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Stress? Probier’s mal vegan.

Pflanzenkost senkt die Stresslevels. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie aus 1981 der University of Minnesota. Im Gegensatz dazu kann eine einzige Mahlzeit mit viel tierischem Protein die Stresslevels innerhalb einer halben Stunde fast verdoppeln! Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Coritsolausschüttung in direktem Zusammenhang mit dem Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten steht. Wer regelmäßig Tierprotein isst, hat aber nicht nur mit chronisch erhöhten Stresslevels zu kämpfen, sondern durch die Freisetzung bestimmter Stresshormone oft auch mit Bluthochdruck. Um Stress und Bluthochdruck zu vermeiden, lohnt sich ein vollwertiger und naturbelassener Speiseplan aus reichlich Frischpflanzenkost.

Mit diesen Vital-Tipps werden Sie herzgesund

Algen schützen Ihr Herz. Eine Studie der Mie University in Japan aus 1994 untersuchte Algen auf ihren möglichen Einsatz zur Prävention von kardiovaskulären Krankheiten. Bei fast allen untersuchten Algenarten konnten cholesterin- und blutdrucksenkende Eigenschaften festgestellt werden. Gleichzeitig erhöhten sich die Serumlevel des „guten“ HDL-Cholesterins deutlich (um 46 %). Verantwortlich für die blutdrucksenkenden Eigenschaften machen Wissenschaftler die enthaltenen Peptide (=Verknüpfungen von Aminosäuren) sowie den hohen Ballaststoffgehalt.

Wie unsere Ernährung den Schlaf beeinflusst

Ernährung hat Einfluss auf Schlafqualität und -dauer. Zu diesem Ergebnis kam 2012 eine Studie der University of Helsinki in Finnland. Die beteiligten Wissenschaftler untersuchten, welche Lebensmittel oder Mikronährstoffe den Schlaf auf welche Weise beeinflussen. Als besonders schlaffördernd beurteilten die Experten eine tryptophanreiche Ernährung. Tryptopohan ist eine essentielle Aminosäure und die Vorstufe des Schlafhormons Melatonin sowie des Glückshormons Serotonin. Nur wenn unser Körper ausreichend Melatonin herstellen kann, finden wir zeitigen und erholsamen Schlaf. Natürliche Quellen für Tryptophan und Melatonin sind z.B. Kakao, Cashews, Walnüsse und Sauerkirschen.

Natürliche Lebensmittel gegen Krebs und Bluthochdruck

Kürbis senkt den Blutdruck. Eine Studie der American Heart Association (AHA) aus 2019 zeigt, dass Kürbisse eine natürliche Alternative zu medikamentösen Blutdrucksenkern sein können. Im Rahmen der Studie erhielten Ratten 8 Wochen lang eine Portion Kürbispulver und hatten am Ende einen um 20 % niedrigeren Blutdruck. Verantwortlich für die blutdrucksenkende Wirkung von Kürbis macht das Forscherteam um Dr. Thomas den hohen Gehalt an Kalium und Beta-Carotin in Kürbisfleisch und -kernen. Zwar wurde die Studie an Tieren durchgeführt, die Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass die Erkenntnisse auch auf Menschen übertragbar sind. Für den besten Effekt empfehlen die Experten Bluthochdruckpatienten 200 g Kürbisfleisch und 40 g Kürbiskerne pro Tag.

Krankheiten heilen mit gesunden Lebensmitteln und Mikronährstoffen

Hochdosierte Vitamin D Supplementierung lindert Asthma. Asthma ist eine chronische Entzündung der Atemwege, die heutzutage immer mehr Menschen betrifft (in Deutschland 10 % aller Kinder, 5 % aller Erwachsenen). Gleichzeitig leiden große Teile der Bevölkerung an Vitamin D-Mangel (der Anteil der Mangelkandidaten hat sich innerhalb der letzten Jahre verdoppelt). Wissenschaftler identifizierten jetzt einen Zusammenhang zwischen Vitamin D-Mangel und Asthma. Eine Studie der University of Melbourne aus 2015 konnte beweisen, dass eine gezielte Nahrungsergänzung mit Vitamin D-Supplementen das Asthmarisiko senkt. In einer anderen Studie aus 2015 der University of Ottawa in Kanada wurden ca. 50 asthmatische Kinder in zwei Gruppen randomisiert: Eine Gruppe erhielt täglich 500 – 1000 IE Vitamin D3, die andere Gruppe eine Placebo. Am Ende des Untersuchungszeitraums hatte sich das Asthma der Vitamin D-Kinder um rund 50 % verbessert. Die Forscher erklären diese Ergebnisse damit, dass ein erhöhter Vitamin D-Spiegel mit einer verbesserten Immunabwehr einhergeht und Atemwegsinfektionen reduziert.

Lupinen – vielseitige Alternative zu Soja

Lupinen sind beliebte und vielseitige Hülsenfrüchte. Sie sie verwandt mit Bohnen, Erbsen und Co. Im alten Ägypten und Griechenland hatten sie denselben Stellenwert wie Getreide. Der gesundheitliche Nutzen der Süßlupine wurde im 12. Jahrhundert durch die Kräuterexpertin Hildegard von Bingen bekannt. So sind Süßlupinen reich an hochwertigen pflanzlichen Proteinen, Ballaststoffen und Mikronährstoffen wie Calcium, Magnesium, Kalium, Zink und Mangan sowie Vitamin E und B-Vitaminen. Aktuell ist die Süßlupine dank ihres interessanten Spektrum natürlicher Inhaltsstoffe wieder in aller Munde. In gut sortierten Online-Shops können Sie ganze Lupinensamen, Lupinenschrot und Lupinenmehl bestellen. Tun Sie Ihrem Körper etwas Gutes und integrieren Sie Lupinen in Ihre Ernährung!

Hoffnung bei Morbus Chron durch Naturprodukte

Vegane Ernährung hilfreich bei der chronisch-entzündlichen Darmkrankheit Morbus-Chron. Eine naturbelassene, pflanzliche und ballaststoffreiche Ernährung reich an Mikronährstoffen wirkt sich positiv auf das Mikrobiom im Darm aus und fördert die Vielfalt der nützlichen Darmbakterien. Diese bilden vermehrt kurzkettige Fettsäuren mit antientzündlicher Wirkung. Für die Studie wurden insgesamt mehr als 1650 Probanden untersucht, man untersuchte ihre Ernährungsgewohnheiten. Bei 149 untersuchte man zusätzlich die Zusammensetzung ihres Mikrobioms. Dabei kam heraus, dass bei den sich fleischreich ernährenden Patienten das Artenreichtum im Darm deutlich weniger ausgeprägt war. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass Morbus Chron Patienten sich antientzündlich ernähren und ihre Darmflora in besonderem Maße pflegen, damit auch diese ihrer entzündungshemmenden Arbeit nachgehen kann. Ähnliche Ergebnisse erzielte übrigens auch Soja.

Gesunde Darmflora – gesundes Leben

Eine gesunde Darmflora die Basis für unsere Gesundheit. Heutzutage essen die meisten Menschen zu viele industriell verarbeiten Nahrungsmittel, welche unserem Körper keinen Mehrwert bieten und ihm auf Dauer sogar schaden. In der Folge steigt die Anzahl an Patienten mit typischen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Mit der richtigen Ernährung pflegen Sie Ihr Darmmilieu und stellen das natürliche Gleichgewicht wieder her. Wenn Sie naturbelassene, ballaststoffreiche Lebensmittel zu sich nehmen, erhöhen Sie den Anteil an nützlichen Darmbakterien und nehmen Krankheitserregern die Lebensgrundlage.

Was ist unsere Darmflora?

Als Darmflora bezeichnet man alle Mikroorganismen, welche unseren Darm besiedeln. Auch wenn unser gesamter Verdauungsapparat mit Bakterien besiedelt ist, besiedelt das sogenannte „Mikrobiom“ ausschließlich den Dünn- und Dickdarm. Dazu gehören nützliche Milchsäurebakterien (Laktobakterien) und Bifidobakterien, aber auch krankheitserregende Bakterien (z.B. Kolibakterien) oder Pilze. Bei einer gesunden Darmflora sind die guten Darmbakterien (Probiotika) deutlich in der Überzahl. Sie leben mit unserem Körper in einer Symbiose: Wir versorgen sie mit wasserlöslichen Ballaststoffen (Präbiotika), während sie im Gegenzug unsere Darmschleimhaut schützen und das Immunsystem stärken, indem sie kurzkettige Fettsäuren produzieren. Schlechte Darmkeime erzeugen hingegen toxische und entzündungsfördernde Stoffwechselprodukte, welche unseren Organismus auf Dauer belasten und langfristig zu einer Vielzahl an Beschwerden und Krankheitsbildern führen.

Darm und Immunsystem – wie hängt beides zusammen?

Im Darm befindet sich das Zentrum unseres Immunsystems. Dort sitzen 70 % unserer Immunzellen. Wissenschaftler sind sich mittlerweile einig, dass sich die Gesamtheit aller Darmbakterien eines jeden Menschen so verhalten wie ein eigener Organismus. Ist unser Mikrobiom „gesund“, beeinflusst es viele Körperfunktionen positiv. Unter anderem unterstützt unsere Darmflora die Verdauung, das Immunsystem, das Nervensystem und den Muskelaufbau.

Wie erkenne ich eine kranke Darmflora?

Ist die Darmflora krank, bezeichnet man dies als Dysbiose oder Dysbakterie. Dieser Zustand ist gekennzeichnet durch einen Überfluss an Krankheitserregern. Anzeichen für ein bakterielles Ungleichgewicht sind entzündliche oder funktionelle Darmerkrankungen, chronische Entzündungen oder ein schwaches Immunsystem. Langfristig kann ein gestörtes Mikrobiom zu Adipositas, Leaky-Gut-Syndrom, Insulinresistenz und Diabetes, Herz-Kreislauf-Problemen, Darmkrebs, Depressionen und weiteren Zivilisationskrankheiten führen.

Was ist das Leaky-Gut-Syndrom?

Beim Leaky Gut Syndrom gelangen Krankheitserreger und schädliche Stoffe über die Darmschleimhaut in unser Blut, verteilen sich in unserem Körper und befallen wichtige Organe. Normalerweise ist die Schleimhaut unseres Darms für giftige Stoffe oder unverdaute Nahrungspartikel nicht durchlässig, sondern nur für Mikronährstoffe und andere gesundheitsfördernden Substanzen. Beim Leaky Gut Syndrom lecken jedoch die Darmwände so stark, dass dieser natürliche Schutzmechanismus nicht mehr greift. So übersäuern zunächst die Zellzwischenräume und nach und nach unser gesamter Organismus, sodass der Stoffwechsel stark eingeschränkt wird und ein schleichender Vergiftungsprozess stattfindet.

Was schadet der Darmflora?

Medikamente, eine ungünstige Ernährungsweise und Stress begünstigen eine Dysbiose. Antibiotika vernichten Bakterien – allerdings nicht nur die unerwünschten, sondern auch die hilfreichen. Häufige Antibiotikabehandlungen zerstören deshalb nahezu die komplette Darmflora. Zusätzlich erfolgt die Regeneration der schlechten Mikroorganismen in der Regel schneller als die der guten, sodass eine Dysbiose die Folge ist. Auch andere Medikamente können die Funktion der Darmflora beeinträchtigen. Ebenso unvorteilhaft ist eine stark verarbeitete und vitalstoffarme Ernährung, wie sie in der westlichen Welt immer präsenter wird. Industrienahrung steckt in der Regel voller raffiniertem Zucker, Auszugsmehlen und Transfetten, enthält künstliche Zusatzstoffe und weist Pestizidrückstände auf. Eine solche typisch westliche Ernährung führt langfristig zu Vital- und Mikronährstoffmangel und begünstigt Entzündungen und Übersäuerung. Auch chronischer Stress schlägt sich in der Qualität der Darmflora nieder.

So können Sie Ihre Darmflora gezielt wieder aufbauen

Für einen gesunden Darm sind Probiotika und Präbiotika unverzichtbar. Bei den Probiotika handelt es sich um die „nützlichen“ Darmbakterien (z.B. Laktobazillen und Bifidobakterien). Im Rahmen von Stoffwechselprozessen produzieren diese probiotischen Milchsäurebakterien kurzkettige Fettsäuren und Indotel, die eine antientzündliche Wirkung entfalten und unsere Darmgesundheit positiv beeinflussen. Präbiotika hingegen sind unverdauliche Kohlenhydrate (= Ballaststoffe), welche die Probiotika nähren und am Leben erhalten. Zu den präbiotischen Lebensmitteln zählen zum Beispiel Inulin, Yacon, Topinambur, Zwiebeln, Lauch, Artischocken oder Hafer. Probiotische Lebensmittel sind milchsaure Milchprodukte wie Joghurt, Quark oder Kefir, aber auch fermentierte Lebensmittel wie zum Beispiel Sauerkraut, Miso oder Umeboshi Aprikosen. Auch mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln wie Damflora Plus oder Casa Sana kann man eine zerstörte Darmflora wieder aufbauen. Hochwertige Probiotika sind zu 100 % natürlich und enthalten eine Vielzahl an lebendigen Bakterienstämmen, welche Ihren Darm wieder erfolgreich besiedeln. Außerdem sollte Ihr Speiseplan basenüberschüssig sein, um die Säurelast zu reduzieren bzw. zu kompensieren. Integrieren Sie mehr Pro- und Präbiotika in Ihre tägliche Ernährung und freuen Sie sich über mehr Vitalität und Gesundheit.

Gute Bücher zum Thema Darmgesundheit

In diesen Büchern erfahren Sie alles Wissenswerte über Ihre Darmflora – und wie Sie diese am besten pflegen.

       

  • Natürlich schlank mit der Mikrobiom-Diät. Hartnäckiges Übergewicht trotz gesunder Ernährungsweise kann häufig mit in einer Dysbiose des Mikrobioms im Darm begründet werden. In diesem Buch lernen Sie, wie die menschliche Verdauung funktioniert, wie unsere Darmflora maßgeblich unsere Ernährung steuert und über welche Lebensmittel sich die nützlichen Milchsäurebakterien am meisten freuen. Eine gesunde Darmflora hilft uns dabei, weniger Kalorien zu uns zu nehmen und reduziert die Fetteinlagerung – und sichert somit die Grundlagen für gesunde und langfristige Gewichtsabnahme.
  • Gesunde Darmflora. Wer oft oder lange krank ist, sollte unbedingt seinen Darm unter die Lupe die nehmen. Dort leben unzählige Mikroorganismen, welche unsere Gesundheit unter Kontrolle haben. Dieses Buch nimmt Sie an die Hand und zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, mit denen Sie Ihre Symptome selbst überprüfen, identifizieren und eliminieren können. Mit Anleitung für eine 7-tägige Darmkur, Rezepten und einer Liste aller darmfreundlichen Lebensmittel. Mit dieser cleveren Lektüre wird jeder zum „Darmprofi“!
  • Dein kranker Darm ist Schuld. Viele Krankheiten lassen sich mit der Zusammensetzung unseres Mikrobioms erklären. Dieses Buch stellt den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit anschaulich dar und erklärt, warum der Darm quasi unser zweites Gehirn ist. Der Autor untermauert aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit persönlichen Tipps und Erfahrungen sowie afrikanischen Weisheiten. Die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheit liegt im Fokus dieser Lektüre.

Rote Beete für Gehirn & Ausdauer

Rote Bete verbessert die Leistung von Läufern. Zu diesem Ergebnis kam eine britisch-schwedische Studie aus 2012. Ein Teil der Probanden nahm 75 Minuten vor einem 5 Kilometer-Lauf eine Portion Rote Beete zu sich. Die Leistung der Rote Beete-Kandidaten verbesserte sich insbesondere während der letzten paar Kilometer, sodass sie die Placebo-Probanden am Ende überholten konnten. Dabei liefen sie zwar schneller, aber ohne dass sich ihre Herzfrequenz beschleunigte. Verantwortlich für diese Wirkung von Roter Beete machen die Wissenschaftler den hohen Nitratgehalt der Knollen. Nitrate haben positive Effekte auf die Kraftwerke unserer Zellen, indem sie den Sauerstoffverbrauch während sportlicher Betätigung reduzieren. Dank Nitrat wird also mit derselben Anstrengung weniger Sauerstoff benötigt, was die Atmung effizienter macht und die Leistung verbessert.

Natürliche Alternativen bei Harnwegsinfekten

Cranberries verhindern hartnäckige Blasenentzündungen. Harnwegsinfekte gehören zu den häufigsten Infektionen weltweit und führen durch übermäßige Antibiotikaeinnahme zunehmend zu Resistenzen. Eine Studie der Universität Boston kam 2010 zu dem Ergebnis, dass Cranberrysaft bei Harnwegsinfekten eine natürliche Alternative zu Antibiotika sein kann. Verantwortlich für diese Wirkung machen die Forscher bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe. Diese natürlichen Beeren-Inhaltsstoffe verhindern, dass sich die Bakterien in den Harnwegen festsetzen und dort Biofilme bilden. Biofilme sind Schleimschichten, die den Mikroben Schutz bieten und Infektionen erleichtern. So werden die Krankheitserreger ausgeschieden, ohne dass sie sich exzessiv vermehren können. Diese antimikrobielle Wirkung von Cranberries hält laut der Wissenschaftler bis zu 8 Stunden nach dem Verzehr an. Auch vorbeugend können Cranberry-Produkte sinnvoll sein.