaziergang am Abend entspannt. Die Bewegung an der frischen Luft hilft beim Abschalten der Gedanken und lässt uns Sorgen und Alltagsstress vergessen. Wer abends noch eine Runde spazieren geht, findet deshalb schneller zur Ruhe. Ähnliches gilt für Meditationstraining. Durch gezieltes Meditieren schaffen Sie es, negative Gedanken beiseite zu schieben. So bekommen Sie den Kopf frei und gleiten viel leichter in den Schlaf.

Diese Dinge verhindern gesunden Schlaf

Opulente Mahlzeiten am späten Abend beeinträchtigen die Nachtruhe. Forscher der American Academy of Sleep Medicine veröffentlichten 2016 eine Studie, die ernährungsbedingte Schlafräuber identifizierte. Dazu gehören Industriezucker, ein Übermaß an gesättigten Fettsäuren sowie Ballaststoffmangel. Probanden, die abends ballaststoffreiche Kost mit wenig gesättigten Fetten und Zucker zu sich nahmen, fanden nach durchschnittlich 17 Minuten in den Schlaf. Diejenigen, die sich gegenteilig ernährten, brauchten annähernd doppelt so lang. Abends empfehlen sich daher leichte Mahlzeiten, möglichst einige Stunden vor dem Zubettgehen.

Beschränken Sie den Genuss von koffein- und teeinreichen Getränken auf den Vormittag. Kaffee enthält sehr viel Koffein, grüner Tee und Schwarztee hingegen Teein – also das Koffein, das in den Teeblättern steckt. Beide Stoffe sind Muntermacher und wirken stimulierend. Sie sollten abends daher nicht mehr getrunken werden. Teeliebhaber sollten in den Abendstunden auf Kräuter-, Blüten- oder Früchtetee zurückgreifen. Da es sich bei diesen Sorten nicht um echten Tee handelt, enthalten sie auch kein Teein. Manche Sorten wirken stattdessen sogar beruhigend und schlaffördernd. Dazu gehören beispielsweise Lavendel-, Kamille-, Melissen- oder Baldriantee.

Auch technische Geräte und Stress können die Schlafqualität mindern. Medienkonsum und das künstliche blaue Licht der Bildschirme lassen unser Gehirn nur schwer zur Ruhe kommen. Schalten Sie daher mobile Geräte spätestens eine Stunde vor dem Schlafen gehen aus und nehmen Sie diese nachts nicht mit ins Schlafzimmer. Ein weiterer Schlafräuber ist Stress. In Stresssituationen werden dem Körper Signale gesendet, die er mit Gefahr assoziiert. Diese Alarmbereitschaft verhindert erholsamen Schlaf. Vermeiden Sie Stress durch mentales Training, regelmäßige Bewegung und eine bewusste Ernährung.

Übermäßiger Alkoholkonsum sorgt für unruhigen Schlaf. Zwar schläft man unter Alkoholeinfluss schneller ein, aber dafür leidet der Tiefschlaf und man wacht nachts tendenziell häufiger auf. Besonders die zweite Nachthälfte ist dann von Unruhe geprägt. Das liegt daran, dass der Alkohol nach ein paar Stunden soweit abgebaut ist, dass er stimulierend wirkt. Zusätzlich wirkt Alkohol dehydrierend, sodass man nachts öfter die Toilette aufsuchen muss. Auf alkoholische Getränke wie Bier und Wein sollten Sie abends daher lieber verzichten

Kein Leistungssport am späten Abend. Sport regt den Kreislauf an und macht wach und aktiv. Daher sollte man anstrengende Sporteinheiten wie Joggen oder Krafttraining besser auf die Morgenstunden verschieben. Sportliche Aktivitäten am Abend sollten sich auf Yoga oder leichte Gymnastik beschränken. Diese Sportarten wirken entspannend und helfen, sich auf den Schlaf vorzubereiten.

Übersäuerung des Körpers und Krankheiten – wie hängt das zusammen?

Ernährungswissenschaftler wie Dr. Paul Bragg oder Dr. Paavo Airola bezeichnen die Azidose als Hauptursache für Krankheiten jeder Art. Ein geregelter Stoffwechsel ist von einem Säure-Basen-Gleichgewicht abhängig. Therapien stoßen an ihre Grenzen, wenn nicht gleichzeitig für Harmonie im Säure-Basen-Haushalt gesorgt wird.
Was sind die Ursachen dieser Entwicklung, der Naturheilpraktiker und Ärzte Einhalt zu gebieten versuchen?

Die Hauptursache liegt in unserer säurebetonten Ernährung. Ragnar Berg, ein norwegischer Biochemiker, hatte bereits 1913 in einem Ernährungsbuch für Schwangere empfohlen, dass Gesunde viermal so viele basenbildende wie säurebildende Nahrungsmittel essen sollten, Kranke sogar siebenmal so viel. Unsere moderne Zivilisationskost steht in einem umgekehrten Verhältnis: Der Hauptanteil unserer Ernährung besteht aus Säurebildern wie Fleisch, Fast Food, Weißmehl, pasteurisierten Säften, kohlensäurehaltigen Softdrinks, Zucker, Kaffee, Schwarztee, Brot und Alkohol, und nur etwa 20 Prozent, wenn überhaupt, aus Basenbildern wie Obst, Gemüse, Kräutern und stillem Mineralwasser. Professor Dr. David Schweitzer schätzt, dass etwa 90 Prozent der Bundesdeutschen übersäuert sind.

Außer der säureüberschüssigen Ernährung tragen auch Stress, wenig Schlaf, mangelnde Entspannungsmöglichkeiten und zu wenig Bewegung zur weit verbreiteten Azidose bei. Ein Säure-Basen-Gleichgewicht findet man heute fast nur noch bei gestillten Säuglingen – die Muttermilch ist basisch, pasteurisierte Kuhmilch säurebildend bei Rohköstlern und bei Naturvölkern.

Eine schleichende oder latente Azidose zeigt sich zum Beispiel in Form von Allergien, Mundgeruch, Schwindelgefühlen, belegter Zunge, Cellulitis, Hautproblemen wie Mitessern und Pickeln, Candida-Befall, Verstopfung oder Ringen unter den Augen und häufigem Gähnen. Durch Übersäuerung werden vermehrt freie Radikale gebildet, die Tätigkeit von Enzymen eingeschränkt, und die Vitalstoffe in der Nahrung werden nicht ausreichend verwertet. Die Neigung zu Infektionen steigt, da unser Immunsystem geschwächt ist, und wir neigen zu Kopfschmerzen und Migräneanfällen.

Wie kann man feststellen, ob man übersäuert ist? In der Apotheke gibt es preiswert Teststreifen zu kaufen, mit denen man den Säuregehalt seines Urins messen kann. Der optimale pH-Wert des Morgen-Urins liegt zwischen 6,2 und 6,5. Je niedriger der pH-Wert ist, desto saurer ist der Urin.
Wer übersäuert ist, sollte seine Ernährung umstellen und viel pflanzliche Frischkost wie Obst und Salate essen und Säurebildner wie Kaffee, Fisch und Fleisch meiden. Besonders basenreich sind Früchte wie Bananen, Aprikosen, süße Äpfel und Feigen, außerdem Oliven, Kartoffeln, Spinat, Lauch, Tofu sowie Sprossen und Keime. Saunagänge und sportliche Betätigungen sind nützlich, weil über den Schweiß und bei der Bewegung durch das intensive Ausatmen Säuren ausgeschieden werden. Auch die Verwendung von Basenpulver, am Besten auf Basis von Citraten, kann über einen längeren Zeitraum eingenommen helfen Lebens- und Ernährungssünden zu kompensieren.

Auch tiefgreifende Bindegewebsmassagen, basische Bäder oder Abreibungen mit Salzsole helfen Säuren abzubauen, weil der Körper überschüssige Säuren im Bindegewebe speichert und auch über die Haut abgibt. Entspannungsverfahren wie Energiearbeit, Meditation und Autogenes Training unterstützen den Entsäuerungsprozess ebenfalls. Der Erfolg einer solchen Azidose-Therapie: Schlafstörungen und Nervosität verschwinden, die Konzentration steigt, man ist seelisch ausgeglichener und optimistischer, außerdem kann sich die oft lang vermisste Lebensfreude wieder einstellen. Und: Wir entziehen vielen Krankheiten und Beschwerden den “sauren Boden”, auf dem sie gedeihen.

von Barbara Simonsohn

Rohkost: Die Vorzüge einer lebendigen Ernährung

In den USA ist die Rohkost-Ernährung längst keine gesellschaftliche Randbewegung mehr: In jeder größeren Stadt gibt es „Rawfood-Restaurants“, in denen ausschließlich roh zubereitete Speisen serviert werden. Von Pizza und Pasta über Kuchen und Desserts bis hin zu leckeren Snacks – von vielen gekochten Klassikern, existiert bereits ein rohes Gegenstück. Vom Geschmack her weniger original, dafür originell und gesund. Was einst Hippies und Gesundheitsfanatikern vorenthalten war, findet heute seinen Weg in den gesundheitsbewusstsen Mainstream.

Gute Gründe für einen hohen Rohkost-Anteil in der täglichen Ernährung
Vitamine, Mineralien und Enyzyme sind sehr instabile Komponenten, die bei Hitzezufuhr – ab ca. 45 Grad – größtenteils zerstört werden. In rohem Obst und Gemüse, sind alle Nährstoffe in ihrer ursprünglichen Form vorhanden. So stehen sie dem Körper für sämtliche Stoffwechselprozesse zu Verfügung. Enzyme unterstützen die Verdauung und helfen dabei, die Nährstoffe zu verarbeiten.
Fehlen sie in der Nahrung, werden körpereigene Enzyme zur Verdauungsarbeit eingesetzt, die dann bei anderen innerkörperlichen Vorgängen – z.B. bei der Entgiftung oder der Zellerneuerung – fehlen.

Rohkost bringt Schwung und Energie
Rohkost besteht aus einfachen Zuckern und Nährstoffen, die für den Körper leicht verdaulich sind. Da der Körper weniger Kraft für die eigene Verdauung aufbringen muss, steht ihm so mehr Energie für andere Aktivitäten zur Verfügung. Hinreichend bekannt ist, dass Rohköstler oft weniger Schlaf benötigen, als ihre „Normalkost“ verzehrenden Mitbürger. Auch von deutlich wacherem Geist und verbesserter Stimmungslage wird berichtet.

Lebendige Nahrung entgiftet
Rohkost entgiftet den Körper auf natürliche Weise. Die enthaltenen Ballaststoffe helfen Schlacken und Toxine im Darm abzutragen und auszuscheiden. Wird ein hoher Anteil an rohem Obst und Gemüse gegessen, kann sich der Körper besser aufs entgiften konzentrieren, anstatt sich der Verdauung von schweren und ungesunden Lebensmitteln zu zuzuwenden.

Rohkost lässt die Pfunde purzeln
Eine gern gesehener Vorteil der Rohkost-Ernährung ist der Gewichtsverlust. Rohkost ist leicht und bekömmlich. Pur verzehrt, enthält sie keine leeren Kalorien. Obst und Gemüse versorgen den Körper mit wichtigen Nährstoffen bei niedrigem Kalorienanteil. Zudem können rohe Fette, z.B. von Avocados und frischen Kokosnüssen, vom Körper gut verwertet werden. Sie schlagen sich weniger auf die Hüften, als ihre raffinierten Verwandten aus dem Supermarkt.

Rohkost fördert die Gesundheit
Neben den schon genannten Vorteilen, wiegt der heilende Effekt von roher Nahrung am meisten.
Viele bekannte Krankheiten basieren auf Nährstoffdefiziten. Ohne die ständige Zufuhr wichtiger Vitamine, Enzymen und Mineralien, fällt es dem Körper schwer, die auf diesen Nährstoffen basierenden Funktionen vollständig aufrecht zu erhalten.Rohkost kann eine Versorgung mit intakten Vitaminen, Enzymen und Mineralstoffen gewährleisten. Auch Antioxidantien, die der schädlichen Wirkung von freien Radikalen entgegenwirken, sind in rohem Obst und Gemüse reichlich vorhanden.

Ist Rohkost auch für mich geeignet?
Die vielen auf Erfahrung basierenden Erfolgsberichten lassen keinen Zweifel an den Vorzügen der Rohkost-Ernährung. Dennoch: Mensch ist nicht gleich Mensch. Das indische Heilsystem des Ayurveda teilt Menschen in unterschiedliche Konstitutionen ein. Luftigeren Typen ist die leichte Rohkost vielleicht weniger zuträglich als Menschen, die fest verankert im Leben stehen. Das Bestreben der traditionelle chinesischen Medizin ist es, eine Balance zwischen kühlenden und wärmenden Lebensmitteln herzustellen. Rohe Lebensmittel gelten dort im Allgmeinen als kühlend, in diesem Sinne sind auch gekochte Lebensmittel zur täglichen Verpflegung erwünscht.

Viele Experten pendeln sich in ihrer Empfehlung bei einem Rohkost-Anteil von 50% ein. Der amerikanische Gesundheitsexperte Dr. Mercola hält sogar 75% für ein erstrebenswertes Maß.

Wo immer man letztlich landet: Die maßgebende Instanz sollte das eigene Körpergefühl sein. Dieses wiegt mehr als so manche am Schreibtisch erstellte Ernährungsschablone, die hinten und vorne nicht passt, weil sie der Individualität des menschlischen Organismus entgegen steht.

Tipp: Deutschlandweit kommen regelmäßig Rohköstler zu „Potlucks“ zusammen, um sich über neue Rezepte und die eigenen Erfahrungen auszutauschen. So wird einem der Einstieg leicht gemacht und man erhält einen weitgefächterten Überblick, was es so gibt an rohen Speisen und wie sich die Rohkost geschmackvoll zubereiten lässt. Leckere Rezepte, Termine und Örtlichkeiten von Potlucks finden Sie u.a. auf www.germanygoesraw.de.

Alzheimer und Demenz vorbeugen: 6 Tipps wie Sie Ihr Gedächtnis fit halten können

Je älter wir werden, desto mehr lässt das Gedächtnis nach – so scheint es zumindest. Immer mehr Menschen leiden an kognitiven Krankheiten wie Alzheimer oder Demenz. Auch junge Leute sind immer öfter betroffen. Es scheint als gehöre der Gedächtnisschwund einfach zum Leben dazu, so sehr hat man sich an ihn gewöhnt. Doch es ist nicht normal die Gedanken zu verlieren: Eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise kann die Vitalität des Gehirns beflügeln und dem Schwund im Kopf vorbeugen. Hierzu einige Tipps.

Tipp 1: Gesunde Fette
Laut der anerkannten Biochemikerin Mary Enig, die über viele Jahre die verschiedenen Arten von Fett und deren Effekte studierte, ist ausreichende Fettzufuhr maßgeblich für eine gesunde Entwicklung der Gehirne von Kindern und Heranwachsenden. Davon sind zwei besonders wichtig.

Gesättigte Fettsäuren | Das menschliche Gehirn besteht aus bis zu 50% gesättigtem Fett und Cholesterin. Muttermilch ist höher im Gehalt an gesättigten Fettsäuren als jedes andere Nahrungsmittel. Gesättigte Fettsäuren nähren das Gehirn. Sie fördern die Verbindung der Nervensignale, regen aber auch die Produktion der Hormone an.

Gesunde gesättigte Fettsäuren sind sind z.B. in kaltgepresstem Kokosöl oder in verschiedenen Nüssen enthalten. Industrielle Fette, vor allem gehärtete Fettsäuren wie sie in der Magarine Herstellung verwendet werden, sind nicht zu empfehlen

Omega -3 Fettsäuren | Omega-3 Fettsäure sind mit der wichtigste Nährstoff für das Gehirn. Besonders DHA, ein Stoff der zur Klasse der Omega-3 Fettsäuren zählt, ist in großen Mengen in den Membranen menschlicher Gehirnzellen eingelagert. Es unterstützt die Übermittlung der Signale und trägt zur reibungslosen Funktion des Gehirns bei.

In westlichen Ländern wie Deutschland ist der Konsum von Omega-3 Fettsäuren über die letzten Jahrhunderte stark zurück gegangen. Gleichzeitig ist die Anzahl depressiver Menschen stark gestiegen. In Japan, wo roher Fisch seit je her das Nationalgericht ist, sind Depressionen nach wie vor selten.
Jedoch ist Fisch heute ein kritisches Lebensmittel, Flüsse und Meere sind schwer mit Toxinen belastet. In pflanzlichen Lebensmitteln wie Hanföl, Leinsamenöl oder Walnüssen finden sich reichlich Fettsäuren anderer Omega-3 Klassen.

Tipp 2: Homocystein regulieren, B-Vitamine zuführen
Vitamine – allen voran Vitamin-B – sind äußerst wichtig, um die Leistungsfähigkeit des Gehirns aufrecht zu erhalten. Wem es an Vitamin-B mangelt, der ist anfälliger für Alzheimer und artverwandte Krankeiten.

Homocystein, ein Stoffwechselgift das Demenz und Schlaganfälle begünstigen kann, wird vom Körper in Form von Cystein abgebaut oder zu Methionin verstoffwechselt. Beide Vorgänge sind direkt an Vitamine des B-Komplexes gebunden, die ihrerseits als Koenzyme fungieren. Der Homocysteinspiegel, der mit dem Alter ansteigt, kann nur über die Qualität der Ernährung beeinflusst werden. Hier spielen die Folsäure, Vitamin B 12 und Vitamin B 6   eine entscheidende Rolle. Über die Aufnahme von Vitamin-B reicher Nahrung wie Bohnen, grünem Blattgemüse oder Fisch, kann das Risiko an Demenz und Alzheimer zu erkranken, deutlich veringert werden.

Vorsicht: Rauchen und Alkohohl-Konsum zehren am Vitamin-B Speicher, sind also auch schädlich für das Gehirn.

Tipp 3: Stress vermeiden
In der Arbeit, in der Schule, selbst zu Hause – Stress, Stress, überall Stress. Doch gerade für die Erhaltung eines gesunden und vitalen Gehirns ist es wichtig, Stress möglichst zu vermeiden. Der Körper und das Gehirn benötigen ausreichend Ruhe, um sich vitalisieren und mit neuer Energie versorgen zu können. Neben ausreichendem Schlaf finden sich zahlreiche Mittel zum Stressabbau in einfachen Techniken, die problemlos in den Alltag integriert werden können. Dazu gehören Yoga, Meditation, Massagen, Laufen, Wandern oder zusammen mit der oder dem Liebsten den Sonnenuntergang zu genießen.

Im Gegensatz zu Zebras die von Löwen verfolgt wurden, können wir unseren Stress nicht einfach blitzartig abbauen, in dem wir uns zum Fressen in die Steppe stellen. Unser Blut produziert Stressäfte, die noch sehr lange nach stressreichen Erfahrungen im Körper aktiv sind. Dazu gehört das Stresshormon Kortisol, das mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht wird. Laut Dr. Robert Sapolsky, einem renommierten Neurobiologen, kann Kortisol die Gehirnzellen schädigen, das Gehirn sogar schrumpfen lassen.

Tipp 4: In Bewegung kommen
Was hat körperliche Bewegung mit der Leistungsfähigkeit des Gehirns zu tun? Eine ganze Menge: Körperliche Bewegung zählt zu den wichtigsten Werkzeugen, um kognitiven Erkrankungen wie Alzheimer und Demenz vorzubeugen.

Die erste Idee die aufkommt, ist die verbesserte Versorgung des Gehirns mit Blut und Nährstoffen – sofern überhaupt genug Nährstoffe im Blut vorhanden sind. Doch  körperliche Bewegung kann viel mehr als das: Sie wirkt antioxidativ und entzündshemmend. Dazu senkt sie Stress, reguliert Blutzucker sowie Insulinpegel.

Regelmäßige körperliche Bewegung …

•    regt die Produktion von Stoffen an, die Nerven schützen,
•    erhöhen den Blutfluss im Gehirn,
•    verbessert die Entwicklung der Neuronen,
•    vermindert das Risiko der Bildung von Blutgerinseln.

Tipp 5: Mentale Aktivität
Halten Sie die Gehirnmuskeln fit mit Lesen, Puzzeln, Rätselraten. Auch das geselliges Zusammensein mit anderen Menschen wirkt anregend auf das Gehirn. Eine ganz besonders gute Übung, ist das Musizieren. Beim Lernen neuer Noten, Akkorde oder Musikstücke kommt unser Denkapparat so richtig auf Hochtouren. Grundsätzlich gibt es viele Aktivitäten, die auch mentale Tätigkeit mit einschließen. Suchen Sie sich einfach die heraus, die Ihnen am meisten Spass macht.

Tipp 6: Vitalstoffreiche Ernährung
Ist der Mensch so schlau wie er sich ernährt? Kanadische Wissenschaftler untersuchten kürzlich die Ernährungsweise von 4500 Fünftklässlern. Nach Abzug verschiedener Faktoren wie Eltern, Vorbildung und Schulart blieb die Nahrung als die einzige echte Größe übrig.  Je vitaler, sprich: je mehr Obst, Gemüse und bessere Fette sie aßen, desto besser konnten Sie lesen und schreiben.

In den Regenbogenfarben von bunten Früchten und buntem Gemüse, findet sich eine Fülle an wichtigen Vitalstoffen. Diese bunten Nahrungsmittel versorgen uns mit kraftvollen Antioxidantien und Phytosubstanzen, die der zellschädigenden Wirkung von oxidativem Stress entgegen wirken.

Eine Studie des Journal of the American Medical Association zeigte kürzlich, das Menschen, deren Ernährung reich an Antioxidantien ist, weitaus weniger von Demenz und Alzheimer gefährdet sind als Personen, die sich vitalstoffarm ernähren.

Himalaya-Salz oder Speisesalz: Welches Salz ist gesünder?

Viele Menschen denken bei Salz an gelbe Packungen aus dem Supermarkt. Doch beim Salz gibt es große, für die Gesundheit entscheidende Unterschiede. Speisesalz ist in aller Regel raffiniert und nicht mit den gesundsheitsfördenen Elementen bestückt, wie wir sie in natürlichen Salzen finden. Folgender Artikel zeigt den Unterschied zwischen Speisesalz und gesunden Salzarten wie Himalaya-Salz.

Herkömmliches Speisesalz besteht im Schnitt aus bis zu 97, 5% Natriumchlorid. Die anderen 2,5 % teilen sich artfremde Substanzen wie chemische Feuchtigkeitsminderer und Rieselhilfen, oder Jod.  Bei der Raffination von Speisesalz, wird Natriumclorid aus den übrigen Salz-Elementen unter Beigabe von chemischen Stoffen heraus gefiltert und isoliert. Von ingesamt bis zu 84 Grundelementen bleiben letztlich nur zwei Elemente übrig – Natrium und Chlorid. Die restlichen Stoffe wie Magnesium, Gold oder Germanium werden von der Salz-Industrie in der Regel anderweitig verscherbelt – es muss sich ja lohnen.

Folgen von zuviel Speisesalz

Reines Natriumchlorid ist eine unnatürliche Form von Salz, unser Körper nimmt sie als etwas fremdes wahr: Wir müssen wesentlich mehr Stoffwechselenergie darauf verwenden, diese unnatürliche Salzform zu verarbeiten. Der übermäßige Konsum von raffiniertem Speisesalz kann zu ganz unterschiedlichen Problemen führen, die von mild bis gravierend reichen:

Beim Lösen von Speisesalz in unserem Körper, legt sich eine Hülle aus Zellwasser um die einzelnen Bestandteile des Salzes. Diese  „Salzionen“ schwimmen dann ohne gegenseitige Berührung im Zellwasser umher. Durch die Isolation von Natriumchlorid, bilden wir in unserem Körper zusätzliches  Wassergewebe, um das überschüssige Natriumchlorid isolieren zu können. Diese zusätzlichen Wasseraufwendungen führen häufig zu Übergewicht.

Ist das Zellwasser aufgebraucht, sind die Salzionen nicht mehr voneinander isoliert, sondern berühren sich und binden andere Substanzen wie Aminosäuren an sich. So kann es zu kristallinen Ablagerungen in den Gelenken oder auch zu Nierensteinen kommen.

Salz ist an vielen Funktionen im Körper beteiligt. Es ermöglicht Elektrizität in den Nervenzellen und baut unseren Elektrolythaushalt auf. Natrium und Chlorid alleine reicht hier aber nicht aus, es benötigt das Zusammenspiel vieler Elemente, um einen reibungslosen Ablauf gewährleisten zu können – sonst kann es zu Problemen kommen.
Die Kombination der Elemente machts

Natürliches Salz verfügt über eine ausgewogene, kristalline Struktur. Mit ingesamt 84 nicht voneinander isolierten Teilen, eröffnet sich so ein  harmonisches Zusammenspiel aus verschiedenen Spurenelementen und Mineralien. Die ausgewogene Balance in Himalaya-Salz schlägt sich beim Verzehr auch auf unseren Haushalt nieder: Wir können Himalaya-Salz wesentlich besser verstoffwechseln, verlieren dabei fast keine Energie. Im Gegenteil: Gesundes Salz liefert uns sogar Energie.
Was gutes Salz in unserem Körper bewirken kann

Salz ist für unsere Gesundheit so wichtig, wie das Wasser für das Meer. Und tatsächlich kommt unser Blut mit all seinen Elementen der Beschaffenheit des Meerwasser sehr nahe. Himalyassalz liefert uns alle natürlichen Elemente, die nahezu identisch zu den Elementen in unserem Körper sind.

Gutes Salz …

1. regelt den Wasserhaushalt

2. sorgt für einen gesunden Ph-Wert in den Zellen

3. hilft, den Blutzucker zu regulieren

4. verhindert Muskelkrämpfe

5. stärkt die Knochen

6. verbessert den Schlaf

7. unterstützt den Libido

8. unterstützt die Produktion von hydroelektrischer Energie in den Zellen

9. hilft, den Blutdruck zu regulieren

10. sorgt für einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den Zellen.

11. ermöglicht die Aufnahme von Nährstoffen über den Darmtrakt, uvm.

Wie steht es um Meersalz?

Grundsätzlich steht mit Meersalz eine weitere hervorragende Salzquelle zur Verfügung. Doch: Die Ozeane dienen heute als Lagerstätten für gefährliche Toxine wie Quecksilber, PCB und Dioxin. Gerade in den letzten Jahren ereigneten sich riesige Ölkatastrophen, deren Ausmaße noch immer nicht greifbar sind. Vom Atomunglück in Japan ganz zu schweigen. Hinzu kommt, dass die meisten im Handel erhältichen Meersalze raffiniert und mit chemischen Beigaben versetzt sind.

Tipp: Wenn Meersalz, verwenden sie es unraffiniert und aus sauberen Gewässern – sofern das überhaupt möglich ist. Mit Himalaya-Salz steht Ihnen in jedem Fall ein sehr gesundes, und reines Natursalz zur Verfügung – nicht vergleichbar mit Speisesalz aus dem Supermarkt.

Diese Kräuter und Gewürze bringen Sie gut über den Winter

Der Winter steht vor der Tür. Die kalten Tage des Jahres bringen Erkältungen, laufende Nasen und die allseits gefürchtete Grippe mit sich. Richtig Vorsorgen und Versorgen ist  besonders wichtig: Die folgenden Kräuter und Gewürze bringen das Immunsystem auf Trab und sagen Infekten den Kampf an.

Wenn es draußen kalt wird, ist der Verzehr von wärmenden und vitalstoffreichen Speisen besonders wichtig. Dunkelorange Gemüsesorten wie Süßkartoffeln, Kürbis oder Karotten versorgen das Immunsystem mit dem wärmenden Beta-Karotin. Wurzelgemüse wie Zwiebeln, Kohlrueben und Steckrueben, helfen beim Aklimatisieren in der kalten Jahreszeit. Zu den wärmende Lebensmitteln zählen außerdem Rucola, Brokkoli und Wasserkresse. Auch Nüsse und Samen sind als wärmender Snack bestens geeignet. Hinzukommen schwarzer Pfeffer und Kardomon, die aufgebrüht im Tee oder als Gewürz in Speisen ihre wärmende und entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Nachfolgend einige weitere Gewürze und Kräuter, die für die kalten Tage des besonders Jahres geeignet sind:

Koriander

Koriandergrün ist ein beliebtes Würzkraut in der asiatischen Küche. In unseren Breitengraten machen vorallem die Samen der Korianderpflanze von sich reden. Sowohl Samen als auch Blätter wirken entzündungshemmend und glänzen durch ihre schmerzlinderten Eigenschaften. Cilantro wird von Heilpraktikern gegen Fieber, bei Infekten und Allergien eingesetzt. Das grüne Kraut entgiftet, leitet Schwermetalle aus dem Körper.

Kurkuma

Kurkuma wird im Ayureda schon seit Jahrtausenden verwendet, um gesundheitliche Beschwerden zu behandeln. Auch die konventionelle Medizin lernt die Vorzüge der goldgelben Wunderknolle immer mehr zu schätzen. Als natürlicher Entzündungshemmer und kraftvolles Antioxidant unterstützt Kurkuma das Immunsystem. Mediziner setzen Kurkuma erfolgreich geben Arthritis, Diabetes und sogar gegen Krebs ein.

Echinacea

Echinacea wirkt antibakteriell, fördert das Immunsystem und reinigt das Blut. Die Pflanze zeigt sich besonders effektiv bei Durchfall, Magengeschwüren, Krebs und Infektionen. Naturheilkundebücher sehen in Echinecea ein wirksames Kraut gegen unterschiedlichste bakterielle Beschwerden. Dazu zählen: Diphterie, Salmonellen und Candida. Eccincae dient als wichtiger Bestandteil in vielen Rezepturen gegen Grippe und Erkältungen. Als Anwendungform empfehlen sich Kapseln oder Flüssigextrakte.

Chayenne Pfeffer

Cayenne Pfeffer zählt zu den Nachtschattengewächsten. Diese Pfefferart ist reich an Vitamin C,  hilft gegen Husten und bei Verschleimung. Chayenne Pfeffer ist zudem ein erstklassiger Entzündungshemmer. Tipp: Verwenden Sie Chayenne Pfeffer als feurige Beigabe in Eintöpfen und Suppen. Dosieren Sie vorsichtig! Vermeiden Sie den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten.

Minze

Minze wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Naturärzte und Heikpraktiker setzen die Minze ein, um Verdauerungsbeschwerden und Durchfall zu behandeln. Weitere beliebte Einsatzbereiche der Minze sind: Koliken, Fieber, Kopfschmerzen, Herzrasen, Gallensteine oder Reizdarm. Gerade bei Grippe bedingten Kopfschmerzen oder Uebelkeit, zeigt sich die Minze als besonders schmerzlindernd und heilsam.

Kamille

Die Grippe bringt uns oft um den Schlaf. Manche Arzneimittel wühlen uns auf, andere schlagen auf den Magen. Anders die Kamille: Die kleine, weißgelbe Blume besänftigt den Magen, entlastet Körper und Geist. Die Kamille entspannt die Muskeln, lindert schmerzen. Tipp: Nehmen sie eine Tasse Kamille Tee vor dem Einschlafen zu sich.

Zimt

Zimt trocknet feuchte Stellen im Körper und wärmt Menschen, die ständig frieren oder an schwacher Zirkulation leiden. Neben seiner Qualitäten als Antiseptikum ist Zimt ein exzellenter Verdauungsförderer. Zimt einen verleiht er Speisen ein charaktervolles Aroma, und unterstützt zugleich die Gesundheit an vielen Fronten: Zimt reguliert den Blutzuckerspiegel, hilft gegen Krebs und verhindert die Bildung von Blutgerinseln. Zimt ist ein sehr wärmendes Gewürz, regt die Zirkulation in Händen und Füßen an. Daneben stimuliert er Leber und Nieren.

Knoblauch

Knoblauch hilft resistenter gegen Infektionen zu werden. Knoblauch ist ein exzellenter Vasodilator und verbessert die Zirkulation. Knoblauch verfügt über natürliche antibakterielle und antivirale Eigenschaften.  Im Kampf gegen Erkältungen und Grippe beweist sich Knoblauch als sehr wirksam. Knoblauch fördert das Immunsystem und wird sowohl von der ganzheitlichen als auch von der konventiollen Medizin verwendet, um Cholesterin und Herzbeschwerden zu senken und zu lindern.

Ingwer

Als natürliches Antioxidant und Antiseptikum verbessert Ingwer die Zirkulation in allen Bereichen des Körpers. Ingwer ist ein Klassiker der Kröutermedizin, der obendrein als Kochzutat verwendet wird. Die Ingerwerwurzel wird für eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt, wie z.B. Verdauungsbeschwerden oder Schmerzen, selbt bei ernsten Beschwerden wie Arthritis. Ingwer ist ein sehr warmes Lebensmittel, das zugleich die Verdauung fördert.

 

Stevia, sündhaft süß und urgesund

Stevia, sündhaft süß und urgesund

Hatten Sie bisher bei der Verwendung von Zucker ein schlechtes Gewissen?
Dann können sie aufatmen, denn Stevia, das Honigblatt aus den
Hochebenen Paraguays, ermöglicht es, Süßes unbeschwert zu genießen. Mit
Stevia können Diabetiker, Menschen mit Unterzucker-Problemen,
Übergewichtige und alle, die aus anderen Gründen Industriezucker meiden
müssen oder wollen, auf natürliche Weise süßen.

Freche Rüben und helle Birnen ?

Freche Rüben und helle Birnen

Nicht einfach ein weiteres Kochbuch! Das Buch enthält wesentliche Grundlageninformationen und die enthaltenen Rezepte sind darauf ausgerichtet den Körper mit wichtigen Nähr- und Aufbaustoffen zu versorgen sowie unbrauchbare oder schädliche Nahrungsbestandteile zu vermeiden.

Momordica charantia

Momordica charantia – Die Wunder-Balsambirne

Momordica charantia (Bittermelone oder Balsambirne), in den tropischen Gebieten Asiens seit ewiger Zeit bekannt für seine positiven Wirkungen auf den Stoffwechsel ist nun auch in Europa erhältlich